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Sonntag, 18. Januar 2026
Menschliches Kundenabwehrprogramm im Autohaus
Das ist alles gerade sehr monothematisch, ich weiß. So ein Autokauf ist aber auch ein großes Thema. Der Plan ist, dass das Ding sehr sehr lange bei mir verweilt und da braucht es gute Vorbereitung, damit dieses lange Miteinander auch harmonisch verläuft. Augen auf bei der PartnerAutowahl.
Gestern war ich in einem weiteren Autohaus. Ohne Termin, einfach nur so um die verschiedenen Modelle mal live und in Farbe zu sehen. Das Autohaus gehört zu einem großen Verbund. Alleine auf diesem Areal waren fünf Autohäuser mit sechs verschiedenen Marken vertreten; darunter auch mein Favorit. Öffnungszeit zwischen 9 und 13 Uhr, ich war 9.20 Uhr vor Ort. Autohäuser bestehen aus sehr viel Glas, man kann gut reinsehen. Drinnen war in einer Ecke ein junger Mann am Schreibtisch mit zwei Personen zugange. Ein Verkäufer und zwei Interessenten, nehme ich an. An einem großen Empfangstresen in der Mitte saß eine junge Frau und telefonierte. Wunderbar, nicht viel los, da kann man gut schauen und schlaue Fragen stellen. Allerdings war die Tür abgeschlossen. Alles rütteln half nichts und die drinnen haben auch nichts bemerkt. Ich ging um die Ecke zur anderen Seite des Gebäudes. Da war auch eine Tür, auch diese verschlossen. Ich suchte im Internet die Telefonnummer des Händlers und rief an. Die junge Frau am Tresen legte ihr privates Handy weg und ging ran. Ich wies auf den Umstand hin, dass die Tür verschlossen sei. Die Antwort war pampiges Gemecker, ob ich denn einen Termin habe. Hatte ich nicht, aber rein wäre ich trotzdem gern. Wo ich denn sei. Sie hatte nicht verstanden, dass ich VOR der Tür stehe. Mittlerweile hatte sie mich bemerkt, ich winkte und sie meckerte, dass dies die falsche Tür sei, ich solle zur Seite. Das war die erste Tür, die ich probiert hatte. Also ging ich wieder hin, sie auch und siehe da: von innen kann man aufmachen, von außen nicht. Das war nicht gewollt, aber eben Tatsache. Trotzdem keine Entschuldigung der jungen Dame, die schnurstracks wieder an den Empfangstresen ging.
Ich schaute mich kurz um, fand aber das gewünschte Modell nicht, also fragte ich bei ihr, ob sie ein solches da hätten. Nein, hätten sie nicht. Ich sagte, dass ich der Meinung sei, auf der Website ein solches Modell gesehen zu haben. Ihr Antwort war, dass man da schauen muss, in welchem der ach so vielen Autohäuser des Verbunds das Auto stünde, es könnte zB. auch in Offenbach sein und das stünde ganz am Ende der Anzeige. Auf die Idee selbst mal online zu gehen und zu schauen kam sie nicht. Reichte mir dann auch und ich ging. Auf deren Parkplatz fiel mir ein Auto auf und siehe da: genau das Modell, das ich suchte. Ich ging via Handy online und schaute die Anzeigen des Autohauses durch und siehe da: es stand auf deren Seite. Mit der Adresse des Autohauses, an dem ich gerade stand. Ich ging nochmal zurück und wollte rein. Die Tür war wieder zu (sic!), da konnte man rütteln wie man wollte. Ich rüttelte sehr stark und sehr laut. Und klopfte noch dazu. Der Verkäufer und die potentiellen Kunden schauten irritiert, aber war mir egal. Die junge Dame kam genervt an die Tür. Ich zeigte ihr auf meinem Handy, dass mein gesuchtes Modell auf der Website eben jenes, ihres ihr Gehalt zahlenden Autohauses steht und scrollte die Anzeige bis zur Adresse. Sie fummelte mit langen Fingernägeln auf dem Display rum, an der Adresse vorbei und ganz nach unten, dann wieder nach oben. Ich nahm das Handy und scrollte für sie nochmal zur Adresse. Sie zischte mich an, ob sie auch mal schauen dürfte, sogar die Augen funkelten zickig. Sie durfte nicht mehr an mein Handy, ich sagte ihr (sehr laut, damit der Verkäufer und die potentiellen Kunden das auch hören), dass also sehr wohl das Auto, dass ich suche, bei ihnen vorrätig sei. Sie stapfte in Richtung des Verkäufers, wollte wohl nachfragen, aber ich hatte keine Lust mehr und rief ihr (wieder lautstark) nach, sie brauche sich keine Mühe machen. Und wenn sie das Auto suche: es stehe auf dem Parkplatz. Dann war ich weg.
