Freitag, 6. März 2026
Geduld, Geduld
Heute ist mein freier Tag und wie so oft an den freien Tagen, werde ich die freie Zeit nutzen, um etwas für die Arbeit machen. Meist sind es Recherchen oder die ganzen Notizen sortieren oder Listen zusammenführen und Erledigtes abstreichen (das geht meist schnell). Solche Dinge. Natürlich sollte man solcherlei während der Arbeitszeit erledigen, aber es fühlt sich nicht wie "richtige Arbeit" an, weshalb ich ein schlechtes Gewissen habe. Also mache ich es an meinem freien Tag. Oder am Wochenende.
Was man nicht alles macht, um sein Gewissen zu beruhigen.
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Früher waren das alles Faulenzer. Studieren? Gerne, aber bloß nicht zu lange! Krankmelden? Wegen dem bisschen Grippe? Und dann auch gleich eine ganze Woche? Wegen solchen Leuten geht Deutschland zugrunde! Arbeitslos? Gibts nicht, jeder kann arbeiten! Usw. usf. Das waren seine Worte, meist gedacht, oft auch ausgesprochen. Vielleicht war auch ein bisschen Rache dabei, denn als Beamter musste er sich oft genug anhören, selbst nicht zu der produktivsten Bevölkerungsgruppe zu gehören. Letztes Jahr kam dann ein Herzinfarkt. Ein Hinterwandirgendwasinfarkt, um genau zu sein. Krankenhaus, Reha, Kur. Mittlerweile ist er wieder auf dem Damm, mischt auch wieder gut in der Lokalpolitik mit, Sport ist auch drin und auf Alkohol wird verzichtet. Ein Hoch auf unsere Gesundheitsstandards. Was nicht wieder drin ist: arbeiten. Also schon, am Haus, im Garten und so. Das geht. Aber die eigentliche Arbeit, die geht noch nicht. Sie wird nie wieder richtig gehen, denn er gilt nun als behindert. 30 Prozent oder so. Und weil er Beamter ist, gibt es ein Beamtenupgrade und es kommen nochmal 10 Prozent drauf. Warum? Keine Ahnung. Ist letztlich auch egal, denn er kann ja eh nicht arbeiten. Es tut ihm natürlich in der Seele weh, dass er nun zu denen gehört, die er früher anprangerte. Einer, der dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und ach je, wie gerne würde er wieder dabei sein in der Runde der arbeitenden Bevölkerung, aber ach weh, das arme, schwache Herz...
So ändern sich Settings und Einstellung. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange und er fährt E-Auto.
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Apropos E-Auto... Geduld ist echt nicht meine Stärke. Noch sechs Monate... kaum auszuhalten.
Was man nicht alles macht, um sein Gewissen zu beruhigen.
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Früher waren das alles Faulenzer. Studieren? Gerne, aber bloß nicht zu lange! Krankmelden? Wegen dem bisschen Grippe? Und dann auch gleich eine ganze Woche? Wegen solchen Leuten geht Deutschland zugrunde! Arbeitslos? Gibts nicht, jeder kann arbeiten! Usw. usf. Das waren seine Worte, meist gedacht, oft auch ausgesprochen. Vielleicht war auch ein bisschen Rache dabei, denn als Beamter musste er sich oft genug anhören, selbst nicht zu der produktivsten Bevölkerungsgruppe zu gehören. Letztes Jahr kam dann ein Herzinfarkt. Ein Hinterwandirgendwasinfarkt, um genau zu sein. Krankenhaus, Reha, Kur. Mittlerweile ist er wieder auf dem Damm, mischt auch wieder gut in der Lokalpolitik mit, Sport ist auch drin und auf Alkohol wird verzichtet. Ein Hoch auf unsere Gesundheitsstandards. Was nicht wieder drin ist: arbeiten. Also schon, am Haus, im Garten und so. Das geht. Aber die eigentliche Arbeit, die geht noch nicht. Sie wird nie wieder richtig gehen, denn er gilt nun als behindert. 30 Prozent oder so. Und weil er Beamter ist, gibt es ein Beamtenupgrade und es kommen nochmal 10 Prozent drauf. Warum? Keine Ahnung. Ist letztlich auch egal, denn er kann ja eh nicht arbeiten. Es tut ihm natürlich in der Seele weh, dass er nun zu denen gehört, die er früher anprangerte. Einer, der dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und ach je, wie gerne würde er wieder dabei sein in der Runde der arbeitenden Bevölkerung, aber ach weh, das arme, schwache Herz...
So ändern sich Settings und Einstellung. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange und er fährt E-Auto.
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Apropos E-Auto... Geduld ist echt nicht meine Stärke. Noch sechs Monate... kaum auszuhalten.
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Donnerstag, 5. März 2026
Ein immerwährender Umzug
Das mit dem Strukturieren klappt nicht. Wahrscheinlich braucht es eine innere Grundordnung und die ist nicht vorhanden. Ohne diese Grundordnung ist es wie als körperlich eingeschränkter Helfer bei einem Umzug: Man möchte helfen, hat seine Hand auch am schweren Schrank, aber steht dabei eher im Weg als wirklich das Gewicht mitzutragen und eigentlich läuft man nur von einer Ecke in die andere, ist völlig plan- und am Ende auch hilflos. Aber anders als bei einem Umzug bin ich mit der Strukturierungsproblematik allein, renne zwar auch wie ein aufgescheuchtes Huhn von Baustelle zu Baustelle, aber geschafft wird dadurch nichts. Ein immerwährender Umzug, während das Gehupe der Autofahrer immer lauter wird, weil man in zweiter Reihe steht und alles blockiert. Was für ein Albtraum.
