Mittwoch, 26. November 2025
Sanftes Streicheln reaktiviert den Chip
4.30 Uhr. Das ist definitiv zu früh. Und es nervt. Das zieht wieder einen Rattenschwanz an Müdigkeit nach sich, den ganzen Tag, so lange bis es nicht mehr auszuhalten ist und ich ins Bett gehe. Viel zu früh. Und dann bin ich wieder wach. Um 4.30 Uhr. Ein Teufelskreis. Liegen bleiben und Schäfchen zählen hätte aber auch nichts gebracht. Es rattert eh die ganze Zeit im Kopf - womit wohl auch der Grund gefunden wäre, wie es zu 4.30 Uhr kam.
Die kleine Katze ist ein bisschen genervt, dass um diese Uhrzeit schon Bewegung im Haus ist. Sie verzieht sich in den Keller in der Hoffnung, dort weiterhin ihre Ruhe zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr schon klar ist, was mit ihrer Schwester los ist. Sie haben zwar nicht sehr viele Berührungspunkte gehabt, aber ständig gesehen haben sie sich schon und sie sind natürlich auch aneinander vorbeigelaufen. Wenn es Futter gab, hat die große Katze immer gewartet, bis ihre kleine Schwester fertig war, aber ansonsten war jede für sich. Aber natürlich ist es trotzdem ein gravierende Veränderung, wenn da plötzlich niemand mehr etwas abseits vom Napf sitzt, während man futtert und auch das Klacken der Klappe, wenn die andere raus- oder reingeht. Vielleicht registriert die kleine Katze das alles, aber es ist ihr einfach egal. Wer versteht schon Katzen.
Morgen oder Übermorgen kommt die große Katze zurück. Einen groben Plan, was ich machen werde habe ich. Aber nicht an diesem Wochenende. Es braucht einen sonnigen Tag und einen ruhigen Moment für mich. Oder besser: für uns.
---
Der junge Mann in Bayern, der wegen Mordes verurteilt wurde, ist frei, weil er (wahrscheinlich) keinen Mord begangen hat. Unschuldig im Knast. Puh.
Würde mich mal interessieren, wie es der (wahrscheinlich ehemals) besten Freundin, deren Schwester und der Mutter der Beiden gerade so geht. Alle drei haben falsch ausgesagt, man könnte es lügen nennen, und sind damit mitverantwortlich, dass der junge Mann hinter Gittern landete bzw. dort so lange blieb.
Diese Ungerechtigkeiten machen mich fertig. Das Drama um Harry Wörz (das für ihn noch immer eines ist) machte mich dazu noch wütend. Dieser Polizist, der (wahrscheinlich) der wahre Täter ist, läuft noch frei herum. Der Vater des Opfers... ach, egal.
Nein, eigentlich nicht egal. Man kann hier ein gewaltiges Fass aufmachen. Dem Polizisten ist nichts passiert; versuchter Mord, aber der läuft frei rum. Diese Gören, die Dinge erfinden und einem jungen Mann damit das Leben zerstören... egal, haben sie sich halt geirrt. Diese Rich-Kids-Nazis auf Sylt. Die haben sicher alle wieder ihre coolen Jobs in edlen Agenturen oder (eh schon pervers genug) in Kanzleien, wo sich Chef und der Herr Papa des Nazi-Songs-gröhlenden Balgs gut kennen (man trifft sich öfter auf dem Golfplatz und saß letztens bei der Charity Gala am gleichen Tisch). Beim nächsten Trip nach Sylt benehmen wir uns aber, oder? Zwinker, zwinker. Den Leuten aus der damaligen Politikriege und den ach so schlauen Vorständen der Bahn, die damals dieses Stuttgart 21 durchgewunken oder besser durchgeprügelt haben, die sind weg. Boni eingestrichen und tschüss. Okay, der Mappus nicht, der war sogar zu blöd, sich einen Posten bei der Bahn zu sichern. Die Bayer-Leute, die der Meinung waren, dass der Kauf der Glyphosat-Firma eine tolle Idee sei. War sie sicher für die Bilanzen und ganz sicher für die Zielerreichungsvorgaben der Vorstände. Die Vorstände sind weg, gutbezahlt und wohldotiert, aber Bayer hechelt von einem Prozess zum nächsten. All diesen Leuten ist gemein, dass ihnen nichts passiert ist. Sie kamen mit der ganzen Scheisse durch. Es ist ekelhaft. Aber dann gibt es auch Lichtblicke, wie die 27 Jahre für Bolsonaro. Wobei ich mich bei dem Gedanken erwische, dass man das eben so macht, ab und an doch mal einen verknacken, ein Bauernopfer, damit die weltweite Revolte doch nicht kommt. Aber dann atme ich dreimal tief durch und erinnere mich daran, dass jetzt der Schritt zu Chemtrails und Mondverschwörung auch nicht mehr weit ist. Dann streichle ich mir über den Oberarm, da wo die Corona-Impfung reinkam und ganz langsam beruhige ich mich wieder. Vielleicht wird durch das Oberarmstreicheln der Chip neu aktiviert. Man weiß es nicht.
Die kleine Katze ist ein bisschen genervt, dass um diese Uhrzeit schon Bewegung im Haus ist. Sie verzieht sich in den Keller in der Hoffnung, dort weiterhin ihre Ruhe zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr schon klar ist, was mit ihrer Schwester los ist. Sie haben zwar nicht sehr viele Berührungspunkte gehabt, aber ständig gesehen haben sie sich schon und sie sind natürlich auch aneinander vorbeigelaufen. Wenn es Futter gab, hat die große Katze immer gewartet, bis ihre kleine Schwester fertig war, aber ansonsten war jede für sich. Aber natürlich ist es trotzdem ein gravierende Veränderung, wenn da plötzlich niemand mehr etwas abseits vom Napf sitzt, während man futtert und auch das Klacken der Klappe, wenn die andere raus- oder reingeht. Vielleicht registriert die kleine Katze das alles, aber es ist ihr einfach egal. Wer versteht schon Katzen.
Morgen oder Übermorgen kommt die große Katze zurück. Einen groben Plan, was ich machen werde habe ich. Aber nicht an diesem Wochenende. Es braucht einen sonnigen Tag und einen ruhigen Moment für mich. Oder besser: für uns.
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Der junge Mann in Bayern, der wegen Mordes verurteilt wurde, ist frei, weil er (wahrscheinlich) keinen Mord begangen hat. Unschuldig im Knast. Puh.
Würde mich mal interessieren, wie es der (wahrscheinlich ehemals) besten Freundin, deren Schwester und der Mutter der Beiden gerade so geht. Alle drei haben falsch ausgesagt, man könnte es lügen nennen, und sind damit mitverantwortlich, dass der junge Mann hinter Gittern landete bzw. dort so lange blieb.
