Dienstag, 31. März 2026
Nur noch 12 Minuten
Heute steht das jährliche Personalgespräch an. Heißt anders, bürokratischer, aber es ist schlicht und einfach ein Personalgespräch. Was lief gut, was nicht, wie ist die Lage, was kann man verbessern, alles super, aber mehr Geld gibt es nicht. Es gibt schon sehr lange nicht mehr Geld, weil immer alles so prekär ist. Es muss gespart werden, Ausgaben minimieren ist die Devise. Außerdem wäre ich ja schon auf einem hohen Niveau, da können viele andere gar nicht mithalten, usw. usf. Mag alles sein, es nervt trotzdem. Andererseits habe ich viele Vorteile und Sonderlocken, die es aufzuwiegen gilt. Bisher überlebe ich auch ganz gut, was aber nicht am Gehalt liegt. Egal. Jedenfalls ist nachher das Personalgespräch und ich habe nicht rein gar nichts dafür vorbereitet, was daran liegt, dass gestern aus allen Ecken irgendwas kam, was mich davon abhielt, mich selbst mal zwei Stunden vom Rechner fernzuhalten und mich den Vorbereitungen aufs heutige Gespräch zu widmen. Und abends war ich, wie könnte es anders sein, müde. Sehr müde. Was solls, wird schon schiefgehen. Aufgrund diverser Erkrankungen der Beteiligten (nicht bei mir) findet das Gespräch online statt. Das ist auch eine Premiere; ob eine gute wird man sehen. Natürlich wäre ein persönliches Gespräch, ein Gegenübersitzen besser, aber geht momentan eben nicht. Für meine dezente Sozialphobie ist das ein Vorteil, würde ich mal behaupten. Wobei... Vorteil. Das klingt, als wäre es ein "Kampf", eine Gegeneinander, eine Auseinandersetzung. Dabei wollen beide Seiten doch nur, dass die/der andere weiß, wie es ihr/ihm geht, was man tun kann, damit es noch besser wird und am Ende umarmt man sich und streichelt sanft über den Rücken und zum Abschied klopft man sich sanft auf die Schulter. Alles wird gut.
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Aufgrund von Müdigkeit (und um diesem unsäglich Abendsnacken zu entkommen, das die Hauptschuld an der Misere mit der Waage trägt zu entkommen) relativ früh im Bett gelandet. Die Nationalmannschaft musste ohne mich weiterspielen, auf mich wartete ein Kuschelsession mit der kleinen Katze und ein Buch. Letzteres habe ich gestern beendet. Für Boomer wie mich empfehlenswert; alle anderen müssen schauen, ob sie damit klar kommen. Ich habe es nach der Besprechung in der SZ gekauft und wurde nicht enttäuscht. Aber bin ja auch die Zielgruppe (und selbst ich kannte nicht alle Bands, die in dem Buch erwähnt wurden).
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Es fehlen noch 12 Minuten, um die "10 Stunden Laufen" im Monat voll zu kriegen. Das sollte zu schaffen sein. Vielleicht brauche ich eh einen Entfrustungslauf nach dem Termin am Morgen (siehe oben).
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Aufgrund von Müdigkeit (und um diesem unsäglich Abendsnacken zu entkommen, das die Hauptschuld an der Misere mit der Waage trägt zu entkommen) relativ früh im Bett gelandet. Die Nationalmannschaft musste ohne mich weiterspielen, auf mich wartete ein Kuschelsession mit der kleinen Katze und ein Buch. Letzteres habe ich gestern beendet. Für Boomer wie mich empfehlenswert; alle anderen müssen schauen, ob sie damit klar kommen. Ich habe es nach der Besprechung in der SZ gekauft und wurde nicht enttäuscht. Aber bin ja auch die Zielgruppe (und selbst ich kannte nicht alle Bands, die in dem Buch erwähnt wurden).
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Es fehlen noch 12 Minuten, um die "10 Stunden Laufen" im Monat voll zu kriegen. Das sollte zu schaffen sein. Vielleicht brauche ich eh einen Entfrustungslauf nach dem Termin am Morgen (siehe oben).
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Montag, 30. März 2026
Ein Slot ohne Wettersperenzchen
Man sollte den Tag nicht mit dem Gang auf die Waage beginnen. Es sei denn, man ist sich sehr sicher, dass das Ergebnis ein gutes ist. Nach tagelangem Durchfall zum Beispiel. Hatte ich aber nicht, ganz im Gegenteil. Entsprechend ist das Ergebnis. Jetzt bin ich genervt, was sich durch den ganzen Tag ziehen wird. Wenn der Lerneffekt wenigstens etwas im Sinne von "Es muss sich etwas ändern und zwar..." wäre, aber ist es nicht. Bzw. doch, schon, nur ohne das "und zwar...". Nicht, dass es da keine Ideen und Herangehensweisen gäbe, aber diese zu ignorieren und stattdessen zu jammern ist um so vieles einfacher.