Es gibt aber ein versöhnliches Ende: ich fand, gar nicht so weit entfernt, einen anderen Händler und der hatte das Modell. Und auch ein anderes, etwas kleineres. Ich konnte beide anschauen und saß in beiden drin. Jetzt habe ich das Problem, dass es wieder eine neue Unsicherheit gibt... welches von beiden macht am meisten Sinn für mich.
Autokauf ist harte Arbeit.
Gestern war ich in einem weiteren Autohaus. Ohne Termin, einfach nur so um die verschiedenen Modelle mal live und in Farbe zu sehen. Das Autohaus gehört zu einem großen Verbund. Alleine auf diesem Areal waren fünf Autohäuser mit sechs verschiedenen Marken vertreten; darunter auch mein Favorit. Öffnungszeit zwischen 9 und 13 Uhr, ich war 9.20 Uhr vor Ort. Autohäuser bestehen aus sehr viel Glas, man kann gut reinsehen. Drinnen war in einer Ecke ein junger Mann am Schreibtisch mit zwei Personen zugange. Ein Verkäufer und zwei Interessenten, nehme ich an. An einem großen Empfangstresen in der Mitte saß eine junge Frau und telefonierte. Wunderbar, nicht viel los, da kann man gut schauen und schlaue Fragen stellen. Allerdings war die Tür abgeschlossen. Alles rütteln half nichts und die drinnen haben auch nichts bemerkt. Ich ging um die Ecke zur anderen Seite des Gebäudes. Da war auch eine Tür, auch diese verschlossen. Ich suchte im Internet die Telefonnummer des Händlers und rief an. Die junge Frau am Tresen legte ihr privates Handy weg und ging ran. Ich wies auf den Umstand hin, dass die Tür verschlossen sei. Die Antwort war pampiges Gemecker, ob ich denn einen Termin habe. Hatte ich nicht, aber rein wäre ich trotzdem gern. Wo ich denn sei. Sie hatte nicht verstanden, dass ich VOR der Tür stehe. Mittlerweile hatte sie mich bemerkt, ich winkte und sie meckerte, dass dies die falsche Tür sei, ich solle zur Seite. Das war die erste Tür, die ich probiert hatte. Also ging ich wieder hin, sie auch und siehe da: von innen kann man aufmachen, von außen nicht. Das war nicht gewollt, aber eben Tatsache. Trotzdem keine Entschuldigung der jungen Dame, die schnurstracks wieder an den Empfangstresen ging.
Ich schaute mich kurz um, fand aber das gewünschte Modell nicht, also fragte ich bei ihr, ob sie ein solches da hätten. Nein, hätten sie nicht. Ich sagte, dass ich der Meinung sei, auf der Website ein solches Modell gesehen zu haben. Ihr Antwort war, dass man da schauen muss, in welchem der ach so vielen Autohäuser des Verbunds das Auto stünde, es könnte zB. auch in Offenbach sein und das stünde ganz am Ende der Anzeige. Auf die Idee selbst mal online zu gehen und zu schauen kam sie nicht. Reichte mir dann auch und ich ging. Auf deren Parkplatz fiel mir ein Auto auf und siehe da: genau das Modell, das ich suchte. Ich ging via Handy online und schaute die Anzeigen des Autohauses durch und siehe da: es stand auf deren Seite. Mit der Adresse des Autohauses, an dem ich gerade stand. Ich ging nochmal zurück und wollte rein. Die Tür war wieder zu (sic!), da konnte man rütteln wie man wollte. Ich rüttelte sehr stark und sehr laut. Und klopfte noch dazu. Der Verkäufer und die potentiellen Kunden schauten irritiert, aber war mir egal. Die junge Dame kam genervt an die Tür. Ich zeigte ihr auf meinem Handy, dass mein gesuchtes Modell auf der Website eben jenes, ihres ihr Gehalt zahlenden Autohauses steht und scrollte die Anzeige bis zur Adresse. Sie fummelte mit langen Fingernägeln auf dem Display rum, an der Adresse vorbei und ganz nach unten, dann wieder nach oben. Ich nahm das Handy und scrollte für sie nochmal zur Adresse. Sie zischte mich an, ob sie auch mal schauen dürfte, sogar die Augen funkelten zickig. Sie durfte nicht mehr an mein Handy, ich sagte ihr (sehr laut, damit der Verkäufer und die potentiellen Kunden das auch hören), dass also sehr wohl das Auto, dass ich suche, bei ihnen vorrätig sei. Sie stapfte in Richtung des Verkäufers, wollte wohl nachfragen, aber ich hatte keine Lust mehr und rief ihr (wieder lautstark) nach, sie brauche sich keine Mühe machen. Und wenn sie das Auto suche: es stehe auf dem Parkplatz. Dann war ich weg.
