Dienstag, 24. Februar 2026
Haben Katzen Fetische?

Ich war mit Atze Schröder in Urlaub. Nicht in so einer coolen Urlaubslocation, wo er sonst Urlaub macht, sondern in einem abgeranzten All-Inklusive-Laden. Am Tisch saßen noch einige andere Männer, billige Cocktails und Biere und Schnäpse standen auf dem Tisch. Man hätte dringend mal drüber wischen müssen, aber das wurde schon lange nicht mehr gemacht. Die Tischplatte hatte Flecken, die schon nicht mehr rausgingen. Dazwischen halbvolle Aschenbecher und heruntergekrümmelte Asche, weil nicht mehr jeder den Weg mit der Kippe zum Aschenbecher schaffte. Ich bin irgendwann los, ging eine Straße entlang und sah vor mir Atze, der vor dem Hoftor eines Anwesens stand (auch das Anwesen war kein richtiges Anwesen im Sinne von gewaltig und mondän, aber es war nicht so zerschlissen wie alles andere an dem Ort). Er schloß das Tor auf und ging rein. Der Drecksack saß nur alibimäßig bei uns Fußvolk, hatte aber ein schickes Häuschen in der Nähe. Dann bin ich aufgewacht.

Und nun steht die Frage im Raum: was möchte mir dieser Traum sagen?

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Wie kann so ein kleines Tier wie die kleine Katze nur soviel Material ausscheiden und vor allem: wo nimmt sie das alles her? Sie frisst keine Berge an Futter, zumindest nicht hier und ich glaube nicht, dass sie aktuell eine Zweitfutterquelle hat. Sie trinkt viel, aber nicht soviel, dass es diese gewaltigen Klumpen in der Toilettenbox erklärt. Ob sie sich heimlich Freundinnen und Freunde zum gemeinsamen Pinkeln einlädt? Haben Katzen Fetische? Lack und Leder eher nicht; das pikst sicher ganz schön auf dem Fell, aber so Körperflüssigkeitendinge? Keine Ahnung. Dem widerspricht, dass die Mitpinkler gar nicht reinkämen, da die Katzenklappe nur auf den Chip der kleinen Katze reagiert. Es gäbe vielleicht Mittel und Wege, wie die kleine Katze zwar nicht die Freund*innen, aber das Material reinbekäme, aber da möchte ich gar nicht weiter drüber nachdenken. Katzen sind diese süßen, kuscheligen Minimonster und die machen solche Sachen nicht. Schlimm genug, dass sie überhaupt einen Stoffwechsel haben. Ist so ein bisschen wie bei Supermodels, bei denen man sich auch nicht vorstellen kann, dass die Stuhlgang haben. Oder Eltern... die hatten doch genau so oft Sex, wie sie Kinder haben und selbst da ist nicht sicher, ob sie im gleichen Raum waren. Angezogen blieben sie auf jeden Fall und außerhalb dieser unwürdigen Aktion (bei Einzelkind, ansonsten Aktionen... widerlich. Mehrfach!) Ansonsten lebten sie keusch und rein und ohne Sünde. Zumindest diesbezüglich.

Dass die kleine Katze Stoffwechsel hat, ist offensichtlich. Katzen haben ja auch keine Skrupel, das zu zeigen. Da wird gerne mal voller Stolz gezeigt, was man kann; Zuschauer stören da nicht. Bei einer Bekannten steht das Katzenklo in der Küche und es ist eine Freude, wenn man kocht und plötzlich die Katze an einem vorbeimarschiert, sich auf dem Streumaterial platziert und loslegt. Je nachdem muss man danach zwingend den Kochvorgang unterbrechen, um das Material wegen akuter Geruchsbelästigung zu entsorgen. Man darf sich da übrigens auch keine Gedanken ob des aufgewirbelten (und verunreinigten) Streustaubs machen... was ich von nun an mache, wo ich drüber nachdenke. Seufz.

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Heute Home Office. Und ein Mittagspausenlauf - egal bei welchem Wetter. Meine Psyche und die Waage sagen, dass das sein muss.

