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Samstag, 13. Oktober 2012
Bin schon ganz froh kein Mönch in einem rein von Mönchen bevölkerten Kloster zu sein
Den ganzen lieben langen Tag lang war mir nach posten, aber ich hatte nicht den Hauch einer Ahnung was. Es war so ein unbestimmtes Gefühl irgendwas rauslassen zu müssen, aber was genau war mir zu keinem Zeitpunkt klar. Ist es mir immer noch nicht und trotzdem kribbelt es weiterhin in den Fingern. Ok, das könnte auch der eingeklemmte Nerv sein, der jetzt beidseitig zuschlägt, aber es ist eine andere Art von Kribbeln. Es hat was von in Urlaub fliegen und sich die ganze Zeit denken, dass man was vergessen hat. Tickets? Sind da. Bügeleisen ausgemacht? Ich habe gar kein Bügeleisen. Der Katze was zu fressen hingestellt? Die Katze ist schon eine Weile tot. Hm. Also so in der Art, Sie wissen, was ich meine.
Jedenfalls ist da der Drang zu posten ohne zu wissen was. So ein bisschen wie das seltsame Gefühl, dass einen pubertierenden Jungen ereilt, der seit seiner Geburt in einem rein von Mönchen bevölkerten Kloster aufgewachsen ist und gar nicht weiß, was da passiert, wenn was da unten passiert. Passiert das eigentlich pubertierenden Jungen, die seit ihrer Geburt in rein von Mönchen bevölkerten Klöstern aufwachsen? Wahrscheinlich schon, aber was muss passieren, damit sich da unten was regt? Da reichen wahrscheinlich schon die mittelalterlichen Stiche von Maria in den uralten Bibeln. Wobei… die hatten noch nie Kontakt zu einer Frau und wissen gar nicht um die Unterschiede und ich glaube nicht, dass man in rein von Mönchen bevölkerten Klöstern beim Abendessen irgendwelche Zoten rauslässt oder Stammtischwitze erzählt. Kennen die ja gar nicht, woher auch. Der einzige Mönch, den sie zum Verkauf des selbsthergestellten Käse in die dreissig Kilometer entfernte Stadt schicken ist blind und taub. Der kann unmöglich Stammtischwitze aufschnappen, die er dann abends beim letzten Mahl vor der Abendmesse rumerzählt.
Naja, jedenfalls war da der ganze Tag dieser Drang etwas posten zu müssen, nur was war nicht klar. Ist es immer noch nicht, aber damit werde ich wohl leben müssen.
Jedenfalls ist da der Drang zu posten ohne zu wissen was. So ein bisschen wie das seltsame Gefühl, dass einen pubertierenden Jungen ereilt, der seit seiner Geburt in einem rein von Mönchen bevölkerten Kloster aufgewachsen ist und gar nicht weiß, was da passiert, wenn was da unten passiert. Passiert das eigentlich pubertierenden Jungen, die seit ihrer Geburt in rein von Mönchen bevölkerten Klöstern aufwachsen? Wahrscheinlich schon, aber was muss passieren, damit sich da unten was regt? Da reichen wahrscheinlich schon die mittelalterlichen Stiche von Maria in den uralten Bibeln. Wobei… die hatten noch nie Kontakt zu einer Frau und wissen gar nicht um die Unterschiede und ich glaube nicht, dass man in rein von Mönchen bevölkerten Klöstern beim Abendessen irgendwelche Zoten rauslässt oder Stammtischwitze erzählt. Kennen die ja gar nicht, woher auch. Der einzige Mönch, den sie zum Verkauf des selbsthergestellten Käse in die dreissig Kilometer entfernte Stadt schicken ist blind und taub. Der kann unmöglich Stammtischwitze aufschnappen, die er dann abends beim letzten Mahl vor der Abendmesse rumerzählt.
Naja, jedenfalls war da der ganze Tag dieser Drang etwas posten zu müssen, nur was war nicht klar. Ist es immer noch nicht, aber damit werde ich wohl leben müssen.
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Freitag, 12. Oktober 2012
Es ist kalt geworden in Deutschland
In der Spelunke wurde heute das erste Mal für diese Saison der Kamin angeworfen. Es geht also definitiv in Richtung Winter. Der Kollege hat auch schon Winterreifen aufgezogen, also sollte ich auch nicht mehr allzu lange damit warten. Er hat ein Gespür dafür. Muss ich mal fragen, ob er ein künstliches Hüftgelenk hat. Ein weiteres untrügliches Zeichen dürfte sein, dass es sackkalt draußen ist. Das nervt doppelt, weil ich nun wieder im Freien parken muss. Ich weiß nicht mal, ob ich einen Eiskratzer im Auto habe, geschweige denn, wie man so ein Ding benutzt. Habe ich völlig verlernt in den Zeiten von Tiefgarage und Carport. Kann aber nicht so schwer sein: ich habe schon Leute damit hantieren sehen, denen ich nicht mal zutraue eine Milchtüte verletzungsfrei zu öffnen.
Winter… auf den habe ich ja so gar nicht gewartet.
Winter… auf den habe ich ja so gar nicht gewartet.
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Donnerstag, 11. Oktober 2012
Pro und Contra einer Telefonkonferenz
Bei dem Projekt, dem ich zukünftig beiwohnen darf, werden alle Telefonkonferenzen auf Englisch abgehalten, auch wenn alle Anwesenden Deutsch als Muttersprache haben. Das ist kompletter Irrsinn, aber anscheinend traut sich niemand, das offen auszusprechen. Da sitzen also bis zu sieben Leute um diverse Telefone verteilt herum und stochern im teilweise nur rudimentär vorhandenen englischen Wortschatz herum, obwohl sie das eigentlich auch in Deutsch sagen könnten, was jeder verstände, weil es im täglichen Leben auch jeder spricht. Die Gespräche werden auch nicht aufgezeichnet, was eine Abmahnung wegen Verletzung der Firmen Policy ausschließt …es sei denn, jemand verpfeift die anderen, aber das wäre ja auch keine gesunde Grundlage für ein angenehmes Miteinander.
Ich bin neu dabei, also kann ich mal versuchen, dieses seltsame Ritual zu durchbrechen. Weiß der Geier, wer sich das ausgedacht hat. Andererseits haben die Kolleginnen die Angewohnheit, sich bei der Suche nach dem passenden Wort äußerst lasziv im Stuhl zu räkeln, was diesen grundsätzlich eher langweiligen Terminen einen gewissen Charme gibt. Also vielleicht ist es dann doch ganz gut so wie es ist. Ich lass das mal.
Ich bin neu dabei, also kann ich mal versuchen, dieses seltsame Ritual zu durchbrechen. Weiß der Geier, wer sich das ausgedacht hat. Andererseits haben die Kolleginnen die Angewohnheit, sich bei der Suche nach dem passenden Wort äußerst lasziv im Stuhl zu räkeln, was diesen grundsätzlich eher langweiligen Terminen einen gewissen Charme gibt. Also vielleicht ist es dann doch ganz gut so wie es ist. Ich lass das mal.
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Dienstag, 9. Oktober 2012
Nächtlicher Harndrang und die fehlenden Schritte auf dem Schrittzähler
Mal wieder ein bisschen Fabrik-Content, wobei ich nicht jammere, also ist das ok:
Immer, also wirklich so gut wie immer, wenn ich kurz vor Feierabend nochmal zum finalen Abpinkeln vor der Heimfahrt in Richtung Toilette marschiere, wird selbige gerade von einer Putzfrau okkupiert. Es steht dann immer der Wagen in der Tür und natürlich verbietet es der Anstand, da dann trotzdem reinzugehen und loszulegen. Außerdem wäre es neben der grundsätzlichen moralischen Frage wahrscheinlich noch ein Affront religiöser Art. Keine Ahnung und ich werde auch nicht nachfragen. Ich verkneife es mir dann einfach und hoffe, dass ich unterwegs nicht in einen ungeplanten Stau komme …so wie heute, wo die Innenstadt dicht war und sich alles nur im Schneckentempo voran bewegte. Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich nicht in die Büsche neben dem Getränkeladen, zu dem ich noch unbedingt musste, aber das ging aus ziemlich den gleichen Gründen nicht, weshalb es in der Fabrik schon nicht ging. Naja, moralisch wäre es nicht ok, aber ich denke mal nicht, dass es religiöse Gründe gibt, die das Pinkeln in ein getränkemarktnahes Gebüsch irgendwie einschränken. Ich habs trotzdem nicht getan. Die Restfahrt zur Wohnung war eine Qual, aber ich habe es geschafft, es gab keine peinlichen Momente oder geplatzten Nieren. Alles gut.
Wo wir gerade beim Thema sind: früher habe ich über die Granufink-Werbung gelästert, aber mittlerweile kenne ich das Problem mit nächtlichem Harndrang. Es liegt aber weniger am Alter (Nein, es liegt kein-es-falls(!) am Alter), sondern am Umstieg von hopfenhaltigen Kaltgetränken zu dünnem Weisweinschorle. Letzteres ist mengentechnisch einfach um einiges mehr und die menschliche Blase hat nunmal nur ein beschränktes Aufnahmevolumen. Und anscheinend - wie das wissenschaftlich genau ist weiß ich nicht - braucht der Körper länger, um das zu verarbeiten, weshalb sich das alles des nachts ansammelt, irgendwann die Blase bis zum Bersten gefüllt ist und man muss losziehen. Granufink hin oder her. Das geht dann ein paar, oder in meinem Fall natürlich viele Jahre so, dann hat sich das mit dem nächtlichen Aufstehen. Die Grundproblematik ist dann zwar immer noch da, aber man ist zu müde zum Aufstehen. Ist zwar letztlich bequemer, aber auch nicht schön.
Bis es soweit ist, stehe ich halt nachts auf und tigere los in Richtung Bad. Ich sollte mit dem Schrittzähler in der Hand schlafen: das sind verlorene Meter, die mir in der Statistik fehlen.
Immer, also wirklich so gut wie immer, wenn ich kurz vor Feierabend nochmal zum finalen Abpinkeln vor der Heimfahrt in Richtung Toilette marschiere, wird selbige gerade von einer Putzfrau okkupiert. Es steht dann immer der Wagen in der Tür und natürlich verbietet es der Anstand, da dann trotzdem reinzugehen und loszulegen. Außerdem wäre es neben der grundsätzlichen moralischen Frage wahrscheinlich noch ein Affront religiöser Art. Keine Ahnung und ich werde auch nicht nachfragen. Ich verkneife es mir dann einfach und hoffe, dass ich unterwegs nicht in einen ungeplanten Stau komme …so wie heute, wo die Innenstadt dicht war und sich alles nur im Schneckentempo voran bewegte. Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich nicht in die Büsche neben dem Getränkeladen, zu dem ich noch unbedingt musste, aber das ging aus ziemlich den gleichen Gründen nicht, weshalb es in der Fabrik schon nicht ging. Naja, moralisch wäre es nicht ok, aber ich denke mal nicht, dass es religiöse Gründe gibt, die das Pinkeln in ein getränkemarktnahes Gebüsch irgendwie einschränken. Ich habs trotzdem nicht getan. Die Restfahrt zur Wohnung war eine Qual, aber ich habe es geschafft, es gab keine peinlichen Momente oder geplatzten Nieren. Alles gut.
Wo wir gerade beim Thema sind: früher habe ich über die Granufink-Werbung gelästert, aber mittlerweile kenne ich das Problem mit nächtlichem Harndrang. Es liegt aber weniger am Alter (Nein, es liegt kein-es-falls(!) am Alter), sondern am Umstieg von hopfenhaltigen Kaltgetränken zu dünnem Weisweinschorle. Letzteres ist mengentechnisch einfach um einiges mehr und die menschliche Blase hat nunmal nur ein beschränktes Aufnahmevolumen. Und anscheinend - wie das wissenschaftlich genau ist weiß ich nicht - braucht der Körper länger, um das zu verarbeiten, weshalb sich das alles des nachts ansammelt, irgendwann die Blase bis zum Bersten gefüllt ist und man muss losziehen. Granufink hin oder her. Das geht dann ein paar, oder in meinem Fall natürlich viele Jahre so, dann hat sich das mit dem nächtlichen Aufstehen. Die Grundproblematik ist dann zwar immer noch da, aber man ist zu müde zum Aufstehen. Ist zwar letztlich bequemer, aber auch nicht schön.
Bis es soweit ist, stehe ich halt nachts auf und tigere los in Richtung Bad. Ich sollte mit dem Schrittzähler in der Hand schlafen: das sind verlorene Meter, die mir in der Statistik fehlen.
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Dienstag, 9. Oktober 2012
Freundschaftsanfrage
Manche Leute sind echt merkbefreit und jenseits von Gut und Böse. Gestern, so zwischen Bier drei und vier kam eine Email an. Eine FB-Freundschaftsanfrage. Passiert gelegentlich, meistens kann ich es auch zuordnen. Ging sogar gestern mittag noch, zwischen Bier drei und vier. Die Anfrage kam von der Tochter Satans persönlich. Die Anwesenden waren deshalb nicht böse, als ich den Schluck Bier, den ich gerade zu trinken gedachte in einem Sprühregen ausspuckte. Sie kennen das Miststück.
Schon alleine das Wort "Freundschaftsanfrage" impliziert doch einen gewissen Grad an Sympathie und wenn man nicht komplett bescheuert ist, sollte einem klar sein, dass das mit das Unpassendste ist, was diese Konstellation beträfe. Somit wäre geklärt, dass diese Frau komplett bescheuert ist, aber das wusste ich eigentlich auch schon vorher. Ich habe sie ge"addet", aber sie kriegt kein Posting von mir mit, sieht nicht, wenn ich online bin und überhaupt ist sie wie auch sonst eher außen vor. Macht sich aber ganz gut, wenn man zumindest symbolisch sämtliche Türen offen lässt und nicht gleich komplett abblockt. Ich gehe davon aus, dass der Typ vom Amt FB nur von den Merkzetteln ("Mein Kind ist bei FB! Hilfe für die unge'addet'en Eltern") aus dem Merkzettelständer vor seinem Pseudobüro kennt und ich somit als komplett einsichtig, gefügig und seiner "kompetenten" Beratung würdig erscheine und wer weiß, wann man mal wieder dort antanzen muss.
Schon alleine das Wort "Freundschaftsanfrage" impliziert doch einen gewissen Grad an Sympathie und wenn man nicht komplett bescheuert ist, sollte einem klar sein, dass das mit das Unpassendste ist, was diese Konstellation beträfe. Somit wäre geklärt, dass diese Frau komplett bescheuert ist, aber das wusste ich eigentlich auch schon vorher. Ich habe sie ge"addet", aber sie kriegt kein Posting von mir mit, sieht nicht, wenn ich online bin und überhaupt ist sie wie auch sonst eher außen vor. Macht sich aber ganz gut, wenn man zumindest symbolisch sämtliche Türen offen lässt und nicht gleich komplett abblockt. Ich gehe davon aus, dass der Typ vom Amt FB nur von den Merkzetteln ("Mein Kind ist bei FB! Hilfe für die unge'addet'en Eltern") aus dem Merkzettelständer vor seinem Pseudobüro kennt und ich somit als komplett einsichtig, gefügig und seiner "kompetenten" Beratung würdig erscheine und wer weiß, wann man mal wieder dort antanzen muss.
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