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Dienstag, 9. Januar 2024
Unterwegs
Die Hinfahrt klappt schon mal. Der Zug wäre sogar pünktlich gewesen; wäre es der davor auch gewesen. War er aber nicht und mangels freien Gleisen musste der meinige warten. Waren aber nur 4 Minuten, was bei der Bahn einem „zu früh“ sehr nahe kommt. In der App war von „hoher Auslastung“ die Rede, was mich nervös machte. Letztlich waren es aber nicht mehr Fahrgäste als sonst auch. Weiß der Geier, woher die App diese Information hatte. Wahrscheinlich in der vagen Annahme, dass viele ihre Reise vorzögen, da morgen ja seitens der Gewerkschaft (also einer Gewerkschaft; die Bahn hat da ja einige) gestreikt wird. Und es wird gestreikt, ein Gericht hat das wohl freigegeben. Meinetwegen - für morgen habe ich keine Bahnfahrt geplant. Bin allerdings auch froh, wenn der heutige Reisetag zu Ende ist. Fühle mich nicht für etwaige Unwägbarkeiten gewappnet.
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Die Rückfahrt hat auch geklappt; das aber nur, weil sich die Verspätungen durchzogen. Ansonsten hätte die Zeit zum Umsteigen nicht gereicht; so dann aber doch.
Auch hier sprach die App von "hoher Auslastung", aber auch das war wieder gelogen. Mir wars recht; so hatte ich einen Sitzplatz und neben mir war frei. Sehr schön. Eigentlich wollte ich noch was arbeiten, aber das WLAN war zwar vorhanden, aber ohne Funktion, also hab ich gelesen. Und dabei festgestellt, dass der Film "Die Verurteilten" auf einem Kurzroman von Stephen King basiert. Wusste ich nicht und es tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch, wenn man den Film schon kennt und gesehen hat.
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Die Rückfahrt hat auch geklappt; das aber nur, weil sich die Verspätungen durchzogen. Ansonsten hätte die Zeit zum Umsteigen nicht gereicht; so dann aber doch.
Auch hier sprach die App von "hoher Auslastung", aber auch das war wieder gelogen. Mir wars recht; so hatte ich einen Sitzplatz und neben mir war frei. Sehr schön. Eigentlich wollte ich noch was arbeiten, aber das WLAN war zwar vorhanden, aber ohne Funktion, also hab ich gelesen. Und dabei festgestellt, dass der Film "Die Verurteilten" auf einem Kurzroman von Stephen King basiert. Wusste ich nicht und es tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch, wenn man den Film schon kennt und gesehen hat.
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Montag, 8. Januar 2024
Der gute Warter
Bauernproteste, Bahnstreik... brauche ich alles nicht, um nicht ans Ziel zu kommen: bei mir fährt mein Zug fährt wegen einer Baustelle nicht. Das gilt für die nächsten 2 Wochen auf jeden Fall, wie es danach sein wird, weiß ich aktuell noch nicht. Hab auch keine Lust, mich da weiter zu informieren. Ich teste morgen mal, wie es sich mit der Alternativstrecke und den ganzen Umstiegen verhält und ob es sich lohnt, sich deshalb aufzuregen. Morgen wahrscheinlich schon, denn es wird sehr kalt. Da darf man sich schon mal ärgern, wenn man wartend an einem Gleis rumsteht, aber ansonsten bin ich ein exzellenter Warter. Kein Gemecker, kein Gegrummel. Ich warte dann einfach. Wahrscheinlich schauen die Bahnmitarbeiter, die die Kamerabilder der Gleise beobachten müssen auf die Monitore und nicken - wenn ich da stehe - anerkennend. Ein guter Warter! Vielleicht gibt es einen Artikel im „DB mobil intern“, dem Mitarbeitermagazin der Deutschen Bahn einen Artikel über mich: „Der gute Warter“.
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Sonntag, 7. Januar 2024
WIldunfall
Ein nerviger Tag findet ein entsprechendes Ende. Im Wald lief ein Reh so knapp 50 Meter vor mir über die Straße. Das war knapp. Ein anderes Reh war näher und ich habe es erwischt. Es war zum Glück (naja, Glück) wohl nur heftiger Treffer, das Tier ist im Wald verschwunden. Aber so ganz ohne wird es nicht sein. Seufz. Die Polizei, die ich darüber informierte, bat mich, vorbeizukommen zwecks Aufnahme des Unfalls. Hab ich gemacht, der Bericht kam schon eine Stunde später. Am Auto ist nur die untere Schürze kaputt (und da sind auch Haare dran), aber das ist egal. Ich hoffe, das Tier hat vielleicht doch nur einen Schreck und einen heftige Prellung. Verdammter Mist. Sowas braucht man echt nicht. Weder als Reh, noch als Fahrer.
