Freitag, 9. Januar 2026
Teuer, teurer, am teuersten

Das erste Mal auf der Waage nach "diesen Tagen". Es hätte schlimmer sein können. Ein großer Vorteil war der ernährungsarme Tag gestern und das kam so: um 9 Uhr sollte es los gehen. Ein Tag in der Therme inklusive Frühstück vor Ort. Auf dem Weg dahin ein Anruf von meinem Vater. Große Panik, meine Mutter ist ganz schlimm gestürzt, der Krankenwagen auf dem Weg, Hilfe, Hilfe, Hilfe. Also umgedreht und dorthin gefahren. Der Krankenwagen war schon dort, im Wohnzimmer überall Blut, meine Mutter auf der Bahre. Sie sah aus, wie man aussieht, wenn man Mike Tyson mit schlechter Laune trifft. Dann war schon Abfahrt Richtung Krankenhaus. Erst dann kam man dazu, mir den Ablauf des Unfalls zu erklären: meine Mutter rutschte im Wohnzimmer aus, fiel und stieß dabei mit dem Kopf an ein Stuhlbein. Platzwunde, viel Blut, großes Drama. Aber eigentlich auch nichts wirklich Schlimmes. Eineinhalb Stunden später holte ich sie ab und fuhr doch noch in die Therme. Ohne Frühstück, denn dafür war es zu spät. Den Tag dann in Saunen, Becken und auf Liegen verbracht. Erst am Abend eine Bowl mit Quinoa und anderem gesunden Zeug gegessen. Ein Tag mit viel Schweiß und wenig Nahrung: das hilft natürlich ungemein, wenn es um stressfreies Betreten der Waage am Folgetag geht.

Und stressfrei ist wichtig. Einerseits, weil nächste Woche die Arbeit wieder startet. Außerdem weilt mein Auto weiterhin in der Werkstatt und man weiß noch nicht so genau, was los ist. Eine Option ist das sogenannte Hinterachsdifferential. Der Name sagt es schon: das wird teuer. Ich habe aber keine Lust mehr auf teuer. Ob das also gemacht wird oder ich nun einfach mehr Druck auf dem Kessel für die Suche nach einem Nachfolger habe, ist eigentlich gar keine Frage. Die Tendenz liegt klar bei letzterem. Blöd dabei: diese Option ist noch teurer.

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Donnerstag, 8. Januar 2026
Ein chilliger Tag steht an

Heute steht Wellness auf dem Programm: Sauna, im Bademantel herumliegen, lesen... herrlich. Vorher steht die Wiederbelebung des Autos auf dem Programm. Die Batterie möchte so gar nicht mehr. Vielleicht hängt die Bremsproblematik damit zusammen, aber das würde ich gerne sicher wissen. So ein ungeplanter Bremsvorgang in voller Fahrt ist nicht schön. Man wird sehen: um halb Acht kommt der Herr von der Werkstatt. Mal sehen, wie das läuft. Und ob es läuft.

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Für die kleine Katze habe ich eine Toilette aufgestellt. Die lag noch im Keller, war aber schon sehr lange nicht mehr im Einsatz. Füllmaterial und eine Schaufel habe ich gestern noch besorgt. Heute Nacht hat das noch nicht funktioniert: am Morgen kam die kleine Katze und meckerte, was - das weiß ich nun - ein Hinweis darauf ist, dass etwas passiert ist. Leider nicht in die Toilette, aber das wird bestimmt noch. Die Voraussetzungen sind geschaffen.

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Das mit dem Zuckerentzug klappt noch nicht. Plan geändert: nächste Woche gehts los. Diese Woche klappt es noch nicht.

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Mittwoch, 7. Januar 2026
Genervt

Die Werkstatt hat wieder offen. Zehn vor Acht rief ich an und der Chef ging direkt ans Telefon. Kurz meinen Fall geschildert, Vollbremsung, einfach so, Gefahr, Gefahr, usw. Alles klar, ist natürlich doof, aber ich kann direkt vorbeikommen. Theoretisch. Tatsächlich geht das nicht, weil das Scheissding nicht mehr anspringt. Die Batterie sei leer. Hat vielleicht die -5 Grad in der Nacht nicht verkraftet. Also wieder angerufen. Heute gehts nicht, aber er kommt morgen früh so gegen halb Acht und dann schauen wir hier vor Ort.

