Samstag, 7. Juli 2012
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Ivan und ich sind noch keine Freunde. Irgendwie hat er mich falsch angepackt und es gab nicht den gewünschten Entspannungseffekt, von dem alle schwärmen. Wir starten ein anderes Mal nochmal einen Versuch, heute wars keine Liebe auf den ersten Blick. War aber nicht dramatisch, nach der ganzen Einkauferei heute, wovon aber so gut wie nichts Frusteinkauf war, aber einkaufen ist ganz großartig, wenn die Läden samt Parkplätzen nicht überfüllt sind und man so gut wie alles findet, was man sucht. Dass man dann noch 25 Euro spart, weil man nicht gleich im erstbesten Laden zugeschlagen hat, verhilft einem zu einem zusätzlichen Glücksgefühl. Wie es früher schon hieß: gut, dass wir verglichen haben.

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Morgen dann Acrylamid, Transfette und so Kram. Bin gespannt.

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Samstag, 7. Juli 2012
Endlich, endlich, endlich

Endlich, endlich, endlich Wochenende. Heiß ersehnt und nun endlich da. Zum Glück nicht völlig verplant (nur Ivan, das muss sein. Kam bisher noch nicht dazu) und somit hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich stressfrei. Aber ich bin guter Dinge, dass das klappt. Der Abend lässt sich schon mal entspannt an. Nur an der Biersorte muss ich arbeiten. Aber eigentlich kann ich da nix für: die andere hatten sie nicht da.


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Freitag, 6. Juli 2012
Zuviel Hitze

Viel zu heiß für alles. Eigentlich soll es jetzt gerade gewittern, aber davon ist weit und breit nichts zu sehen.
Das war heute kein Arbeiten, sondern schwitzen, dahinvegetieren und auf direkte Anfragen reagieren. Mehr ging einfach nicht. Solche Temperaturen gehören ans Meer oder in die Wüste und viel weiter in den Süden, genau wie Schnee in die Berge gehört und Sturm in Kite- und Surfreviere. Naja, ich gehöre ja eigentlich auch in eine Finca auf Mallorca. Insofern sind wir alle gerade irgendwie am falschen Ort.

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Mittwoch, 4. Juli 2012
Nada

Frühstück: nada
Mittagessen: Pizza (Salami und Champignons (mit Antioxidationsmittel, obwohl frisch???))
Abendessen: nada

Gesund ist irgendwie anders. Hat sich aber so ergeben. Kann man jetzt auch nichts mehr ändern, denn:

Einkaufen: nada

Egal, ist nicht weiter schlimm, denn es gilt auch:

Sport: nada

Läuft alles irgendwie suboptimal. Und dann noch der Pseudo-Chef mit seinen bescheuerten Ideen. Wie sagt man nein, ohne dass es wie Arbeitsverweigerung aussieht? Muss ich mir noch Gedanken machen und das schnell.

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Dienstag, 3. Juli 2012
Kompetente Ratten, verdrängt von sich am Gemächt kratzenden Affen.

Immer mehr Ratten verlassen das sinkende Schiff. Dummerweise sind das kompetente Ratten und ersetzt werden sie durch einen Affen. Einen großmäuligen Affen, der nichts lieber macht, als sich am Gemächt zu kratzen und laut rumzutönen. Ansonsten ist er nicht der Held beim Bananenpflücken.
Das kann einerseits spannend werden, andererseits ist das auch ein ziemlich blödes Gefühl, wenn man schicksalsbedingt auf der Seite des Affen sein muss. Vielleicht sollte ich mich gelegentlich auch mal am Gemächt kratzen.

Mittlerweile werde ich auch immer öfter von Leuten aus anderen Abteilungen bzgl. des "Affen" angesprochen. Er hinterlässt bleibende Eindrücke und die sind durch die Bank nicht die besten. Ich muss mich immer zurückhalten, um nicht hemmungslos loszulästern. Sowas macht man nämlich nicht, schon gar nicht in so einem spießigen Laden, wo früher oder später jedes gesagte Wort aus der dunkelsten Ecke wieder hervorgekramt, analysiert und mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen einen verwendet wird. Es bleibt mir aber auch erspart: meistens fängt mein Gegenüber schon von sich aus an mit Austeilen. Und das ganz zu recht.

Und mittlerweile kommen ständig Emails von Headhuntern mit richtig coolen Jobs, aber leider immer an der falschen Stelle der Republik. Das ist einfach nicht fair.

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