Freitag, 24. Juli 2026
Maria Kondo wird neidisch sein

Die duale Studentin ghostet mich. Wäre ja schon doof genug, aber sie ghostet auch ihre Vorgesetzte und die mag das noch weniger als ich. Noch wissen wir nicht, was los ist.

Passiert mir in letzter Zeit nun das zweite Mal. Die Person, die als Pfleger aushelfen sollte und einfach so schnurstracks auf Nimmerwiedersehen verschwand ghostet auch. Was da geschehen ist, werde ich wohl nie mehr erfahren. Tja. Bei der dualen Studentin sollte sich die Sache aber klären lassen.

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Schlafscore: 59, kürzer als ideal, nicht genug REM-Schlaf. Das sagt die Uhr und ich kann das nur unterschreiben. Auch die Aussage "Evtl. fühlst du dich heute müder und gereizter" kann ich nur bestätigen. Wobei... gereizt war ich nicht, aber müde und die Müdigkeit habe ich in stoischer Gelassenheit und ganz und gar nicht gereizt über mich ergehen lassen. Was will man sonst auch tun. Mittagsschlaf war eine Option, habe ich auch versucht, aber erst war die kleine Katze dagegen, dann mein Körper. War irgendwie nix. Wenn ich so drüber nachdenke, kann es gut sein, dass ich doch ein halbes Stündchen weg war. Hm. Egal, ich habe den Tag überstanden und war sogar noch einigermaßen fleissig. Am Morgen Punkt acht im großen Supermarkt gewesen und exzessiv eingekauft. Danach einen Teil der Einkäufe zu meinen Eltern gebracht und den Rest zuhause bei mir verräumt. Anschließend eine Runde laufen gewesen. Immerhin etwas über sieben Kilometer (meine Knie hassen mich dafür). Zuhause kurz unter die Dusche und los zum Frisör. Von dort wieder nach Hause und endlich mal was gegessen. Dann Wäsche gestartet und während die lief endlich das heikle Großprojekt: Das "Erstmalallesdarein"-Zimmer. Der Start war die Schlafcouch, denn die wird nächste Woche gebraucht. Auf der Couch hat schon viele Jahre niemand mehr geschlafen, was daran liegt, dass auf der Couch Berge von Kleidung liegen. Also wirklich Berge. Ganz ganz viel Kleidung auf einem riesigen Haufen, völlig unsortiert und ohne Konzept. Diesen Haufen habe ich von der Couch geholt, grob sortiert und seitdem läuft die Waschmaschine wieder in einem durch. Der Plan ist, diese ganzen Klamotten zu sortieren, dabei auch Teile davon zu entsorgen, denn eigentlich kann da nichts relevantes dabei sein. Es lag ewig da rum und ich habe nichts vermisst. Naja, man wird sehen, vielleicht ja doch... das werde ich sehen, wenn alles gewaschen ist. Jedenfalls werde ich nach Waschen und Trocknen wieder Berge an Kleidung haben, aber immerhin ist die frisch gereinigt. Dann geht es darin, dort ein System reinzubringen. Ich tendiere zu einem simplen wie: Shirts zu Shirts, Hosen zu Hosen, usw. Altbewährt, never change a running system und so. Wenn das erledigt ist, geht es darin, diese systematisch geordneten Kleidungsstücke in die Schränke zu verräumen. Auch da wäre ein System sinnvoll, ich bin aber noch nicht durchgestiegen, wie das aussehen könnte. Mal schauen.

Der Anfang ist jedenfalls gemacht und ich bin guter Dinge, dass ich das auch durchziehe. Wie es dann in ein paar Wochen aussieht, wenn die Schlafcouch wieder für sehr lange Zeit frei sein wird... keine Ahnung. Aber das wird sich dann schon zeigen.

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Weiterhin müde. Vielleicht war ich doch nicht eingenickt beim Mittagsschlafversuch? Hm.