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Montag, 23. Februar 2026
Mal wieder rauskommen

Mal wieder raus und was unternehmen. Das immer gegenwärtige Credo. Also bin ich gestern raus und habe was unternommen. Großes Konzert einer Pink Floyd Coverband. Okay, letzteres ist untertrieben: die machen das schon sehr am Original entlang - auch was Licht und Show und so angeht. Und wenn ich mal einiges unter dem Altersdurchschnitt bin, tut das auch dem Ego gut. Die anwesenden Sanitäter hatten mehr Defibrillatoren dabei als gewöhnlich und Kenntnisse in Sachen Herzschrittmacher waren sicher auch nicht schlecht. Tatsächlich war der erste Einsatz schon vor Beginn der Show. Da hat ein Rentner die ganze Aufregung nicht so richtig vertragen.

Aber eigentlich möchte ich gar nicht lästern. Die Show war klasse und es war wirklich toll mal wieder rauszugehen und was zu unternehmen. Macht man viel zu selten, sollte man öfter machen, ist eine gute Sache.

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Die Rechnung für die Photovoltaik-Anlage kam an. Jetzt gilt es, viel Strom zu erzeugen, um die Kohle wieder reinzuholen. Kohle reinholen ist im Zusammenhang mit Photovoltaik übrigens auch ein schönes Wording.

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Neue Woche, neues Glück. Wieder eine Woche ohne Reise ins Headquarter. Geld und Nerven gespart. Für Donnerstag war ein kleiner Ausflug dorthin geplant, aber da ich auf den ÖPNV angewiesen bin, lasse ich das lieber. Aufgrund einer Abendveranstaltung sind die Optionen wieder heimzukommen absurd. Der Idealfall wäre weit nach Mitternacht, sollte das nicht klappen dann um kurz vor vier Uhr. Am Morgen. Das ist mir zu sehr Glücksspiel. Soviel zum Thema, dass man ja auch alles mit Bus und Bahn usw. erledigen kann. Kann man, wenn man sonst nichts zu tun hat.

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Starten wir mal in die Arbeit. Glück auf allerseits.

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Sonntag, 22. Februar 2026
Auto mieten trotz Genervtsein

Aufgewacht und genervt. Eigentlich war ich schon mitten in der Nacht genervt, bin dann aber gleich wieder eingeschlafen. Das hätte ich auch weiterhin machen sollen; da ließ sich das Genervtsein einigermaßen gut ertragen. Im Wachzustand ist es dagegen doof.

Jetzt am Morgen regnet es (ich denke, es hat seit gestern einfach gar nicht mehr aufgehört), aber ein Vormittagslauf muss trotzdem drin sein. Den Kopf frei pusten und das Genervte auf der Strecke lassen.

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Auch gut gegen Genervtsein: Urlaubsvorbereitungen. Heute steht der Mietwagen auf dem Programm. Klingt einfach, ist es aber nicht. Auf was man da alles achten muss. Furchtbar. Ob Schaltung oder Automatik ist weiterhin nicht so wirklich klar und kommt so ein bisschen auf den Preisunterschied an. Ich habe online Videos von ein paar der Straßen gesehen. Das ist schon eng da. Aber andererseits hört man tatsächlich nicht den ganzen Tag Meldungen über die ach so vielen Unfälle dort. Kann also kein echtes Problem sein. Wäre es eins, wäre Automatik für Touristen wahrscheinlich zwingend vorgeschrieben. Viel wichtiger dürfte sein, dass man nicht mit einem Schlachtschiff mit extremen Ausmaßen unterwegs ist. Andererseits bieten die wiederum guten Schutz, wenn einem ein Lemming-Schaf in Selbstmordabsicht vors Auto springt. Aber auch darüber gibt es keine übermäßige Anzahl an Meldungen; auch das dürfte also kein wirkliches Problem darstellen.

