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Mittwoch, 27. Juni 2012
Dieses Wetter ist definitiv nichts für mich. Ich hasse diese feucht-klamme Luft, die durch die Klimaanlage im Büro zwar kühler wird, aber feucht bleibt. Außerdem kommen die ersten Wehwechen von diesem vermaledeiten Ding. Kleine Schniefnase und ein zickiger Magen. Ja, tatsächlich kriege ich von zu starker Klimatisierung einen zickigen Magen. Sollte man vielleicht auch mal untersuchen. Wäre bestimmt spannend für Mediziner und vielleicht sogar eine coole Sache für eine Doktorarbeit. Soll ja Leute geben, die sowas heutzutage auch noch selbst schreiben und nicht nur abkupfern.
Im Auto habe ich nach knapp vierzig Kilometern allerdings festgestellt, dass a) die Klimaanlage gar nicht an ist und ich umsonst auf die Dreckstechnik schimpfe und b) dass ganz unklimatisiert auch nicht das wahre ist. Die restlichen Kilometer waren in angenehmer Kühle dann um einiges erträglicher.
Und morgen wird es noch schwüler, von übermorgen gar nicht zu reden. Die nächsten zwei Tage muss ich das dann auch noch unterm Dach, dafür ohne Klimaanlage aushalten. Das wird was geben. Wahrscheinlich wirke ich am Wochenende dann so ausgemergelt, dass mein Personal Trainer in spe sich fragt, warum ich ihn überhaupt haben will. Naja, eher nicht, aber man darf ja träumen. Ab und an...
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Die Frau mit schottischen Wurzeln und ihr brasilianischer Mann (aka Nachbarn) streiten sich. Worum es geht, habe ich nicht so wirklich mitbekommen: die wurden leiser, als sie gemerkt haben, dass ich unterm Fenster sitze und lausche.
Im Auto habe ich nach knapp vierzig Kilometern allerdings festgestellt, dass a) die Klimaanlage gar nicht an ist und ich umsonst auf die Dreckstechnik schimpfe und b) dass ganz unklimatisiert auch nicht das wahre ist. Die restlichen Kilometer waren in angenehmer Kühle dann um einiges erträglicher.
Und morgen wird es noch schwüler, von übermorgen gar nicht zu reden. Die nächsten zwei Tage muss ich das dann auch noch unterm Dach, dafür ohne Klimaanlage aushalten. Das wird was geben. Wahrscheinlich wirke ich am Wochenende dann so ausgemergelt, dass mein Personal Trainer in spe sich fragt, warum ich ihn überhaupt haben will. Naja, eher nicht, aber man darf ja träumen. Ab und an...
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Die Frau mit schottischen Wurzeln und ihr brasilianischer Mann (aka Nachbarn) streiten sich. Worum es geht, habe ich nicht so wirklich mitbekommen: die wurden leiser, als sie gemerkt haben, dass ich unterm Fenster sitze und lausche.
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Dienstag, 26. Juni 2012
Eine saubere Wohnung hat ja auch was von Happy End
Ganz schön penetrant, der Kerl, aber das ist eigentlich ganz gut, wenn nicht sogar wichtig. Jedenfalls: eventuell habe ich demnächst einen Personal Trainer, der mir in den Arsch tritt, bzw. dafür sorgt, dass ich selbigen endlich mal hochkriege. Achtzig Euro die Stunde. Für das Geld kann man sich auch Damen mieten, die einen wüst beschimpfen und ständig antreiben, aber das ist wohl nicht dasselbe. Zumindest gibt es da wahrscheinlich keinen Trainingseffekt, dafür rote Striemen und blaue Flecken, wenn man nicht gehorcht. Ob er auch so drauf ist? Hoffentlich nicht. Wie ich mich kenne würde schon der eine oder andere Widerspruch kommen. Aber mal schauen. Am Wochenende treffen wir uns wahrscheinlich mal zum Basisgespräch.