Es gibt aber ein versöhnliches Ende: ich fand, gar nicht so weit entfernt, einen anderen Händler und der hatte das Modell. Und auch ein anderes, etwas kleineres. Ich konnte beide anschauen und saß in beiden drin. Jetzt habe ich das Problem, dass es wieder eine neue Unsicherheit gibt... welches von beiden macht am meisten Sinn für mich.
Autokauf ist harte Arbeit.
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Samstag, 17. Januar 2026
Arm, aber mobil
Er war wie aus einer Screwball Comedy entsprungen. Pullunder überm Hemd, Brille mit Drahtgestell und etwas fahrig. Schaute immer woanders hin, wenn er mit einem redet. Einmal stand er so da, die Hände in der Hüfte und schaute in der Ferne, wie Superman, nachdem er die Welt gerettet hat. Allerdings hatte Superman keine Spucke in den Mundwinkeln und Superman hätte auch anders über den Gebrauchtwagen geredet, hätte erwähnt, dass er ein Jahr älter ist als zugelassen, dass ihm Dinge fehlen, die man heutzutage gerne hätte und überhaupt war da wenig supermanartig außer der Haltung. Trotzdem mache ich nächste Woche eine Probefahrt, wohl wissend, dass ich das Auto nicht nehmen werde. Wie ich wohl auch nicht bei diesem Händler Kunden sein möchte. Die Stimmung bei den Mitarbeitern war etwas seltsam. Bad Vibrations.
Das war der letzte Termin (bezgl. Fahrzeug) am gestrigen Tag. Der erste war am angenehmsten. Ein junger Mann, der auch an einem vorbeischaute - allerdings nur mit einem Auge und das nicht absichtlich. Es war dem Auge geschuldet. Nach einer kurzen, ersten Verwirrung sind wir eine Konfiguration durchgegangen, bei der mir beim Blick auf den Preis immer übler wurde. Am Ende kam aber sofort, unaufgefordert und ohne Bettelei ein Hausrabatt und nochmal irgendwas, das den Preis schon mal sehr nach unten korrigierte. Das machte ein wohliges Gefühl, man fühlte sich gut aufgehoben. Wunderbar. War allerdings immer noch teuer. Beim zweiten Modell (andere Marke) konnte noch nichts konkretes gesagt werden, da das über einen Kollegen in einem anderen Haus läuft: das ist ein Verbund verschiedener Autohäuser mit unterschiedlichen Marken. Tatsächlich wäre das aber mein Wunschauto (vielleicht eine andere Farbe: ich war bei der Konfiguration sehr mutig) und auch das (neue) Modell beim oben genannten Superman-Mundwinkelspeichelverkäufer.
Der zweite Termin war um die Ecke vom letzten Termin. Man hatte dort zwei Gebrauchte, die ich mir einfach mal anschauen wollte. Das sei kein Problem schrieb mir ein Verkäufer, er fahre das eine Auto aktuell und da er da sei, wäre es das Auto auch. Dem war auch so, aber das Auto konnte so gar nicht überzeugen. Optisch. Wer kommt auf die Idee weißes Ledersitze in ein Fahrzeug zu bauen. Also außer drittklassige Rapper mit einem guten Vorschuss vom Label oder Zuhälter mit schlechtem Geschmack? Das Auto hatte jedenfalls weiße Ledersitze, wie überhaupt viel Weiß im Innenraum verbaut wurde. Trotzdem hatte alles die Anmutung eines LKW Führerhauses. Das ist kein Wohlfühlauto. Schade. Ich habe zwar auch hier einen Termin für eine Probefahrt nächste Woche, aber werde wohl absagen. Wäre vergeudete Zeit.
Es bleiben also zwei Modelle, eins ist klarer Favorit, aber ist ja auch eine Entscheidung. Deshalb will ich heute zu einem weiteren Händler, der vom Favoritenmodellen noch ein paar Varianten stehen hat. Es geht um Sitze, Größe innen und außen und Form. Und nächste Woche dann die Entscheidung. Danach bin ich arm, aber mobil.