Diese Ungerechtigkeiten machen mich fertig. Das Drama um Harry Wörz (das für ihn noch immer eines ist) machte mich dazu noch wütend. Dieser Polizist, der (wahrscheinlich) der wahre Täter ist, läuft noch frei herum. Der Vater des Opfers... ach, egal.
Nein, eigentlich nicht egal. Man kann hier ein gewaltiges Fass aufmachen. Dem Polizisten ist nichts passiert; versuchter Mord, aber der läuft frei rum. Diese Gören, die Dinge erfinden und einem jungen Mann damit das Leben zerstören... egal, haben sie sich halt geirrt. Diese Rich-Kids-Nazis auf Sylt. Die haben sicher alle wieder ihre coolen Jobs in edlen Agenturen oder (eh schon pervers genug) in Kanzleien, wo sich Chef und der Herr Papa des Nazi-Songs-gröhlenden Balgs gut kennen (man trifft sich öfter auf dem Golfplatz und saß letztens bei der Charity Gala am gleichen Tisch). Beim nächsten Trip nach Sylt benehmen wir uns aber, oder? Zwinker, zwinker. Den Leuten aus der damaligen Politikriege und den ach so schlauen Vorständen der Bahn, die damals dieses Stuttgart 21 durchgewunken oder besser durchgeprügelt haben, die sind weg. Boni eingestrichen und tschüss. Okay, der Mappus nicht, der war sogar zu blöd, sich einen Posten bei der Bahn zu sichern. Die Bayer-Leute, die der Meinung waren, dass der Kauf der Glyphosat-Firma eine tolle Idee sei. War sie sicher für die Bilanzen und ganz sicher für die Zielerreichungsvorgaben der Vorstände. Die Vorstände sind weg, gutbezahlt und wohldotiert, aber Bayer hechelt von einem Prozess zum nächsten. All diesen Leuten ist gemein, dass ihnen nichts passiert ist. Sie kamen mit der ganzen Scheisse durch. Es ist ekelhaft. Aber dann gibt es auch Lichtblicke, wie die 27 Jahre für Bolsonaro. Wobei ich mich bei dem Gedanken erwische, dass man das eben so macht, ab und an doch mal einen verknacken, ein Bauernopfer, damit die weltweite Revolte doch nicht kommt. Aber dann atme ich dreimal tief durch und erinnere mich daran, dass jetzt der Schritt zu Chemtrails und Mondverschwörung auch nicht mehr weit ist. Dann streichle ich mir über den Oberarm, da wo die Corona-Impfung reinkam und ganz langsam beruhige ich mich wieder. Vielleicht wird durch das Oberarmstreicheln der Chip neu aktiviert. Man weiß es nicht.
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Dienstag, 25. November 2025
PS: es regnet
Heute fährt sie, die Bahn. Will was heißen, denn es ist ja einigermaßen kalt da draußen. Da wo ich sonst parke, kann ich nicht mehr parken. Man hat drei Parkplätze dem Wendekreis von LKWs geopfert. Mein innerer Monk heult ein bisschen, auch wenn ich nur fünf Meter weiter stehe. Aber da ist ein Gebüsch, ich kann nicht direkt losfahren, sondern muss erstmal drehen und es ist eben ein anderer Parkplatz. Naja, ich werde damit klarkommen.
Eigentlich habe ich gar keine Lust auf Headquarter und tatsächlich ist es aus meiner Sicht auch gar nicht nötig, dass ich dort bin, aber laut Vertrag muss ich das gelegentlich und dann mach ich das halt. Überhaupt laufen momentan ein paar Dinge, die man als simplen Gehorsam abtun muss. Sowas liegt mir ja gar nicht, aber was will man machen. Rebellieren ginge, aber dann müsste man auch mit den Folgen leben. So wichtig ist der Kram dann aber doch nicht. Mach ich es eben und gut ist.
Bei solchen Aktionen handelt es sich meistens um Dinge, die so speziell sind, dass sich irgendjemand extra einarbeiten müsste und dafür länger bräuchte als ich, weil ich eine gewisse Basis für diese speziellen Dinge schon mitbringe. Also so ein bisschen wie der senile alte Typ, der immer noch in dem Laden arbeitet, weil er der einzige ist, der noch weiß, wie man den ähnlich alten Server im Keller mittels dieser komischen „Floppy Disks“ startet. Oder der Professor bei „War Games“, der den kriegspielenden Computer doch noch zur Räson bringt.
Natürlich habe ich auch schon geschaut, wann ich mich wieder verdrücken kann, ohne dass es zu sehr auffällt. Ich tendiere zu der Verbindung, die ich das letzte Mal auch hatte. Da steht ein Umstieg mit 28-minütiger Wartezeit an, aber das ist okay und stört mich nicht. Das letzte Mal schon gar nicht; da war die hübsche Dame auch am Gleis, die ich morgens auch bei der Fahrt in die große Stadt sehe. Sie wartete wie ich auf die Rückfahrt und sie tat dies hochprofessionell. Ich denke, sie nimmt öfter diese Verbindung und ich nun auch - obwohl sie heute anscheinend nicht in die große Stadt fährt. Sie war zumindest nicht am Bahnhof. Egal, ich nehme trotzdem den Zug - ist der früheste, den man noch verargumentieren kann.
Wohlan, dann schauen wir mal, was es Neues im Headquarter gibt. Wahrscheinlich nicht viel, aber das ist ja auch gut. Beständigkeit ist ein hehres Gut.
PS: es regnet.
Eigentlich habe ich gar keine Lust auf Headquarter und tatsächlich ist es aus meiner Sicht auch gar nicht nötig, dass ich dort bin, aber laut Vertrag muss ich das gelegentlich und dann mach ich das halt. Überhaupt laufen momentan ein paar Dinge, die man als simplen Gehorsam abtun muss. Sowas liegt mir ja gar nicht, aber was will man machen. Rebellieren ginge, aber dann müsste man auch mit den Folgen leben. So wichtig ist der Kram dann aber doch nicht. Mach ich es eben und gut ist.
Bei solchen Aktionen handelt es sich meistens um Dinge, die so speziell sind, dass sich irgendjemand extra einarbeiten müsste und dafür länger bräuchte als ich, weil ich eine gewisse Basis für diese speziellen Dinge schon mitbringe. Also so ein bisschen wie der senile alte Typ, der immer noch in dem Laden arbeitet, weil er der einzige ist, der noch weiß, wie man den ähnlich alten Server im Keller mittels dieser komischen „Floppy Disks“ startet. Oder der Professor bei „War Games“, der den kriegspielenden Computer doch noch zur Räson bringt.
