Freitag, 2. Januar 2026
Auto zickt

Immerhin ein bisschen länger geschlafen als gestern, wo der Schlafscore unterirdisch und die Tagesmüdigkeit allgegenwärtig war. Trotzdem noch früh genug wach, um den heutigen Tag voll auskosten und sinnvoll nutzen zu können. Der Wille dazu ist immerhin da.

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Schon seit zwei, drei Wochen, in den letzten Tagen aber vermehrt, schleicht eine weiße, sehr wuschelige Katze hier ums Haus. Auf den Kameraaufnahmen sieht man, wie sie auf der Terrasse herumläuft und hereinschaut. Auch im Carport ist sie rund ums Auto unterwegs. Wäre ich esoterisch unterwegs, würde ich vermuten, dass die große Katze wieder da ist. Neuer Körper und so. Sowas kann aber auch schiefgehen - wer Stephen King gelesen hat, weiß das - und deshalb ist das für mich einfach nur eine sehr neugierige (das ist wie "der weiße Schimmel") Katze, die neu in der Gegend ist.

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Das Auto zickt. So startet also das neue Jahr... Willkommen 2026.

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Donnerstag, 1. Januar 2026
2026

Happy New Year allerseits. Hab schon 2026 geschrieben und das ohne Vertipper. Bin also quasi schon mittendrin im neuen Jahr.

Der Übergang war entspannt, würde ich meine Klamotten auskochen, hätte ich auch heute noch etwas vom gestrigen Raclette. Da wo ich war, wurde erstaunlich wenig geballert. Das war schön. Die Ankunft zuhause war auf okay, bis auf die Tatsache, dass die kleine Katze wahrscheinlich Angst und deshalb ihre Verdauung nicht im Griff hatte. Die Häufchen waren wohl verteilt im ganzen Haus, als ich gerade ins Bett wollte, gab es noch einen Bonus im Keller (den man aber sofort erroch. Unglaublich, wieviel in so ein kleines Wesen passt. Dieses Phänomen kennt man auch von Babys). Und heute morgen habe ich eine weitere Geruchsquelle im Flur entdeckt: eingetrocknetes Katzenpipi. Ich hoffe, dass die Aktion damit durchstanden ist.

Nun also 2026. Ich habe keine besonderen Erwartungen an das Jahr. Das soll mal loslegen und dann sehen wir schon. Vielleicht keine allzu dramatischen Eskapaden. Das wäre nett, aber ansonsten lasse ich mich gerne überraschen.

Also gut, dann legen wir mal los. Let's go 2026.

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Mittwoch, 31. Dezember 2025
Ein guter Platz

An der Ecke, wo ich geplant hatte, war es laut - Leute, die Holz und entsprechend Krach machten. Vielleicht doch kein so guter Platz, wie ich letztens noch dachte, als die Kinder vom nahen Waldkindergarten dort tobten. Aber gar nicht weit weg davon, habe ich den perfekten Platz gefunden. Im Wald, aber nur wenige Schritte vom Weg entfernt, mit gutem Blick auf die Felder und den kleinen See. Das hätte ihr gefallen. Und nun ist sie dort, meine kleine, große Rebellin. Für eine Glückskatze hast Du gar nicht so lange durchgehalten, aber vielleicht bringst Du nur anderen Glück und nicht Dir selbst. Wobei... so ohne Glück, so unglücklich warst Du nicht. Vielleicht hast Du das Glück einfach nur komprimiert, konzentriert und kompakt genossen. Nun hast Du nach einem schönen Leben auch einen schönen Platz mit bester Aussicht. Tschüss, meine Hübsche.



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Guten Rutsch ins neue Jahr allerseits. Mal sehen, womit 2026 aufwartet...

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Dienstag, 30. Dezember 2025
Stranger Things und erotische Träume

Ich bekomme Werbung für ein Flüssigkomposit angezeigt. Keine Ahnung, was das ist, aber die abgebildete Spritze kommt mir bekannt vor. Meine Zahnärzte benutzt die. Und tatsächlich: es wird etwas beworben, womit man Zähne nach einer Behandlung befüllt. Was mache ich jetzt mit dieser Werbung? Besorge ich mir so eine Spritze und bringe sie beim nächsten Zahnarzttermin mit? So wie man bei manchen Werkstätten das eigene Öl zum Wartungstermin mitbringt? Oder impliziert die Werbung, dass ich mir den Zahnarztbesuch auch sparen kann, wenn ich selbst Hand anlege? Ich bin verwirrt.

