Sonntag, 10. Mai 2026
Muttertag

Gestern abend noch kurz im Baumarkt gewesen, denn: Es gibt verschiedene Arten von Druckminderer. Somit passte - entgegen meiner Vermutung - der Druckminderer des alten Gasgrills nicht an den Schlauch des Unkrautverbrenners. Also brauchte es einen passenden Anschluss. Dazu noch ein paar Kartuschen für den handlicheren Brenner und natürlich Blümchen für die Frau Mama zum heutigen Muttertag. Mit diesem Anliegen war ich nicht allein. Mehrere gestandene Handwerkerburschen waren mit einem Topf farbenfroher Blumen im Baumarkt unterwegs. Man kann sich die Pflanzen dort auch einpacken lassen, also mit Geschenkpapier oder in Folie. Inklusive Schleifchen und Schischi. Wusste ich bisher auch nicht. Mein Topf ist unverpackt; die Blumen müssen für sich selbst sprechen. Tun sie auch: Sie schreien nach Wasser. Haben sie natürlich gekriegt und sie müssen ja nur noch bis zur Übergabe heute abend durchhalten. Dann sind sie in fachkundigen Händen und alles ist gut.

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 9. Mai 2026
Kurz vorm Containern

Too good to go ist eigentlich ein tolles Prinzip: Lebensmittel, die nicht verkauft wurden, kann man günstiger erwerben, anstatt dass das Zeug auf dem Müll landet. Quasi die Stufe kurz vor Containern, der Händler kriegt noch ein bisschen Geld für Ware, die er auf normalem Weg nicht verkauft gekriegt hat, der Käufer noch gute Ware zu einem Schnäppchenpreis, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. So ein bisschen wie die "Brot vom Vortag"-Nummer beim Bäcker, nur digital via App. Und - und das widerspricht dem System - man kann am Vortag schon eine "Tüte" für den nächsten Tag bestellen. Nicht kann; man muss sogar, denn es geht nur so, dass man am Vortag bestellt. Das wiederum bedeutet, dass der Bäcker am Ende des Tages die Sachen auf jeden Fall vorhalten muss, selbst wenn er sie noch regulär verkaufen kann. Die "Reste" sind schon verkauft, es muss also auf jeden Fall Reste geben. Meist ist es dann so, dass neben den Too good to go-Tüten auch noch viel anderer Restkram rumliegt, der dann eben doch im Müll (bzw. in dieser Bio-Restmüll-Verbrennungsanlage) landen. Da wären auch die drei, vier Tüten gelandet, die man am Vortag aber schon via App verhökert hat. Irgendwie ist das nix. Also für mich als Käufer schon: Günstiger kommt man nicht an Backwaren. Aber dem eigentlich gewollten Prinzip entspricht es nicht und das Gefühl, die Welt gerettet oder zumindest ein Stück weit verbessert zu haben, stellt sich auch nicht ein. Die Brötchen schmecken aber trotzdem und in Kaffee getaucht sind auch die süßen Stücke noch wunderbar.

---

Der gestrige Zehnkilometerlauf war anstrengend. Meine Beine sind so müde. Das größte Problem ist, dass ich es nicht hinkriege langsam zu laufen. Das klingt komisch, weil ich grundsätzlich nicht sonderlich schnell bin, aber für meine Verhältnisse eben schon. Ich möchte aber langsamer sein, damit ich auch längere Strecken hinkriege. Hat gestern aber wieder nicht geklappt. Entsprechend platt war ich und ich musste zwischendurch auch zwei kurze Gehpausen einlegen. Die waren tatsächlich sehr kurz, aber trotzdem kratzt es an meinem Ego, dass sie sein mussten. Und das nur, weil ich es nicht hinkriege langsamer zu werden. Vielleicht lade ich mir mal ein paar Reden von Rudolf Scharping und Winfried Kretschmann aufs Handy. Wenn ich mich deren Tempo anpasse, sollte es klappen mit langsamer werden.

---

Heute wird ein sonniger Tag. Keine Ausrede, um den Garten Garten sein zu lassen. Unkraut - erstarre in Furcht!