Natürlich habe ich auch schon geschaut, wann ich mich wieder verdrücken kann, ohne dass es zu sehr auffällt. Ich tendiere zu der Verbindung, die ich das letzte Mal auch hatte. Da steht ein Umstieg mit 28-minütiger Wartezeit an, aber das ist okay und stört mich nicht. Das letzte Mal schon gar nicht; da war die hübsche Dame auch am Gleis, die ich morgens auch bei der Fahrt in die große Stadt sehe. Sie wartete wie ich auf die Rückfahrt und sie tat dies hochprofessionell. Ich denke, sie nimmt öfter diese Verbindung und ich nun auch - obwohl sie heute anscheinend nicht in die große Stadt fährt. Sie war zumindest nicht am Bahnhof. Egal, ich nehme trotzdem den Zug - ist der früheste, den man noch verargumentieren kann.
Wohlan, dann schauen wir mal, was es Neues im Headquarter gibt. Wahrscheinlich nicht viel, aber das ist ja auch gut. Beständigkeit ist ein hehres Gut.
PS: es regnet.
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Montag, 24. November 2025
10 Finger
Zuviel Zeit und innere Unruhe haben mich bewogen, mich wieder dem 10-Finger-Tippsystem zu widmen. In der Ausbildung haben wir das mal gelernt, aber das ist schon so lange her... da waren die Tastaturen noch kohlebetrieben.
Es ist aber wie Radfahren: wenn man es mal konnte, ist es relativ einfach wieder reinzukommen. Trotzdem ist aller Anfang schwer. Man muss sich vor allem konzentrieren, damit man nicht in alte Muster fällt, sprich: dass man nicht bescheisst. Das passiert unterbewusst, aber es passiert. Mir momentan bei Worten mit "er". Da ist man eh schon mit dem Mittelfinger beim "e", da kann man den kleinen Hüpfer nach rechts ja auch gleich noch mitnehmen... aber das ist ja nicht die Idee dahinter. Nun denn, ich mache das seit zwei Tagen, bin erstaunt, wie ganz okay das dann doch klappt und der Rest wird sich zeigen. Natürlich muss man üben, üben, üben, aber das ist ja bei allem so. Das hier ist übrigens noch mit dem Drei-Finger-Rumgewusel-System geschrieben. Bin ja bei der 10-Finger-Online-Schulung noch am Anfang und es sind bisher nicht alle Buchstaben abgedeckt. Großschreibung auch nicht. Aber sobald alles vorhanden ist, möchte ich mich zwingen, die 10 zu nehmen.
---
Ich befürchte, das wird eine anstrengende Woche, durch die man sich einfach durchquälen muss... Gibt so Tage, gibt so Wochen. Das wird wohl so eine.
Es ist aber wie Radfahren: wenn man es mal konnte, ist es relativ einfach wieder reinzukommen. Trotzdem ist aller Anfang schwer. Man muss sich vor allem konzentrieren, damit man nicht in alte Muster fällt, sprich: dass man nicht bescheisst. Das passiert unterbewusst, aber es passiert. Mir momentan bei Worten mit "er". Da ist man eh schon mit dem Mittelfinger beim "e", da kann man den kleinen Hüpfer nach rechts ja auch gleich noch mitnehmen... aber das ist ja nicht die Idee dahinter. Nun denn, ich mache das seit zwei Tagen, bin erstaunt, wie ganz okay das dann doch klappt und der Rest wird sich zeigen. Natürlich muss man üben, üben, üben, aber das ist ja bei allem so. Das hier ist übrigens noch mit dem Drei-Finger-Rumgewusel-System geschrieben. Bin ja bei der 10-Finger-Online-Schulung noch am Anfang und es sind bisher nicht alle Buchstaben abgedeckt. Großschreibung auch nicht. Aber sobald alles vorhanden ist, möchte ich mich zwingen, die 10 zu nehmen.
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Ich befürchte, das wird eine anstrengende Woche, durch die man sich einfach durchquälen muss... Gibt so Tage, gibt so Wochen. Das wird wohl so eine.
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Sonntag, 23. November 2025
Die Vorher-Variante bei der Granufink-Werbung
Seltsame Träume, aber worum es ging, weiß ich nicht mehr. Allerdings war ich heute Nacht ein Kandidat für die Granufink-Werbung. Die Vorher-Variante. Es ist wie bei allem: ich kenne kein Maß. Ausreichend trinken, genug Flüssigkeit zu sich nehmen, wenn der Durst kommt, ist es schon zu spät. Alles schön und gut, aber das bedeutet ja nicht, dass man saufen soll, wie ein Kamel kurz vor einem mehrwöchigen Ritt durch die Sahara.
Vielleicht entwässert auch das Erythrit. Ich habe gestern nämlich tatsächlich den Low Carb Käsekuchen gebacken. Der Aufwand ist gering, die Süße allerdings auch. Schmeckt nicht schlecht, aber an der Menge an Erythrit muss ich noch schrauben; da hat man sich beim Rezept sehr zurückgehalten. Für einen ersten Versuch war es aber ganz gut. Heute verteile ich an ein paar Testesser und bin auf deren Meinung gespannt.
Der Kuchen war etwas flach. Auch da muss ich optimieren - entweder besorge ich mir eine kleinere Springform oder ich erhöhe die Menge an Zutaten. Wahrscheinlich letzteres. Es ist erstaunlich wenig, was am Ende aus 500 Gramm Magerquark und 200 Gramm Joghurt rauskommt.
Ich werde übrigens nicht alles, was ich backe nur noch mit dem Zuckeraustauschstoff zubereiten. Man muss es ja nicht übertreiben und es ist ja nun mal diese eine kurze Zeit im Jahr, wo der Körper nur im Zuckerrausch den ganzen Trubel überlebt und den Wahnsinn mit einem gewissen Glückseligkeit im wahrsten Sinne des Wortes mit Puderzucker überzieht. Geht schon klar.
---
Nachdem KI mich schon bei der Programmierung für die Standheizungs-App unterstützt hat (Naja, unterstützt ist etwas untertrieben. Sie hat quasi alles gemacht, sie war Frankenstein und ich ihr Igor, der die Gehirne besorgt und das Labor geputzt hat), will ich sie für eine etwas heiklere Aufgabe nutzen: ich brauche Hilfe im Umgang mit meinem Vater. Der ist (so denke ich. Bin nur Laie) depressiv und kommt aus dieser ganzen Negativität nicht mehr raus und ich habe keine Ahnung, wie ich helfen könnte oder was überhaupt zu tun ist, was machbar wäre, dies uns das. Ich brauche Hilfe bei dem ganzen Themenkomplex, weil ich keine Ahnung habe. Aber vielleicht die KI. Es gilt das gleiche wie beim Low Carb Käsekuchen: Versuch macht klug. Und ehrlich: viel kaputtmachen kann man da nicht. Was soll passieren? Dass er schlechte Laune kriegt, weil ich irgendeine Aktion starte? Das wäre dann exakt der Status Quo.
