Dienstag, 11. September 2012
So nicht, Frau Hilton

Einer der Wirtschaftsprüfer winkt mir über den Flur zu und grüßt. Entweder er erinnert sich noch an mich von dem Meeting vor sechs Wochen oder ich sollte Bedenken haben. Aber eigentlich lief das Meeting, es war eigentlich eine Schulung, ganz gut und der Schulungsleiter ließ lobende Worte über mich los. Vielleicht blieb da ja was hängen. Das wäre wiederum positiv.

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Aufgrund gewisser Umstände stehen aktuell und auch in naher Zukunft keine Überstunden an. Deshalb kam ich rechtzeitig los und wollte mich eigentlich noch in Richtung Wald begeben, aber war nicht: Blitz, Donner und Megaregen. Also stattdessen einkaufen gewesen und was für die Rente getan, sprich Lotto gespielt. Ich habe einen normalen Schein und einen für dieses neue Euro-Lotto. Bei letzterem habe ich sogar schon mal 13 Euro irgendwas gewonnen und das bei einem viel geringeren Einsatz. Ich sollte also meine Strategie ändern. Aber das tun bestimmt viele, deshalb wäre es vielleicht gut antizyklisch zu agieren und alles so zu lassen wie es ist. Oder das ganze komplett anders angehen. Reich heiraten oder so, aber weder Paris Hilton noch sonst eine der reichen Mädels antwortete auf meine Emails. Blöde, verwöhnte Gören. Wenn jetzt doch noch was zurück käme will ich nicht mehr. Ätsch. Pech gehabt.

Jedenfalls war ich nicht im Wald und habe stattdessen gerade mal gar nichts gemacht. Zumindest aus sportlicher Sicht. Das ist nicht gut und nervt. Aber morgen abend habe ich ja Zeit und ein trockenes Plätzchen und alles wird gut. Nur nicht stressen. Ist schlecht für die Haut und die zickt ohnehin schon.

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Habe heute was bestellt und jetzt sehe ich gerade, dass die Firma in Österreich sitzt. Könnte, je nach Ausgang des Abends, vielleicht ein bisschen blöd laufen. Aus Versehen heruntergefallener Karton, unerwartete Lieferverzögerung und so. Mist.

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Dienstag, 11. September 2012
Gäääähn

Heute war anscheinend ein müder Tag. Die Kollegin hat mich mehrfach mit soweit geöffnetem Mund angegähnt, dass es auch als offene Aufforderung zu Oralverkehr durchgegangen wäre und am Abend hat die Dame an der Kasse beim Gähnen fast meine gesamten Einkäufe mitinhaliert. Dummerweise hat man bei gähnenden Leuten ja immer den Drang gleich mitzugähnen und sogar jetzt, da ich nur darüber schreibe, gähne ich unwillkürlich.
Die Dame an der Kasse werde ich morgen nicht mehr sehen, aber wenn die Kollegin wieder so exzessiv gähnt, werfe ich ihr Erdnüsse in den offenen Mund. Sollte einen gewissen Lerneffekt erzielen - so ich denn träfe.

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Sonntag, 9. September 2012
Ach, wird schon...

Wenn einen der Gedanke, dass der Urlaub nun vorbei ist und man wieder zur Arbeit muss leicht depressiv macht, stimmt wahrscheinlich irgendetwas im Gesamtkonstrukt nicht. Ok, das war mir grundsätzlich eh klar, aber dass es mich so runterreisst, hätte ich nicht gedacht...

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Ich bin jetzt gefühlt auf hundert Seiten neu angemeldet. Überall wird irgendwas getrackt, aufgezeichnet und grafisch aufbereitet. Ich mag das, wobei ich es cooler fände, wenn man das alles auf einer Seite hätte. Wäre dann aber wohl zu speziell und deshalb gibt es diese Site nicht. Oder ich habe sie nur noch nicht gefunden. Egal, sind alles kostenlose Seiten bzw. die Basisversionen sind kostenlos. Vielleicht erschließt sich mir irgendwann teilweise der Mehrwert, dann bin ich auch gerne bereit für eine Pro-Version zu zahlen. Bis jetzt gehts auch so. Bin ja kein Pro.

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Schon seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten kein Golf mehr gespielt. Und nein: Sex stattdessen (weil es da ja gerüchteweise eine Korrelation gibt) hatte ich auch nicht. Tja.