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Mittwoch, 22. Juli 2026
Parkplatzklettern

Als ich gestern zum Bahnhof kam, parkte ein kleiner Lastwagen (oder ein großer Transporter? Jedenfalls ein großes Fahrzeug) direkt neben mir. Es war ein Lastwagen (oder ein großer Transporter) bei der "Kofferaufbau", also der Kasten zum Beladen nochmal breiter ist als die Fahrerkabine. Und genau diesen breiteren Bereich hat die Fahrerin/der Fahrer so platziert, dass meine Fahrertür genau daneben war. Einsteigen war auf diesem Weg nicht möglich. Zähneknirschend und mit fiesen Rachegedanken bin ich über den Beifahrersitz rein, über die ziemlich hohe Mittelkonsole geklettert und habe auf höchst artistische Art und Weise mein rechtes Bein nachgezogen. Es war pure Eleganz. Allerdings: Mein Vater wäre auf dem Weg nicht in sein Auto gekommen. Was hätte er dann gemacht? Polizei rufen? Hupen in der Hoffnung, dass jemand kommt? Der Lastwagen (große Transporter) stand auf einem Parkplatz, auf dem Leute stehen, die mit der Bahn unterwegs sind. Es bestand also die nicht geringe Chance, dass auch die Fahrerin/der Fahrer aus eben diesem Grund da stand. Gegenüber des Parkplatzes ist eine Caterina-Firma. Das ist manchmal sehr gemein, wenn es da nach feinsten Leckereien riecht (besonders fies ist frisch Gebackenes) und man durch diese Duftwolken zum Auto läuft. Diese Firma hat auch einige LKWs (Transporter). Da hätte man anfragen können. Alles in allem wäre es aber eine nervige Aktion gewesen. Noch viel nerviger als meine Kletterei. Bleibt am Ende die Frage: Wieso? Wieso muss man sich benehmen wie ein Arschloch? Aber vielleicht war es ja auch keine Absicht. Falls nicht tut mir das mit dem abgetretenen Spiegel auch leid. War dann auch keine Absicht.

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KI bricht selbstständig aus ihrer Testumgebung aus, besorgt sich eigenständig Zugang zum Internet und hackt eine Firma... Wäre jetzt die Zeit, damit anzufangen, sich Sorgen zu machen?

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Dienstag, 21. Juli 2026
Geld gespart und dazu noch einen Kaffee gehabt

Eigentlich lohnt es sich nicht, wegen der halben Stunde in den Speisewagen zu gehen, der Vorteil ist aber: Es gibt meist noch einen Platz. Und ist günstiger als eine Sitzplatzbuchung (Kaffee 3,90 Euro vs. 5,50 Euro). Und heute wurden sogar kostenlose Kekse gereicht. Glück muss man haben.

Gestern endlich wieder ein Mittagspausenlauf. Es war okay. Die Fitness lässt zu wünschen übrig, aber eigentlich logisch. Die Pause war relativ lang und die Ernährung erinnert aktuell eher an pubertären Teenie mit Netflix-Zugang, denn an ausgewogener Ernährung.

Nachtrag Speisewagen: Man kriegt automatisch den mittleren Kaffee, der kostet 4,40 Euro und weil alle anderen aufgerundet haben, kam ich - Gruppenzwang sei Dank - nicht ums Trinkgeld rum. Wir sind also bei 5 Euro und somit quasi auf einem Level mit der Sitzplatzreservierung; allerdings inklusive eines Kaffees. Einem sehr guten noch dazu.

Der Herr vom Speisewagen war ein lustiger. Ein Fahrgast sagte zu seiner Bestellung, dass er einen Gutschein habe. Der Herr vom Speisewagen beglückwünschte ihn ausführlich und voller Inbrunst zu eben jenem Gutschein. Es war ein Fest für den ganzen Wagen.

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Die Rückfahrt: Laut App entfällt mein Halt am Hauptbahnhof, wo ich vor zehn Minuten ausgestiegen bin. Es ist pure Magie.

Nun sitze ich ungeplant in einem ICE in Richtung Berlin, aber nur bis zum nächsten Halt. Dort nehme ich einen IC - sofern der bis dahin angekommen ist. Ansonsten nehme ich halt das, was gerade so rumsteht. Irgendwas wird da sein und hoffentlich auch fahren. Man wird sehen.

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Büro war anstrengend. Um 9.27 Uhr habe ich die erste Ibuprofen eingeworfen und Dank meines eisernen Willens und der inneren Kraft eines Ninja blieb es auch bei dieser einen. Sämtliche Work-Musik-Playlisten bei Youtube sind durchgehört und ich bin so dermaßen tiefenentspannt, dass mich sogar das Gelaber gewisser Kollegen nicht beeindruckte. Und es war viel Gelaber. Zum Glück nicht an mich gerichtet, aber genervt war ich trotzdem davon. Nun bin ich ungewollt informiert über Dinge, die mich nicht interessieren. Beim Gedanken daran schreit mein Körper nach einer Ibuprofen...