Witzig übrigens der Hinweis im Auto, dass die Batterie schwach sei, aber die lüde sich während der Fahrt. Allerdings ist keine Fahrt möglich, weil das Auto ja nicht anspringt. Bin sehr genervt. Luxusprobleme zwar, aber trotzdem: Grmpf.

In FB werde ich zugekleistert mit Werbung für Photovoltaik. Man kann sich durch diverse Fragen klicken (bei jedem Anbieter die gleichen - Einfamilienhaus, Mehrfamilien, Eigentum, Dachart, etc.) um anschließend ein Angebot zu erhalten. Soweit so gut. Ein Pflichtfeld ist allerdings die Telefonnummer und da bin ich dann raus. Das Auto nervt schon, dann brauche ich nicht auch noch nervige Anrufe. Dann halt keine Angebote. Zumindest nicht von dort. Demnächst meldet sich aber jemand und schaut sich die Sache hier vor Ort mal an. Gedanklich bin ich schon vollelektrisch; jetzt hängt es am Preis. Schauen wir mal.

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Dienstag, 6. Januar 2026
Wir schaffen das, Grönland!

In der Nacht hat es geschneit. Nicht viel, aber das ist okay für hiesige Gefilde. Mal sehen, ob trotzdem ein kleiner Lauf drin ist. Noch kann man da nichts sagen; es ist noch zu dunkel draußen, um das abzuschätzen.

Die kleine Katze scheint der Meinung zu sein, dass draußen keine Option ist, weshalb sie "Drinnen" zur Toilette erklärt hat. Das ist extrem unangenehm und ich habe auch keine Erklärung dafür. Eine späte Trauerphase ob ihrer Schwester schließe ich fast aus. Es wirkt auch nicht wie Protest. Aber was es ist, kann ich auch nicht sagen. Was ich allerdings weiß: es braucht eine Lösung. Der Geruch von Katzenpisse ist brutal. Man bekommt ihn nur schwer weg und aus der Nasse schon mal gar nicht. Man könnte Katzenpisse locker als chemischen Kampfstoff nutzen, aber wahrscheinlich ist das laut den Genfer Konventionen verboten - was soviel hieße, dass Trump das Zeug demnächst Flächendeckend einsetzt. Viel Spaß, Grönland.

Somit habe ich also eine weitere Aufgabe für 2026: die kleine Katze wieder stubenrein bekommen. Habe nun angefangen, die aktuellen (und liegen gebliebenen) ToDos auf einer Liste zu erfassen und schon das Liste erstellen ist ein eigener ToDo-Punkt für sich. Man könnte verzweifeln und vor ein paar Jahren wäre mir das auch passiert. Auf der Positivseite zu verbuchen ist also: ein bisschen Resilienz ist also durchaus vorhanden; das ist doch schon mal gut und etwas, worauf man aufbauen kann. Na also. Geht doch. Katzenpisse und -kot kann mir doch nicht das Jahr verhauen. Lerne von mir, Grönland! Wir schaffen das!

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Montag, 5. Januar 2026
Brückentag

Hallo Brückentag und vielen Dank für einen weiteren Tag
Rumlungern und Nichtstun. Wobei das nicht ganz stimmt. Man tut ja nicht nichts, aber man geht keiner geregelten Arbeit nach. Tatsächlich plane ich einen kleinen Lauf, aber es ist noch zu kalt und das bisschen Sonne ist auch im Brückentagmodus und weigert sich, das Eis wegzutauen. Spätestens um 11 Uhr möchte ich aber los. Sonst muss ich den ersten Gang auf die Waage, der für heute in einer Woche geplant ist, nochmal schieben.

Auch für heute geplant: einen Altkleidercontainer finden, der nicht völlig überfüllt ist. Ansonsten muss ich den prall gefüllten Kofferraum des geliehenen Autos wieder leerräumen, da ich es so natürlich nicht zurückgeben kann. Wobei... theoretisch schon, aber das wäre seltsam.