Gestern im Video-Gespräch merkte man mir an, wie ich unter Strom stehe. Womöglich lag es daran, dass in einem Satz auch die Worte "diese ganze Scheisse" fielen und dass meine Atmung stakkatohaft-hektisch war. Naja, man muss kein Mentalist sein, um an schiffstaugroßen Halsschlagadern und der Gestik eines Menschen am Rande des Wahnsinns zu erkennen, dass da eine gewisse Anspannung vorhanden ist. Tatsächlich war das sogar ziemlich sicher spürbar, denn es kam auch die Frage auf, wer mich denn vertreten könne, wenn ich mal in Urlaub bin oder krank würde. Plötzlich war da eine gewisse Nervosität beim Gegenüber spürbar. Das wäre fast schon witzig ...wenn es witzig wäre.
Die Anspannung schlägt sich auch bei der Ernährung nieder: Die ist unterirdisch. Schokolade und anderer Süßkram, um den Serotoninspiegel zu pushen, kleine Mini-Glücksmomente ohne nennenswerte Halbwertszeit und um den klebrig-süßen Geschmack wegzubekommen immer wieder Knäckebrot mit Käse und vor allem diese teuflischen Nüsse im Teigmantel. Für den Übergang zurück zu süß gibt es die nicht weniger teuflischen Nüsse "Honig & Salz". Honig. Das klingt noch so gesund, aber natürlich weiß man, dass an den Dingern nichts, aber auch rein gar nichts gesund ist. Eigentlich sind das gebrannte Mandeln, die plötzlich nicht mehr nur am Jahr- oder auf dem Weihnachtsmarkt verfügbar sind, sondern das ganze Jahr. In rauen Mengen und überall. Die süß-salzige Mischung bildet den Übergang zurück zu Schokolade, denn das Leben ist nicht leicht und es braucht zart-schmelzendes Glück und so dreht sich diese Spirale der Leberverfettung immer weiter Richtung Herzinfarkt und Selbstverachtung.
Fahrradfahren verlernt man nie. Wenn man es längere Zeit nicht gemacht hat, ist es vielleicht ein bisschen holprig am Anfang, aber man wird es weiterhin können. Das gilt nicht unbedingt für den ganzen Psychokram. Eigentlich sollte man wissen was los ist, was da vor sich geht und vor allem, wie man aus dem Mist wieder rauskommt. Vielleicht weiß man es sogar in der Theorie, aber selbst mit diesem Wissen fliegt man - um im Fahrradbild zu bleiben - ganz gehörig und volle Kanne auf die Schnauze. Und es ist nicht wie beim Reiten, wo man sofort wieder aufs Pferd soll, weil es dann irgendwann klappen wird (keine Ahnung, ob das stimmt). Wenn man bei dem Psychokram auf die Schnauze fliegt, fühlt man sich darin bestätigt, dass das alles nicht klappt, nicht klappen kann und niemals klappen wird. Dann wäre liegen bleiben eigentlich eine gute Sache, aber so einfach ist es dann auch nicht. Das wird nicht helfen und eigentlich weiß man das auch und ach Mist, man sollte doch wissen, wie das geht... es ist ein fieser Kreislauf.
Das Wissen um die Abläufe und Szenarien ist da. Vielleicht klappt es doch noch, dieses Wissen auch zu nutzen. Das ist der Plan.
Gestern im Video-Gespräch merkte man mir an, wie ich unter Strom stehe. Womöglich lag es daran, dass in einem Satz auch die Worte "diese ganze Scheisse" fielen und dass meine Atmung stakkatohaft-hektisch war. Naja, man muss kein Mentalist sein, um an schiffstaugroßen Halsschlagadern und der Gestik eines Menschen am Rande des Wahnsinns zu erkennen, dass da eine gewisse Anspannung vorhanden ist. Tatsächlich war das sogar ziemlich sicher spürbar, denn es kam auch die Frage auf, wer mich denn vertreten könne, wenn ich mal in Urlaub bin oder krank würde. Plötzlich war da eine gewisse Nervosität beim Gegenüber spürbar. Das wäre fast schon witzig ...wenn es witzig wäre.
Die Anspannung schlägt sich auch bei der Ernährung nieder: Die ist unterirdisch. Schokolade und anderer Süßkram, um den Serotoninspiegel zu pushen, kleine Mini-Glücksmomente ohne nennenswerte Halbwertszeit und um den klebrig-süßen Geschmack wegzubekommen immer wieder Knäckebrot mit Käse und vor allem diese teuflischen Nüsse im Teigmantel. Für den Übergang zurück zu süß gibt es die nicht weniger teuflischen Nüsse "Honig & Salz". Honig. Das klingt noch so gesund, aber natürlich weiß man, dass an den Dingern nichts, aber auch rein gar nichts gesund ist. Eigentlich sind das gebrannte Mandeln, die plötzlich nicht mehr nur am Jahr- oder auf dem Weihnachtsmarkt verfügbar sind, sondern das ganze Jahr. In rauen Mengen und überall. Die süß-salzige Mischung bildet den Übergang zurück zu Schokolade, denn das Leben ist nicht leicht und es braucht zart-schmelzendes Glück und so dreht sich diese Spirale der Leberverfettung immer weiter Richtung Herzinfarkt und Selbstverachtung.
Fahrradfahren verlernt man nie. Wenn man es längere Zeit nicht gemacht hat, ist es vielleicht ein bisschen holprig am Anfang, aber man wird es weiterhin können. Das gilt nicht unbedingt für den ganzen Psychokram. Eigentlich sollte man wissen was los ist, was da vor sich geht und vor allem, wie man aus dem Mist wieder rauskommt. Vielleicht weiß man es sogar in der Theorie, aber selbst mit diesem Wissen fliegt man - um im Fahrradbild zu bleiben - ganz gehörig und volle Kanne auf die Schnauze. Und es ist nicht wie beim Reiten, wo man sofort wieder aufs Pferd soll, weil es dann irgendwann klappen wird (keine Ahnung, ob das stimmt). Wenn man bei dem Psychokram auf die Schnauze fliegt, fühlt man sich darin bestätigt, dass das alles nicht klappt, nicht klappen kann und niemals klappen wird. Dann wäre liegen bleiben eigentlich eine gute Sache, aber so einfach ist es dann auch nicht. Das wird nicht helfen und eigentlich weiß man das auch und ach Mist, man sollte doch wissen, wie das geht... es ist ein fieser Kreislauf.