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Die Straße ist gezuckert, es hat in der Nacht also "geschneit". Ein Glück muss ich nicht mit dem Auto los; mit chaotischen Szenen ist zu rechnen.
Per Pedes möchte ich aber später los. Die Vorgaben der Uhr (300 Kilometer im Quartal) habe ich zwar erreicht, aber Sonne und frische Luft und weiterhin ein exorbitanter Kalorienüberschuss - da braucht es noch Kilometer und zwar nicht wenige.

Außerdem überlege ich, ob heute ein schöner Tag wäre, um die große Katze an die Natur zu übergeben.

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Bis heute sollte ich bis zur letzten schon veröffentlichten Folge von Stranger Things schaffen. Im neuen Jahr dann die allerletzte Folge, das große Finale. Bin gespannt.

Die Festplatte quillt über mit über die letzten Wochen aufgenommenem Kram, den ich dann zwischen den Jahren anschauen werde. Die Festplatte ist fast voll, den es gibt da noch die Aufnahmen der letzten zehn Jahre mit all den Dingen, die ich "zwischen den Jahren" anzuschauen gedachte, aber nie geschaut habe. Tja. Immerhin Stranger Things werde ich schaffen.

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In letzter Zeit immer wieder erotische Träume, bei denen den Beteiligten bestimmt auch warm wird im Schlaf. Also nicht wundern, falls wer in letzter Zeit mit erhöhtem Puls und etwas aufgewühlt aufwacht.

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Montag, 29. Dezember 2025
Jeder Toilettengang ist eine einzige Freude

Zwischen den Jahren wird man schludrig: war erst 10 nach 8 im Supermarkt und nicht wie sonst direkt bei Ladenöffnung um Punkt 8. War trotzdem okay: noch keine Menschenmassen, die sich mit Sprengmaterial eindecken. Hab alles gekriegt, außer zwei Sachen; exakt die Dinge, die nicht auf der Liste standen, weil ich "ja eh dran denke". Tja.
Dafür Lebkuchen mitgenommen, der nicht auf der Liste stand. Das letzte Mal drücken, bevor im Januar der Entzug startet. Außerdem brauchte ich einen Ausgleich für die Demütigung des Dosen-Ananas-Kaufens, wozu man mich verdonnert hatte.

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Die "laufende" Toilette ist repariert. Die Reparatur bestand aus gründlicher Reinigung und Entkalkung des Innenlebens der Spülung. Das klingt einfacher als es ist. Zum einen ist die Apparatur so alt, dass es keine YouTube-Videos dazu gibt. Die Bauweise unterscheidet sich dann doch von moderneren Spülkästen. Bei mir ist der Hahn für die Wasserversorgung zB. an einer total bescheuerten Ecke, an die man nur schwer kommt. Und der Drehknopf ist so alt und spröde, dass er gebrochen ist. Mittels passendem Werkzeug ließ sich das Wasser aber doch abstellen. Den Rest rauszupfriemeln war - der Name ist Programm - Pfriemelarbeit. Man arbeitet an dem relativ engen Eingang, sieht nur bedingt, was man tut, ertastet viel und hofft, dass das alles richtig ist, was man gerade tut. So ein bisschen wie ein Frauenarzt.

Hat man alles draußen erkannt man auf Anhieb, dass das eine gute Idee war und alles ergibt einen Sinn. Es knirscht und knackt an allen Ecken, der Kalk hat schon ganze Bergregionen gebildet, es fehlen nur noch Algen und Korallen und man hätte eine wunderbare Urlaubsregion fürs Miniatur Wunderland.
Dank Spülmittel und Essig und einer gewissen Einwirkzeit, löst sich aber der ganze Schmodder ganz gut ab und der Wiedereinbau der ganzen Teile in den Spülkasten ging dann erstaunlich gut und schnell. Und nun spült das Ding frisch und fröhlich und ohne Dauergetröpfel wie bei einer ausgeleierten Prostata. Es gibt kein ständiges Rinnsal wie bei einer nässenden Wunde. Jeder Toilettengang ist eine einzige Freude.

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