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Immerhin in der Mittagspause einen Slot ohne Wettersperenzchen erwischt und eine Runde laufen gewesen. Das Knie machte erstaunlich gut mit; dem war wohl klar, was passiert, wenn es nicht pariert. Immerhin sechs Kilometer und die Zeit war auch okay. Ziemlich viel Gegenwind, aber darüber wird heute nicht gemeckert, erhöht es doch den (so sehnlich gewünschten) Trainingseffekt. Für das Monatsziel fehlen mir noch 12 Minuten. Das sollte ich morgen noch hinkriegen. Mit den 300 Kilometern im Quartal wird es dagegen nichts. Dafür fehlen noch 22 Kilometer, also eindeutig zuviel für einen letzten Lauftag morgen. Nun denn, damit kann ich leben.
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Der Zeitumstellung sei Dank ist noch erstaunlich hell. Müde bin ich trotzdem.
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Immerhin in der Mittagspause einen Slot ohne Wettersperenzchen erwischt und eine Runde laufen gewesen. Das Knie machte erstaunlich gut mit; dem war wohl klar, was passiert, wenn es nicht pariert. Immerhin sechs Kilometer und die Zeit war auch okay. Ziemlich viel Gegenwind, aber darüber wird heute nicht gemeckert, erhöht es doch den (so sehnlich gewünschten) Trainingseffekt. Für das Monatsziel fehlen mir noch 12 Minuten. Das sollte ich morgen noch hinkriegen. Mit den 300 Kilometern im Quartal wird es dagegen nichts. Dafür fehlen noch 22 Kilometer, also eindeutig zuviel für einen letzten Lauftag morgen. Nun denn, damit kann ich leben.
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Der Zeitumstellung sei Dank ist noch erstaunlich hell. Müde bin ich trotzdem.
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Sonntag, 29. März 2026
Unterwegs
Uhrumstellungsgedöns überlebt. Ist ja auch nicht immer selbstverständlich. Wenn ich mich recht erinnere ist die Richtung ("Spring forward") aber eh die leichter verkraftbare. Müde bin ich trotzdem. Liegt an der vielen frischen Luft am Mittag, eine kleine Wanderung in den Weinbergen und später auch noch draußen sitzend in der Besenwirtschaft (und dabei den Arsch abfrieren). Ich hatte Bratwürste mit Sauerkraut, beides sehr lecker, aber Sauerkraut ist halt mein Endgegner. Das hat sich auch diesmal wieder bewahrheitet. Nun denn. Andere zahlen viel Geld für Selbstoptimierungsseminare mit innerer Reinigung; bei mir geht das viel günstiger und es schmeckt auch noch.
Im Gespräch erfahren, dass einer der Teilnehmer nicht in die USA einreisen darf, weil er mal "im Club" war. Club ist, so habe ich das verstanden, eine Motorradclub. Die Mitgliedschaft alleine dürfte nicht der Grund sein, denn der Club existiert noch. Allerdings solle man seinen Namen dort nicht erwähnen und überhaupt ist das Ganze eine Sache, die gedanklich am Besten mit einem sehr dicken Edding gestrichen und überhaupt makuliert werden sollte. Ich habe dann nicht weiter nachgefragt. Auch nicht bei der Sache mit dem Stiefvater. Es gibt widerliche Menschen auf dieser Welt, aber das weiß man ja. Trotzdem immer wieder furchtbar zu hören, wie erbärmlich dieses Arschlöcher sein können.
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Müde.
Im Gespräch erfahren, dass einer der Teilnehmer nicht in die USA einreisen darf, weil er mal "im Club" war. Club ist, so habe ich das verstanden, eine Motorradclub. Die Mitgliedschaft alleine dürfte nicht der Grund sein, denn der Club existiert noch. Allerdings solle man seinen Namen dort nicht erwähnen und überhaupt ist das Ganze eine Sache, die gedanklich am Besten mit einem sehr dicken Edding gestrichen und überhaupt makuliert werden sollte. Ich habe dann nicht weiter nachgefragt. Auch nicht bei der Sache mit dem Stiefvater. Es gibt widerliche Menschen auf dieser Welt, aber das weiß man ja. Trotzdem immer wieder furchtbar zu hören, wie erbärmlich dieses Arschlöcher sein können.
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Müde.
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Samstag, 28. März 2026
Kaffeenotstand
Das wird kein guter Tag. Die Kaffeemaschine ist kaputt und es ist keine Alternative vorhanden. Kein Instantkaffee, keine Kaffeetütchen von einer Reise, wo man an solche Kaffeenotstandnotfälle dachte, aber jetzt... Notstand, ein Notfall und kein rettendes Kaffeetütchen vorhanden. Grausame Welt. Ich könnte bei den Nachbarn klingeln, die sind doch bestimmt schon wach. Es ist gleich halb Acht, an einem Samstag. Da ist Klingeln völlig in Ordnung, besonders in einer so dramatischen Situation. Bestimmt haben die Instant Kaffee und falls nicht haben sie eine funktionierende Kaffeemaschine. Die Nachbarn könnten sich wieder hinlegen, wenn sie noch geschlafen hätten. Ich würde mir den Kaffee alleine machen und anschließend ganz leise die Tür zumachen und wieder verschwinden. Vielleicht nähme ich eine zweite Tasse mit. Für später. Mit einer Tasse kommt man ja nicht weit. Die zweite Tasse würde ich mir in der Mikrowelle warm machen und sollte auch die kaputt sein (vielleicht haben wir eine Technikmeuterei) ginge das auch in einem Topf auf dem Herd.
Kann man Kaffee eigentlich auch kalt aufbrühen? Durch sehr langes Rühren? Wahrscheinlich nicht. Das Wort "Aufbrühen" impliziert schon Hitze. Wird also nichts mit kaltem Wasser. Aber: Diese Pads sind am Ende nichts anderes als Teebeutel mit Kaffee anstatt Tee. Somit sollte es doch auch möglich sein, so einen Pad in die Tasse zu legen, heißes Wasser drüber, ziehen lassen und das Pad wieder irgendwie rausfischen... Hm.
Ein Wochenende sollte zum Erholen da sein, aber wie soll das funktionieren mit einer kaputten Kaffeemaschine? Man hat es nicht leicht.
Kann man Kaffee eigentlich auch kalt aufbrühen? Durch sehr langes Rühren? Wahrscheinlich nicht. Das Wort "Aufbrühen" impliziert schon Hitze. Wird also nichts mit kaltem Wasser. Aber: Diese Pads sind am Ende nichts anderes als Teebeutel mit Kaffee anstatt Tee. Somit sollte es doch auch möglich sein, so einen Pad in die Tasse zu legen, heißes Wasser drüber, ziehen lassen und das Pad wieder irgendwie rausfischen... Hm.
Ein Wochenende sollte zum Erholen da sein, aber wie soll das funktionieren mit einer kaputten Kaffeemaschine? Man hat es nicht leicht.
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Freitag, 27. März 2026
Frühschicht beim Zahnarzt
Den Zahnarzttermin auf 7.30 Uhr legen ist auch nur was für Frühaufsteher. Zum Glück bin ich das. Tatsächlich war ich aber noch nicht mal der erste Patient in der Praxis. Vor mir checkte gerade ein Mann ein, relativ hager, arbeitet auf dem Bau, Elektriker würde ich tippen, der offensichtlich seine Schwierigkeiten mit Zahnärztinnen und Zahnärzten hat. Das weiß ich deshalb, weil er es der Dame am Empfang sagte und mir später im Wartezimmer gleich nochmal. Er nannte es nicht "Schwierigkeiten", sondern direkt beim Namen: er habe Angst vor Zahnärzten. Das ist natürlich nicht gut, vor allem im Hinblick auf die Schmerzen, wegen denen er vorstellig wurde. Die ließen sich mittlerweile nämlich auch nicht mehr mit Schmerzmitteln runterregulieren. Mehr habe ich nicht erfahren, denn ich wurde aufgerufen.
Bei mir wars schmerzfrei: Eine Zahnreinigung und danach noch ein Abdruck für eine Beissschiene. Die billige, die auch von der Krankenkasse übernommen wird. Mir lag auf der (frisch mitgereinigten) Zunge, ob die teuren dann mit Brillanten besetzt und einem Goldüberzug an den Eckzähnen wäre, habe aber dann doch nicht gefragt. Es gibt also die "dünne" (so meinte die Zahnärztin).
Während des Zahnreinigungsprozesses hörte ich Stimmen nebenan: Die Assistentin, die dem Schmerzpatienten erklärte, wie er stehen und wo er sich festhalten soll (es ging wohl um Röntgen) und der Schmerzpatient sagte mit zittriger Stimme: Okay.
Ich weiß nicht, ob er noch da war als ich ging, aber egal wie: Ich drücke die Daumen, dass er das bald überstanden hat und endlich wieder kraftvoll zubeissen kann.
Bei mir wars schmerzfrei: Eine Zahnreinigung und danach noch ein Abdruck für eine Beissschiene. Die billige, die auch von der Krankenkasse übernommen wird. Mir lag auf der (frisch mitgereinigten) Zunge, ob die teuren dann mit Brillanten besetzt und einem Goldüberzug an den Eckzähnen wäre, habe aber dann doch nicht gefragt. Es gibt also die "dünne" (so meinte die Zahnärztin).
Während des Zahnreinigungsprozesses hörte ich Stimmen nebenan: Die Assistentin, die dem Schmerzpatienten erklärte, wie er stehen und wo er sich festhalten soll (es ging wohl um Röntgen) und der Schmerzpatient sagte mit zittriger Stimme: Okay.
Ich weiß nicht, ob er noch da war als ich ging, aber egal wie: Ich drücke die Daumen, dass er das bald überstanden hat und endlich wieder kraftvoll zubeissen kann.
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Donnerstag, 26. März 2026
Color up your life
Früher Vogel und so, aber trotzdem: Jeden Tag bräuchte ich das nicht. Obwohl ich ganz gut durch das Bahnchaos kam (man erreicht aufgrund Verspätungen Züge, die man gar nicht auf dem Schirm hatte), zieht es sich trotzdem und man verbringt viel Zeit auf Bahnsteigen. Okay, eigentlich finde ich das sogar ganz gut, diese Ruhe Dank Noise Cancelling und einfach nur da stehen. Ganz loriotesque (der aber sitzen wollte). Allerdings ist ein Tag dann trotzdem ganz schön lang und einfach nur da stehen ist doof, wenn es regnet und kalt ist und so. Gestern war nur ein bisschen kalt; der angekündigte Regen war nicht da, was mir recht war, denn trotz Schirm wäre nur da stehen um einiges unangenehmer gewesen.
Der Tag war ganz gut, ein Workshop/Coaching mit Kollegen in cooler Kulisse und mit gutem Kaffee. Bin immer wieder überrascht, mit welchen Allgemeinsätzen man als Coach so durchkommt. Deren Hauptgeschäft ist - zumindest kommt es mir so vor - Dinge, die man eigentlich selbst weiß zusammenzufassen und als Buzzwords in Präsentationen zu hämmern. Tatsächlich hilft das während des Workshops, man sitzt da und denkt immer wieder: "Stimmt, gute Idee. Muss ich echt mal machen". Man nimmt sich vor, das jetzt echt mal zu machen, die Motivation ist groß, die Pläne auch... und dann schläft das recht schnell wieder ein. Bei mir ist die Motivation aber noch groß und ich möchte gleich heute loslegen und die ersten Dinge umsetzen. Tschakka! Go! Ich schaffe das. Positiv denken, Mindset auf Linie bringen, alles wird gut.
Die anwesenden Kollegen waren alle handzahm und sogar der sehr sehr kommunikative Kollege war diesmal einigermaßen zurückhaltend, obwohl mich seine Signature-Floskel ("sagen wir mal") völlig kirre macht. Aber da ja jeder seine Spleens hat (inklusive mir, auch wenn ich noch nicht dahinter gekommen bin, was das sein könnte), will ich nicht meckern. Der Coach war so ein kleiner Promi, aber halt auch nur, wenn man sich in dem Bereich auskennt (was bei mir nicht der Fall ist). War aber nicht weiter schlimm und die Anekdoten waren anschaulich, zum Thema passend und auch nicht dauerpräsent. Das war schon okay. Ein Kollege, der sich in dem Wirkbereich des Coaches besser auskennt, war sehr interessiert und fragte immer mal wieder Dinge, die eher von Interesse am Leben des Coaches denn am eigentlich Themenkomplex zeugten, aber seis drum. Alles in allem ein guter Tag. Aber halt auch lang. Ging aber nicht nur mir so: In der ungeplanten (weil zufällig aufgrund einer Verspätung dastehenden) Bahn sah ich einige der Leute, die auch in aller Herrgottsfrüh mit mir am Gleis standen, um den Weg in die große Stadt anzutreten. Leider war die junge Dame nicht dabei, die diesen Sommer anscheinend nicht in Schwarz, sondern in dezenten Pastelltönen - gestern war es ein zartes Hellblau - bestreiten möchte. Vielleicht war sie auch in einem Workshop. "Color up your life - Ändere Dein Mindset mit frischen Farben". Wer weiß.
Der Tag war ganz gut, ein Workshop/Coaching mit Kollegen in cooler Kulisse und mit gutem Kaffee. Bin immer wieder überrascht, mit welchen Allgemeinsätzen man als Coach so durchkommt. Deren Hauptgeschäft ist - zumindest kommt es mir so vor - Dinge, die man eigentlich selbst weiß zusammenzufassen und als Buzzwords in Präsentationen zu hämmern. Tatsächlich hilft das während des Workshops, man sitzt da und denkt immer wieder: "Stimmt, gute Idee. Muss ich echt mal machen". Man nimmt sich vor, das jetzt echt mal zu machen, die Motivation ist groß, die Pläne auch... und dann schläft das recht schnell wieder ein. Bei mir ist die Motivation aber noch groß und ich möchte gleich heute loslegen und die ersten Dinge umsetzen. Tschakka! Go! Ich schaffe das. Positiv denken, Mindset auf Linie bringen, alles wird gut.
Die anwesenden Kollegen waren alle handzahm und sogar der sehr sehr kommunikative Kollege war diesmal einigermaßen zurückhaltend, obwohl mich seine Signature-Floskel ("sagen wir mal") völlig kirre macht. Aber da ja jeder seine Spleens hat (inklusive mir, auch wenn ich noch nicht dahinter gekommen bin, was das sein könnte), will ich nicht meckern. Der Coach war so ein kleiner Promi, aber halt auch nur, wenn man sich in dem Bereich auskennt (was bei mir nicht der Fall ist). War aber nicht weiter schlimm und die Anekdoten waren anschaulich, zum Thema passend und auch nicht dauerpräsent. Das war schon okay. Ein Kollege, der sich in dem Wirkbereich des Coaches besser auskennt, war sehr interessiert und fragte immer mal wieder Dinge, die eher von Interesse am Leben des Coaches denn am eigentlich Themenkomplex zeugten, aber seis drum. Alles in allem ein guter Tag. Aber halt auch lang. Ging aber nicht nur mir so: In der ungeplanten (weil zufällig aufgrund einer Verspätung dastehenden) Bahn sah ich einige der Leute, die auch in aller Herrgottsfrüh mit mir am Gleis standen, um den Weg in die große Stadt anzutreten. Leider war die junge Dame nicht dabei, die diesen Sommer anscheinend nicht in Schwarz, sondern in dezenten Pastelltönen - gestern war es ein zartes Hellblau - bestreiten möchte. Vielleicht war sie auch in einem Workshop. "Color up your life - Ändere Dein Mindset mit frischen Farben". Wer weiß.
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Dienstag, 24. März 2026
On the road again
Weil die Bahn die Bahn ist, bin ich eine Stunde früher aufgestanden. Da fuhren nämlich eine S-Bahn und ein Regionalexpress und die Chance, DASS sie fuhren, war ungemein höher als beim ICE, der schon des öfteren ohne Nennung von Gründen nicht erschien. Somit war ich auch sehr früh im Büro und konnte die Ruhe vor dem Sturm nutzen. Wobei... so ruhig war gar nicht mehr. Erstaunlich viele Leute sind da am Morgen unterwegs. Wer hätte das gedacht.
Morgen bin ich wieder hier in der Stadt und ich überlege, ob ich nicht auch wieder früher fahre. Allerdings ist mein Termin etwas später (9 Uhr oder so) und für irgendwo abhängen wird es morgen zu kalt. Und nass. Also muss die Bahn morgen bitte zusehen, dass alles einigermaßen im Plan fährt. Ich weiß, ich weiß, aber wenn irgendwas zuletzt stirbt, dann ja wohl die Hoffnung.
---
Der erste Termin war super, ich konnte auch gleich noch etwas wichtiges abklären (Quintessenz: der popelnde Kollege ist ein Arschloch), dann war mein Rechner bei der IT. Geplant war eine halbe Stunde. Naja. Outlook war im Streikmodus und die Lösungsansätze waren zwar Ansätze, führten aber zu keiner Lösung. Zwei Stunden dauerte das Drama schließlich; jetzt scheint es zu funktionieren. Und falls nicht ist mir das auch egal, denn morgen bin ich im Termin und da brauche ich den Rechner nicht.
---
Müde.
Morgen bin ich wieder hier in der Stadt und ich überlege, ob ich nicht auch wieder früher fahre. Allerdings ist mein Termin etwas später (9 Uhr oder so) und für irgendwo abhängen wird es morgen zu kalt. Und nass. Also muss die Bahn morgen bitte zusehen, dass alles einigermaßen im Plan fährt. Ich weiß, ich weiß, aber wenn irgendwas zuletzt stirbt, dann ja wohl die Hoffnung.
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Der erste Termin war super, ich konnte auch gleich noch etwas wichtiges abklären (Quintessenz: der popelnde Kollege ist ein Arschloch), dann war mein Rechner bei der IT. Geplant war eine halbe Stunde. Naja. Outlook war im Streikmodus und die Lösungsansätze waren zwar Ansätze, führten aber zu keiner Lösung. Zwei Stunden dauerte das Drama schließlich; jetzt scheint es zu funktionieren. Und falls nicht ist mir das auch egal, denn morgen bin ich im Termin und da brauche ich den Rechner nicht.
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Müde.
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Montag, 23. März 2026
Zähne wie ein Fels in der Brandung
Am Freitag werden Abdrücke für eine Beissschiene gemacht. Sowas hatte ich noch nie, aber ich setze ein bisschen Hoffnung darauf. Allerdings bekämpft sie ja nur die Folgen (abgeschmirgelte Zähne) und nicht die Ursache. Geknirscht wird weiterhin, nur ohne das Knirschen.
Am Wochenende mit einem Mann gesprochen, der das so extrem hatte und hat, dass die Zähne alle runtergerockt sind. Da wurde Schicht für Schicht abgetragen, wie bei einem Fels im Meer, der immer und immer wieder von Wellenbergen getroffen wird und dabei auch immer Mü an Sediment verliert. Allerdings wird so ein Fels oft sehr glatt dadurch, Zähne sehen aus wie mit dem Reibeisen bearbeitet. Außerdem ist es einem Fels egal, wenn die Schichten abgetragen werden; da ist auch im Inneren nur weiterer Fels. Bei Zähnen kommen da Nerven, Blutbahnen und lauter sensibler Kram. Es macht schon Sinn, dass drumherum eine Schutzschicht ist, aber eben jene Schutzschicht wird durch Knirschen immer weiter abgetragen.
So weit ist es bei mir noch nicht und damit es erst gar nicht so weit kommt, soll eine Schiene her. Ich bin gespannt.
---
Diese Woche steht ein Workshop an; es sind viele Kollegen dabei. Gerade habe ich nachgeschaut, ob DER Kollege dabei ist. Ist er nicht. Wäre er dabei gewesen, hätte ich überlegt, ob ich absage. Widerspricht ein bisschen dem Gedanken eines "Workshops", wo es gilt zu verbessern, zu optimieren, Fehler zu finden und auszumerzen. Aber mit diesem Kollegen, dieser Diva merze ich gar nichts mehr aus. Der kann mich kreuzweise und darf sich zukünftig darauf freuen, jede Anfrage schriftlich einzureichen. Kein Bock mehr auf den Scheiß. Das ist übrigens der popelnde Kollege. Das nur als Info und ohne Zusammenhang.
Der Workshop wird von einem ehemaligen Profi-Sportler geleitet. Gut, dass das bei der Beschreibung dabei steht; ich hätte es nicht gewusst. Ist aber auch nicht mein Sport und überhaupt kenne ich nur die richtig großen Namen und selbst da bin ich mir oft nicht sicher, ob das ein Spieler, ein Trainer oder ein Kommentator war.
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Keine Lust auf die Woche, aber da muss ich wohl durch.
Am Wochenende mit einem Mann gesprochen, der das so extrem hatte und hat, dass die Zähne alle runtergerockt sind. Da wurde Schicht für Schicht abgetragen, wie bei einem Fels im Meer, der immer und immer wieder von Wellenbergen getroffen wird und dabei auch immer Mü an Sediment verliert. Allerdings wird so ein Fels oft sehr glatt dadurch, Zähne sehen aus wie mit dem Reibeisen bearbeitet. Außerdem ist es einem Fels egal, wenn die Schichten abgetragen werden; da ist auch im Inneren nur weiterer Fels. Bei Zähnen kommen da Nerven, Blutbahnen und lauter sensibler Kram. Es macht schon Sinn, dass drumherum eine Schutzschicht ist, aber eben jene Schutzschicht wird durch Knirschen immer weiter abgetragen.
So weit ist es bei mir noch nicht und damit es erst gar nicht so weit kommt, soll eine Schiene her. Ich bin gespannt.
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Diese Woche steht ein Workshop an; es sind viele Kollegen dabei. Gerade habe ich nachgeschaut, ob DER Kollege dabei ist. Ist er nicht. Wäre er dabei gewesen, hätte ich überlegt, ob ich absage. Widerspricht ein bisschen dem Gedanken eines "Workshops", wo es gilt zu verbessern, zu optimieren, Fehler zu finden und auszumerzen. Aber mit diesem Kollegen, dieser Diva merze ich gar nichts mehr aus. Der kann mich kreuzweise und darf sich zukünftig darauf freuen, jede Anfrage schriftlich einzureichen. Kein Bock mehr auf den Scheiß. Das ist übrigens der popelnde Kollege. Das nur als Info und ohne Zusammenhang.
Der Workshop wird von einem ehemaligen Profi-Sportler geleitet. Gut, dass das bei der Beschreibung dabei steht; ich hätte es nicht gewusst. Ist aber auch nicht mein Sport und überhaupt kenne ich nur die richtig großen Namen und selbst da bin ich mir oft nicht sicher, ob das ein Spieler, ein Trainer oder ein Kommentator war.
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Keine Lust auf die Woche, aber da muss ich wohl durch.
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Sonntag, 22. März 2026
Die kleinen Problemchen des Lebens gibt es auch noch
Zum Grillen braucht es ein Bier. Es ist Wochenende, da geht ja wohl ein Bier. Ein Feierabendbier, das muss sein... es findet sich immer ein Grund. Die letzte Woche seien es aber nur derer zwei gewesen; das Bier zum Grillen erst das dritte. Man könnte nun nach den Gründen für die anderen zwei Bier fragen, denn Wochenende war nicht und Feierabend sollte vorherige Tätigkeiten beinhalten, die über einen Arztbesuch oder Einkaufen hinausgehen. Um es positiv zu sehen: Es waren nur drei. Bis Samstag Abend 19 Uhr. Was den Rest betrifft, wird man sehen. Die nächste Zeit wird eh spannend, denn die Ärztin hat ein MRT angeordnet. Das macht Sinn, denn in den letzten Wochen übergibt er sich immer wieder. Offiziell seien es womöglich Gallensteine und dem möchte man mittels MRT auf die Spur kommen. Mein Verdacht ist, dass man gleich mal einen Gesamtblick auf das Ganze haben möchte, denn es könnte sein, dass auch der Rest in den Seilen hängt. So oder so wäre der nächste Schritt, der dann (hoffentlich) entdeckten Ursache für die Kotzerei den Garaus zu machen. Wenn es nur Gallensteine sind: Wunderbar. Die saugt der Student im ersten Semester mit einem Strohhalm durch die Bauchdecke ab. Bei anderen Befunden würde es weniger einfach. Und der Patient müsste zustimmen. Aber nun warten wir mal ab und drücken die Daumen... soweit das mit einem Tremor halt geht.
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Es ist wieder viel zu viel Trump in den Schlagzeilen. Ignorieren ist nicht einfach. Das andere große Thema ist die Fernandes-Ulmen-Story und die darf keinesfalls ignoriert werden. Auch da kann man in dunkle Kommentarecken gelangen, aber das habe ich bisher ganz gut umschifft. Für heute Nachmittag hat Collien Fernandes zu einer Demonstration in Berlin aufgerufen. Eine Woche nach der unsäglichen Naidoo-Rechtsidioten-Demo und diesmal mit wirklichen Dingen und Anliegen aus der realen Welt und mit hoffentlich vielen Teilnehmern. Ich bin mir sicher, dass es groß werden wird. Und das ist gut so.
Dann gibt es noch Krieg. Nein, es sind viele Kriege und zwei davon schaffen es in die Nachrichten - einer davon, der Krieg in der Ukraine, aber immer weniger. Dafür sieht man oft die starren Augen einer Frau, die so offensichtlich für ihre ehemaligen (und irgendwann auch wieder aktuellen) Arbeitgeber aus der fossilen Energiewelt und man fragt sich, warum sie damit durchkommt? Aber sie kommen alle durch. Spahn kommt durch, die ganzen blauen Nazis kommen durch, die RBB-Trulla kam durch, dieses ganze Trump-Einschleimerpack und die Trump-Familie kommt mit den absurdesten Sachen durch, Orban kommt durch, Bezos/Musk/Zuckerberg kaufen sich immer wieder von irgendwas frei und kommen durch, Lindner, Scheuer, diese ganzen Maskenteuerverkaufsarschlöcher kamen durch (und dürfen auch noch die durch Beschiss erhaltene Kohle behalten), alle kommen sie durch. Nur René Benko sitzt weiterhin in Haft. Immerhin.
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Muskelkater von der Gartenarbeit gestern. Das on top zu Restverkrampfungen des Zahnarztbesuchs. Ob ich wohl je wieder kartoffelsackartig völlig entspannt und schmerzfrei irgendwo abhängen kann?
Später will ich eine Runde laufen gehen. Eine kleine Runde, wenn möglich langsam und völlig gechillt. Das brauche ich einerseits, um den Kopf etwas freipusten zu lassen, aber vor allem Hänge ich auch mit meinen Podcasts hinterher. Ich bin bei Fest & Flauschig von letzter Woche und wir haben schon wieder Sonntag. Das artet auch schon fast in Arbeit aus. Die fehlenden Bahnfahrten der letzten Wochen sind schuld. Dabei habe ich die meiste Zeit um mal was "wegzuhören". Da diese Woche eventuell sogar zwei Fahrten anstehen, wird der Berg an Ungehörtem vielleicht etwas kleiner. Oder ich muss mehr laufen; allerdings habe ich mir angewöhnt, den ersten Teil der Strecke mit Musik zu untermalen. Erst dann steige ich bei Podcasts ein. Da meine Läufe meistens kurz sind, bleibt da nicht mehr viel Zeit und schwupp entsteht ein Podcastberg. Tragisch.
Es gibt also auch noch die kleinen Problemchen des Lebens.
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Es ist wieder viel zu viel Trump in den Schlagzeilen. Ignorieren ist nicht einfach. Das andere große Thema ist die Fernandes-Ulmen-Story und die darf keinesfalls ignoriert werden. Auch da kann man in dunkle Kommentarecken gelangen, aber das habe ich bisher ganz gut umschifft. Für heute Nachmittag hat Collien Fernandes zu einer Demonstration in Berlin aufgerufen. Eine Woche nach der unsäglichen Naidoo-Rechtsidioten-Demo und diesmal mit wirklichen Dingen und Anliegen aus der realen Welt und mit hoffentlich vielen Teilnehmern. Ich bin mir sicher, dass es groß werden wird. Und das ist gut so.
Dann gibt es noch Krieg. Nein, es sind viele Kriege und zwei davon schaffen es in die Nachrichten - einer davon, der Krieg in der Ukraine, aber immer weniger. Dafür sieht man oft die starren Augen einer Frau, die so offensichtlich für ihre ehemaligen (und irgendwann auch wieder aktuellen) Arbeitgeber aus der fossilen Energiewelt und man fragt sich, warum sie damit durchkommt? Aber sie kommen alle durch. Spahn kommt durch, die ganzen blauen Nazis kommen durch, die RBB-Trulla kam durch, dieses ganze Trump-Einschleimerpack und die Trump-Familie kommt mit den absurdesten Sachen durch, Orban kommt durch, Bezos/Musk/Zuckerberg kaufen sich immer wieder von irgendwas frei und kommen durch, Lindner, Scheuer, diese ganzen Maskenteuerverkaufsarschlöcher kamen durch (und dürfen auch noch die durch Beschiss erhaltene Kohle behalten), alle kommen sie durch. Nur René Benko sitzt weiterhin in Haft. Immerhin.
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Muskelkater von der Gartenarbeit gestern. Das on top zu Restverkrampfungen des Zahnarztbesuchs. Ob ich wohl je wieder kartoffelsackartig völlig entspannt und schmerzfrei irgendwo abhängen kann?
Später will ich eine Runde laufen gehen. Eine kleine Runde, wenn möglich langsam und völlig gechillt. Das brauche ich einerseits, um den Kopf etwas freipusten zu lassen, aber vor allem Hänge ich auch mit meinen Podcasts hinterher. Ich bin bei Fest & Flauschig von letzter Woche und wir haben schon wieder Sonntag. Das artet auch schon fast in Arbeit aus. Die fehlenden Bahnfahrten der letzten Wochen sind schuld. Dabei habe ich die meiste Zeit um mal was "wegzuhören". Da diese Woche eventuell sogar zwei Fahrten anstehen, wird der Berg an Ungehörtem vielleicht etwas kleiner. Oder ich muss mehr laufen; allerdings habe ich mir angewöhnt, den ersten Teil der Strecke mit Musik zu untermalen. Erst dann steige ich bei Podcasts ein. Da meine Läufe meistens kurz sind, bleibt da nicht mehr viel Zeit und schwupp entsteht ein Podcastberg. Tragisch.
Es gibt also auch noch die kleinen Problemchen des Lebens.
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Samstag, 21. März 2026
Zum Glück keine Modelleisenbahn
Gartenarbeit... wie kann man sowas nur schön finden. Okay, das Destruktive beim Schneiden von Ästen hat was, aber auch dieser Reiz verfliegt sehr schnell. Immerhin wird man belohnt, irgendwann, wenn alles blüht und wieder schön aussieht und so. Aber eigentlich hat auch die Wildnis was und vielleicht sollte man die Natur sich selbst überlassen, sie weiß ja wohl am besten, was für sie gut ist und überhaupt. Und natürlich ist das nur eine Ausrede und kann unter der Überschrift "Faulheit" zusammengefasst werden. Ach so, es gibt noch ein großes Plus: Man sieht hinterher, dass man was geschafft hat, dass man gearbeitet hat, man hat Früchte seiner Arbeit, große Berge an abgeschnittenen Ästen und Blättern (und auch ein paar Blüten... sorry). Man trifft viele andere Menschen beim Grünschnitt und manche kennt man sogar. Deshalb fühlt man sich nicht so alleine in dieser wundersamen Welt der Gartenarbeit. Es gibt noch andere, die sich das geben. Naja. Wenn man es genau nimmt, gibt es noch schlimmere Dinge, die man an einem Samstag machen könnte. Zum Glück mache ich mir nichts aus Modelleisenbahnen.
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