---
Die Sonne kommt so langsam raus. In zwei Stunden will ich eine kleine Runde laufen. Nicht weit, so fünf Kilometer. Die Monatsvorgabe der Laufuhr vollmachen und den Kopf frei pusten lassen. Es wird allerdings auch in zwei Stunden noch heftig kalt sein, aber später kommt Regen und vielleicht Schnee und das wäre noch fieser. Deshalb lieber bei kalt, statt bei nass. Kalt und Sonne ist außerdem eine schöne Kombi, die gute Laune macht. Und danach eine heiße Dusche. Herrlich!
Vielleicht entwässert auch das Erythrit. Ich habe gestern nämlich tatsächlich den Low Carb Käsekuchen gebacken. Der Aufwand ist gering, die Süße allerdings auch. Schmeckt nicht schlecht, aber an der Menge an Erythrit muss ich noch schrauben; da hat man sich beim Rezept sehr zurückgehalten. Für einen ersten Versuch war es aber ganz gut. Heute verteile ich an ein paar Testesser und bin auf deren Meinung gespannt.
Der Kuchen war etwas flach. Auch da muss ich optimieren - entweder besorge ich mir eine kleinere Springform oder ich erhöhe die Menge an Zutaten. Wahrscheinlich letzteres. Es ist erstaunlich wenig, was am Ende aus 500 Gramm Magerquark und 200 Gramm Joghurt rauskommt.
Ich werde übrigens nicht alles, was ich backe nur noch mit dem Zuckeraustauschstoff zubereiten. Man muss es ja nicht übertreiben und es ist ja nun mal diese eine kurze Zeit im Jahr, wo der Körper nur im Zuckerrausch den ganzen Trubel überlebt und den Wahnsinn mit einem gewissen Glückseligkeit im wahrsten Sinne des Wortes mit Puderzucker überzieht. Geht schon klar.
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Nachdem KI mich schon bei der Programmierung für die Standheizungs-App unterstützt hat (Naja, unterstützt ist etwas untertrieben. Sie hat quasi alles gemacht, sie war Frankenstein und ich ihr Igor, der die Gehirne besorgt und das Labor geputzt hat), will ich sie für eine etwas heiklere Aufgabe nutzen: ich brauche Hilfe im Umgang mit meinem Vater. Der ist (so denke ich. Bin nur Laie) depressiv und kommt aus dieser ganzen Negativität nicht mehr raus und ich habe keine Ahnung, wie ich helfen könnte oder was überhaupt zu tun ist, was machbar wäre, dies uns das. Ich brauche Hilfe bei dem ganzen Themenkomplex, weil ich keine Ahnung habe. Aber vielleicht die KI. Es gilt das gleiche wie beim Low Carb Käsekuchen: Versuch macht klug. Und ehrlich: viel kaputtmachen kann man da nicht. Was soll passieren? Dass er schlechte Laune kriegt, weil ich irgendeine Aktion starte? Das wäre dann exakt der Status Quo.
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Die Sonne kommt so langsam raus. In zwei Stunden will ich eine kleine Runde laufen. Nicht weit, so fünf Kilometer. Die Monatsvorgabe der Laufuhr vollmachen und den Kopf frei pusten lassen. Es wird allerdings auch in zwei Stunden noch heftig kalt sein, aber später kommt Regen und vielleicht Schnee und das wäre noch fieser. Deshalb lieber bei kalt, statt bei nass. Kalt und Sonne ist außerdem eine schöne Kombi, die gute Laune macht. Und danach eine heiße Dusche. Herrlich!
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Samstag, 22. November 2025
Bakerman ist baking Low Carb Zimtsterne
Es ist keine Insomnie, wenn man früh wach ist, sondern reine Mathematik. Früh ins Bett + x Stunden an Schlaf = Früh aufwachen. Wobei gestern eigentlich ziemlich spät war. Um halb Elf habe ich das Licht ausgemacht. Insofern waren es um die sieben Stunden Schlaf - eigentlich ein bisschen weniger, weil ich mich (noch) Granufink verweigere und entsprechend heute nacht kurz unterwegs war. Außerdem rumort es im Kopf.
Jedenfalls war es eigentlich gar nicht zu wenig Schlaf, sondern einfach nur ein frühes Aufstehen. Könnte allerdings nicht behaupten, ein Ausbund ein Energie zu sein. Liegen bleiben und auf erneutes Einschlafen zu hoffen ging aber auch nicht. Dafür ist die innere Unruhe zu groß. Nun denn, dann bin ich eben wach und habe somit viel mehr vom Tag.
Es gibt sogar sowas wie Pläne für diesen Tag, aber die entspringen hauptsächlich der inneren Unruhe. Ich könnte alte Kleidung zusammenpacken und wegbringen. Spanisch wollte ich irgendwann mal lernen, habe damit angefangen, aber Wieder aufgehört und würde nun gerne wieder starten. Ich sollte noch was für die Arbeit machen, nachdem ich am Donnerstag Nachmittag ungeplant und spontan frei genommen habe*. Gestern abend war ich noch einkaufen (innere Unruhe) und habe dabei auch Zutaten für Low Carb Zimtsterne und Low Carb Käsekuchen gekauft**. Wäsche mache ich nachher auch. Außerdem will ich eine Runde laufen. Vielleicht eine größere (naja, größer... zehn Kilometer wären "größer".). Zehn Finger System-Tippen wieder lernen und üben und so. Aufräumen allgemein und im speziellen... es gibt viel zu tun...
* Tatsächlich habe ich den spontan freien Donnerstag Nachmittag gestern schon so ziemlich kompensiert und an meinem eigentlich freien Tag einiges geschafft. Es mangelte aber an Konzentration, weshalb ich zwei dringliche Themen nicht angegangen bin. Muss ich aber. Heute hätte ich Zeit und Ruhe und das möchte ich ausnutzen. Sollte einigermaßen klappen.
** Ich habe gerade einen übertriebenen Drang nach Süßem. Nerven beruhigen und so, nehme ich an. Innere Unruhe. Nur: zuviel Zucker ist nicht gut. In der Küche steht schon seit ewiger Zeit eine Dose Zuckerersatz, eine orange Dose mit Erythrit. Ist wahrscheinlich auch nicht das Gesündeste, aber immerhin kalorienärmer. Da es kalt ist und Weihnachten in Sichtweite ist auch Gebackenes allgegenwärtig. Also habe ich mal geschaut, was es da so gibt. Es sollte nicht zu kompliziert sein und die Menge an Zutaten überschaubar. Gefunden habe ich bei diesen Vorgaben Zimtsterne (drei Zutaten) und ein Käsekuchen (da sind es ein paar mehr). Nun gilt: Versuch macht klug.