Das war der letzte Termin (bezgl. Fahrzeug) am gestrigen Tag. Der erste war am angenehmsten. Ein junger Mann, der auch an einem vorbeischaute - allerdings nur mit einem Auge und das nicht absichtlich. Es war dem Auge geschuldet. Nach einer kurzen, ersten Verwirrung sind wir eine Konfiguration durchgegangen, bei der mir beim Blick auf den Preis immer übler wurde. Am Ende kam aber sofort, unaufgefordert und ohne Bettelei ein Hausrabatt und nochmal irgendwas, das den Preis schon mal sehr nach unten korrigierte. Das machte ein wohliges Gefühl, man fühlte sich gut aufgehoben. Wunderbar. War allerdings immer noch teuer. Beim zweiten Modell (andere Marke) konnte noch nichts konkretes gesagt werden, da das über einen Kollegen in einem anderen Haus läuft: das ist ein Verbund verschiedener Autohäuser mit unterschiedlichen Marken. Tatsächlich wäre das aber mein Wunschauto (vielleicht eine andere Farbe: ich war bei der Konfiguration sehr mutig) und auch das (neue) Modell beim oben genannten Superman-Mundwinkelspeichelverkäufer.
Der zweite Termin war um die Ecke vom letzten Termin. Man hatte dort zwei Gebrauchte, die ich mir einfach mal anschauen wollte. Das sei kein Problem schrieb mir ein Verkäufer, er fahre das eine Auto aktuell und da er da sei, wäre es das Auto auch. Dem war auch so, aber das Auto konnte so gar nicht überzeugen. Optisch. Wer kommt auf die Idee weißes Ledersitze in ein Fahrzeug zu bauen. Also außer drittklassige Rapper mit einem guten Vorschuss vom Label oder Zuhälter mit schlechtem Geschmack? Das Auto hatte jedenfalls weiße Ledersitze, wie überhaupt viel Weiß im Innenraum verbaut wurde. Trotzdem hatte alles die Anmutung eines LKW Führerhauses. Das ist kein Wohlfühlauto. Schade. Ich habe zwar auch hier einen Termin für eine Probefahrt nächste Woche, aber werde wohl absagen. Wäre vergeudete Zeit.
Es bleiben also zwei Modelle, eins ist klarer Favorit, aber ist ja auch eine Entscheidung. Deshalb will ich heute zu einem weiteren Händler, der vom Favoritenmodellen noch ein paar Varianten stehen hat. Es geht um Sitze, Größe innen und außen und Form. Und nächste Woche dann die Entscheidung. Danach bin ich arm, aber mobil.
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Freitag, 16. Januar 2026
Müde, aber bereit
Beschissen geschlafen und viel zu früh und gerädert aufgewacht. Perfekte Voraussetzungen für einen Tag voller Termine, bei denen man einigermaßen wach sein sollte. Nun denn; muss ich durch. Vielleicht hilft eine kalte Dusche und Ibuprofen.
Es geht los mit Einkaufen. Das ist noch einfach. Dann kommt aber schon jemand und will mich davon überzeugen, dass Photovoltaik eine großartige Idee ist. Ist es bestimmt auch, es ist aber auch eine teure Angelegenheit. Am Telefon sprach er davon, dass es sich in zehn Jahren amortisieren würde. Schauen wir mal, wie das sein kann. Vielleicht gibt es ja aktuelle Förderprogramme, die ich mitnehmen könnte.
Das gibt es wohl bald bei E-Autos. Allerdings bei Neukauf und wann das startet ist auch noch nicht klar. Trotzdem eine gute Nachricht, die mir das MoMa da gerade präsentiert. Mit dieser Info geht es dann später zu diversen Händlern, wo sich auch noch zeigen muss, was die mir für mein kaputtes Auto geben würden. Das erste Angebot ist ein Witz. Ich habe so gar keine Lust auf dieses Geschachere. Ich bin nicht der orange Idiot, der Deals liebt. Ich will einfach nur Fairness und nicht verarscht werden. In dieser Hinsicht wird das wahrscheinlich ein anstrengender Tag, denn Autohändler haben dieses Überdentischziehenwollen im Blut. Ist vielleicht ein Klischee und ich lasse mich heute gerne vom Gegenteil überzeugen.
Und irgendwann würde ich heute auch gerne eine Runde laufen. Die Frustfresserei macht sich nicht gut auf der Waage - da muss ich gegenarbeiten.
