Sonntag, 13. September 2026
Dauervöllerei ist nicht gut

Fasten ist ja eigentlich so ein Thema rund um Ostern und überhaupt nach Feiertagen, die exzessive Völlerei beinhalten. Ich scheine dauerzuvöllen, fühle mich auch entsprechend und insofern würde fasten auch jetzt gerade Sinn machen. Ganz ohne Feiertagsgefresse. Das Gute dabei ist ja, dass man so gut wie keine Vorbereitung braucht. Die Profis arbeiten mit Glaubersalz und ähnlichem. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das möchte, bzw. ich weiß, DASS ich das nicht möchte, weiß aber nicht, ob es nicht doch sinnvoll wäre. Muss ich mich einlesen. Da freut sich die KI sicher jetzt schon, dass sie mir bei diesem Thema zur Seite stehen darf.

Ich würde das als "Reset" definieren, die Dinge mal wieder nullen. Bei neuen Fahrzeugen nennt sich das "Busruhe"; die Systeme werden über eine längere Zeit in Ruhe gelassen, keinerlei Einfluss von außen und alles fährt runter. Danach ist wieder alles wie dämpfgestrahlt und blitzeblankgescheuert. Genau so soll es bei mir auch sein.

Mein Hausarzt hat mich letztens auf einen Vorsorgetermin hingewiesen, den ich so langsam mal wieder in Angriff nehmen sollte. Dieser beinhaltet auch eine innerliche Grundreinigung, gegen die Glaubersalz Kamillentee ist. Das wäre ja eigentlich ein idealer Startpunkt in die Wunderwelt des Fastens; die Vorarbeiten sind schon getan und es kann losgehen mit dem Loslassen von fester Nahrung und schädlichem Kram. Mal schauen. Auf den Vorsorgetermin habe ich ja auch nicht wirklich Lust und schiebe das schon ewig vor mir her. Meine Tendenz wäre im Winter, weil ich keine Lust hatte, nach der Untersuchung bei 40 Grad im Freien durch die Stadt zu wandeln. Aber eigentlich sollte die Fasterei bald losgehen, sonst hat sich das mit der Minimaleuphorie, die dieses Thema gerade lostritt. Ach, es ist immer alles so kompliziert und was es alles zu beachten gibt und überhaupt. Grmpf.

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Einfach in ein kleineres Land ziehen, da kann man sich das Völlern eh nicht mehr leisten.
https://www.derstandard.at/story/3000000283310/eu-will-preisaufschlaege-fuer-kleinere-mitgliedsstaaten-bekaempfen-aber-oesterreich-blockte-ab

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Ach, irgendwie wäre dann doch Geld dafür da. Siehe Rauchen: Das wird teurer und teurer, aber trotzdem ist es auch bei einkommensschwachen Menschen weiterhin sehr beliebt. Wäre bei Fastfood nicht anders; das geht finanziell immer und ist in Sachen Völlerei oft ja auch das Mittel der Wahl.

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