Jedenfalls war es eigentlich gar nicht zu wenig Schlaf, sondern einfach nur ein frühes Aufstehen. Könnte allerdings nicht behaupten, ein Ausbund ein Energie zu sein. Liegen bleiben und auf erneutes Einschlafen zu hoffen ging aber auch nicht. Dafür ist die innere Unruhe zu groß. Nun denn, dann bin ich eben wach und habe somit viel mehr vom Tag.
Es gibt sogar sowas wie Pläne für diesen Tag, aber die entspringen hauptsächlich der inneren Unruhe. Ich könnte alte Kleidung zusammenpacken und wegbringen. Spanisch wollte ich irgendwann mal lernen, habe damit angefangen, aber Wieder aufgehört und würde nun gerne wieder starten. Ich sollte noch was für die Arbeit machen, nachdem ich am Donnerstag Nachmittag ungeplant und spontan frei genommen habe*. Gestern abend war ich noch einkaufen (innere Unruhe) und habe dabei auch Zutaten für Low Carb Zimtsterne und Low Carb Käsekuchen gekauft**. Wäsche mache ich nachher auch. Außerdem will ich eine Runde laufen. Vielleicht eine größere (naja, größer... zehn Kilometer wären "größer".). Zehn Finger System-Tippen wieder lernen und üben und so. Aufräumen allgemein und im speziellen... es gibt viel zu tun...
* Tatsächlich habe ich den spontan freien Donnerstag Nachmittag gestern schon so ziemlich kompensiert und an meinem eigentlich freien Tag einiges geschafft. Es mangelte aber an Konzentration, weshalb ich zwei dringliche Themen nicht angegangen bin. Muss ich aber. Heute hätte ich Zeit und Ruhe und das möchte ich ausnutzen. Sollte einigermaßen klappen.
** Ich habe gerade einen übertriebenen Drang nach Süßem. Nerven beruhigen und so, nehme ich an. Innere Unruhe. Nur: zuviel Zucker ist nicht gut. In der Küche steht schon seit ewiger Zeit eine Dose Zuckerersatz, eine orange Dose mit Erythrit. Ist wahrscheinlich auch nicht das Gesündeste, aber immerhin kalorienärmer. Da es kalt ist und Weihnachten in Sichtweite ist auch Gebackenes allgegenwärtig. Also habe ich mal geschaut, was es da so gibt. Es sollte nicht zu kompliziert sein und die Menge an Zutaten überschaubar. Gefunden habe ich bei diesen Vorgaben Zimtsterne (drei Zutaten) und ein Käsekuchen (da sind es ein paar mehr). Nun gilt: Versuch macht klug.
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Donnerstag, 20. November 2025
Programmierte Wärme
Die App läuft. Ich habe mich ein bisschen ausgebremst und die Funktionalität auf das beschränkt, was ich brauche: Ein- und Ausschalten. Auch das Design ist sehr - sagen wir mal: minimalistisch. Es gibt zwei Buttons: START und STOPP. Mehr nicht.
Gestern kamen dann nämlich plötzlich Gedanken, die einen gewissen Größenwahn inne hatten. Man könnte es doch auch so machen, dass man mehrere Fahrzeuge (= Telefonnummern) eintragen und dann aussuchen kann, welche aktiviert wird? Und die Heizdauer. Die ist nun fix auf 30 Minuten eingestellt... das sollte man selbst einstellen können. Und die Buttons wären rund doch sicher schöner. Ach so: einen Zeitplan! Das wäre cool! Dass man vorplanen kann, wann die Heizung startet.
Das ist aber alles unnötig. Es gibt nur eine Telefonnummer, da es nur eine Heizung in einem Fahrzeug gibt. Die Nummer ist fix hinterlegt; sie wird sich nicht mehr ändern - und falls doch, sind das zwei Zeilen Code, die es anzupassen gilt. Die Heizdauer war all die Jahre immer auf 30 Minuten eingestellt. Man konnte das ändern, aber das habe ich nie. 30 Minuten. Fix. Tatsächlich konnte man auch mehrere Fahrzeuge hinterlegen, aber mein Fuhrpark ist sehr klein. Er besteht aus dem einen Auto und das hat auch nur die eine Heizung mit der einen Nummer. Also auch hier keine Auswahlmöglichkeit; zumal das eh die Sache mit der Telefonnummer gewesen wäre, nur in noch hübscher. Immerhin ein Icon gibt es. Selbst gebastelt und hübsch anzusehen.
Das Handy davon zu überzeugen, dass diese App nicht von einer Horde Hacker aus Nordkorea programmiert wurde und es völlig okay sei, dass sie SMS versendet, war noch ein hartes Stück Überzeugungsarbeit, aber: es klappt! Ein Klick auf "START" und die Standheizung legt los. Sollte es vonnöten sein, sie vor der Heizdauer von 30 Minuten zu deaktivieren, ist auch dies problemlos möglich: ein Klick auf "STOPP" und es hat sich ausgeheizt. Großartig! Ich freue mich schon sehr auf eisige Tage... wobei... so oft fahre ich ja nun auch nicht mit dem Wagen. Aber wenn, dann wird das kuschelig warm und zwar von Anfang an!
Gestern kamen dann nämlich plötzlich Gedanken, die einen gewissen Größenwahn inne hatten. Man könnte es doch auch so machen, dass man mehrere Fahrzeuge (= Telefonnummern) eintragen und dann aussuchen kann, welche aktiviert wird? Und die Heizdauer. Die ist nun fix auf 30 Minuten eingestellt... das sollte man selbst einstellen können. Und die Buttons wären rund doch sicher schöner. Ach so: einen Zeitplan! Das wäre cool! Dass man vorplanen kann, wann die Heizung startet.
Das ist aber alles unnötig. Es gibt nur eine Telefonnummer, da es nur eine Heizung in einem Fahrzeug gibt. Die Nummer ist fix hinterlegt; sie wird sich nicht mehr ändern - und falls doch, sind das zwei Zeilen Code, die es anzupassen gilt. Die Heizdauer war all die Jahre immer auf 30 Minuten eingestellt. Man konnte das ändern, aber das habe ich nie. 30 Minuten. Fix. Tatsächlich konnte man auch mehrere Fahrzeuge hinterlegen, aber mein Fuhrpark ist sehr klein. Er besteht aus dem einen Auto und das hat auch nur die eine Heizung mit der einen Nummer. Also auch hier keine Auswahlmöglichkeit; zumal das eh die Sache mit der Telefonnummer gewesen wäre, nur in noch hübscher. Immerhin ein Icon gibt es. Selbst gebastelt und hübsch anzusehen.