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Laut Plan soll ich in ca. einer Stunde am letzten, dem finalen Zielbahnhof sein. Schauen wir mal.

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Sonntag, 19. Juli 2026
Das "Wir leben gesund"-Grundgefühl

Hossa, ist das kalt heute Morgen. Ich wusste gar nicht mehr, wie frieren geht. Und wie schön das sein kann. Großartig!
Wenn das mehr als drei Tage so bleibt, beginnt das Jammern über nicht mehr vorhandene Sommer und so.

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Irgendwann war klar: Am Abend wird es Salat geben; es war nur noch nicht sicher, ob Wurst- oder so ein halbwegs gesunder Salat mit hohem Pflanzenanteil. Es wurde letzteres und das war eine gute Entscheidung. Nicht, dass die Vernunftentscheidung für besseren Schlaf gesorgt hätte (Schlafscore: 69), aber das "Bauchgefühl" war ein nicht das einer Mastgans. Wobei die auch nur pflanzliche Nahrung bekommen; daran kann es eigentlich nicht liegen. Egal, die Entscheidung war goldrichtig und aufgrund eines "Wir leben gesund"-Grundgefühls beim Einkaufen, gab es auch keine Abendsnacks. Zusammengefasst kann man sagen: Der Weg Richtung Askese hat begonnen.

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Heute WM-Finale. Werde das Ergebnis wohl morgen nachlesen müssen. Die Müdigkeit, die immer währende Müdigkeit.

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Samstag, 18. Juli 2026
Strohbrand und 14 Tage Rückgaberecht

Gestern Abend hat auf einem Feld hier in der Ecke Stroh gebrannt. Das war vorher zwei Tage lang aus den umliegenden Feldern gesammelt und zu einem großen Wall gestapelt worden. Genau diese Wall brannte. Man munkelt von einem Feuerteufel - bis auf jemanden, der viel schlauer ist als alle anderen, der darin ganz klar "Ideologie im kranken Deutschland" sieht. Feuerteufel... was für ein eigentlich schönes Wort.

Es spricht einiges dafür, dass tatsächlich ein Feuerteufel sein Unwesen trieb. Vor ein oder zwei Jahren gab es schon mal fast das gleiche Szenario: Gesammeltes und gestapeltes Heu brannte lichterloh und war auch nicht mehr zu retten. So auch diesmal: Es glüht auch noch am Morgen, die Feuerwehr ist vor Ort und kümmert sich um die Glutnester.

Vorgestern ist wiederum ein Mann gestorben, der bei dem dort durch eine "Superzelle" eingetreten Unwetter von einem abgebrochenen Ast erschlagen wurde.

Mein größtes Problem in Sachen Wetter war, dass ich schon lauffertig bereit stand, als der Regen kam. Also zog ich mich wieder um. Ein paar Minuten danach hörte der Regen auf, also zog ich wieder die Laufsachen an und lief. In diesen knapp 45 Minuten regnete es nicht mehr. Der Regen kam erst am Abend zurück; da dann aber ausgiebig. ...wieso hat der dann eigentlich nicht das brennende Stroh gelöscht? Hm. War bestimmt ein ideologischer Regen im kranken Deutschland.

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Ich wollte via KI eine Bildunterschrift im Stile einer Zeitung unter ein Bild generieren lassen, aber sowohl ChatGPT, wie auch Gemini und Claude weigerten sich und bezogen sich dabei auf irgendwelche Richtlinien. Das Bild war Jens Spahn mit Kinderwagen nebst lächelndem Ehemann - das von den glücklichen Eltern selbst gepostete Bild. Die Aussage der Bildunterschrift war sinngemäß, dass Spahn sich nach der Kritik an der Leihmuttersache entschieden hat, vom 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch zu machen und den kleinen Georg zurückschicke. Claude meinte, das wäre zu hart und ginge so nicht... ob ich entschärfte Vorschläge für die Unterschrift haben wolle. Habs getestet, aber das waren nur beschreibende Texte. Ich könnte die KI von Elon Musk testen; die kennt keine Skrupel, aber lieber lasse ich den "Gag" liegen, als mir den Mist von Musk anzutun.

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Wäre wieder urlaubsreif. Die Erholung hat nicht lange gehalten...

PS: Schlafscore=67

Tja.

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