Bleibt das Wirrwarr an Versicherungen ja oder nein und wenn ja: welche. Dies und das und was es da sonst noch gibt. Ganz perfide: als Zusatzangebot kann man eine "Babyschale" buchen! Hatte Xavier N. vielleicht doch recht mit den Menschenfressern und so? Dazu musste ich gestern doch tatsächlich etwas sagen, denn es stand die Aussage im Raum, dass in den Epstein-Files doch tatsächlich etwas stand mit Kindern und so und das vielleicht doch was dran sei an den Gerüchten und drin sei in den Chips. Ich habe es bei einer kurzen Anmerkung gelassen, weil ich eigentlich was zu einem anderen Thema anmerken wollte. Rote, geschwollene Hände und ein Tremor vom Feinsten - dazu hätte ich gerne was gesagt. Aber die Thematik wurde schnell abgeblockt und somit habe ich es gelassen. Auch später bei der verschütteten Kaffeetasse und der Unfähigkeit Dinge in der Hand zu behalten. Na meinetwegen. Kann ja jeder machen wie sie/er möchte, aber Spaß macht es nicht, da zuzuschauen.

Wo waren wir? Ach ja: Auto mieten. Es bleibt spannend. Am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass halt eben was gebucht wird. Hoffentlich steht dann bei der Abholung nicht Jürgen Klopp neben mir und sagt, was er für den ganzen Kram bezahlt hat. Wahrscheinlich weniger, aber er hat das ja auch über diesen einen speziellen Anbieter gemacht. Cleverer Bursche. Falls er wirklich neben mir steht, frage ich ihn auch gleich, welche Zahnzusatzversicherung er hat. Kann mir vorstellen, dass er da auch gute Tipps parat hat.

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Samstag, 21. Februar 2026
Nachrichtenfastenzeit

So richtig klappt das nicht mit dem Nachrichtenfasten. Aber heute möchte ich das dringend nochmal probieren. Vor allem möchte ich nichts über den orangen Psycho hören oder lesen und die Kommentarspalte des Rolling Stone will ich auch dringend meiden. Da geht es um den Chipsgewürzaufklärer, der offensichtlich in seinem "Ach, was war ich auf dem Holzweg, ich entschuldige mich"-Video gelogen hat, nun nach erfolgreicher Tour wieder genug Kohle hat und weiter öffentlich irrlichtern kann. Hat er eigentlich schon seinen Telegram-Kanal wieder aufgemacht?

Und das sind nur zwei der Themen, die ich umschiffen möchte. Ich kann natürlich Nachrichtenseiten per se sperren und tatsächlich scheint mir das der einzig gangbare Weg. Vielleicht lege ich nachher direkt damit los. Blöderweise muss ich das auf jedem Gerät einzeln machen. Schon doof genug, dass man sich mit diesem Mist beschäftigen muss.

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Für heute Abend wurde Essen vom Thai-Restaurant bestellt. Die Bestellung ging gestern schon raus, damit heute pünktlich zur Öffnung (17.30 Uhr) geliefert wird. Quasi Handtuchaufliegelegen in Sachen Essensbestellung.

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Heute kein Lauf. Es regnet ohne Unterlass und mir ist kalt. Mimimi. Das wird also ein Couchtag, was aber auch okay ist und vor allem habe ich somit auch die Zeit und die Muse, mich um einen Mietwagen für den Urlaub zu kümmern. Mal schauen, ob KI mich da unterstützen kann.

Keine große Hilfe war sie bei der Frage, ob das mit dem Linksverkehr problematisch sei - auch im Hinblick auf die Entscheidung Schaltung vs. Automatik. Es kam ein langer Überblick, welche Unterschiede (oder auch Gemeinsamkeiten) es gibt, dass man sich doch recht schnell an alles gewöhnt, dass Schalten ja wohl gar kein Problem darstelle, um am Ende darauf hinzuweisen, man solle doch lieber ein Automatik-Fahrzeug nehmen, weil man ja mit den engen Straßen und dem ganzen Kram eh schon genug um die Ohren hätte. Ja was denn nun?

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Mir ist kalt.

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Freitag, 20. Februar 2026
Läuft doch

Trotz freiem Tag heute morgen ein bisschen gearbeitet und was soll ich sagen: es hat sich gelohnt. Endlich ist ein Knoten geplatzt und plötzlich funktionierten Dinge, an denen ich die komplette Woche über verzweifelt bin. Großartig, wie sich die angesammelte Spannung plötzlich entlädt und alles läuft. Klingt wie Sex und war ähnlich gut. Dafür hat sich eindeutig gelohnt, die paar Stunden heute zu investieren.