Das Handy davon zu überzeugen, dass diese App nicht von einer Horde Hacker aus Nordkorea programmiert wurde und es völlig okay sei, dass sie SMS versendet, war noch ein hartes Stück Überzeugungsarbeit, aber: es klappt! Ein Klick auf "START" und die Standheizung legt los. Sollte es vonnöten sein, sie vor der Heizdauer von 30 Minuten zu deaktivieren, ist auch dies problemlos möglich: ein Klick auf "STOPP" und es hat sich ausgeheizt. Großartig! Ich freue mich schon sehr auf eisige Tage... wobei... so oft fahre ich ja nun auch nicht mit dem Wagen. Aber wenn, dann wird das kuschelig warm und zwar von Anfang an!
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Mittwoch, 19. November 2025
Moderne Zeiten
Um halb Fünf aufgewacht. Einfach so. Und nicht mehr so wirklich einschlafen können. Um kurz nach Fünf aufgegeben und aufgestanden.
Die große Katze liegt - anders als in den letzten Tagen - nicht auf der Couch oder im Sessel, sondern in ihrem Häuschen im Flur. Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, kann ich gar nicht sagen. Vielleicht gut, weil das eine ihrer gewohnten Plätze ist, somit also wieder ein bisschen Normalität eingezogen ist. Man wird sehen. Spätestens um 9 Uhr, denn da gibt es wieder Tablette im Leckerli-Mantel.
---
Eine App fürs Handy mit der Hilfe von KI zu bauen ist machbar. Vor allem, wenn es eine sehr simple App ist und man so ein paar grundlegende Basics um die Logiken und Denkweisen bei Programmierung mitbringt.
Warum ich mir dieses Thema überhaupt antue ist folgendes: mein Auto hat eine Standheizung. Das ist eine tolle Sache, vor allem im Winter und gerade bei den nun anstehenden Temperaturen. Mittlerweile brauche ich die Standheizung nicht mehr so oft, da ich seltener mit dem Auto unterwegs bin. Aber das Ding ist nun mal da, eingebaut und funktionsfähig.
Gesteuert wird die Standheizung über eine App. Es gibt eine vom Hersteller, aber die haben sich für ein Abo-Modell entschieden, was völlig absurd ist, aber nun denn. Können sie machen, aber halt ohne mich. Seit vielen Jahren gibt es auch eine andere App eines Programmierers, die genau das gleiche tut. Die App kostet(e) 4,95 Euro, die war sie allemal wert. Plötzlich war die App aber nicht mehr im offiziellen Store vorhanden und bei mir verschwunden, nachdem ich ein neues Handy bekam. Der Grund für das Verschwinden: die Steuerung der Standheizung läuft über einen SMS. In der Heizung ist eine SIM-Karte mit eigener Telefonnummer. Dahin wird von der App eine SMS mit den Steuerbefehlen geschickt. Ganz einfach und es funktioniert. Im Gegensatz zu anderen Fernbedienungen kann man so die Standheizung auch aus weiter Ferne bedienen und muss nicht in Sichtweite sein. Perfekt, wenn man zum Beispiel im Zug sitzt, weiß, dass man in etwa einer halben Stunde am Zielbahnhof sein wird, wo auch das Auto steht. Mit einem schnellen Klick startet man die Standheizung und wird nach Ankunft von einem wahltemperierten Auto erwartet. Allerdings hatte sich Google (und m.W. nach auch Apple) entschlossen, dass SMS über eine App zu verschicken gegen die hausinternen Regeln verstößt, mit dem Ergebnis, dass die App aus dem Store und somit von meinem Handy flog. Zu Anfang war das kein Problem: im Amazon App Store war sie noch vorhanden... aber den gibt es mittlerweile auch nicht mehr. Und nun habe ich ein neues Handy, eine Standheizung, aber keine funktionierende App. Tja.
Aber mittlerweile gibt es ja KI und die kann bekanntlich alles. Auch Programmieren. Sie soll mir also zeigen, wie ich so eine App programmiere und wie ich die aufs Handy bekomme. Ohne Store. Und siehe da: das könnte klappen. Ich bin guter Dinge. Der Anfang ist gemacht, es wird eine SMS verschickt. Nun gehts an die Details: die Nummer von der Standheizung hinterlegen (ich denke gleich größer: man soll mehrere Nummern eingeben können und dann entscheiden, an welche (= an welchen Wagen) der Steuercode geschickt werden soll), vielleicht noch die Auswahl wie lange geheizt wird und dies und das. Man wird sehen. Für den Anfang reicht mir, wenn ich die eine Nummer (meine) korrekt anschreiben kann und dabei die richtige Aktion (mach Auto warm) gestartet wird. Der Rest wird sich zeigen.
Moderne Zeiten sind das.
Die große Katze liegt - anders als in den letzten Tagen - nicht auf der Couch oder im Sessel, sondern in ihrem Häuschen im Flur. Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, kann ich gar nicht sagen. Vielleicht gut, weil das eine ihrer gewohnten Plätze ist, somit also wieder ein bisschen Normalität eingezogen ist. Man wird sehen. Spätestens um 9 Uhr, denn da gibt es wieder Tablette im Leckerli-Mantel.
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Eine App fürs Handy mit der Hilfe von KI zu bauen ist machbar. Vor allem, wenn es eine sehr simple App ist und man so ein paar grundlegende Basics um die Logiken und Denkweisen bei Programmierung mitbringt.
Warum ich mir dieses Thema überhaupt antue ist folgendes: mein Auto hat eine Standheizung. Das ist eine tolle Sache, vor allem im Winter und gerade bei den nun anstehenden Temperaturen. Mittlerweile brauche ich die Standheizung nicht mehr so oft, da ich seltener mit dem Auto unterwegs bin. Aber das Ding ist nun mal da, eingebaut und funktionsfähig.