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Samstag, 6. Januar 2024
Einkaufen, nicht shoppen
Das Wandern ist des Müllers Lust... aber bestimmt nicht, wenn es zwischendurch so matschig ist, wie gestern. Hab's trotzdem gemacht (obwohl ich kein Müller bin) und es war wunderbar - außer der matschige und somit rutschige Anstieg am Anfang und ein paar Pfade durch die pampige Pampa. Egal. Überlebt, den faulen Hintern bewegt und ein paar Kalorien in den Wäldern der windigen Wildnis gelassen. Zum Glück nur die Spuren von, aber keine echten Wildschweine gesehen. Die sollen ziemlich ungemütlich sein. Die würden sich sicher auch vor einer Fähre zusammenrotten, um ihre schlechte Laune rauszulassen. Ich hatte keine Fähre dabei und es waren keine mies gelaunten Wildschweine zugegen. Insofern alles gut.
Es war übrigens erstaunlich viel los. Jetzt nicht die Meute an Menschen, die in der Saison da durch die Wälder traben, aber trotzdem relativ viele Menschen getroffen. Liegt vielleicht auch am Termin: viele haben noch frei und können somit an einem Freitag losziehen. Und sehr viele ziehen überhaupt los, weil die Vorsätze fürs neue Jahr noch frisch sind. Mehr Bewegung, am besten draußen.
Bewegung, am besten draußen hatte ich dann heute Morgen gleich nochmal. Trotz leichtem Muskelkater in den Waden einen kurzen Morgenlauf angetestet und siehe da: klappte wunderbar. Die Zeit war so naja, aber die Strecke war okay und der Rhytmus passte auch. So langsam kommt Gefühl in das Ganze. Kein wildes Rumgehetze mehr, sondern fast sowas mit Struktur. Fühlte sich gut an. Kann so bleiben, darf so weiter gehen. So oder so ähnlich. Wie Adel Tawil das halt mal gesungen hat.
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Heute ist übrigens ein Samstag, der sich nach Sonntag anfühlt. Das liegt am Feiertag hier in den hiesigen Gefilden. Deshalb sind die Geschäfte zu und man kommt nicht auf die Idee einkaufen oder gar "shoppen" zu gehen. Das sind übrigens zwei völlig verschiedene Dinge. Beim Einkaufen weiß man mehr oder weniger, was man will. Zum Einkaufen geht man in den Supermarkt. Man hat einen "Einkaufszettel". Shoppen tut man in der Stadt. Man hat vielleicht eine grobe Idee, Schuhe, ein Mantel, aber noch keinen konkreten Artikel, den man in einen Einkaufswagen legt und mit zur Kasse nimmt. Shoppen bezieht sich oft auf Kleidung. Accessoires. Schnickschnack für die Wohnung. Oder Dinge, an die man gar nicht dachte, als man loszog um zu "shoppen". Heute kann man nicht shoppen, denn es ist Feiertag. Einkaufen kann man allerdings auch nicht. Außer Eier, Milch, Kartoffeln, Äpfel, Wurst in Dosen, eingeschweißtes Fleisch, Marmelade, und Eis. Das gibts beim Bauern im Hofladen, was kein Laden im eigentlichen Sinne, sondern ein Raum mit eben jenen Dingen bestückten Automaten ist. Und genau dahin gehe ich nachher zum shoppen, denn ich habe gestern vergessen Eier zu besorgen. Dann also heute. Wobei... ich weiß, was ich möchte; es geht konkret um Eier. Ist dann also eher einkaufen. Ich gehe also doch nicht shoppen heute, sondern... einkaufen.
Es war übrigens erstaunlich viel los. Jetzt nicht die Meute an Menschen, die in der Saison da durch die Wälder traben, aber trotzdem relativ viele Menschen getroffen. Liegt vielleicht auch am Termin: viele haben noch frei und können somit an einem Freitag losziehen. Und sehr viele ziehen überhaupt los, weil die Vorsätze fürs neue Jahr noch frisch sind. Mehr Bewegung, am besten draußen.
Bewegung, am besten draußen hatte ich dann heute Morgen gleich nochmal. Trotz leichtem Muskelkater in den Waden einen kurzen Morgenlauf angetestet und siehe da: klappte wunderbar. Die Zeit war so naja, aber die Strecke war okay und der Rhytmus passte auch. So langsam kommt Gefühl in das Ganze. Kein wildes Rumgehetze mehr, sondern fast sowas mit Struktur. Fühlte sich gut an. Kann so bleiben, darf so weiter gehen. So oder so ähnlich. Wie Adel Tawil das halt mal gesungen hat.