Später dann ein Lauf mit viel frischer Luft und endlich mal wieder zehn Kilometer. Hat geklappt, war anstrengend, aber habs überlebt. Scheint irgendwie mein Tag zu sein. Sehr schön, darf ja auch mal sein.
An die 15-Kilometer-Marke traue ich mich im Moment nicht, aber man muss ja auch nicht gleich übertreiben. Nächstes Wochenende steht ein 5-Kilometer-Wettbewerbslauf an. Ist eher ein Fun-Event, aber natürlich möchte man trotzdem nicht völlig untergehen. Mein Plan ist unter 30 Minuten zu bleiben. Die Profis lachen jetzt herzhaft, aber für mich ist das zur Zeit noch richtig anstrengend. Wird vielleicht auch noch besser und nächstes Jahr unterbiete ich diese Zeit dann dramatisch. Allerdings werde ich auch älter. Darf man auch nicht außer acht lassen. Es ist quasi ein Wettkampf Training vs. Alter. Wir werden sehen, wer gewinnt. Tatsächlich sind mir die Zeiten aber wirklich einigermaßen egal. Es soll nicht komplett unterirdisch sein, aber Bestmarken werde ich wohl nicht mehr allzu viele reissen, das ist aber auch völlig okay. Wenn drei bis vier Mal die Woche jeweils um die 6 Kilometer drin sind, passt das.

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Gerade läuft die Wäsche und der Strom kommt - taraaa - von der zwar kaum zu sehenden, aber doch kraft- und somit stromspendenden Sonne. Schon cool.

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Mittwoch, 18. Februar 2026
Es werde Licht!

Es werde Licht - denn mit Licht erzeuge ich Strom! Es funktioniert tatsächlich. Aus der angekündigten halben Stunde wurden zwei, aber soll mir recht sein, denn es tut ja nun. Am Mittag war sogar richtig viel Sonne da und siehe da: es gab Strom in ausreichender Menge. Der Speicher wurde geladen und danach konnte Wäsche gewaschen und getrocknet werden. Letzteres ging schon früher mit Hilfe der Sonne, aber es wäre aufgrund der immer wiederkehrenden Schauer deutlich umentspannter gewesen. Jetzt also Photovoltaik. Na also, geht doch.

Die technische Gerätschaft ist noch gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich intuitiv. Außerdem sehr hell. Die Wallbox blinkt wie dereinst HAL (allerdings in weiß), der Wechselrichter und der Speicher glänzen mit grünen Dioden, die sehr sehr hell sind. Sollte doch dimmbar sein, denkt man. Sind sie nicht. Keines der Lichter ist dimmbar. Ist nicht angedacht. Bei der Wallbox stört mich das weniger, die ist draußen und dient nun als Disco-Licht für die herumstreunenden Katzen und Marder, aber Wechselrichter und Speicher stehen im Keller und durch das helle grüne Licht wirkt es, als wäre irgendwo strahlender Atommüll ausgesuppt. Dabei ist ja genau das Gegenteil der Fall: kein Atommüll, dafür Solarenergie.

Das Internet hat natürlich auch gleich eine pragmatische Lösung parat: Dimmfolie. Die schneidet man sich zurecht und überklebt die Leuchtplagegeister. Bisschen sehr hemdsärmelig für den ganzen High Tech-Kram, aber meinetwegen. Wahrscheinlich sind die Folienhersteller (aus China, nehme ich an) Tochterfirmen des Techkram-Herstellers (China) und man sich hier ein perfides System für eine künstlich erzeugte Nachfrage erschaffen. Frech, aber wirksam: die Folie wird heute bestellt. Allerdings erst später, wenn es hell wird, damit für den Bestellprozess keine Stromkosten anfallen.

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Dienstag, 17. Februar 2026
Warten auf Godot die Technikleute

Heute! Heute ist es soweit. Um 8 Uhr kommt jemand, schaut sich den ganzen Technikkram an, schwingt den Zauberstab und schwupp wird das Wunderwerk wundersame Dinge vollbringen. Zuallervorderst Strom erzeugen. Heute ist dafür ein denkbar schlechter Tag, denn laut Vorhersage wird es regnen. Durchgängig. Aber gegen Ende der Woche... dann wird Strom erzeugt, als gäbe es kein Morgen. Würde allerdings heute schon gerne waschen und das mit reiner Solarenergie. Naja, schauen wir mal.

In den einschlägigen Foren wird darüber diskutiert und philosophiert, wie man vollen Zugriff auf die App bekommt. Anscheinend ist es so, dass es einen gottgleichen Zugriff gibt, der allerdings dem Installateur vorbehalten ist. Nur: wenn der mal nicht mehr sein sollte oder einfach keinen Bock mehr hat, steht man blöd da. Man ist zwar Eigentümer, aber völlig ohne Rechte. So habe ich das zumindest rausgelesen. Vielleicht ist dem aber gar nicht so; ich werde es nachher erfahren. Ohnehin ist es gar nicht so einfach, an diese App zu kommen. Die kommt nämlich von einem chinesischen Unternehmen und China ist ja ein bisschen seltsam in seinem Gebaren. Ganz anders als die vollkommen seriösen und zu keiner Schandtat fähigen USA. Interessanterweise kommt man via iPhone relativ einfach an die App, mit Android braucht es Umwege und viel "Ja"-Geklicke bei "Vertrauen Sie wirklich???"-Fragen.
Also habe ich zwei Götter vor mir: den Installateur und China. Na wenn es weiter nichts ist...

Apropos Technik: da blüht mir am Wochenende eine Support-Aktion. Bei meinen Eltern poppten Meldungen auf dem Handy auf: man möge doch bitte das Bankkonto sicherer machen und deshalb eine weitere Verifizierungsmethode einrichten. Idealerweise die dafür vorgesehene App der Bank. Da gehts schon los. Eine neue App installieren, oh Gott, oh Gott. Bei meinem Vater weniger, der installiert eifrig was ihm vor die Flinte kommt. Für ihn ist die Einrichtung chinesischer Spionagesoftware gang und gäbe, der "Ja"-Button wird schon gedrückt, bevor die Frage nach "Wollen Sie DENEN wirklich vertrauen? Im Ernst???" überhaupt erscheint. Installieren heißt aber nicht verstehen; das wird also mein diesbezügliches Support-Thema sein. Bei meiner Mutter geht es um die eigentliche Installation, die Fingerabdrücke einrichten, usw. Und überhaupt den App Store mal wieder durchzufeudeln. Der dürfte auf dem Stand von meinem letzten Update-Tag an ihrem Handy sein und der ist schon etwas her. Sie ist auch die Herrin über Online Banking und dort müssen wir die neue Verifizierungsmethode auch noch freischalten. Ich plane schon mal einen halben Tag für alles ein. Mindestens. Aber danach weiß ich mein Erbe in sicheren Händen. Wenn ich es richtig sicher haben möchte, stelle ich das Verifizieren bei meinem Vater so ein, dass er nicht mehr online bestellen kann. Das spart beträchtliche Summen und wenn es denn dereinst so weit sein wird, viel Zeit, die fürs Entsorgen von Technikmüll drauf geht. Andererseits hat er so eine Beschäftigung und rutscht nicht noch tiefer in seine Altersdepression. Die ganze Bestellerei ist quasi seine Form von Meditation und für die Leute um ihn rum eine Möglichkeit, sich zu von seinen Eskapaden zu erholen. Dafür kostet es aktuell relativ wenig (ein Glück ist die Fotografie-Phase vorbei und auch das 3D-Druck-Thema scheint durch zu sein), das lassen wir mal so.

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Heute hat die Ex Geburtstag. Keine Ahnung, ob sie noch lebt, aber wahrscheinlich schon. Falls nicht, hätte man sicher davon gehört. Andererseits kann es auch gut sein, dass sie schon eine Weile tot in der Wohnung liegt. Dann fällt das heute eventuell auf; heute ist so ein Tag, wo sich vielleicht doch mal jemand meldet. Ihre Psycho-Mutter vielleicht oder die grenzdebile Schwester. Wahrscheinlich lebt sie aber noch und gönnt sich zur Feier des Tages einen Schnaps zum Frühstück. Wäre dann ja doch ein Tag wie jeder andere.

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Bald kommen die Technikleute. Bin weiterhin sehr gespannt. Habe auch festgestellt, dass es mit meiner Geduld nicht mehr so gut bestellt ist. Man scheint sich auch da zurückzuentwickeln. Ich werde wieder zum Kind, dass an Weihnachten die Stunden bis zur Bescherung fast nicht mehr aushält.

Eigentlich war ja gar nicht geplant, dass das Solarzeug jetzt schon da ist, also eigentlich darf ich gar nicht ungeduldig sein, aber nun IST es eben da und dann soll es auch bitte bald funktionieren. Mannmannmann. Das werden noch anstrengende sechs Monate Wartezeit, bis auch der Rest da ist.

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Montag, 16. Februar 2026
Nach dem Schnee kam der Regen

Zuerst war es Schnee. Das schrieb sie auch. Schnee! Was für ein Zufall; kurz zuvor hatte ich an sie gedacht. In welchem Zusammenhang wollte ich ihr aber nicht sagen. Ich wollte ihr gar nicht sagen, dass ich an sie gedacht hatte. Tat ich auch nicht.
Später kam der Regen und spülte den Schnee der Nacht wieder weg. Es war ohnehin nicht viel.

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Das wird ein nasser Tag für die Närrinnen und Narren. Immerhin waren die gestrigen Umzüge einigermaßen trocken und wie ich der Zeitung entnehme auch gut besucht. Wie schön, das freut mich für die Feiernden. Es war auch ruhig. Das muss man ja mittlerweile dazuschreiben. Es blieb ruhig.
In einem kleinen Dorf hier in der Ecke gibt es zu Fasching immer eine Party für die Dorfjugend. Dieses Jahr wurde sie abgesagt mit der Begründung, dass die Security Firma, die man sonst als Aufpasser engagiert, leider schon einen anderen Termin hätten.

Mir war nicht klar, dass dort eine Security Firma aktiv ist und anscheinend auch sein muss. In der näheren Vergangenheit gab es immer wieder zu handgreiflichen Auseinandersetzungen von Fans zweier Fußballvereinen hier in der Gegend. Diese Vereine spielen in völlig verschiedenen Ligen, mir ist nicht ganz klar, worüber man sich da streitet, aber Gründe für Konflikte finden sich schnell, wenn man denn möchte und deshalb wurde eine Security Firma engagiert. Die können das besser mit dem Schlichten, Einmischen und wenn es optimal läuft: mit dem Verhindern.

Die Partys in dieser Location (das ist ein Keller unter einem Schulgebäude) gibt es schon seit über fünfzig Jahren. Das ist nicht nur an Fasching, sondern immer mal wieder übers Jahr verteilt. Ich war da auch öfter in meiner Jugend und später auch gelegentlich auf den diversen Ü-irgendwas Partys (man zählt sich an den Üs nach oben). Vorfälle jeglicher Art habe ich nie bemerkt. Vielleicht gab es keine, vielleicht waren es auch nur kleine Rempeleien, die keinem professionellen Einsatz von geschultem Sicherheitspersonal bedurften. Mittlerweile scheint das aber vonnöten. Schade.

Das letzte Mal war ich im Winter vor Corona auf einer dieser Ü-Partys. Damals war A. dabei und das war schon ein Erlebnis für sich. Naja. Zeiten ändern sich.

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Diese Woche wird (wahrscheinlich) die PVA in Betrieb genommen. Bin ein bisschen aufgeregt.

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Sonntag, 15. Februar 2026
Altersdepression und nächtliche Aktionen der kleinen Katze

Altersdepression. Auch nicht schön. Für den Betroffenen nicht, aber auch die Angehörigen haben keinen Spaß. Man erwischt sich bei dem Gedanken, ob man nicht ein paar Haschkekse kredenzt. Der Appetit ist eines der wenigen Dinge, die nicht leiden. Das geht so nicht weiter mit diesem aggressiven Grundton, der alles und alle überstrahlt.