Das Wissen um die Abläufe und Szenarien ist da. Vielleicht klappt es doch noch, dieses Wissen auch zu nutzen. Das ist der Plan.
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Mittwoch, 4. März 2026
Es brodelt
Soviel geredet wie gestern habe ich schon lange nicht mehr. Und das auch noch vor Leuten. Es hat erstaunlich gut geklappt und trotzdem bin ich natürlich meilenweit entfernt von Rampensau.
Ein Freund von mir ist definitiv eine. Man gebe ihm eine Bühne und los gehts. Faszinierend. Eigentlich schade, dass er dieses Faible nie beruflich genutzt hat. Er wäre ein wunderbarer Lifestyle-, Money- oder Sonstwas-Coach, säße dann allerdings auch gerade in Dubai fest und müsste (vermeintlich) bezahlte "Dubai ist weiterhin ach so toll und die paar Raketen"-Postings ablassen. Aber selbst die würde er wahrscheinlich sehr unterhaltsam rüberbringen. Allerdings sind die Leutchen da nicht bekannt dafür, dass sie Humor auf ihre Kosten positiv aufnehmen. Es wäre eine spannende Konstellation, aber ist ja nicht so, dass es dort aktuell langweilig wäre. Da braucht es nicht auch noch meinen Freund.
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Den heutigen Arbeitstag möchte ich strukturiert und mit Plan angehen. Dafür braucht es zuallererst mal Struktur. Und einen Plan. Da beisst sich der Hund in den Schwanz. Also ist der erste Mini-Plan: Erstelle einen Tagesplan und leite daraus eine Struktur ab. Ein Teil des Mini-Plans ist die Einbeziehung von KI. Habe ich gerade spontan entschlossen. Soll sich die mal anstrengen, bevor sie die Weltherrschaft an sich reisst. Ich werde Claude verwenden; die von den Amis für Krieg spielen genutzte KI lernt also nichts aus meinen Anfragen, was einerseits gut ist - Kriege sind chaotisch genug - andererseits würden Kriege, die von einer KI gesteuert werden, die mittels meiner Eingaben trainiert wurden, vielleicht einen unerwarteten und womöglich besseren Verlauf nehmen. Man weiß es nicht. Und wahrscheinlich ist es auch besser, das nie zu erfahren. Jedenfalls wird Claude mir helfen, den heutigen Tag erfolgreich zu meistern. Zumindest in Sachen Arbeit. Den Lauf in der Mittagspause wird Claude wahrscheinlich nicht für mich erledigen. Gut so, den will ich schon alleine antreten. Wobei es vielleicht ganz gut wäre, wenn so eine KI auch mal ab und an an die frische Luft käme und ein bisschen Sonne abbekäme. Vitamin D für die KI. Man sollte eine Initiative starten. Muss nachher mal Claude fragen, was er/sie davon hält. Ist Claude eigentlich männlich? Weiblich? Divers? Auch das kann ich fragen. Sie sehen: Kriege mit einer von mir trainierten KI... es wäre eine völlig neue Art von Krieg.
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Am Abend: Einiges hat geklappt. Einiges aber auch nicht. Zwischendurch kurz vorm Explodieren gewesen. Hat man mir aber wohl angemerkt.
Ein Freund von mir ist definitiv eine. Man gebe ihm eine Bühne und los gehts. Faszinierend. Eigentlich schade, dass er dieses Faible nie beruflich genutzt hat. Er wäre ein wunderbarer Lifestyle-, Money- oder Sonstwas-Coach, säße dann allerdings auch gerade in Dubai fest und müsste (vermeintlich) bezahlte "Dubai ist weiterhin ach so toll und die paar Raketen"-Postings ablassen. Aber selbst die würde er wahrscheinlich sehr unterhaltsam rüberbringen. Allerdings sind die Leutchen da nicht bekannt dafür, dass sie Humor auf ihre Kosten positiv aufnehmen. Es wäre eine spannende Konstellation, aber ist ja nicht so, dass es dort aktuell langweilig wäre. Da braucht es nicht auch noch meinen Freund.
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Den heutigen Arbeitstag möchte ich strukturiert und mit Plan angehen. Dafür braucht es zuallererst mal Struktur. Und einen Plan. Da beisst sich der Hund in den Schwanz. Also ist der erste Mini-Plan: Erstelle einen Tagesplan und leite daraus eine Struktur ab. Ein Teil des Mini-Plans ist die Einbeziehung von KI. Habe ich gerade spontan entschlossen. Soll sich die mal anstrengen, bevor sie die Weltherrschaft an sich reisst. Ich werde Claude verwenden; die von den Amis für Krieg spielen genutzte KI lernt also nichts aus meinen Anfragen, was einerseits gut ist - Kriege sind chaotisch genug - andererseits würden Kriege, die von einer KI gesteuert werden, die mittels meiner Eingaben trainiert wurden, vielleicht einen unerwarteten und womöglich besseren Verlauf nehmen. Man weiß es nicht. Und wahrscheinlich ist es auch besser, das nie zu erfahren. Jedenfalls wird Claude mir helfen, den heutigen Tag erfolgreich zu meistern. Zumindest in Sachen Arbeit. Den Lauf in der Mittagspause wird Claude wahrscheinlich nicht für mich erledigen. Gut so, den will ich schon alleine antreten. Wobei es vielleicht ganz gut wäre, wenn so eine KI auch mal ab und an an die frische Luft käme und ein bisschen Sonne abbekäme. Vitamin D für die KI. Man sollte eine Initiative starten. Muss nachher mal Claude fragen, was er/sie davon hält. Ist Claude eigentlich männlich? Weiblich? Divers? Auch das kann ich fragen. Sie sehen: Kriege mit einer von mir trainierten KI... es wäre eine völlig neue Art von Krieg.