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Kurz vorm Containern

Too good to go ist eigentlich ein tolles Prinzip: Lebensmittel, die nicht verkauft wurden, kann man günstiger erwerben, anstatt dass das Zeug auf dem Müll landet. Quasi die Stufe kurz vor Containern, der Händler kriegt noch ein bisschen Geld für Ware, die er auf normalem Weg nicht verkauft gekriegt hat, der Käufer noch gute Ware zu einem Schnäppchenpreis, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. So ein bisschen wie die "Brot vom Vortag"-Nummer beim Bäcker, nur digital via App. Und - und das widerspricht dem System - man kann am Vortag schon eine "Tüte" für den nächsten Tag bestellen. Nicht kann; man muss sogar, denn es geht nur so, dass man am Vortag bestellt. Das wiederum bedeutet, dass der Bäcker am Ende des Tages die Sachen auf jeden Fall vorhalten muss, selbst wenn er sie noch regulär verkaufen kann. Die "Reste" sind schon verkauft, es muss also auf jeden Fall Reste geben. Meist ist es dann so, dass neben den Too good to go-Tüten auch noch viel anderer Restkram rumliegt, der dann eben doch im Müll (bzw. in dieser Bio-Restmüll-Verbrennungsanlage) landen. Da wären auch die drei, vier Tüten gelandet, die man am Vortag aber schon via App verhökert hat. Irgendwie ist das nix. Also für mich als Käufer schon: Günstiger kommt man nicht an Backwaren. Aber dem eigentlich gewollten Prinzip entspricht es nicht und das Gefühl, die Welt gerettet oder zumindest ein Stück weit verbessert zu haben, stellt sich auch nicht ein. Die Brötchen schmecken aber trotzdem und in Kaffee getaucht sind auch die süßen Stücke noch wunderbar.

---

Der gestrige Zehnkilometerlauf war anstrengend. Meine Beine sind so müde. Das größte Problem ist, dass ich es nicht hinkriege langsam zu laufen. Das klingt komisch, weil ich grundsätzlich nicht sonderlich schnell bin, aber für meine Verhältnisse eben schon. Ich möchte aber langsamer sein, damit ich auch längere Strecken hinkriege. Hat gestern aber wieder nicht geklappt. Entsprechend platt war ich und ich musste zwischendurch auch zwei kurze Gehpausen einlegen. Die waren tatsächlich sehr kurz, aber trotzdem kratzt es an meinem Ego, dass sie sein mussten. Und das nur, weil ich es nicht hinkriege langsamer zu werden. Vielleicht lade ich mir mal ein paar Reden von Rudolf Scharping und Winfried Kretschmann aufs Handy. Wenn ich mich deren Tempo anpasse, sollte es klappen mit langsamer werden.

---

Heute wird ein sonniger Tag. Keine Ausrede, um den Garten Garten sein zu lassen. Unkraut - erstarre in Furcht!

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 8. Mai 2026
Freitag - das andere Wort mit "F"

Es gibt wieder hohen Besuch im Garten. Naja, er ist eher tief, aber dafür - so scheint es - wohlgenährt: Ein Igel ist wieder unterwegs; eingefangen von der Garage am Carport. Das ist der Vorteil, wenn da kein Auto steht - man sieht die Tiere, die dort herumhuschen in voller Pracht. Neben den ganzen Katzen hier in der Hood sind das auch Marder, manchmal fliegt eine Hummel vorbei und aktiviert die Kamera und nun also wieder ein Igel. Ich habe noch nicht herausgefunden, wo er tagsüber chillt, aber ist ja letztlich egal. Es scheint ihm gut zu gehen.

---

Sie ist am Boden zerstört, weil ihr Erstgeborener aus- und mit der Freundin zusammenzieht. Großes Drama, ganz schlimm und furchtbar sei das. Meine Frage, ob sie im neuen Heim des Filius auch ein Zimmerchen hat, wenn die Sehnsucht mal nicht mehr auszuhalten sei, verneint sie. Schade, aber dann muss sie sich halt auf Besuche ohne Übernachtung einstellen - sollte machbar sein; es sind knapp zwei Kilometer Luftlinie zwischen den Wohnungen.

Mein Hinweis, dass nun ja die Chance mal zwischendurch sturmfrei zu haben gestiegen sei (zwinker, zwinker) wurde ignoriert. Tja, Zeiten ändern sich.