Bin schon müde (bzw. noch müder) beim nur über den Tag nachdenken. Aber natürlich bin ich auch positiv und optimistisch und tschakka und so. Let's go.
Es geht los mit Einkaufen. Das ist noch einfach. Dann kommt aber schon jemand und will mich davon überzeugen, dass Photovoltaik eine großartige Idee ist. Ist es bestimmt auch, es ist aber auch eine teure Angelegenheit. Am Telefon sprach er davon, dass es sich in zehn Jahren amortisieren würde. Schauen wir mal, wie das sein kann. Vielleicht gibt es ja aktuelle Förderprogramme, die ich mitnehmen könnte.
Das gibt es wohl bald bei E-Autos. Allerdings bei Neukauf und wann das startet ist auch noch nicht klar. Trotzdem eine gute Nachricht, die mir das MoMa da gerade präsentiert. Mit dieser Info geht es dann später zu diversen Händlern, wo sich auch noch zeigen muss, was die mir für mein kaputtes Auto geben würden. Das erste Angebot ist ein Witz. Ich habe so gar keine Lust auf dieses Geschachere. Ich bin nicht der orange Idiot, der Deals liebt. Ich will einfach nur Fairness und nicht verarscht werden. In dieser Hinsicht wird das wahrscheinlich ein anstrengender Tag, denn Autohändler haben dieses Überdentischziehenwollen im Blut. Ist vielleicht ein Klischee und ich lasse mich heute gerne vom Gegenteil überzeugen.
Und irgendwann würde ich heute auch gerne eine Runde laufen. Die Frustfresserei macht sich nicht gut auf der Waage - da muss ich gegenarbeiten.
Bin schon müde (bzw. noch müder) beim nur über den Tag nachdenken. Aber natürlich bin ich auch positiv und optimistisch und tschakka und so. Let's go.
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Donnerstag, 15. Januar 2026
Atmen nicht vergessen
Es läuft unrund und ich kann nicht mal festmachen, woran es liegt. Eine undefinierbare Unruhe tagsüber und der ständige Drang nach Nahrung (gerne süß. Trostnahrung sozusagen), eine Wachphase mitten in der Nacht, verkrampftes Gebiss. Am Morgen Kopfschmerz und gleich wieder diese Unruhe.
Ich kenne das alles, natürlich, erinnere mich, wie es war. Wie man rauskommt, weiß ich allerdings nicht mehr. Die Erinnerung fehlt. Tatsächlich war es auch gar nicht so einfach und eine längerfristige Sache. Das weiß ich noch. So muss es aber nicht mehr ablaufen, jetzt, wo man die Muster erkennt. Man kann gegenarbeiten, früher Maßnahmen ergreifen, etwas tun. Nur was... Da fehlt die Erinnerung.
---
Zu Weihnachten habe ich Buch geschenkt bekommen. "Die Welt aus den Fugen" von Peter Scholl-Latour. Wie ich zu der Ehre kam, weiß ich nicht, habe aber eine Ahnung. Die schenkende ist eine alte Dame und sie verschenkt (so sagte man mir - ich bekam bisher selten etwas von ihr) nur Dinge, die sie sich auch selbst schenken würde. Oder selbst irgendwann geschenkt bekam, diese Geschenke aber nie genutzt habe. Wie es sich mit dem Buch verhält... keine Ahnung. Ich habe jedenfalls begonnen, es zu lesen.
Bisher bin ich bei der Hälfte und es ist spannend, Scholl-Latours Einschätzungen in der Retrospektive zu lesen. Tatsächlich stolperte ich schon ein paar Mal über Dinge, die er korrekt vorhersagte. Bei anderem lag er daneben. Es wäre spannend, würde er die aktuelle Weltlage mit den aktuell agierenden Personen noch erleben. Andererseits ist man fast neidisch, dass er das nicht muss.
---
One to go. Morgen aber trotz freiem Tag viel geplant. Solardingens, Autoschauen, dies, das. Atmen nicht vergessen.
Ich kenne das alles, natürlich, erinnere mich, wie es war. Wie man rauskommt, weiß ich allerdings nicht mehr. Die Erinnerung fehlt. Tatsächlich war es auch gar nicht so einfach und eine längerfristige Sache. Das weiß ich noch. So muss es aber nicht mehr ablaufen, jetzt, wo man die Muster erkennt. Man kann gegenarbeiten, früher Maßnahmen ergreifen, etwas tun. Nur was... Da fehlt die Erinnerung.