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Gestern tollen Satz zu der Bettina-Google-Jauch-Sache gelesen (sinngemäß): Bettina W. war garantiert nicht im Rotlichtmilieu: Christian W. hat noch für etwas bezahlt.

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Quintessenz: ach, wird schon.

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Sonntag, 9. September 2012
Und nebenbei läuft "40 Jahre Höhner". Soweit isses schon.

Gibt so Tage, die man mehr oder weniger verschläft. Heute wäre perfekt dafür gewesen, aber als ich mich um 15 Uhr dann endlich aufraffte, mich endlich mal zum Mittagsschlaf hinzulegen, dauerte es nur zwanzig Minuten bis der restaurierende Nachbar anfing Balken zu sägen. Sowas ist sehr sehr laut. Wie ein Katzenchor, dem man synchron über den Schwanz gefahren ist und das in langsam. Miiiiiiiiiiiiaaaaaaaaaahhhhhh. Ich gönne dem Nachbarn seine Balken und Balken sind natürlich nur dann eine tolle Sachen, wenn sie die richtige Länge haben, aber ich muss gestehen, dass ich ihn auch kurz gehasst habe, weil er sie ausgerechnet an diesem Nachmittag um diese Uhrzeit auf Ideallänge sägen musste. Bin dann stattdessen aufgestanden, habe die Tasche gepackt und bin mit dem Fahrrad los. Machte nur halb soviel Spaß, wie es vielleicht klingt. Dann noch kurz einkaufen (Olivenöl, Birnen, Bananen. Das Bio-Hühnchenfleisch war zu teuer. Wieso eigentlich? Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, treiben die doch auch nur Schindluder auf den Biohöfen), wieder heim und im Keller noch was gegen Wampe und für die Gesundheit getan. War alles irgendwie zäh heute, aber immerhin wurde was getan. Karmapunkte, wenn auch nur fürs persönliche Konto. Da muss ja auch noch was drauf, damit sich das sehen lassen kann.

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Morgen ist der letzte Tag des Urlaubs. Danach kann ich nicht mehr garantieren, dass kein Gejammer kommt. Tatsächlich stehen die Chancen sogar ganz gut, dass das kommt. Sorry.

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Samstag, 8. September 2012
Und morgen dann nur Pute oder so

Meine zwei guten Taten des Tages: jemanden via Fahrrad nach Hause geleitet und die besten Abkürzungen verraten und eine Frau zur Tierarztpraxis begleitet, die nur zwei Straßen entfernt ihren Sitz hat. Sie machte den Eindruck, als würde sie den Weg alleine nicht finden und tatsächlich wäre sie an dem nicht zu übersehenden Schild auch vorbeigefahren. Bin ich jetzt, wenn man die nicht eingelösten Payba*ck-Punkte dazurechnet wieder im grünen Bereich bei meinem Karma-Konto?

Ansonsten den Nachmittag in nächster Nähe von einer Unmenge an Transfettsäuren verbracht. Ob die auch beim Einatmen in den Körper eintreten? Fühlt sich zumindest so an und wenn man mein Hemd auswringt, kann man damit locker einen Herzinfarktpatienten um die Ecke bringen. Wahrscheinlich sterben die Fliegen, die daran geleckt haben reihum an spontaner Herzverfettung. Selbst schuld.
Bei dem 10-Liter-Eimer halbflüssigem Fett hatte ich den Drang meinen Kopf darin zu versenken und einen auf Guttenberg zu machen. Also so wie Guttenberg damals, als er noch bescheißender Minister war. Weiß gar nicht, was er jetzt aktuell für eine Frisur hat. Ist auch nicht so wichtig. Man hat schon erfrischend lange nichts mehr von ihm gehört (dafür nervt die Mutter der Nation der Leyen wieder rum. Manche Sachen wird man einfach nicht los. Herpes, fiese Ausschläge und diese Leute). Jedenfalls habe ich meinen Kopf natürlich nicht in den Eimer gesteckt und mich auch ansonsten von allen widerlichen Dingen ferngehalten. Naja, außer dem, was wir halt grillen und frittieren mussten. Das war dann aber ok, den Leuten hat es auch meistens geschmeckt. Die roten Würste als reine Rindswürste zu verkaufen, obwohl sie es gar nicht waren, wurde mit drei Gegenstimmen abgelehnt. Oh, noch ein Karma-Punkt!

Und morgen dann nur Pute oder so. Langsamer Entzug, nennt sich das wohl.

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