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Am Abend: Einiges hat geklappt. Einiges aber auch nicht. Zwischendurch kurz vorm Explodieren gewesen. Hat man mir aber wohl angemerkt.
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Dienstag, 3. März 2026
Instant Einschlafing
Ein langer Arbeitstag war das heute. Mit viel Bahn fahren, vielen Meetings, viel Arbeit. Zusammengefasst kann man sagen: Uff.
Aber immerhin war es auch ein produktiver Tag. Da will ich mal nicht meckern. Sind ja zum Glück nicht ständig solche Tage. Diese Woche ist aber per se nicht ohne. Immerhin ist die Laune wieder etwas besser.
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Morgen ein Mittagspausenlauf, was soviel heißt wie früher Nachmittag, denn die Mittagspause muss nach hinten verschoben werden. Vielleicht mache ich auch durch und dafür früher Feierabend. Wäre auch eine Option und noch nicht mal die schlechteste. Schauen wir mal.
---
Bald Bett. Buch wartet, die kleine Katze auch. Und müde genug für Instant Einschlafing wäre ich auch. Das wäre dann aber doch zu früh.
Aber immerhin war es auch ein produktiver Tag. Da will ich mal nicht meckern. Sind ja zum Glück nicht ständig solche Tage. Diese Woche ist aber per se nicht ohne. Immerhin ist die Laune wieder etwas besser.
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Morgen ein Mittagspausenlauf, was soviel heißt wie früher Nachmittag, denn die Mittagspause muss nach hinten verschoben werden. Vielleicht mache ich auch durch und dafür früher Feierabend. Wäre auch eine Option und noch nicht mal die schlechteste. Schauen wir mal.
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Bald Bett. Buch wartet, die kleine Katze auch. Und müde genug für Instant Einschlafing wäre ich auch. Das wäre dann aber doch zu früh.
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Montag, 2. März 2026
Vulnerable Laune
Es ist frustrierend, wie wenig ich mich mit Politik, dem Weltgeschehen und beidem in Kombi auskenne. Ist das, was im Iran passiert okay oder nicht? Natürlich ist es gut, dass die Menschen im Iran von dem/den Tyrannen befreit werden, aber muss man deshalb dem orangen Typen dankbar sein? Oder dem Herrn aus Israel, dessen Beweggründe auch nicht das Wohl der Menschen im Iran sein dürfte. Es rumort in mir, weil ich da so planlos davonstehe und nicht weiß, was ich denken soll...
Und ist es zynisch, wenn man mit einer gewissen Genugtuung an die vielen Influencer denkt, die noch vor ein paar Tagen an einem Pool liegend für obskure Kryptogeschäfte warben, einen Cocktail in der Hand und hämisch lächelnd über die Dummheit der anderen, die nicht so clever sind wie man selbst, aber auch diese Leute hätten noch eine Chance, man müsse nur eine Nachricht mit dem Code "ENDLESS SUMMER" schicken, aber schnell, denn der frühe Vogel usw. Und wie eben diese Influencer, die sich über den kalten Winter und den nassen Frühling im ach so doofen Deutschland beschwerten und nun kriegen die keinen Erste-Klasse-Flug in eben jenes eklige Deutschland... sie kriegen noch nicht mal einen Holzklasseflug; eine Art des Reisens, die ihnen vor ein paar Wochen noch völlig inakzeptabel erschien.
Irgendwo habe ich ein Posting gesehen, wo sinngemäß gefragt wurde, ob diese Influencer denn nun Steuern nachzahlen müssten, wenn sie sich entschieden wieder unter uns dummen Menschen zu weilen? Die "Flucht" nach Dubai oder in die VEA hatte ja nicht selten steuerliche Gründe. Naja, das Geld wird schon noch für den einen oder anderen Anwalt reichen; man muss sich da wenig Sorgen machen. Und Glückwunsch an den sympathischen Herr Bushido, der - als hätte er es geahnt - schon vor einem Weilchen wieder in die nasskalten Gefilde Deutschlands zurückkehrte.
Aber auch da kenne ich mich zu wenig aus.
---
Morgen fahre ich Bahn. Diesmal kann ich es nicht ausfallen lassen. Und schon jetzt ist klar, dass die Bahn nicht so fährt, wie sie sollte. Der Zug fällt aus. Das tut er schon seit Wochen, denn ich habe vor Ewigkeiten die Fahrten gebucht und ständig kommen Nachrichten, dass meine gebuchte Fahrt nicht mehr fahrbar sei. Das ist ein Zug, der eigentlich bis Zürich fährt. Was die ganzen Leute machen, die eigentlich nach Zürich wollen... keine Ahnung. Jedenfalls scheint die Strecke nicht mehr rentabel und deshalb lässt man den Zug immer mal wieder ausfallen, um die Reisenden (darf man die eigentlich noch so nennen, denn "reisen" tun sie ja weniger als blöd rumstehen. Man müsste sie "Blödrumstehende" nennen) daran zu gewöhnen, dass die Verbindung nun bald auch offiziell gestrichen wird. Die Bahn... sie macht es einem wirklich nicht leicht.
---
Hab vulnerable Laune. Auch keine guten Voraussetzungen für diese Woche.