Überhaupt ist es großartig, dass es für so gut wie jeden Lebensbereich Trainer gibt. Sollte ich das machen und es ließe sich gut an, kommt als nächstes ein GTD-Trainer ins Haus. Dann einer, der mich in Rethorik schult, dann einer, der allgemein meine Persönlichkeit aufmöbelt und vielleicht noch einer, der mir allgemeine Lebensfähigkeit beibringt. Und wenn das alles durch ist bin ich wahrscheinlich so unendlich glücklich, dass es mich zerreisst. Auch blöd. Ich muss also rechtzeitig den Absprung schaffen. Vielleicht bin ich dann auch schon alt genug und kann in Bangkok in diese deutsche Seniorenresidenz einziehen, die in letzter Zeit immer auf einem der Kanäle ganz hinten auf der Fernbedienung kommt. Lauter alte Knacker, deutschsprachig bis zum gehtnichtmehr, Bier schon zum Frühstück und junge Thai-Mädchen als Zierde, weil sonst nicht mehr viel geht. Und weil ich clever sein werde, suche ich mir eine, die die Wohnung putzt. Gerne nackt, damit ich was zu schauen habe, auch wenn das alles nur noch visuell abläuft. Ein-, zweimal im Jahr fliege ich in die Heimat. Gesicht, Waden, Arme und Dekollete in zartem Braun, der Rest perlhuhnweiß, gehe mit den Kumpels einen trinken ("Endlich wieder ein gescheites Bier! Bei uns gibbet ja nur diese Plörre") und gieß die Blumen auf den Gräbern. Dann gehts wieder zurück in die Villa Germanica (so ähnlich heißt das Ding), zurück zu Mai Ling ("Schön sauber hier, Mai Ling. Gut gemacht. Holste mir mal noch eben Kippen?") und zurück zu den anderen Pappnasen. Das Happy End bei der Massage bedeutet, dass die Schmerzen erträglicher sind und wahres Glück ist eine neue Lieferung Birkenstock beim Schuhmacher. Der ist aus Österreich, das geht gerade noch durch was Qualität betrifft. In den Birkenstock sammelt sich leider immer der Sand vom Strand und den schleppt man dann hoch in die Wohnung. Aber zum Glück gibt es ja Mai Ling. Eine saubere Wohnung hat ja auch was von Happy End.
Aber alles Schritt für Schritt. Jetzt fangen wir mal mit dem Personal Trainer an.
Überhaupt ist es großartig, dass es für so gut wie jeden Lebensbereich Trainer gibt. Sollte ich das machen und es ließe sich gut an, kommt als nächstes ein GTD-Trainer ins Haus. Dann einer, der mich in Rethorik schult, dann einer, der allgemein meine Persönlichkeit aufmöbelt und vielleicht noch einer, der mir allgemeine Lebensfähigkeit beibringt. Und wenn das alles durch ist bin ich wahrscheinlich so unendlich glücklich, dass es mich zerreisst. Auch blöd. Ich muss also rechtzeitig den Absprung schaffen. Vielleicht bin ich dann auch schon alt genug und kann in Bangkok in diese deutsche Seniorenresidenz einziehen, die in letzter Zeit immer auf einem der Kanäle ganz hinten auf der Fernbedienung kommt. Lauter alte Knacker, deutschsprachig bis zum gehtnichtmehr, Bier schon zum Frühstück und junge Thai-Mädchen als Zierde, weil sonst nicht mehr viel geht. Und weil ich clever sein werde, suche ich mir eine, die die Wohnung putzt. Gerne nackt, damit ich was zu schauen habe, auch wenn das alles nur noch visuell abläuft. Ein-, zweimal im Jahr fliege ich in die Heimat. Gesicht, Waden, Arme und Dekollete in zartem Braun, der Rest perlhuhnweiß, gehe mit den Kumpels einen trinken ("Endlich wieder ein gescheites Bier! Bei uns gibbet ja nur diese Plörre") und gieß die Blumen auf den Gräbern. Dann gehts wieder zurück in die Villa Germanica (so ähnlich heißt das Ding), zurück zu Mai Ling ("Schön sauber hier, Mai Ling. Gut gemacht. Holste mir mal noch eben Kippen?") und zurück zu den anderen Pappnasen. Das Happy End bei der Massage bedeutet, dass die Schmerzen erträglicher sind und wahres Glück ist eine neue Lieferung Birkenstock beim Schuhmacher. Der ist aus Österreich, das geht gerade noch durch was Qualität betrifft. In den Birkenstock sammelt sich leider immer der Sand vom Strand und den schleppt man dann hoch in die Wohnung. Aber zum Glück gibt es ja Mai Ling. Eine saubere Wohnung hat ja auch was von Happy End.
Aber alles Schritt für Schritt. Jetzt fangen wir mal mit dem Personal Trainer an.
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Montag, 25. Juni 2012
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Dieser Trottel hat seinen gefakten Abschluss sogar voller Stolz bei FB gepostet. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es Selbstüberschätzung ("die kriegen das nie raus") und pure Dummheit ist. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. So oder so ist es vor allem armselig, aber nun denn; er kam mit der Masche ja bisher ganz gut durch. Mal sehen, ob es Ende der Woche noch immer so ist. Es stehen ein paar Termine an.
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Gerüchten zufolge will sich auch der Top-Kunde aus dem Staub machen. Das wäre einerseits nicht gut, andererseits soll man Reisende nicht aufhalten und es wird maximal ein halbes Auge sein, dass da weint. Naja, vielleicht bis die Kündigung dann auf dem Tisch liegt, aber das wird man sehen.
Wenn es wirklich stimmt, wäre das wieder ein typisches Beispiel für unternehmerisches Unvermögen. So günstig kriegen sie ihren Drecksjob nie wieder erledigt. Das würden sie dann recht schnell merken, aber natürlich werden die Entscheiden einen Scheiß tun und zu Kreuze kriechend wiederkommen. Da wird argumentiert, dass nun alles viel besser sei und es vorher ohnehin viel zu viel an Output war (sic!) und dass der geringere Output doch nun viel ansprechender sei und deshalb die Mehrkosten vollkommen in Ordnung gingen usw. usf. Der Dünnpfiff, den diese Nasen in solchen Situationen dann eben von sich geben. Und am Ende gibts einen fetten Bonus für diese Affen und keiner weiß so recht warum. So läuft das, so lief es und so wird es weiter laufen.
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Befürchte, dass ich nachher noch an die Tanke muss. Verdammt.
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Gerüchten zufolge will sich auch der Top-Kunde aus dem Staub machen. Das wäre einerseits nicht gut, andererseits soll man Reisende nicht aufhalten und es wird maximal ein halbes Auge sein, dass da weint. Naja, vielleicht bis die Kündigung dann auf dem Tisch liegt, aber das wird man sehen.
Wenn es wirklich stimmt, wäre das wieder ein typisches Beispiel für unternehmerisches Unvermögen. So günstig kriegen sie ihren Drecksjob nie wieder erledigt. Das würden sie dann recht schnell merken, aber natürlich werden die Entscheiden einen Scheiß tun und zu Kreuze kriechend wiederkommen. Da wird argumentiert, dass nun alles viel besser sei und es vorher ohnehin viel zu viel an Output war (sic!) und dass der geringere Output doch nun viel ansprechender sei und deshalb die Mehrkosten vollkommen in Ordnung gingen usw. usf. Der Dünnpfiff, den diese Nasen in solchen Situationen dann eben von sich geben. Und am Ende gibts einen fetten Bonus für diese Affen und keiner weiß so recht warum. So läuft das, so lief es und so wird es weiter laufen.
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Befürchte, dass ich nachher noch an die Tanke muss. Verdammt.
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Sonntag, 24. Juni 2012
Good times
Bier aus kalten Dosen, frisch aus dem amerikanischen Kühlschrank. Ich war jedes mal geneigt, mir noch ein paar Eiswürfel frisch aus der Maschine ins Glas zu kippen, einfach, weil es möglich gewesen wäre. Thunfisch, dezent angegrillt, gewürzt nur mit Salz und einem Hauch Pfeffer. Zum Essen ein Rotwein, dem man jede Umdrehung schon an der Verdunstung im gewaltigen Glas angemerkt hat. Lachende Kinder im Pool, ein netter Typ neben mir. Er wird bald zum zweiten Mal Papa. Er trägt eine Rolex, wie ich aus dem Augenwinkel bemerke. Er bleibt wie ich beim Bier, nach dem kurzen Rotweinausflug. Die Kinder saugen die Nachtisch-Muffins förmlich in sich auf. Verständlich, weil extrem lecker. Eigentlich sollte das Spiel auf dem riesigen Flatscreen laufen, aber man steckt zu Gunsten der Kinder zurück, die sich was mit Robben (sic!) anschauen. Stattdessen Bier und Wein auf dem Balkon, den Blick immer wieder in die Ferne gerichtet. Als es dunkel ist, sieht man in der Ferne ein kleines Feuerwerk. Keine fünf Minuten werden auch bei uns Raketen gezündet. Man sieht das hier nicht so eng, sagt der Gastgeber. Die direkten Nachbarn hat er im Vorfeld mit Wein bestochen. Das scheint ganz gut zu funktionieren. Die Kinder sind müde und müssen ins Bett. Die Reihen lichten sich. Der Pool leuchtet in wechselnden Farben. Grün, blau und Türkis sind schön, das Rot würde besser in ein Billigbordell passen. Ein paar der noch Anwesenden wollen noch eine Runde schwimmen, der Rest schaut vom Balkon aus zu. Kurz vor Mitternacht treten wir bier- und weinselig den Weg zum Hotel an. Es gibt keine Gehwege und zum Glück auch wenig Verkehr um diese Uhrzeit in dieser Gegend, denn manche brauchen aufgrund diverser ungeplanter Ausfallschritte etwas mehr Platz. Im Hotel ist alles ruhig. Ich muss kurz grinsen wegen eines Buches, das auf dem Nachttisch liegt und frage mich, ob das die Vorgänger hier haben liegen lassen oder ob das ein spezieller Service des Hotels sein soll. Die obligatorische Bibel ist natürlich auch vorhanden. Als das Summen der Lüftung im Bad verstummt bin ich schon fast eingeschlafen. Was ich geträumt habe, weiß ich nicht mehr, aber es scheint ok gewesen zu sein; ich war weniger schweißgebadet als sonst nach dem Aufwachen.
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Samstag, 23. Juni 2012
2872
Ich weiß jetzt, wo das Rotlichtviertel von Wien liegt und dass das gerüchteweise in der Hand der Russen ist. Außerdem kenne ich nun den Unterschied zwischen Ring und Gürtel und weiß, dass heute der Bär auf dem Donauinselfest brennt. Die S7 fährt am Zentralfriedhof vorbei (ich habe leise Ambros gesummt) und an Raffinerien, wo es ganz extrem nach Gas riecht. Und ich bin müde.
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