Freitag, 29. Juni 2012
...

Das heimische Büro direkt unter dem Dach zu haben ist an Tagen wie diesen keine Freude. Am Nachmittag waren es satte 33 Grad hier drinnen. Angenehm ist anders. Dummerweise kann ich den Ventilator wie geschrieben nicht anmachen, weil telefonieren dann unmöglich ist. Das Hände unter kaltes Wasser halten im Zehnminutenrhythmus bringt auch nicht wirklich viel. Immerhin ist Freitag und somit früher Feierabend. Eigentlich. Stattdessen waren es zwei Überstunden. Gibt so Tage.

Jetzt brummt hier die Klimaanlage und zwar noch ein alte aus den Tagen, an denen keine A+-Aufkleber an elektrischen Geräten prangten. Das hätte das Ding auch niemals gekriegt. Die ist noch aus der Zeit als Kühle Luxus war und man kann förmlich spüren, wie sie den Strom aus der Steckdose saugt. Es ist ein Flirren in der Luft, aber es ist ein kühles Flirren. Scheiß auf die Ökobilanz!

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 29. Juni 2012
2878

Scheiße getippt, wieder mal. Das wird nichts mehr mit mir und Tippen. Beim Lotto klappts ja auch nie. Ich muss irgendwie anders an Geld kommen. Reich heiraten kommt da aber ganz am Ende der Möglichkeiten. Muss ich mal klarstellen, nicht das Paris Hilton hier mitliest und sich Hoffnungen macht.

----------

Morgen 31 Grad laut Wettervorhersage. Draußen. Hier im heimatlichen Büro sinds nochmal ein paar Grad mehr. Ein Ventilator wäre vorhanden, aber der ist laut und deshalb nicht praktikabel bei den vielen Anrufen, die hier auflaufen. Mist. Ich werde morgen also wohl den Hitzetod sterben. Den hatte ich bisher auch noch nicht auf der Liste.

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 27. Juni 2012

Dieses Wetter ist definitiv nichts für mich. Ich hasse diese feucht-klamme Luft, die durch die Klimaanlage im Büro zwar kühler wird, aber feucht bleibt. Außerdem kommen die ersten Wehwechen von diesem vermaledeiten Ding. Kleine Schniefnase und ein zickiger Magen. Ja, tatsächlich kriege ich von zu starker Klimatisierung einen zickigen Magen. Sollte man vielleicht auch mal untersuchen. Wäre bestimmt spannend für Mediziner und vielleicht sogar eine coole Sache für eine Doktorarbeit. Soll ja Leute geben, die sowas heutzutage auch noch selbst schreiben und nicht nur abkupfern.

Im Auto habe ich nach knapp vierzig Kilometern allerdings festgestellt, dass a) die Klimaanlage gar nicht an ist und ich umsonst auf die Dreckstechnik schimpfe und b) dass ganz unklimatisiert auch nicht das wahre ist. Die restlichen Kilometer waren in angenehmer Kühle dann um einiges erträglicher.

Und morgen wird es noch schwüler, von übermorgen gar nicht zu reden. Die nächsten zwei Tage muss ich das dann auch noch unterm Dach, dafür ohne Klimaanlage aushalten. Das wird was geben. Wahrscheinlich wirke ich am Wochenende dann so ausgemergelt, dass mein Personal Trainer in spe sich fragt, warum ich ihn überhaupt haben will. Naja, eher nicht, aber man darf ja träumen. Ab und an...

----------

Die Frau mit schottischen Wurzeln und ihr brasilianischer Mann (aka Nachbarn) streiten sich. Worum es geht, habe ich nicht so wirklich mitbekommen: die wurden leiser, als sie gemerkt haben, dass ich unterm Fenster sitze und lausche.

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 26. Juni 2012
Eine saubere Wohnung hat ja auch was von Happy End

Ganz schön penetrant, der Kerl, aber das ist eigentlich ganz gut, wenn nicht sogar wichtig. Jedenfalls: eventuell habe ich demnächst einen Personal Trainer, der mir in den Arsch tritt, bzw. dafür sorgt, dass ich selbigen endlich mal hochkriege. Achtzig Euro die Stunde. Für das Geld kann man sich auch Damen mieten, die einen wüst beschimpfen und ständig antreiben, aber das ist wohl nicht dasselbe. Zumindest gibt es da wahrscheinlich keinen Trainingseffekt, dafür rote Striemen und blaue Flecken, wenn man nicht gehorcht. Ob er auch so drauf ist? Hoffentlich nicht. Wie ich mich kenne würde schon der eine oder andere Widerspruch kommen. Aber mal schauen. Am Wochenende treffen wir uns wahrscheinlich mal zum Basisgespräch.

