Samstag, 6. Dezember 2025
Wintergrillen

HoHoHo. Frohen Nikolaustag allerseits. Ein regnerischer Nikolaustag. Eigentlich wollte ich eine Runde laufen gehen, aber ich habe keine Lust und mein Körper freut sich sicher auch über eine Pause. Dann gönne ich sie ihm heute mal.

Wobei am Abend eine Schlemmerei ansteht und es Sinn machen würde, im Vorfeld Kalorien zu verbrennen, aber nun denn. Hole ich morgen nach. Falls ich mich nach der Völlerei am heutigen Abend morgen überhaupt bewegen kann. Man wird sehen.

Ansonsten steht ein gechilltes, ruhiges Wochenende an. Halleluja. Dafür liebe ich die Vorweihnachtszeit. Schauen wir mal, ob es auch klappt.

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Ich zwinge mich weiterhin zum 10-Finger-System und es ist weiterhin ein Drama. Naja, was heißt Drama. Es ist halt viel langsamer und der Fokus liegt nahezu komplett bei der Beibehaltung der korrekten Finger-Tasten-Kombination und weniger beim Content. Der entsteht - so habe ich mittlerweile festgestellt - hauptsächlich beim schnellen Runtertippen. Was ich ja gerade nicht tue, denn es geht ja um die Einübung der Fingerhaltung. Bisschen doof, aber da müssen wir nun gemeinsam durch: Ich mit üben, Sie mit grauenhaftem Content. Es kommen aber bestimmt auch wieder bessere Zeiten. Hoffe ich. Für uns.

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Gleich gehts zum Wintergrillen. Es sind harte Zeiten für den Körper.

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Freitag, 5. Dezember 2025
Durchaus produktiv

Es war kalt, es waren viele Leute da, aber es war nicht überfüllt, die Bratwurst (Rostbratwurst - mit Majoran) war lecker und die Kinderpunsche auch gar nicht schlecht. Ist Punsche tatsächlich der Plural von Punsch? Egal.
Die Runde war klein, es war entspannt. Der neueste Tratsch ist auch ausgetauscht. So darf es sein.

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Trotzdem zur üblichen Zeit wach geworden. Hatte den Vorteil, dass der Einkauf in aller Früh und völlig stressfrei in kürzester Zeit erledigt war. Perfekt. Habe diesmal auch nichts vergessen... glaube ich. Danach noch ein bisschen was für die Arbeit gemacht. Die Ruhe, die man an seinem freien Tag hat, ist unbezahlbar. In den zwei Stunden heute ging mehr als an manchen Tagen unter der Woche. Am Schluss noch kurz die Kollegen verabschiedet, die sich schon heute in den Weihnachtsurlaub verkrümeln.

Danach los und ein paar neue Winterstiefel gekauft. Meine alten lösen sich mehr und mehr auf. Discount-Profi, der ich bin, konnte ich ein echtes Schnäppchen machen.

Und last but not least kam ich sogar noch zu einem Mittagspausenlauf (ohne Mittagspause). Ein durchaus produktiver Tag, würde ich mal sagen.

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Donnerstag, 4. Dezember 2025
Auf dem Weg ins Wochenende

Für die Rückfahrt eine Bahn früher zu nehmen erwies sich als kluge Entscheidung. Diesmal kann aber die DB nichts dafür: die S-Bahn, die ich eigentlich nehmen wollte, hätte nicht am Hauptbahnhof gehalten, was ein dortiges Umsteigen verhindert hätte, denn um Umzusteigen muss man physikalisch vor Ort sein, was ich aufgrund des fehlenden Halts nicht gewesen wäre. Die S-Bahn davor hielt noch am Hauptbahnhof, ich saß in eben jener Bahn und alles war gut. War trotzdem ein langer Tag mit viel Zeit in Zügen, aber auch viel an der frischen Luft und Spaß war auch dabei.