Und ist es zynisch, wenn man mit einer gewissen Genugtuung an die vielen Influencer denkt, die noch vor ein paar Tagen an einem Pool liegend für obskure Kryptogeschäfte warben, einen Cocktail in der Hand und hämisch lächelnd über die Dummheit der anderen, die nicht so clever sind wie man selbst, aber auch diese Leute hätten noch eine Chance, man müsse nur eine Nachricht mit dem Code "ENDLESS SUMMER" schicken, aber schnell, denn der frühe Vogel usw. Und wie eben diese Influencer, die sich über den kalten Winter und den nassen Frühling im ach so doofen Deutschland beschwerten und nun kriegen die keinen Erste-Klasse-Flug in eben jenes eklige Deutschland... sie kriegen noch nicht mal einen Holzklasseflug; eine Art des Reisens, die ihnen vor ein paar Wochen noch völlig inakzeptabel erschien.
Irgendwo habe ich ein Posting gesehen, wo sinngemäß gefragt wurde, ob diese Influencer denn nun Steuern nachzahlen müssten, wenn sie sich entschieden wieder unter uns dummen Menschen zu weilen? Die "Flucht" nach Dubai oder in die VEA hatte ja nicht selten steuerliche Gründe. Naja, das Geld wird schon noch für den einen oder anderen Anwalt reichen; man muss sich da wenig Sorgen machen. Und Glückwunsch an den sympathischen Herr Bushido, der - als hätte er es geahnt - schon vor einem Weilchen wieder in die nasskalten Gefilde Deutschlands zurückkehrte.
Aber auch da kenne ich mich zu wenig aus.
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Morgen fahre ich Bahn. Diesmal kann ich es nicht ausfallen lassen. Und schon jetzt ist klar, dass die Bahn nicht so fährt, wie sie sollte. Der Zug fällt aus. Das tut er schon seit Wochen, denn ich habe vor Ewigkeiten die Fahrten gebucht und ständig kommen Nachrichten, dass meine gebuchte Fahrt nicht mehr fahrbar sei. Das ist ein Zug, der eigentlich bis Zürich fährt. Was die ganzen Leute machen, die eigentlich nach Zürich wollen... keine Ahnung. Jedenfalls scheint die Strecke nicht mehr rentabel und deshalb lässt man den Zug immer mal wieder ausfallen, um die Reisenden (darf man die eigentlich noch so nennen, denn "reisen" tun sie ja weniger als blöd rumstehen. Man müsste sie "Blödrumstehende" nennen) daran zu gewöhnen, dass die Verbindung nun bald auch offiziell gestrichen wird. Die Bahn... sie macht es einem wirklich nicht leicht.
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Hab vulnerable Laune. Auch keine guten Voraussetzungen für diese Woche.
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Sonntag, 1. März 2026
Dauermüde
Die versprochenen 22 Grad blieben aus. Somit war die Gartenarbeit nicht nur nervig; ich habe auch noch gefroren dabei. Nach eineinhalb Stunden war dann auch Schluss. Immerhin ist nun sichtbar weniger Gras (unerwünscht) zwischen den anderen Pflanzen (den erwünschten) und an dem einen oder anderen Busch fehlen ein paar Wedel und Zweige. Ein geschultes Auge erkennt: Hier wurde was gemacht - wenn auch nicht das richtige.
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Später noch per pedes zum Einkaufen. Dabei an einem frisch gelandeten Hubschrauber vorbeigekommen. Anscheinend kam es zu einem Unfall hier in der Gegend, die einen medizinischen Hubschraubereinsatz vonnöten machten. Da ich aber kein Gaffer bin, habe ich den Hubschrauber kurz aus der Ferne bestaunt und bin dann direkt zum Einkaufen. Falls es ein berichtenswerter Unfall gewesen sein sollte, werde ich die Infos sicher in der Lokalpresse finden.
Der Einkauf fand spontan im Aldi statt. Da bin ich normalerweise selten und nun weiß ich auch wieder weshalb: Die Kasse. Ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, aber im Einpack- und Bezahlgame noch ganz gut dabei. Gestern war ich allerdings überfordert. Die haben im Kassenbereich eine Warengleise, der Einkauf von Person 1 kommt nach links, das Brett wird geschoben und während Person 1 noch einräumt, werden die Einkäufe von Person 2 erfasst und landen - durch das Brett separiert - auch unten. So weit so stressig. Kennt man ja auch vom Hygieneartikeldiscounter und so. ABER: Beim Aldi gibt es für jede dieser Warenauffangstationen noch ein eigenes Bezahlterminal! Während also Person 1 noch nicht ganz durch ist mit Einräumen, Person 2 nun auch loslegt, haben beide noch nicht bezahlt, an der Kasse geht es aber schon los mit dem Scannen der Einkäufe von Person 3. Das ist eine unglaubliche Hektik und felsenfest manifestierter Stress, es macht keinen Spaß, man fühlt sich als Kunde ungeliebt und als störendes Element im Ablauf, das nur noch einigermaßen akzeptiert wird, weil man noch nicht bezahlt hat.
Das nächste Mal dann also lieber wieder kein Aldi.
---
Heute Nacht eigentlich ganz gut und auch relativ lange geschlafen. Am späten Vormittag dann ein kleiner Lauf (mit sehr müden Beinen), um kurz nach Eins ein Power Nap von 20 Minuten. Und jetzt? Schon wieder völlig platt und eigentlich bereit fürs Bett. Das ist doch nicht normal.
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Später noch per pedes zum Einkaufen. Dabei an einem frisch gelandeten Hubschrauber vorbeigekommen. Anscheinend kam es zu einem Unfall hier in der Gegend, die einen medizinischen Hubschraubereinsatz vonnöten machten. Da ich aber kein Gaffer bin, habe ich den Hubschrauber kurz aus der Ferne bestaunt und bin dann direkt zum Einkaufen. Falls es ein berichtenswerter Unfall gewesen sein sollte, werde ich die Infos sicher in der Lokalpresse finden.