Überhaupt ist es großartig, dass es für so gut wie jeden Lebensbereich Trainer gibt. Sollte ich das machen und es ließe sich gut an, kommt als nächstes ein GTD-Trainer ins Haus. Dann einer, der mich in Rethorik schult, dann einer, der allgemein meine Persönlichkeit aufmöbelt und vielleicht noch einer, der mir allgemeine Lebensfähigkeit beibringt. Und wenn das alles durch ist bin ich wahrscheinlich so unendlich glücklich, dass es mich zerreisst. Auch blöd. Ich muss also rechtzeitig den Absprung schaffen. Vielleicht bin ich dann auch schon alt genug und kann in Bangkok in diese deutsche Seniorenresidenz einziehen, die in letzter Zeit immer auf einem der Kanäle ganz hinten auf der Fernbedienung kommt. Lauter alte Knacker, deutschsprachig bis zum gehtnichtmehr, Bier schon zum Frühstück und junge Thai-Mädchen als Zierde, weil sonst nicht mehr viel geht. Und weil ich clever sein werde, suche ich mir eine, die die Wohnung putzt. Gerne nackt, damit ich was zu schauen habe, auch wenn das alles nur noch visuell abläuft. Ein-, zweimal im Jahr fliege ich in die Heimat. Gesicht, Waden, Arme und Dekollete in zartem Braun, der Rest perlhuhnweiß, gehe mit den Kumpels einen trinken ("Endlich wieder ein gescheites Bier! Bei uns gibbet ja nur diese Plörre") und gieß die Blumen auf den Gräbern. Dann gehts wieder zurück in die Villa Germanica (so ähnlich heißt das Ding), zurück zu Mai Ling ("Schön sauber hier, Mai Ling. Gut gemacht. Holste mir mal noch eben Kippen?") und zurück zu den anderen Pappnasen. Das Happy End bei der Massage bedeutet, dass die Schmerzen erträglicher sind und wahres Glück ist eine neue Lieferung Birkenstock beim Schuhmacher. Der ist aus Österreich, das geht gerade noch durch was Qualität betrifft. In den Birkenstock sammelt sich leider immer der Sand vom Strand und den schleppt man dann hoch in die Wohnung. Aber zum Glück gibt es ja Mai Ling. Eine saubere Wohnung hat ja auch was von Happy End.

Aber alles Schritt für Schritt. Jetzt fangen wir mal mit dem Personal Trainer an.

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 25. Juni 2012
...

Dieser Trottel hat seinen gefakten Abschluss sogar voller Stolz bei FB gepostet. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es Selbstüberschätzung ("die kriegen das nie raus") und pure Dummheit ist. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. So oder so ist es vor allem armselig, aber nun denn; er kam mit der Masche ja bisher ganz gut durch. Mal sehen, ob es Ende der Woche noch immer so ist. Es stehen ein paar Termine an.

----------

Gerüchten zufolge will sich auch der Top-Kunde aus dem Staub machen. Das wäre einerseits nicht gut, andererseits soll man Reisende nicht aufhalten und es wird maximal ein halbes Auge sein, dass da weint. Naja, vielleicht bis die Kündigung dann auf dem Tisch liegt, aber das wird man sehen.
Wenn es wirklich stimmt, wäre das wieder ein typisches Beispiel für unternehmerisches Unvermögen. So günstig kriegen sie ihren Drecksjob nie wieder erledigt. Das würden sie dann recht schnell merken, aber natürlich werden die Entscheiden einen Scheiß tun und zu Kreuze kriechend wiederkommen. Da wird argumentiert, dass nun alles viel besser sei und es vorher ohnehin viel zu viel an Output war (sic!) und dass der geringere Output doch nun viel ansprechender sei und deshalb die Mehrkosten vollkommen in Ordnung gingen usw. usf. Der Dünnpfiff, den diese Nasen in solchen Situationen dann eben von sich geben. Und am Ende gibts einen fetten Bonus für diese Affen und keiner weiß so recht warum. So läuft das, so lief es und so wird es weiter laufen.

----------

Befürchte, dass ich nachher noch an die Tanke muss. Verdammt.

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment