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Donnerstag, 18. Oktober 2012
Zur Zeit sind leider keine Urzeitkrebsversuche möglich
Nachdem ich es am Wochenende verbummelt hatte, wollte ich mir gestern das YPS-Heft kaufen, aber keine Chance. Sowohl im Supermarkt selbst, wie auch im Zeitschriftenladen davor war es unauffindbar. Ich bin extra noch in die Tanke am Berg und habe alibimäßig eine Schachtel Kippen gekauft um danach zu fragen. Der Typ an der Kasse hatte nicht den blassesten Schimmer wovon ich rede. Also bisher bin ich YPSlos, was für die Urzeitkrebse vielleicht ganz gut ist, denn ich befürchte, dass ihr Dasein in meiner Obhut ihre ohnehin begrenzte Lebenserwartung noch einmal drastisch reduzieren dürfte. Ich bin kein Haustiermensch. Einzig Katzen überleben es ganz gut, was wahrscheinlich an ihrem natürlichen Überlebens- und Jagdinstinkt liegt. Die können sich im Zweifelsfall auch mal selbst ernähren und klettern durch ein zufällig offen stehendes Fenster, wenn die üblichen Eingänge versperrt sind. Urzeitkrebse können das eher nicht. Denke ich mal. Wäre ein Versuch wert …eine Wasserspur vom Fenster zum Weinkelch (das wäre ihre bei mir natürliche Behausung) legen. Mal sehen, ob die Viecher das hinkriegen. Aber geht ja leider nicht, weil kein YPS-Heft mehr zu kriegen ist. Somit fehlt der Wissenschaft also eine weitere wichtige Information und der letzte Rest an Nerd-Coolness. Man hats aber auch nicht leicht.
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Dienstag, 16. Oktober 2012
Einmal eiskratzen reicht für dieses Jahr
Heute morgen schon schwer genervt gewesen, weil ich zum ersten mal seit langer Zeit wieder die Scheiben vom nächtlichen Eis befreien musste. War ich gar nicht mehr gewohnt. Und dann auch noch die beschlagenen Scheiben. Das dauert ja ewig, bis man endlich was sieht. Bestimmt vier, fünf Kilometer. In der Fabrik dann ein Anruf auf dem Handy von einer nicht im Adressbuch vorhandenen Nummer: der Sohn vom Vermieter. Der Mieter, der meinen bisherigen (leider nur geliehenen) Tiefgaragenstellplatz wieder haben wollte kommt nicht rein und ob es mir was ausmachen würde, wieder zu tauschen. Macht es kein bisschen. Ich bin also wieder Tiefgaragenstellplatzbesitzer, bzw. Tiefgaragenstellplatzleiher. Morgen früh werde ich also nicht kratzen müssen und so wie es aussieht den ganzen Winter über nicht. Gibt so Tage und manche beinhalten auch Gutes.
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Dienstag, 16. Oktober 2012
DMFKAG - Yoga-Matte oder Die Matte formerly known as Gymnastikmatte
Es ist ein Fall für sich, wenn man sich eine Gymnastikmatte im Kaufhaus kaufen will. Man kommt in die Sportabteilung und da sind erstmal die ganzen coolen Fußballsachen: endgeile Fußballschuhe, bunte, glänzende Bälle, die Trikots der ganzen Fußballgötter. Herrlich. Danach kommen die Laufsachen. High-Tech-Schuhe vom anderen Stern, große Plakate auf denen sehr schöne Menschen die angebotenen Klamotten in vollem Lauf tragen ohne auch nur einen Tropfen Schweiß auf der Stirn zu haben. So ist das nämlich, wenn man diese Klamotten kauft und sich in die hautengen Dinger presst. Danach kommt Tennis, Squash und Badminton. Immer noch ok, aber schon nicht mehr sooo cool. Es folgt die Abteilung „Sportwäsche“. Nicht wirklich sexy, gehört aber dazu. Und schließlich: Gymnastik. Die Abteilung, wo sich Jung und Alt trifft, ohne das wirklich zu wollen.
Es heißt übrigens auch nicht mehr „Gymnastik“-, sondern „Yoga“-Matte und grün ist nicht grün, sondern „Lady Line Fitness“, wozu auch rosa und hellblau zählen. Kackbraun hat keine eigene „Line“ und dieses Modell gibts auch nur in der einen Farbe. Das billigste Modell (reduziert von 20,99 auf 15,99) ist blau, ohne „Line“, und aus dem gleichen Material, mit dem man auf Baustellen die Fugen ausschäumt. Es ist aber am wenigsten Ladylike und versprüht noch einen gewissen kernigen, dezent männlichen Charme, weshalb ich mich für diese Matte entschieden habe.
Gymnastik-, bzw. Yoga-Matten sind übrigens auch im gerollten Zustand so groß, dass sie aus den Einkaufstüten herausragen, weshalb man von den Leuten, die sich gerade durch die coolen Fußballgötter-Trikots wühlen beim Rausgehen auch mitleidig angeschaut wird.
Es heißt übrigens auch nicht mehr „Gymnastik“-, sondern „Yoga“-Matte und grün ist nicht grün, sondern „Lady Line Fitness“, wozu auch rosa und hellblau zählen. Kackbraun hat keine eigene „Line“ und dieses Modell gibts auch nur in der einen Farbe. Das billigste Modell (reduziert von 20,99 auf 15,99) ist blau, ohne „Line“, und aus dem gleichen Material, mit dem man auf Baustellen die Fugen ausschäumt. Es ist aber am wenigsten Ladylike und versprüht noch einen gewissen kernigen, dezent männlichen Charme, weshalb ich mich für diese Matte entschieden habe.
Gymnastik-, bzw. Yoga-Matten sind übrigens auch im gerollten Zustand so groß, dass sie aus den Einkaufstüten herausragen, weshalb man von den Leuten, die sich gerade durch die coolen Fußballgötter-Trikots wühlen beim Rausgehen auch mitleidig angeschaut wird.
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Sonntag, 14. Oktober 2012
Also lecker wars schon
Die Sache mit den Schwarzwurzeln kann man getrost als Reinfall werten. Zum einen sind meine Arbeitshandschuhe, die ich mangels Küchenhandschuhen zum Waschen und Schälen benutzte jetzt nur noch ein klebriger Klumpen Leder, zum anderen ist mein Magen anscheinend mit der Zubereitungsform nicht einverstanden und grummelt vor sich hin. Das könnten aber auch noch die Nachwehen vom Sauerkraut gestern sein.
Ich habe die Dinger also gewaschen (mit Arbeitshandschuhen und einer Bürste, die eigentlich für die Fingernägelhygenie gedacht war), geschält, zugeschnitten und ausgiebig gekocht. Danach kamen sie unter ebenfalls schon gekochte, dann aber leicht angeröstete Kartoffeln, Hühnchenfleisch, Champignons und Zwiebel. Eine Art Westernpfanne, nur ohne Mais und Bohnen. Also eigentlich gar keine Westernpfanne. Hm. Es war halt das ganze erwähnte Zeug am Ende in einer Pfanne, es war heiß und es war durchaus lecker. Aber: was für ein Aufwand. Ich teste es vielleicht trotzdem nochmal, dann aber mit Einweghandschuhen, bei denen man auch ein kleines bisschen Basisgefühl in den Fingerspitzen hat und mit einem anderen Rezept (wobei ich diesmal eigentlich gar keins hatte). Immerhin gibts Punkte auf dem Gesundheitskarmakonto. Das war bestimmt gesund und frisch war auch alles.
Ich habe die Dinger also gewaschen (mit Arbeitshandschuhen und einer Bürste, die eigentlich für die Fingernägelhygenie gedacht war), geschält, zugeschnitten und ausgiebig gekocht. Danach kamen sie unter ebenfalls schon gekochte, dann aber leicht angeröstete Kartoffeln, Hühnchenfleisch, Champignons und Zwiebel. Eine Art Westernpfanne, nur ohne Mais und Bohnen. Also eigentlich gar keine Westernpfanne. Hm. Es war halt das ganze erwähnte Zeug am Ende in einer Pfanne, es war heiß und es war durchaus lecker. Aber: was für ein Aufwand. Ich teste es vielleicht trotzdem nochmal, dann aber mit Einweghandschuhen, bei denen man auch ein kleines bisschen Basisgefühl in den Fingerspitzen hat und mit einem anderen Rezept (wobei ich diesmal eigentlich gar keins hatte). Immerhin gibts Punkte auf dem Gesundheitskarmakonto. Das war bestimmt gesund und frisch war auch alles.
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Sonntag, 14. Oktober 2012
Morgen also Schwarzwurzel
In einem Anfall von wasauchimmer heute Schwarzwurzel gekauft. In der Rohform, sie sind also noch schwarz, was den Namen erklärt. Sie sind auch sandig, wie man im Kofferraum sieht. Nun habe ich also Schwarzwurzel, aber nicht den Hauch einer Ahnung, wie man die verarbeitet. Aber zum Glück gibt es ja Internet und da steht z.B. Schwarzwurzeln wären die Spargel des Winters. Dies würde bedeuten, dass ich sie mit einer Sauce Hollandaise (habe ich nicht) oder in Schinken (habe ich nicht) eingewickelt servieren könnte. Ein Salat wäre noch machbar, aber von einem Schwarzwurzelsalat habe ich noch nie gehört und einen zu erfinden übersteigt meine kulinarischen Ansprüche. Tendenziell würde ich die Dinger schälen, in Salzwasser kochen und eventuell am Ende noch mit einem Schuss Olivenöl in der Pfanne kurz anbraten. Ich denke das sollte hinhauen.
Morgen also Schwarzwurzel. Dazu, quasi als Backup, Champignons und Bio-Hähnchenfleisch. Klingt einfach, aber Sie sollten mal die Küche danach sehen.
Morgen also Schwarzwurzel. Dazu, quasi als Backup, Champignons und Bio-Hähnchenfleisch. Klingt einfach, aber Sie sollten mal die Küche danach sehen.
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