Außerdem geplant: Infos über E Autos, Photovoltaik und so weiter sammeln. Den ersten Fehler habe ich schon begangen, indem ich einen örtlichen Anbieter in den sozialen Medien geliked habe. Nun kommen in großen Mengen Posts von allen möglichen Unternehmen zu der Thematik. Die Timeline ist nun ein wilder Mix aus WTF-treiben-die-Amis-Posts, Photovoltaik- und Klimaanlagen/Wärmepumpen-Themen und Reels von Katzen oder Damen, die sich winterlich-passend kleiden. Mir tun die Algorithmen ein bisschen leid, die das alles analysieren müssen. Selbst ChatGTP und Co. kommen hier wohl an ihre Grenzen.

Auch geplant: ein Mini-Wellness-Tag mit Sauna und schwimmen und faul rumliegen und lesen. Wäre natürlich eine gute Sache nach einem Lauf in der Kälte, würde aber so im direkten zeitlichen Ablauf nicht klappen. Mal sehen.

Ach so: einkaufen. Das wohl auch noch. Hier ist ja morgen Feiertag und man möchte schließlich nicht verhungern. Allerdings hat man sich ja bärenhaft den Speck rund um Weihnachten angefuttert; da kann nichts passieren. Aber trotzdem so ein bisschen Obst und anderen gesunden Kram besorgen, kann nicht schaden.

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Sonntag, 4. Januar 2026
Weiterhin Urlaubsmodus

Weitere Fortschritte beim Wegschauen von Serien. Diesmal die finale Staffel von Squid Games. Joah, kann man lassen. Ich bin nur von den vielen Menschen überfordert, was vor allem (ich hoffe das ist nicht rassistisch) an den asiatischen Schauspielern liegt. Ich bin zu ungeübt und komme bei Gesichtern und Namen durcheinander. Keine Ahnung, ob das nur eine urban legend ist, aber es heißt doch, dass Europäer Schwierigkeiten haben, asiatische Gesichter auseinanderzuhalten (und umgekehrt). Aber unabhängig davon war ich von der Geschichte am Ende verwirrt. Wer sind die Leute, die sich an diesen Spielen ergötzen? Wozu haben sie diese seltsamen Masken auf? Dazu noch die eine oder andere Ungereimtheit und das manchmal willkürlich wirkende Verhalten der Leute. Aber war ja nun die finale Staffel und somit das Ende und das ist gut so.

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Gestern kam dann doch noch Schnee, nicht viel, aber genug für ein kleines Chaos. Ich habe aktuell den Wagen meiner Mutter und der kommt wohl einigermaßen klar mit den Straßenverhältnissen. Allerdings scheint ein Sensor eingefroren zu sein und deshalb meckert das Auto ständig, weil vermeintlich etwas links vorne im Weg sei, was aber nicht der Fall ist. Man muss versuchen den Warnton zu ignorieren, dann gehts.
Ich kann den Wagen noch die ganze nächste Woche haben, danach nur noch gelegentlich. Allerdings hoffe ich, dass das Problem an meinem Auto bis dahin behoben ist. Zeitgleich schaue ich mir E Autos an. Es gibt auch schon ein paar Favoriten. Also rein äußerlich und so auf den ersten Blick. Mein Konto sieht das natürlich anders. So einfach so aus der Kalten werde ich mir so ein Teil eh nicht kaufen können. Aber daran sollte es nicht scheitern.

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Noch eine Woche frei. Das ist gut.

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Samstag, 3. Januar 2026
Die Vorsätze halten

Es wird ganz schön viel geheult beim Finale von Stranger Things. Bin mir noch nicht sicher, was ich vom Schluss halten soll, aber grundsätzlich ist immer gut, wenn es überhaupt zu einem Abschluss kommt. So oder so: ich kann mit dem Ende leben. Allerdings bliebe mir auch wenig anderes übrig.

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Wollte den freien Tag nutzen und alte Kleidung in den Container bringen. Besonders weit bin ich nicht gekommen, denn das Auto entschied sich zu bremsen. Einfach so und ohne mein Zutun. Zum Glück hier im Ort und nicht auf der Hauptstraße. Dafür aber mitten auf der Straße und keine Chance, das Auto zur Seite zu schieben. Es war eingebremst; die Feststellbremse nehme ich an. Keine Ahnung wieso. Wäre jemand hinter mir gefahren, hätte es gekracht. Motor ließ sich starten, die Bremse rausnehmen nicht. Mit viel Widerwillen seitens des Wagens habe ich das Teil doch noch von der Straße gekriegt. Technik... die nicht allzusehr begeistert.