Der Einkauf fand spontan im Aldi statt. Da bin ich normalerweise selten und nun weiß ich auch wieder weshalb: Die Kasse. Ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, aber im Einpack- und Bezahlgame noch ganz gut dabei. Gestern war ich allerdings überfordert. Die haben im Kassenbereich eine Warengleise, der Einkauf von Person 1 kommt nach links, das Brett wird geschoben und während Person 1 noch einräumt, werden die Einkäufe von Person 2 erfasst und landen - durch das Brett separiert - auch unten. So weit so stressig. Kennt man ja auch vom Hygieneartikeldiscounter und so. ABER: Beim Aldi gibt es für jede dieser Warenauffangstationen noch ein eigenes Bezahlterminal! Während also Person 1 noch nicht ganz durch ist mit Einräumen, Person 2 nun auch loslegt, haben beide noch nicht bezahlt, an der Kasse geht es aber schon los mit dem Scannen der Einkäufe von Person 3. Das ist eine unglaubliche Hektik und felsenfest manifestierter Stress, es macht keinen Spaß, man fühlt sich als Kunde ungeliebt und als störendes Element im Ablauf, das nur noch einigermaßen akzeptiert wird, weil man noch nicht bezahlt hat.
Das nächste Mal dann also lieber wieder kein Aldi.
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Heute Nacht eigentlich ganz gut und auch relativ lange geschlafen. Am späten Vormittag dann ein kleiner Lauf (mit sehr müden Beinen), um kurz nach Eins ein Power Nap von 20 Minuten. Und jetzt? Schon wieder völlig platt und eigentlich bereit fürs Bett. Das ist doch nicht normal.
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Samstag, 28. Februar 2026
Grünflächen-Formel1
6 Sekunden zu langsam. Wollte unter einer halben Stunde bleiben; das hat nicht ganz geklappt. Lag aber hauptsächlich an den Momenten, in denen ich hinter langsameren Gruppen festhing. 6 Sekunden. Mein innerer Monk weint. Aber egal. War trotzdem schön, so ein Lauf um einen See, Fackeln am Rand der Strecke sorgen für das nötige Licht, die Temperatur war perfekt und ich war über eine Minute schneller als letztes Jahr. Nächstes Jahr klappt dann auch die U30.
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Leider ist auch heute das Wetter so, dass es kein Gegenargument zu Gartenarbeit gibt. Ich werde wohl nicht drumherumkommen. Wären sie nicht so abgrundtief hässlich (und natürlich sinnfrei), würde ich für eine Steingartenpflicht tendieren, aber selbst da wächst ja Unkraut. Vielleicht schneide ich Bäume und Büsche, da kann man noch ein bisschen Aggressionen ausleben und sich kreativ bei der Formgestaltung austoben. Rasenmähen lohnt noch nicht, das wäre auch cool. Ich könnte mir einen laut röhrenden Benzinrasenmäher ausleihen und Grünflächen-Formel1 spielen. Okay, ich rede mir das alles nur schön. Ich habe so gar keine Lust auf Gartenarbeit, mir geht das völlig ab, aber leider mag ich schöne Gärten, die allerdings nicht von alleine so schön sind. Warum muss immer alles so kompliziert und anstrengend sein.
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Apropos kompliziert und anstrengend. Die Warterei aufs neue Auto nervt auch. Wie haben die das damals in der DDR ausgehalten?
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Ansonsten gilt: Atmen nicht vergessen...
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Leider ist auch heute das Wetter so, dass es kein Gegenargument zu Gartenarbeit gibt. Ich werde wohl nicht drumherumkommen. Wären sie nicht so abgrundtief hässlich (und natürlich sinnfrei), würde ich für eine Steingartenpflicht tendieren, aber selbst da wächst ja Unkraut. Vielleicht schneide ich Bäume und Büsche, da kann man noch ein bisschen Aggressionen ausleben und sich kreativ bei der Formgestaltung austoben. Rasenmähen lohnt noch nicht, das wäre auch cool. Ich könnte mir einen laut röhrenden Benzinrasenmäher ausleihen und Grünflächen-Formel1 spielen. Okay, ich rede mir das alles nur schön. Ich habe so gar keine Lust auf Gartenarbeit, mir geht das völlig ab, aber leider mag ich schöne Gärten, die allerdings nicht von alleine so schön sind. Warum muss immer alles so kompliziert und anstrengend sein.
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Apropos kompliziert und anstrengend. Die Warterei aufs neue Auto nervt auch. Wie haben die das damals in der DDR ausgehalten?
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Ansonsten gilt: Atmen nicht vergessen...
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Freitag, 27. Februar 2026
Steuerunterlagen abgegeben. Tagwerk erledigt.
Die Unterlagen sind beim Steuerberater und es dürfte sogar so ziemlich komplett sein. Das klingt nach Common Sense, aber tatsächlich bin ich da schon ein bisschen stolz drauf. Mein Dokumentensystem zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht vorhanden ist und somit ist der Hauch von Vollständigkeit sowas wie ein Hauptgewinn im Lotto - wenn wirklich alles vollständig ist, sogar inklusive Zusatzzahl. Und natürlich gibt es den Vorsatz: Ab sofort wird alles gleich abgeheftet und durchorganisiert; dann geht das nächstes Jahr ratzfatz. Als gäbe es diesen Vorsatz nicht jedes Jahr. Nun denn, es wird ja anscheinend besser.
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Heute Abend steht ein Lauf an. Nur läppische 5 Kilometer, aber immerhin. Die größte Herausforderung: Es sind noch viele andere Menschen mit dabei. Dazu wird es noch dunkel sein, wobei das dann ja wieder gut ist: So sieht man die vielen anderen Menschen nicht so sehr. Ich war letztes Jahr schon bei diesem Lauf und hatte tatsächlich sowas wie Lampenfieber. Das ist dann wohl meine Ausrede, warum ich nicht mehr Wettkämpfe bestreite... ich würde ja so gerne, aber hach, dieses Lampenfieber.
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Und vor dem Sturm die Ruhe - denke über einen Mittagsschlaf nach.
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Heute Abend steht ein Lauf an. Nur läppische 5 Kilometer, aber immerhin. Die größte Herausforderung: Es sind noch viele andere Menschen mit dabei. Dazu wird es noch dunkel sein, wobei das dann ja wieder gut ist: So sieht man die vielen anderen Menschen nicht so sehr. Ich war letztes Jahr schon bei diesem Lauf und hatte tatsächlich sowas wie Lampenfieber. Das ist dann wohl meine Ausrede, warum ich nicht mehr Wettkämpfe bestreite... ich würde ja so gerne, aber hach, dieses Lampenfieber.
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Und vor dem Sturm die Ruhe - denke über einen Mittagsschlaf nach.
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Donnerstag, 26. Februar 2026
Das tut dem Zahn einen Abbruch
Gestern Abend noch kurz zum kleinen Supermarkt gelaufen, um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen, hauptsächlich aber, um frische Luft zu schnappen. Der Supermarkt ist wirklich klein, aber eigentlich findet man schon die Dinge, die man braucht. Außer veganen Fleischsalat. Den haben sie nicht. Seltsam, denn ansonsten ist das Sortiment für die Größe des Ladens schon okay. Aber egal; mir ging es ja um frische Luft und etwas Joghurt.
Wieder zuhause angekommen, merke ich, dass sich mein Schneidezahn komisch anfühlt. So scharf und kantig. Ein Blick in den Spiegel bestätigte die Befürchtung: da ist ein Stück abgebrochen. Einfach so und ich habe es nicht bemerkt. Weitere Erkenntnis: beim Zahnarzt geht um 17.58 Uhr niemand mehr ran. Dann eben heute gleich um 8 Uhr - zumindest mal anrufen. Donnerstags haben sie nur vormittags offen; ich hoffe, ich kann trotzdem hin. Das Leben als Kassenpatient ist nicht einfach. Andererseits ist die gesamte Familie dort und die haben schon so ein paar Sonderlocken gedreht, bedingt und initiiert von meinem Vater, der die Fotos für die Website gemacht hat, einfach so und ach, eigentlich will ich das alles gar nicht wissen, sondern einfach nur den Zahn wieder gerichtet bekommen. Passend dazu kam letztens auch der Brief, dass ich mich doch mal wieder melden möge zwecks Check. Das wollte ich auch, aber doch nicht so schnell. Man wird mich wieder belästigen ob des fehlenden Zahns rechts unten, weil: da soll ja ein Implantat rein, aber ich möchte kein Implantat. Das ist so eine große Sache und kostet Geld und ich bin nicht der Typ für Implantat. Noch weniger bin ich aber der Typ für Brücke. Ich bin überhaupt kein Zahnmensch. Doch, heute schon. Heute bin ich Zahnmensch und zwar einer mit einem fehlenden Stückchen oben am Schneidezahn. Da soll wieder was dran, damit das nicht so doof aussieht und nicht mehr so scharfkantig ist. Mehr möchte ich gar nicht. Heute zumindest.
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Wenn das klappt mit Zahnarzt, kann ich auch gleich das mütterliche Auto holen, das man mir gnädigerweise übers Wochenende ausleiht. Das wird noch eine Weile so gehen - offiziell bis September; ich hoffe auch Juli. Schauen wir mal.
Wieder zuhause angekommen, merke ich, dass sich mein Schneidezahn komisch anfühlt. So scharf und kantig. Ein Blick in den Spiegel bestätigte die Befürchtung: da ist ein Stück abgebrochen. Einfach so und ich habe es nicht bemerkt. Weitere Erkenntnis: beim Zahnarzt geht um 17.58 Uhr niemand mehr ran. Dann eben heute gleich um 8 Uhr - zumindest mal anrufen. Donnerstags haben sie nur vormittags offen; ich hoffe, ich kann trotzdem hin. Das Leben als Kassenpatient ist nicht einfach. Andererseits ist die gesamte Familie dort und die haben schon so ein paar Sonderlocken gedreht, bedingt und initiiert von meinem Vater, der die Fotos für die Website gemacht hat, einfach so und ach, eigentlich will ich das alles gar nicht wissen, sondern einfach nur den Zahn wieder gerichtet bekommen. Passend dazu kam letztens auch der Brief, dass ich mich doch mal wieder melden möge zwecks Check. Das wollte ich auch, aber doch nicht so schnell. Man wird mich wieder belästigen ob des fehlenden Zahns rechts unten, weil: da soll ja ein Implantat rein, aber ich möchte kein Implantat. Das ist so eine große Sache und kostet Geld und ich bin nicht der Typ für Implantat. Noch weniger bin ich aber der Typ für Brücke. Ich bin überhaupt kein Zahnmensch. Doch, heute schon. Heute bin ich Zahnmensch und zwar einer mit einem fehlenden Stückchen oben am Schneidezahn. Da soll wieder was dran, damit das nicht so doof aussieht und nicht mehr so scharfkantig ist. Mehr möchte ich gar nicht. Heute zumindest.
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Wenn das klappt mit Zahnarzt, kann ich auch gleich das mütterliche Auto holen, das man mir gnädigerweise übers Wochenende ausleiht. Das wird noch eine Weile so gehen - offiziell bis September; ich hoffe auch Juli. Schauen wir mal.