Gesteuert wird die Standheizung über eine App. Es gibt eine vom Hersteller, aber die haben sich für ein Abo-Modell entschieden, was völlig absurd ist, aber nun denn. Können sie machen, aber halt ohne mich. Seit vielen Jahren gibt es auch eine andere App eines Programmierers, die genau das gleiche tut. Die App kostet(e) 4,95 Euro, die war sie allemal wert. Plötzlich war die App aber nicht mehr im offiziellen Store vorhanden und bei mir verschwunden, nachdem ich ein neues Handy bekam. Der Grund für das Verschwinden: die Steuerung der Standheizung läuft über einen SMS. In der Heizung ist eine SIM-Karte mit eigener Telefonnummer. Dahin wird von der App eine SMS mit den Steuerbefehlen geschickt. Ganz einfach und es funktioniert. Im Gegensatz zu anderen Fernbedienungen kann man so die Standheizung auch aus weiter Ferne bedienen und muss nicht in Sichtweite sein. Perfekt, wenn man zum Beispiel im Zug sitzt, weiß, dass man in etwa einer halben Stunde am Zielbahnhof sein wird, wo auch das Auto steht. Mit einem schnellen Klick startet man die Standheizung und wird nach Ankunft von einem wahltemperierten Auto erwartet. Allerdings hatte sich Google (und m.W. nach auch Apple) entschlossen, dass SMS über eine App zu verschicken gegen die hausinternen Regeln verstößt, mit dem Ergebnis, dass die App aus dem Store und somit von meinem Handy flog. Zu Anfang war das kein Problem: im Amazon App Store war sie noch vorhanden... aber den gibt es mittlerweile auch nicht mehr. Und nun habe ich ein neues Handy, eine Standheizung, aber keine funktionierende App. Tja.
Aber mittlerweile gibt es ja KI und die kann bekanntlich alles. Auch Programmieren. Sie soll mir also zeigen, wie ich so eine App programmiere und wie ich die aufs Handy bekomme. Ohne Store. Und siehe da: das könnte klappen. Ich bin guter Dinge. Der Anfang ist gemacht, es wird eine SMS verschickt. Nun gehts an die Details: die Nummer von der Standheizung hinterlegen (ich denke gleich größer: man soll mehrere Nummern eingeben können und dann entscheiden, an welche (= an welchen Wagen) der Steuercode geschickt werden soll), vielleicht noch die Auswahl wie lange geheizt wird und dies und das. Man wird sehen. Für den Anfang reicht mir, wenn ich die eine Nummer (meine) korrekt anschreiben kann und dabei die richtige Aktion (mach Auto warm) gestartet wird. Der Rest wird sich zeigen.
Moderne Zeiten sind das.
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Dienstag, 18. November 2025
Tierärztin... again
Schon wieder Katzencontent... sorry.
Eigentlich wollte ich gestern einen Mittagspausenlauf absolvieren, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Das war gut, denn um 11.45 Uhr klingelte das Handy. Unbekannte Nummer. Bin trotzdem dran und auch das war gut. Beim Tierarzt funktioniert das Festnetz nicht. Die Laborwerte der großen Katze seien da, ob ich um 12 Uhr spontan vorbeikommen könne. Konnte ich. Katze einpacken geht ja gerade sehr einfach, die Anfahrt dauert knapp 5 Minuten.
Es sei wie erwartet eine Anämie. Welche Form habe ich vergessen und ist letztlich auch egal. Die Behandlung mit Kortison war eine gute Idee, das führen wir auch fort. Das kann noch Monate so gehen, meinte die Ärztin. Meinetwegen: die Verabreichung der Tabletten klappt ganz gut, das können wir machen. Leider ist Kortison eine andere Hausnummer als Aspirin und hat auch so einiges an Nebenwirkungen. Es bleibt aber wenig anderes zu tun, wir müssen das Kätzchen erstmal stabil kriegen. Sie ist halt krank. Zur Sicherheit wurde nochmal Blut genommen, um es direkt vor Ort zu untersuchen. Da kann man wohl nicht zu sehr in die Tiefe gehen, aber die relevanten Werte sind dabei. Und die sind schlecht. Schlechter als am Freitag und das trotz schon laufender Kortisonbehandlung. Das ist nicht gut. Deshalb wurde die Dosis hochgesetzt (und die erste große Ladung direkt via Spritze verabreicht) und am Freitag nochmal kontrolliert. Eine Möglichkeit wäre eine Bluttransfusion.
Jetzt kommt der schwierige Part. Ich bin gegen Bluttransfusion und bin mir sicher, die große Katze auch. Die beschissensten Momente ihres Lebens hatten mit Tierärzten zu tun. Da ging es immer um Scheren, Narkose und die blöde Zeit danach. Eine Transfusion ist dieses Drama hoch Zehn. Mit mauen Aussichten. Bei einer jungen Katze wäre es tatsächlich eine Überlegung. Bei der großen Katze nicht.
Aber nun warten wir mal ab, was der Freitag bringt.
Eigentlich wollte ich gestern einen Mittagspausenlauf absolvieren, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Das war gut, denn um 11.45 Uhr klingelte das Handy. Unbekannte Nummer. Bin trotzdem dran und auch das war gut. Beim Tierarzt funktioniert das Festnetz nicht. Die Laborwerte der großen Katze seien da, ob ich um 12 Uhr spontan vorbeikommen könne. Konnte ich. Katze einpacken geht ja gerade sehr einfach, die Anfahrt dauert knapp 5 Minuten.
Es sei wie erwartet eine Anämie. Welche Form habe ich vergessen und ist letztlich auch egal. Die Behandlung mit Kortison war eine gute Idee, das führen wir auch fort. Das kann noch Monate so gehen, meinte die Ärztin. Meinetwegen: die Verabreichung der Tabletten klappt ganz gut, das können wir machen. Leider ist Kortison eine andere Hausnummer als Aspirin und hat auch so einiges an Nebenwirkungen. Es bleibt aber wenig anderes zu tun, wir müssen das Kätzchen erstmal stabil kriegen. Sie ist halt krank. Zur Sicherheit wurde nochmal Blut genommen, um es direkt vor Ort zu untersuchen. Da kann man wohl nicht zu sehr in die Tiefe gehen, aber die relevanten Werte sind dabei. Und die sind schlecht. Schlechter als am Freitag und das trotz schon laufender Kortisonbehandlung. Das ist nicht gut. Deshalb wurde die Dosis hochgesetzt (und die erste große Ladung direkt via Spritze verabreicht) und am Freitag nochmal kontrolliert. Eine Möglichkeit wäre eine Bluttransfusion.
Jetzt kommt der schwierige Part. Ich bin gegen Bluttransfusion und bin mir sicher, die große Katze auch. Die beschissensten Momente ihres Lebens hatten mit Tierärzten zu tun. Da ging es immer um Scheren, Narkose und die blöde Zeit danach. Eine Transfusion ist dieses Drama hoch Zehn. Mit mauen Aussichten. Bei einer jungen Katze wäre es tatsächlich eine Überlegung. Bei der großen Katze nicht.
Aber nun warten wir mal ab, was der Freitag bringt.
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Montag, 17. November 2025
Szenen einer Ehe quasi
Es ist zwar noch nicht so kalt wie angekündigt, aber draußen herrscht ein sogenanntes Sauwetter. Die große Katze möchte nicht raus, was ich durchaus verstehe. Ich hoffe, sie hat ihre Blase einigermaßen im Griff und überwindet sich doch, wenn es dringend wird.