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Heute ist übrigens ein Samstag, der sich nach Sonntag anfühlt. Das liegt am Feiertag hier in den hiesigen Gefilden. Deshalb sind die Geschäfte zu und man kommt nicht auf die Idee einkaufen oder gar "shoppen" zu gehen. Das sind übrigens zwei völlig verschiedene Dinge. Beim Einkaufen weiß man mehr oder weniger, was man will. Zum Einkaufen geht man in den Supermarkt. Man hat einen "Einkaufszettel". Shoppen tut man in der Stadt. Man hat vielleicht eine grobe Idee, Schuhe, ein Mantel, aber noch keinen konkreten Artikel, den man in einen Einkaufswagen legt und mit zur Kasse nimmt. Shoppen bezieht sich oft auf Kleidung. Accessoires. Schnickschnack für die Wohnung. Oder Dinge, an die man gar nicht dachte, als man loszog um zu "shoppen". Heute kann man nicht shoppen, denn es ist Feiertag. Einkaufen kann man allerdings auch nicht. Außer Eier, Milch, Kartoffeln, Äpfel, Wurst in Dosen, eingeschweißtes Fleisch, Marmelade, und Eis. Das gibts beim Bauern im Hofladen, was kein Laden im eigentlichen Sinne, sondern ein Raum mit eben jenen Dingen bestückten Automaten ist. Und genau dahin gehe ich nachher zum shoppen, denn ich habe gestern vergessen Eier zu besorgen. Dann also heute. Wobei... ich weiß, was ich möchte; es geht konkret um Eier. Ist dann also eher einkaufen. Ich gehe also doch nicht shoppen heute, sondern... einkaufen.
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Freitag, 5. Januar 2024
Gebrannte Mandeln
Trotz Wind gestern dann doch an einen Lauf gewagt und sagen wir mal so: es war nicht ideal. Der Weg zum Wald war windig (was zu erwarten war bei Wind), aber auch so war es ungewohnt anstrengend. Naja, wird sicher auch wieder besser und immerhin habe ich den faulen Hintern endlich mal wieder bewegt, wenn auch nur 5 Kilometer und die in einer nicht wirklich guten Zeit. Egal.
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Schon mal als Vorwarnung: irgendwann wird es hier sehr küchenlastig. Dauert noch, aber sobald dieser Lidl-Thermomix-Ersatz wieder im Angebot ist, schlage ich zu und dann kommen hier nur noch Rezepttipps, Erfahrungen, Fotos der Ergebnisse... es wird quasi ein Food Blog. Vielleicht noch das übliche Gejammer zwischendurch, aber dann wegen missratener Kochversuche oder Platzproblemen wegen der riesigen Maschine und nicht mehr allgemeines Mimimi. Vielleicht gibt es auch einen Stream, denn das Ding wird im Dauereinsatz sein. Es wird mahlen, wiegen, dämpfen, raspeln, crushen, kochen, schreddern, rühren und manches davon sogar gleichzeitig und ich werde begeistert sein. Es gibt Risotto, Kartoffelpüree, Chili con und sin carne, Dips in tausend Variationen, Gulasch (Kartoffel und Fleisch), Suppen in jedweder Form, Creme Karamell, Creme Catalan, Creme Diesundas, es gibt alles und diese Wundermaschine wird es zubereiten. So wie die gebrannten Mandeln, die ich mit so einem Teil machen durfte. Sie waren vorzüglich. Ich werde das ganze Jahr gebrannte Mandeln machen. Mandeln gibt es nun zu Weihnachten, zu Ostern, zu Thanksgiving, zu allen sonstigen Feiertagen und außerdem immer freitags.
Aber wahrscheinlich wird irgendwo mal einen Nebensatz geben. "Ich hab jetzt einen Monsieur Cuisine. Das wird toll!". Und dann hört man nie wieder davon.
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Schon mal als Vorwarnung: irgendwann wird es hier sehr küchenlastig. Dauert noch, aber sobald dieser Lidl-Thermomix-Ersatz wieder im Angebot ist, schlage ich zu und dann kommen hier nur noch Rezepttipps, Erfahrungen, Fotos der Ergebnisse... es wird quasi ein Food Blog. Vielleicht noch das übliche Gejammer zwischendurch, aber dann wegen missratener Kochversuche oder Platzproblemen wegen der riesigen Maschine und nicht mehr allgemeines Mimimi. Vielleicht gibt es auch einen Stream, denn das Ding wird im Dauereinsatz sein. Es wird mahlen, wiegen, dämpfen, raspeln, crushen, kochen, schreddern, rühren und manches davon sogar gleichzeitig und ich werde begeistert sein. Es gibt Risotto, Kartoffelpüree, Chili con und sin carne, Dips in tausend Variationen, Gulasch (Kartoffel und Fleisch), Suppen in jedweder Form, Creme Karamell, Creme Catalan, Creme Diesundas, es gibt alles und diese Wundermaschine wird es zubereiten. So wie die gebrannten Mandeln, die ich mit so einem Teil machen durfte. Sie waren vorzüglich. Ich werde das ganze Jahr gebrannte Mandeln machen. Mandeln gibt es nun zu Weihnachten, zu Ostern, zu Thanksgiving, zu allen sonstigen Feiertagen und außerdem immer freitags.
Aber wahrscheinlich wird irgendwo mal einen Nebensatz geben. "Ich hab jetzt einen Monsieur Cuisine. Das wird toll!". Und dann hört man nie wieder davon.
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