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Ich tippe weiterhin im 10-Finger-System, bzw. ich versuche es ...und es fühlt sich (noch) furchtbar an. Logisch, wenn man einen anderen, eigentlich falschen Bewegungsablauf über viele Jahre verinnerlicht hat. Die Finger wollen auch immer wieder zurück in das alte Muster, aber ich zwinge mich, die neue, korrekte Methode beizubehalten. Das ist schwer und vor allem auch erbärmlich langsam. Aber nun denn, da muss ich und da müssen vor allem meine Finger durch. Am Ende werden wir alle froh und glücklich sein, dass wir es durchgezogen haben.

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Heute Abend steht Weihnachtsmarktbesuch Nummer 2 auf dem Programm. Wieder in kleiner Runde. Das scheint der neue Standard zu sein: die Gruppen werden kleiner. Als ob man mit dem Alter plötzlich weniger Zeit zur Verfügung hätte. Das Gegenteil ist der Fall, aber man igelt sich mehr und mehr daheim ein. Die Ruhe nach der Midlife Crisis.

Wird also ein entspannter Abend mit wenig Teilnehmern. Ich werde fahren und somit den Glühweindramen aus dem Weg gehen. Dafür freue ich mich auf die erste Bratwurst der Saison. Dazu noch perfekte Temperaturen für Rock-und-Stiefel-Enthusiastinnen und deren Anhänger. Was will man mehr.

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Weihnachtsmarkt: done.
Ein gechillter Abend.

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Mittwoch, 3. Dezember 2025
Nicht mein Tag

Heute ist Weihnachtsfeier im Headquarter. Bis gestern fand ich das richtig gut, hatte Lust auf die Leute und sogar mit den geplanten Aktivitäten konnte ich mich einigermaßen anfreunden. Dann kam eine blöde Aktion von einem Vorgesetzten und meine Lust ist verflogen. Es geht um drei lächerliche Tage Resturlaub, die nicht ins neue Jahr dürfen.

Den Ärger darüber habe ich mit ins Bett genommen und entsprechend bescheiden habe ich geschlafen. Das kann es ja auch nicht sein. Und wird es auf Dauer auch nicht. Gesundheit geht vor.

NACHTRAG: ist jetzt doch genehmigt. Aber das nächste Mal muss es im alten Jahr verbraten sein. Na meinetwegen. Der ganze Scheiss für nichts und wieder nichts. Meine Güte, haben die Leute keine anderen Hobbys?

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Heute Headquarter bedeutet auch Bahn fahren. Die gute Nachricht: sie fährt. Und auch noch pünktlich. Es ist relativ viel los im Zug, ganz im Gegensatz zum Bahnsteig. Nun denn.
Mitte Dezember kommt der neue Fahrplan und damit ändern sich auch meine Zeiten. Abfahrt ist dann eine halbe Stunde später, die Ankunft im Büro vierzig Minuten später, weil ich eine S-Bahn nicht erreichen werde und die nächste erst zwanzig Minuten später kommt. Bei der Rückfahrt ist ein Umstieg dazu gekommen, was bei der Bahn ja immer ein Risiko darstellt. Mal schauen. Auf jeden Fall kann ich dann länger schlafen. So ich denn länger schlafen könnte...

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Kopfschmerz vom Feinsten. Nicht mein Tag.

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Dienstag, 2. Dezember 2025
Katzenkacke und geöffnete Kniegelenke

Gleich nach dem Aufstehen bemerkt: es riecht seltsam. Was eine Untertreibung ist. Es stank. Was diesen Geruch verströmte war schnell klar und wer dafür verantwortlich war auch: die kleine Katze wars. Es blieben zwei Fragen... warum? Und wo?

Der Ort des Geschehens war schnell gefunden (Flur), das Warum ist weiterhin ein Rätsel. Und auch wieviel in so eine kleine Katze passt. Wow. Ein weiteres Rätsel: warum geht sie nicht raus? Ist ihr zu kalt? Hat sie vergessen, wie die Klappe funktioniert? Vermisst sie ihre Schwester doch mehr als gedacht? Keine Ahnung.

Die Ursache des Gestanks ist entfernt, den Geruch selbst wegzubekommen ist dagegen gar nicht so einfach. Bin aber dran.

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Meine Laune ist weiterhin fragwürdig. Vielleicht sollte ich auch mal in die Wohnung kacken. Gut möglich, dass das hilft. Die kleine Katze wirkt zumindest sehr entspannt...

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Ach ja: Knie hab ich auch. Aber das kann ich hoffentlich einigermaßen abfangen. Muss mal die Orthese suchen. Letzte Woche im TV einen Bericht zu einer neuen Behandlungsmethode bei Arthrose gesehen. Am Ende wird auch da das Kniegelenk "aufgedehnt", um eine etwaige Entzündung auszuheilen. Allerdings geschieht das bei der neuen Methode über eine OP, bei der Metallstäbe in die Knochen gerammt werden, um das "Öffnen" des Gelenks über sechs Wochen aufrecht zu erhalten. Danach braucht es Muskelaufbau usw. Ich denke, ich bleibe vorerst bei der Orthese.

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Montag, 1. Dezember 2025
Fast so schlimm wie erwartet

Man fährt nicht mehr nur nach Willingen oder fliegt nach Malle. Nun werden auch Busse gechartert, um diverse Weihnachtsmärkte unsicher zu machen. Na meinetwegen. Überhaupt scheint der halbe Ort unterwegs zu sein in Sachen Party, denn während die einen Weihnachtsmärkte als Ziel ausmachen, sind andere auf Kreuzfahrt und lassen sich auf offener See die salzige Luft um die Ohren wehen und den harten Stoff die Kehle hinunter rinnen. Bei dem Gruppenbild bin ich etwas erschrocken. Zwei der Teilnehmer machen keinen gesunden Eindruck. Ich habe die Beiden schon länger nicht mehr gesehen; deshalb ist der Unterschied vielleicht auch so drastisch. Aber so ist es nunmal, man hat es ja auch ein bisschen selbst in der Hand, ob man sich für eine All-inkl-Kreuzfahrt oder einen Klinikaufenthalt entscheidet.

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Der Tag war fast so schlimm wie befürchtet. Naja, zum Teil. Einiges war weniger schlimm als gedacht, einiges kam aber ungeplant dazu und war dann schlimmer. In Summe war es dann so schlimm wie erwartet. Fast.

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Sonntag, 30. November 2025
Adventssonntag in Müde

30. November. 1. Advent. So schnell geht das manchmal.

Gestern da gestanden, wo Helmut Kohl dereinst allerhand Staatsgäste zu Saumagen genötigt hat. Ich wurde zu Schnaps und warmen Likören gezwungen, musste aber danach keine wichtigen Papiere mehr unterschreiben. Oder vielleicht doch und ich weiß es nur nicht mehr. Egal. War ein schöner Abend bei angenehmen Temperaturen und netten Gesprächen. Einziges Manko: Für schmerzfreie Nächte auf einer Schlafcouch bin ich einfach zu alt.

Dabei wäre guter Schlaf so wichtig gewesen, denn die kommende Woche wird anstrengend. Mit Ansage und mit Garantie. Die Freude ist schon jetzt sehr groß und kaum zu bändigen. Dafür ist aber auch der Urlaub rund um Weihnachten in greifbarer Nähe. Ein kleiner Trost. Immerhin.

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Samstag, 29. November 2025
Kekse

Gestern dann doch in die Weihnachtsplätzchenproduktion eingestiegen. Vanillekipferl und aus Vanillekipferlteig gefertigte, ausgestochene Plätzchen. Die, bei denen Marmelade drauf kommt und dann noch ein Deckel. Viel zuviel Aufwand aus meiner Sicht, aber ist halt Tradition. Manchmal hat "Das haben wir schon immer so gemacht ja durchaus seine Daseinsberechtigung. Allerdings steht die Verzehrgeschwindigkeit in keinem Verhältnis zur Produktionszeit. Aber das ist ja bei vielen zubereiteten Speisen der Fall. Man steht stundenlang in der Küche und verputzt ist alles in Rekordzeit. Naja, das ganze Prozedere hat immerhin etwas Zen-artiges. Teig herstellen, Teig kneten, Teig ausrollen, Teig ausstechen, usw. Was will man auch sonst tun an einem Freitag Abend.

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Freitag, 28. November 2025
Antizyklische Nussproduktion

Um 9 Uhr hole ich sie ab. Passend dazu ist der Tag düster und grau. Kein schöner Tag für eine Verabschiedung im Wald, aber das muss ja auch nicht heute sein. Ich hoffe, die "Box" ist nicht wie ein Schuhkarton. Und überhaupt ist der Gedanke, sie in einer Box hier irgendwo rumstehen zu haben seltsam. Aber was ist schon normal in solchen Momenten. Man hat das - zum Glück - ja nicht so oft. Außer man ist Bestatter.

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Um 10 Uhr habe ich einen Call. An meinem freien Tag. Den Dienstleister in mir kriege ich wohl nicht mehr raus, aber okay. Damit kann ich leben.

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In der Küche stehen 1,5 Kilo Mandeln, die gebrannt werden wollen. Wird so langsam mal Zeit, wenn das noch vor Weihnachten über die Bühne gehen soll. Andererseits: antizyklische produzieren hat ja auch was - außer Abnehmer, denn nach den Feiertagen wird niemand mehr Lust auf zuckersüße Nüsse und übermäßig viele Kalorien haben. Bliebe mehr für mich, aber das ist ja nicht die Idee dahinter.

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Ich übe übrigens weiterhin das 10-Finger-System. Das bedeutet aber auch, dass man möglichst nicht zwischendurch in sein eigenes Wievielauchimmerfinger-System zurückfallen soll. Gar nicht so einfach. Mit 10 Fingern geht es (noch) viel langsamer als auf die gewohnte chaotische Art und Weise, aber am Ende wird es sich auszahlen. Ich bleibe also tapfer dran.

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Donnerstag, 27. November 2025
Ü30-Party in der Großraumdisco

Es fühlt sich noch viel zu früh an für Weihnachten, dabei steht am Wochenende schon der erste Weihnachtsmarktbesuch an. Verrückt. Die Leute, bei denen ich auf den Balkon schauen kann, haben selbigen auch schon ausgiebig illuminiert. Es ist jedes Jahr die gleiche Lichterkette, die blinkt, als gäbe es kein Morgen. Ich hoffe, dass der Sohn, der kognitive Beeinträchtigungen hat, zum einen sein Zimmer nicht nach hinten raus hat und er vor allem nicht sensibel auf grell-blitzblinkende Lichter reagiert. Ansonsten wäre es nicht verwunderlich, wenn die Weihnachtszeit für ihn die beschissenste Zeit des Jahres ist.

Der Weihnachtsmarkt am Wochenende ist in der Toskana Deutschlands. Inklusive Übernachtung. Ich bin gespannt, denn in der Ecke gibt es durchaus sehr schöne Weihnachtsmärkte, es gibt aber auch welche, die den Namen "Weihnachtsmarkt" nicht verdient haben. Vier Buden, davon zwei von irgendwelchen mies gelaunten Dorfvereinsmenschen, die bei der Dienstauslosung verloren haben. Man muss dann hoffen, dass es kalt genug ist, damit der Waffelteig, der stundenlang offen rumsteht, kein Eigenleben entwickelt. Oder vielleicht wäre in solchen Momenten gerade das gut - ein vergorener, psychoaktiver Waffelteig. Wenn sich das herumspräche, wäre für einen regen Besucheransturm garantiert. Allerdings auch vom Ordnungsamt und der Polizei aus der nächstgrößten Stadt (die Dorfpolizisten können nicht: die haben Dienst an der anderen Bude, wo es Glühwein und ganz neu "Glüh-Gin" gibt).

Aber ich bin guter Dinge, dass es ein schöner Weihnachtsmarkt ist, der mit ein paar mehr Buden und auch anderen Dingen außer Waffeln und Glühwein aufwartet. Ansonsten - so habe ich im Internet gesehen - wäre am späteren Abend noch eine Ü30-Party in der dort ansässigen Großraumdisco. Na dann.

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