Als im am Morgen nach unten komme, liegt sie im Sessel. Sie meckert und ich rede mir ein, dass es Dinge sind wie "Wo warst Du die ganze Nacht?" "Ich liege hier und leide, aber das ist Dir egal!" "Ach, der Herr braucht erstmal einen Kaffee? Ich bin ihm wohl nicht so wichtig. Soll ich mich etwa alleine streicheln?" usw. Szenen einer Ehe quasi.
Der Weg in die Tierklinik ist uns übers Wochenende also erspart geblieben. Bis morgen werden wir durchhalten, dann sind die Laborwerte da. Gestern Abend habe ich bei ihr am Bauch eine Zecke entdeckt. Das hatte sie schon seit Jahren nicht mehr. Zecken und Flöhe können auch eine Anämie auslösen. Allerdings nur bei einem starken Befall. Davon kann man bei einer Zecke noch reden, zumal sie nicht bis zum Rande aufgepumpt war. Tatsächlich hatte sie wohl nur wenig Blut bis zu ihrem Ableben durch mich erwischt. Könnte natürlich auch an der Blutarmut der Katze liegen. Die Zecke saugt und saugt, aber es kommt nichts. Wäre ja schon fast wieder lustig. Eine mit Luft aufgepumpte Zecke habe ich da wohl um die Ecke gebracht.
---
Viel zu spät am Abend habe ich mich dann noch mit App-Programmierung befasst. Dem Thema werde ich mich in den nächsten Tagen noch ausführlicher widmen, aber schon auf den ersten Blick war mir klar: dieses Android Studio ist mir zu nerdig. Ich bin kein Programmierer und ChatGTP brachte mir im ersten Schritt nur bedingt Nutzen. Vielleicht teste ich eine andere KI, vielleicht ein anderes Tool.
Der Anwendungsfall ist eigentlich ziemlich einfach. Es gab sogar eine bzw. sogar mehrere Apps dafür, aber die wurden alle aus dem App Store geworfen, weil eben jene Art der Anwendung, für die sie gemacht sind, dort nicht mehr erlaubt sind. Mehr dazu demnächst.
Als im am Morgen nach unten komme, liegt sie im Sessel. Sie meckert und ich rede mir ein, dass es Dinge sind wie "Wo warst Du die ganze Nacht?" "Ich liege hier und leide, aber das ist Dir egal!" "Ach, der Herr braucht erstmal einen Kaffee? Ich bin ihm wohl nicht so wichtig. Soll ich mich etwa alleine streicheln?" usw. Szenen einer Ehe quasi.
Der Weg in die Tierklinik ist uns übers Wochenende also erspart geblieben. Bis morgen werden wir durchhalten, dann sind die Laborwerte da. Gestern Abend habe ich bei ihr am Bauch eine Zecke entdeckt. Das hatte sie schon seit Jahren nicht mehr. Zecken und Flöhe können auch eine Anämie auslösen. Allerdings nur bei einem starken Befall. Davon kann man bei einer Zecke noch reden, zumal sie nicht bis zum Rande aufgepumpt war. Tatsächlich hatte sie wohl nur wenig Blut bis zu ihrem Ableben durch mich erwischt. Könnte natürlich auch an der Blutarmut der Katze liegen. Die Zecke saugt und saugt, aber es kommt nichts. Wäre ja schon fast wieder lustig. Eine mit Luft aufgepumpte Zecke habe ich da wohl um die Ecke gebracht.
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Viel zu spät am Abend habe ich mich dann noch mit App-Programmierung befasst. Dem Thema werde ich mich in den nächsten Tagen noch ausführlicher widmen, aber schon auf den ersten Blick war mir klar: dieses Android Studio ist mir zu nerdig. Ich bin kein Programmierer und ChatGTP brachte mir im ersten Schritt nur bedingt Nutzen. Vielleicht teste ich eine andere KI, vielleicht ein anderes Tool.
Der Anwendungsfall ist eigentlich ziemlich einfach. Es gab sogar eine bzw. sogar mehrere Apps dafür, aber die wurden alle aus dem App Store geworfen, weil eben jene Art der Anwendung, für die sie gemacht sind, dort nicht mehr erlaubt sind. Mehr dazu demnächst.
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Sonntag, 16. November 2025
Winter is coming
Das Cortison scheint etwas zu bewirken. Die große Katze kann wieder meckern, sie trinkt ausgiebig und frisst auch. Die Tabletten kann ich in Leckerlis schmuggeln. Das hat nun schon zwei Tage hintereinander geklappt, was mich sehr freut. Ich bin erleichtert. Gestern gab es wieder ein paar Momente, in denen ich dachte, ich müsse mir ihr in die Tierklinik. Danach sieht es jetzt gerade nicht aus. Bis Dienstag schaffen wir so ziemlich sicher; dann werden die Laborwerte zeigen, was Sache ist und wie es weitergeht.
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Servicetipp: heute startet 3 Nüsse in die Saison. 15.35 Uhr, ARD.
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Vorhin auch endlich wieder laufen gewesen. Die letzten beiden Tagen ging nichts. Freitag war ich physisch ein Wrack, gestern war auch zuviel anderes. Eigentlich wollte ich heute die 10-Kilometer-Marke knacken. Das hätte Punkte von der Laufuhr gegeben. Am Ende waren es etwas über 7 Kilometer. War auch okay. Scheiß auf die Punkte.
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Ab morgen dann Winter. Auch okay. Mal schauen, ob die Winterstiefel noch mitspielen. Habe die Befürchtung, dass die Sohle zu alt und deshalb zu spröde ist. Warme Füße, aber dafür gebrochene Hüfte wegen Sturz bringt ja auch nichts. Schauen wir mal.
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Servicetipp: heute startet 3 Nüsse in die Saison. 15.35 Uhr, ARD.
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Vorhin auch endlich wieder laufen gewesen. Die letzten beiden Tagen ging nichts. Freitag war ich physisch ein Wrack, gestern war auch zuviel anderes. Eigentlich wollte ich heute die 10-Kilometer-Marke knacken. Das hätte Punkte von der Laufuhr gegeben. Am Ende waren es etwas über 7 Kilometer. War auch okay. Scheiß auf die Punkte.
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Ab morgen dann Winter. Auch okay. Mal schauen, ob die Winterstiefel noch mitspielen. Habe die Befürchtung, dass die Sohle zu alt und deshalb zu spröde ist. Warme Füße, aber dafür gebrochene Hüfte wegen Sturz bringt ja auch nichts. Schauen wir mal.
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