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Das Schrittziel wird diesen Monat nicht klappen. Dem Februar fehlen bekanntlich ein paar Tage und eben jene fehlen auch fürs Erreichen der Ziele. Man könnte natürlich an den verbleibenden Tagen doppelt und dreifach aktiv sein, aber dafür fehlt gerade etwas anderes: Motivation.

Heute regnet es immerhin mal nicht durchgehend, also werde ich den faulen Hintern später auch bewegen. Ein Lauf an der frischen Luft, um den Kopf durchzupusten und die Innereien durchzuschütteln. Freue mich schon drauf.

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Die kleine Katze ist gerade sehr anhänglich. Mittlerweile kommt sie dreimal in der Nacht und meckert. Wieso und weshalb ist nicht so ganz klar. Manchmal lässt sie sich überreden, springt ins Bett und ist nach kurzem Kraulen zufrieden. Dann geht sie wieder und alles ist gut... bis sie ein paar Stunden später wieder da ist und die Nummer von vorne losgeht. Es dauert dann auch gleich mal einiges länger, bis man sie von den Vorzügen eines Betts inklusive Kraulen überzeugt hat.

Ich habe zwei Verdachtsmomente, was los ist:
1. Die Toilette. Sie möchte mich darauf aufmerksam machen, dass sie diese im Einsatz hatte und ich doch mal bitte dort nach dem rechten schauen möge. Mache ich ja auch, aber nicht nachts um drei.
2. Eine andere Katze, ein Kater wahrscheinlich. Selbiger schleicht in letzter Zeit ums Haus und ist auch im Revier der kleinen Katze unterwegs. Das missfällt ihr und dieses Missfallen tut sie des Nachts kund. Vielleicht erwartet sie, dass ich ihr folge und die andere Katze/den Kater verscheuche. Auch das mache ich ungern mitten in de Nacht, zumal sich die andere Katze/der Kater wahrscheinlich auch nicht sonderlich beeindruckt von meiner Vertreibungsaktion zeigen würde und der Erfolg somit nur von kurzer Dauer, wenn überhaupt vorhanden wäre.

Mein Plan ist nun, dass ich die kleine Katze tagsüber nerve, wenn sie schläft, in der Hoffnung, dass sie in der Nacht dann so fertig ist, dass sie Ruhe gibt. Bin mir allerdings nicht sicher, ob das klappt.

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Samstag, 14. Februar 2026
Feucht am Valentinstag

Frohen Valentinstag allerseits. Wenn die Rose des Herzallerliebsten nach Super Bleifrei riecht, wissen Sie, was Sache ist.

Dem Kater aus der Nachbarschaft ist auch nach Valentin; zumindest singt er die halbe Nacht liebestolle Arien an sämtliche Damen. Besonders erfolgreich war er wohl nicht, sonst hätte die Singerei irgendwann sicher ein Ende gehabt. Bin mir eh nicht sicher, ob die Aktion von Erfolg gekrönt gewesen wäre. Er ist nicht mehr der Jüngste. Andererseits stört das die Herren der Schöpfung oft wenig, gebalzt wird bis zum bitteren Ende.

Auch ich werde meinen adonisgleichen Körper heute nackt der Welt präsentieren. Das allerdings nicht im strafrechtlich relevanten Sinne - der Nachmittag wird im Zeichen von Wellness stehen und Sauna spielt dabei eine tragende Rolle. Danach den ausgelaugten Körper gebademantelt auf einer Liege der weiteren Erholung zuführen. Herrlich. In den wachen Momenten im Reiseführer blättern und damit den Geist in Urlaub schicken... ich glaube, das könnte ein ganz guter Tag werden.

Das Wetter ist allerdings nicht gut für den geplanten Morgenlauf. Ich habe keine Lust auf sintflutartigen Regen und Wind und den ganzen Mist. Also kein Lauf. Vielleicht heute abend aufs Laufband, aber wahrscheinlich bin ich dann zu tiefenentspannt, als das an so etwas zu denken wäre. Egal, ist dann halt so bei Regen am Valentinstag.

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