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Zu Weihnachten habe ich Buch geschenkt bekommen. "Die Welt aus den Fugen" von Peter Scholl-Latour. Wie ich zu der Ehre kam, weiß ich nicht, habe aber eine Ahnung. Die schenkende ist eine alte Dame und sie verschenkt (so sagte man mir - ich bekam bisher selten etwas von ihr) nur Dinge, die sie sich auch selbst schenken würde. Oder selbst irgendwann geschenkt bekam, diese Geschenke aber nie genutzt habe. Wie es sich mit dem Buch verhält... keine Ahnung. Ich habe jedenfalls begonnen, es zu lesen.
Bisher bin ich bei der Hälfte und es ist spannend, Scholl-Latours Einschätzungen in der Retrospektive zu lesen. Tatsächlich stolperte ich schon ein paar Mal über Dinge, die er korrekt vorhersagte. Bei anderem lag er daneben. Es wäre spannend, würde er die aktuelle Weltlage mit den aktuell agierenden Personen noch erleben. Andererseits ist man fast neidisch, dass er das nicht muss.
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One to go. Morgen aber trotz freiem Tag viel geplant. Solardingens, Autoschauen, dies, das. Atmen nicht vergessen.
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Mittwoch, 14. Januar 2026
No Ford
Bisschen nervig, dieses ganze Hin und Her an der Autofront. Tut mir leid, aber das ist eben auch ein großes Thema. Es kommt immerhin Bewegung in die Sache: es gibt zwei Korrespondenzen und es geht in den Endspurt.
Eigentlich war auch Ford ein Kandidat für eine Neuanschaffung; allerdings weit hinten auf der Liste, weil: amerikanische Firma. Seit eben sind sie komplett raus, nachdem Ford einen Mitarbeiter freigestellt hat, der dem orangen Trottel zugerufen hat, was man ihm den lieben langen Tag zurufen sollte. Diese Bücklinge sollen ihre Autos gerne verkaufen, aber an Amerika first. Und mich last oder gar not.
Unabhängig von dieser Aktion, ist es nicht mein liebstes Hobby, mich mit Autoverkäufern auseinanderzusetzen. Man hat immer das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden und da ich keine Ahnung habe und ein schlechter Verhandler bin, wird dem wohl auch so sein. Und wer möchte schon gerne über den Tisch gezogen werden. Es ist ein Drama.
---
Ach so: kleiner Nachtrag. Meine selbstprogrammierte Standheizungsapp ist dann ja auch obsolet und weitergeben kann ich die auch nicht. Noch ein Drama. Aber anscheinend funktioniert die App des Herstellers auf iPhones. Apple ist wohl nicht so restriktiv in Sachen SMS-Versand wie Google. Das wäre gut; so kämen noch ein paar Euro drauf für Inzahlungnahme. Übrigens auch ein interessantes Wort: Inzahlungnahme.
---
Tag 3 bei der Arbeit und sagen wir mal so: die meiste Zeit geht für Prokrastinieren drauf.
Eigentlich war auch Ford ein Kandidat für eine Neuanschaffung; allerdings weit hinten auf der Liste, weil: amerikanische Firma. Seit eben sind sie komplett raus, nachdem Ford einen Mitarbeiter freigestellt hat, der dem orangen Trottel zugerufen hat, was man ihm den lieben langen Tag zurufen sollte. Diese Bücklinge sollen ihre Autos gerne verkaufen, aber an Amerika first. Und mich last oder gar not.
Unabhängig von dieser Aktion, ist es nicht mein liebstes Hobby, mich mit Autoverkäufern auseinanderzusetzen. Man hat immer das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden und da ich keine Ahnung habe und ein schlechter Verhandler bin, wird dem wohl auch so sein. Und wer möchte schon gerne über den Tisch gezogen werden. Es ist ein Drama.
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Ach so: kleiner Nachtrag. Meine selbstprogrammierte Standheizungsapp ist dann ja auch obsolet und weitergeben kann ich die auch nicht. Noch ein Drama. Aber anscheinend funktioniert die App des Herstellers auf iPhones. Apple ist wohl nicht so restriktiv in Sachen SMS-Versand wie Google. Das wäre gut; so kämen noch ein paar Euro drauf für Inzahlungnahme. Übrigens auch ein interessantes Wort: Inzahlungnahme.
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Tag 3 bei der Arbeit und sagen wir mal so: die meiste Zeit geht für Prokrastinieren drauf.
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