---

Und als hätte sie es geahnt, als lese sie heimlich hier mit, schickt sie eine Nachricht. So eine Nachrichtenkachel mit lustigem Spruch: "Freitag. Mein zweitliebstes Wort, das mit "F" beginnt." Ich schreibe zurück, frage, ob das andere "Futtern" sei; möchte ihr die Chance geben, doch noch in die eine, die anzügliche Richtung abzubiegen. Bisher keine Antwort. Wahrscheinlich ist sie schon bei der Arbeit und hat anderes zu tun, als zu antworten. Heute Abend wird das Thema vergessen und durch sein, es wird gejammert über die Schwere des Lebens, der Arbeit im Speziellen und überhaupt sei doch alles so schlimm. Und Freitag ist dann plötzlich doch das allerliebste Wort.

---

Eingekauft, beim Frisör gewesen, jetzt eine Runde laufen. Was man halt so macht an einem freien Tag.

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 6. Mai 2026
Buy local - am Arsch!

Die E-Mail des Autoverkäufers regt mich so auf, dass ich gestern Abend nicht sicher war, ob ich werde schlafen können. Spoiler: Ich habe geschlafen - ob gut oder schlecht wird mir die Uhr nachher zeigen* (gefühlt schlafe ich immer schlecht, was vor allem daran liegt, dass auch der schönste Schlaf mit der unwürdigen Tätigkeit des "Aufstehens" beendet wird) - aber genervt bin ich weiterhin. Mittlerweile betrachte ich die Antworten auf meine Fragen als Arbeitsverweigerung. Vorhin habe ich eine E-Mail an den Hersteller geschickt, darin vorerst nur eine der drei Fragen, die ich hatte. Nun bin ich gespannt, was kommt. Ich tippe darauf, dass man mir rät, das mit meinem Händler zu besprechen, was ich ja versucht habe, was aber zu keiner Lösung geführt hat, weshalb ich mich an den Hersteller... ach, es dreht sich alles im Kreis.

Neidisch klicke ich mich durch das Forum, in dem Leute das gleiche Modell bestellt haben oder bereits besitzen und deren Berichte um Nachfragen bei ihren jeweiligen Händlern, die tatsächlich sinnvoll beantwortet wurden. Davon kann ich bisher nur träumen. Das hat man nun von seinem "Buy local". Am Arsch mit "Buy local". Manchmal hat es schon Gründe, warum niemand mehr local buyed.

* Schlafscore: 90

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 4. Mai 2026
Die Clowns stehen parat und die Löwen schärfen die Krallen

Ein verschlafenes Wochenende. Ich wusste nicht, dass ich noch zu soviel Schlaf fähig bin. Entweder das war eine große Nachholaktion oder es hat medizinische Gründe. Da ich (noch) kein Hypochonder bin, nehme ich es einfach mal so hin. Auch heute morgen wurde ich wach, mitten in einem wirren Traum, aber noch vor dem Wecker. Zuerst dachte ich, dass es auf keinen Fall möglich sein werde, den Tag zu überstehen, so müde war ich, aber das hat sich gelegt und ich bin bereit. Naja, bereit. Ich bin anwesend, also lasset die Spiele beginnen - die Clowns stehen wahrscheinlich schon parat und die Löwen schärfen die Krallen.

---

Ich lese heute zum fünften Mal in den letzten drei Wochen den Stromzähler ab. Das ist ein gutes Zeichen: Womöglich tut sich etwas an der Stromzählerwechselfront. Das Telefonat ist nun auch schon wieder eineinhalb Wochen her und man sagte mir, dass man sich nun - nach diesem unsäglichen Missverständnis - beeilen würde. Vielleicht sind eineinhalb Wochen beeilen im Stromanbieter-Sinne. Hoffentlich wird das jetzt was, denn egal was passiert: Gas-Kathie ist schneller und ich wäre schon gerne im Game, bevor sie alles komplett runterdreht. Also lese ich nachher gleich mal ab, schicke die Daten, damit die bereit liegen, wenn dort die erste Schicht beginnt. Dann könnte es ja noch diese Woche losgehen.

...bin ich schon wach oder träume ich noch?

---

Nachtrag: Die E-Mail zwecks Ablesen des Zählers gilt für den Zähler meiner Eltern. Tja...

---

Nachtrag: Doch schon wieder müde.

referral   ... link (0 Kommentare)   ... comment