Nun beschäftige ich mich E-Autos, Photovoltaik und Wallboxen. Der Vorsatz war, das Auto so lange zu fahren, bis es zusammenbricht. Dass es nun so schnell geht, war allerdings nicht geplant.
Eventuell ist es nur eine Kleinigkeit, aber wenn diese Kleinigkeit auch wieder einen großen Batzen Geld kostet, nehme ich das Geld lieber als Anzahlung für eine Schritt in die mobile Zukunft.

Natürlich hat aber gerade meine Werkstatt zu und somit heißt es: warten.

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Laufen gewesen. Die Vorsätze halten noch.

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Freitag, 2. Januar 2026
Auto zickt

Immerhin ein bisschen länger geschlafen als gestern, wo der Schlafscore unterirdisch und die Tagesmüdigkeit allgegenwärtig war. Trotzdem noch früh genug wach, um den heutigen Tag voll auskosten und sinnvoll nutzen zu können. Der Wille dazu ist immerhin da.

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Schon seit zwei, drei Wochen, in den letzten Tagen aber vermehrt, schleicht eine weiße, sehr wuschelige Katze hier ums Haus. Auf den Kameraaufnahmen sieht man, wie sie auf der Terrasse herumläuft und hereinschaut. Auch im Carport ist sie rund ums Auto unterwegs. Wäre ich esoterisch unterwegs, würde ich vermuten, dass die große Katze wieder da ist. Neuer Körper und so. Sowas kann aber auch schiefgehen - wer Stephen King gelesen hat, weiß das - und deshalb ist das für mich einfach nur eine sehr neugierige (das ist wie "der weiße Schimmel") Katze, die neu in der Gegend ist.

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Das Auto zickt. So startet also das neue Jahr... Willkommen 2026.

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Donnerstag, 1. Januar 2026
2026

Happy New Year allerseits. Hab schon 2026 geschrieben und das ohne Vertipper. Bin also quasi schon mittendrin im neuen Jahr.

Der Übergang war entspannt, würde ich meine Klamotten auskochen, hätte ich auch heute noch etwas vom gestrigen Raclette. Da wo ich war, wurde erstaunlich wenig geballert. Das war schön. Die Ankunft zuhause war auf okay, bis auf die Tatsache, dass die kleine Katze wahrscheinlich Angst und deshalb ihre Verdauung nicht im Griff hatte. Die Häufchen waren wohl verteilt im ganzen Haus, als ich gerade ins Bett wollte, gab es noch einen Bonus im Keller (den man aber sofort erroch. Unglaublich, wieviel in so ein kleines Wesen passt. Dieses Phänomen kennt man auch von Babys). Und heute morgen habe ich eine weitere Geruchsquelle im Flur entdeckt: eingetrocknetes Katzenpipi. Ich hoffe, dass die Aktion damit durchstanden ist.

Nun also 2026. Ich habe keine besonderen Erwartungen an das Jahr. Das soll mal loslegen und dann sehen wir schon. Vielleicht keine allzu dramatischen Eskapaden. Das wäre nett, aber ansonsten lasse ich mich gerne überraschen.

Also gut, dann legen wir mal los. Let's go 2026.

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Mittwoch, 31. Dezember 2025
Ein guter Platz

An der Ecke, wo ich geplant hatte, war es laut - Leute, die Holz und entsprechend Krach machten. Vielleicht doch kein so guter Platz, wie ich letztens noch dachte, als die Kinder vom nahen Waldkindergarten dort tobten. Aber gar nicht weit weg davon, habe ich den perfekten Platz gefunden. Im Wald, aber nur wenige Schritte vom Weg entfernt, mit gutem Blick auf die Felder und den kleinen See. Das hätte ihr gefallen. Und nun ist sie dort, meine kleine, große Rebellin. Für eine Glückskatze hast Du gar nicht so lange durchgehalten, aber vielleicht bringst Du nur anderen Glück und nicht Dir selbst. Wobei... so ohne Glück, so unglücklich warst Du nicht. Vielleicht hast Du das Glück einfach nur komprimiert, konzentriert und kompakt genossen. Nun hast Du nach einem schönen Leben auch einen schönen Platz mit bester Aussicht. Tschüss, meine Hübsche.



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Guten Rutsch ins neue Jahr allerseits. Mal sehen, womit 2026 aufwartet...

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