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Mittwoch, 25. Februar 2026
Immer noch Kopfschmerzen
E-Mail vom Steuerberater. Jetzt ist vorbei mit Prokrastinieren; die brauchen dringend die Unterlagen. Mist. Aber sollte machbar sein. Ich habe zwar keine Ordnung im üblichen Sinne, aber ganz viele Berge mit Unterlagen, die man nur zusammenführen und in die richtige Reihenfolge bringen muss. Klingt einfach, ist es bestimmt auch, aber man muss es eben tun. Und ab jetzt hab ich auch den Druck von offizieller Stelle. Die ersten Papierberge liegen schon bereit; der Rest wird heute Abend in Angriff genommen, dann wird gelocht, als gäbe es kein Morgen, es folgt Abheften und schließlich die feierliche Übergabe. Mein Plan ist, das diese Woche über die Bühne zu bringen. Das wäre schon cool. Schauen wir mal.
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Der Morgen beginnt mit Kopfschmerzen. Keine Ahnung wieso, vielleicht Wetterwechsel, vielleicht einfach nur die innere Grundnervosität, die alles verspannt. Hoffentlich geht das bald weg, ansonsten lägen Ibu parat. Habe ich schon lange nicht mehr eingeworfen; ginge also mal wieder. Eine normale "Heilung" wäre mir aber doch lieber. Noch besser wäre natürlich eine nichtvorhandene Wetterfühligkeit und völlige Entspannung. Man wird ja noch träumen dürfen...
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Reminder für mich: Es gibt Alternativen! Siehe hier:
lmaa.space
Bücher kaufe ich mittlerweile (endlich wieder) lokal beim Händler. Die schicken sie auch und im Normalfall genauso schnell. Am Blödesten zu ersetzen sind ganz spezielle Dinge, die man nur einmal braucht und das in kleiner Menge. Bei mir waren das in letzter Zeit Dimmfolien, spezielle Gel-Minen und ganz ganz schnell ein Netzwerk-Switch. Das gibt es alles auch woanders, aber da übersteigen die Versandkosten den Produktwert und/oder ich müsste sehr weit fahren, was sich nicht lohnt und aktuell mangels Fahrzeug auch schwer ist. In der Stadt würde sowas wahrscheinlich gehen; auf dem Land eher nicht. Aber ich arbeite an mir und umso schöner finde ich, dass ich hier nun eine geballte Ladung an Alternativen direkt zur Hand habe. Vielen Dank.
Es wäre natürlich super, wenn auch die relevanten Leute in der Regierung das registrieren und vor allem beherzigen würden. Okay, ich bin mir fast sicher (ohne nachgeschaut zu haben), dass in der Liste wenig bis keine Alternativ-Anbieter für Kamikaze-Drohnen oder Überwachungssoftware zu finden sind. Trotzdem sollte man die nicht von Firmen kaufen, die so offensichtlich mit - sagen wir mal einigermaßen wertneutral... unsympathischen Leuten wie Thiel oder diesem Palantir-Menschen verbandelt sind. Andererseits bräuchte es auch eine Liste mit sinnvollen Alternativleuten, die man nehmen könnte, um Typen in unserer Regierung wie z.B. Spahn und diese Reiche mit kompetenten und unbestechlichen Leuten zu ersetzen. Naja.
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Immer noch Kopfschmerzen.
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Der Morgen beginnt mit Kopfschmerzen. Keine Ahnung wieso, vielleicht Wetterwechsel, vielleicht einfach nur die innere Grundnervosität, die alles verspannt. Hoffentlich geht das bald weg, ansonsten lägen Ibu parat. Habe ich schon lange nicht mehr eingeworfen; ginge also mal wieder. Eine normale "Heilung" wäre mir aber doch lieber. Noch besser wäre natürlich eine nichtvorhandene Wetterfühligkeit und völlige Entspannung. Man wird ja noch träumen dürfen...
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Reminder für mich: Es gibt Alternativen! Siehe hier:
lmaa.space
Bücher kaufe ich mittlerweile (endlich wieder) lokal beim Händler. Die schicken sie auch und im Normalfall genauso schnell. Am Blödesten zu ersetzen sind ganz spezielle Dinge, die man nur einmal braucht und das in kleiner Menge. Bei mir waren das in letzter Zeit Dimmfolien, spezielle Gel-Minen und ganz ganz schnell ein Netzwerk-Switch. Das gibt es alles auch woanders, aber da übersteigen die Versandkosten den Produktwert und/oder ich müsste sehr weit fahren, was sich nicht lohnt und aktuell mangels Fahrzeug auch schwer ist. In der Stadt würde sowas wahrscheinlich gehen; auf dem Land eher nicht. Aber ich arbeite an mir und umso schöner finde ich, dass ich hier nun eine geballte Ladung an Alternativen direkt zur Hand habe. Vielen Dank.
Es wäre natürlich super, wenn auch die relevanten Leute in der Regierung das registrieren und vor allem beherzigen würden. Okay, ich bin mir fast sicher (ohne nachgeschaut zu haben), dass in der Liste wenig bis keine Alternativ-Anbieter für Kamikaze-Drohnen oder Überwachungssoftware zu finden sind. Trotzdem sollte man die nicht von Firmen kaufen, die so offensichtlich mit - sagen wir mal einigermaßen wertneutral... unsympathischen Leuten wie Thiel oder diesem Palantir-Menschen verbandelt sind. Andererseits bräuchte es auch eine Liste mit sinnvollen Alternativleuten, die man nehmen könnte, um Typen in unserer Regierung wie z.B. Spahn und diese Reiche mit kompetenten und unbestechlichen Leuten zu ersetzen. Naja.
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Immer noch Kopfschmerzen.
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