Samstag, 1. Februar 2025
Gescannt und karthografiert
Ein ereignisreicher Tag war das gestern. Nach dem viel zu früh wach und viel zu viel Kaffee beim Radiologen gewesen. Wobei es Radiologische Praxis heißen muss, denn einen Radiologen habe ich keinen gesehen, da waren nur weibliche Personen (außer bei den Patienten; hier waren auch Männer) zugange. Also Radiologie. Da war ich. Zum Glück nicht lange, sonst hätte sich der morgendliche viel zu viele Kaffee eventuell gerächt. Die Radiologie ist aber top organisiert; das geht wie am Fließband. Ich war zwanzig Minuten vor meinem Termin dort, musste an einem iPad meine Daten updaten, dann wurde ich schon zum Umziehen gerufen und dann ging es auch schon los. Der Scan ging schnell, also ich wieder in die Kabine zum Anziehen ging, wurde schon der nächste Patient aus der anderen Kabine gerufen, damit auch er wenn schon nicht er- so denn wenigstens durchleuchtet werde. Zehn Minuten nach meinem Termin war ich durch und auch schon wieder auf dem Weg zum Parkhaus. Faszinierend. Die Bilder könnte ich mir jetzt schon online anschauen, in zwei Werktagen ist auch der Bericht online. Nur der überweisende Arzt bekommt die Infos via Fax. Stand zumindest auf einem Zettel in der Umkleidekabine. Wenn das wirklich alles sein sollte, was beim Orthopäden landet, kriegt der gerne meinen Link für Bilder und Bericht. Scheiß auf Datenschutz.
Am späten Vormittag war das Knie also vermessen und karthografiert. Meine nächste Anlaufstelle war der Baumarkt. Auch diese Mission war erfolgreich - Details folgen zu einem anderen Zeitpunkt. Danach führte mich mein Weg in den Supermarkt. Ich hatte Bedenken, dass ich dort auf Massen von konsumfreudigen Menschen treffen würde. Dem war aber nicht so. Es war nicht leer, aber auch nicht das erwartete Gedrängle, Geschubse und zu Hunderten an der Kasse anstehen. Der Supermarkt ist übrigens so klein, dass kein Platz für diese Selbstscannerkassen ist. An die habe ich mich noch nicht so recht gewöhnt. Außer bei IKEA, aber wann bin ich da schon.
Gestern hatte ich dann auch das erste Mal die Bonus App im Einsatz, von deren Werbung man nirgends verschont wird (TV, Webseiten, Plakate, Bahnhofsscreens). Ich bin also auch ein Opfer. Allerdings eins mit 5 Euro Starterbonus und einem Einkaufsverhalten, dass deren Algorithmen noch ins Schwitzen bringen wird.
Zuhause angekommen, wurden die Einkäufe verräumt, die Beute aus dem Baumarkt ihrem Bestimmungszweck zugeführt (Es hat funktioniert!), ein Apfel in kleine und kleinste Teile zerkleinert, mit Joghurt, Zimt und Kardamon angerührt, mit Sonnenblumenkernen und Chia Samen gekrönt und für den späteren Verzehr wieder im Kühlschrank geparkt. Ich ging derweil eine kleine Runde laufen.
Eigentlich wäre ich am Nachmittag für einen Nachmittagsschlaf bereit gewesen, aber habe es bleiben lassen, damit der Nachtschlaf nicht neidisch wird. War dann eh mit Duschen, Körperhygiene im Allgemeinen und Katze kraulen beschäftigt. Da bleibt eh nur wenig Zeit für Schlaf. Nimmt alles einiges an Zeit in Anspruch, weil: ist beides groß. Körper und Katze.
Am späten Vormittag war das Knie also vermessen und karthografiert. Meine nächste Anlaufstelle war der Baumarkt. Auch diese Mission war erfolgreich - Details folgen zu einem anderen Zeitpunkt. Danach führte mich mein Weg in den Supermarkt. Ich hatte Bedenken, dass ich dort auf Massen von konsumfreudigen Menschen treffen würde. Dem war aber nicht so. Es war nicht leer, aber auch nicht das erwartete Gedrängle, Geschubse und zu Hunderten an der Kasse anstehen. Der Supermarkt ist übrigens so klein, dass kein Platz für diese Selbstscannerkassen ist. An die habe ich mich noch nicht so recht gewöhnt. Außer bei IKEA, aber wann bin ich da schon.
Gestern hatte ich dann auch das erste Mal die Bonus App im Einsatz, von deren Werbung man nirgends verschont wird (TV, Webseiten, Plakate, Bahnhofsscreens). Ich bin also auch ein Opfer. Allerdings eins mit 5 Euro Starterbonus und einem Einkaufsverhalten, dass deren Algorithmen noch ins Schwitzen bringen wird.
Zuhause angekommen, wurden die Einkäufe verräumt, die Beute aus dem Baumarkt ihrem Bestimmungszweck zugeführt (Es hat funktioniert!), ein Apfel in kleine und kleinste Teile zerkleinert, mit Joghurt, Zimt und Kardamon angerührt, mit Sonnenblumenkernen und Chia Samen gekrönt und für den späteren Verzehr wieder im Kühlschrank geparkt. Ich ging derweil eine kleine Runde laufen.
Eigentlich wäre ich am Nachmittag für einen Nachmittagsschlaf bereit gewesen, aber habe es bleiben lassen, damit der Nachtschlaf nicht neidisch wird. War dann eh mit Duschen, Körperhygiene im Allgemeinen und Katze kraulen beschäftigt. Da bleibt eh nur wenig Zeit für Schlaf. Nimmt alles einiges an Zeit in Anspruch, weil: ist beides groß. Körper und Katze.
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Freitag, 31. Januar 2025
Peppa Wutz zum Frühstück
Diese fucking innere Uhr. Aber nun denn; lieber zu früh aufwachen als zu spät. Zu spät wäre allerdings nach 9.45 Uhr gewesen, zu früh kurz nach Sechs (wie geschehen). War schon stolz, dass ich nicht unterbewusst und aus reiner Routine den Wecker gestellt habe, wäre letztendlich aber auch egal gewesen. War ja trotzdem wach.
Früher Vogel fängt den Wurm. Ich brauche keinen Wurm. Ich habe keinerlei Lust auf jedweden Wurm. Bin wurmlos glücklich. Aber wach. Die im Frühstücksfernsehen haben viel zu gute Laune und dann warnen sie auch noch extra und ich Trottel renne trotzdem ins offene Messer. Die Ankündigung war, dass nach den Nachrichten um Sieben Jens Spahn im Gespräch sein wird. Genug Vorlaufzeit, um auszuschalten. Habe ich nicht. Auch nicht, als die erste Frage an ihn kam und auch nicht als die erste Antwort kam. Das wäre der Zeitpunkt gewesen, sich zu verabschieden. Habe ich nicht. Es war - natürlich - erbärmlich. Aber ich möchte nicht weiter über Politik nachdenken. Ich werde wählen (Briefwahl), aber das ganze Gerede, Getue, Gemache bis zur Wahl, versuche ich auszublenden. Es tut mir nicht gut.
Ich habe gestern nach der Möglichkeit geschaut, einzelne Nachrichten auszublenden, aber leider nichts gefunden. Ich kann komplette Webseiten sperren; das teste ich gerade. Spiegel und Süddeutsche kriegen nur noch ein bestimmtes Zeitfenster und -kontingent, ansonsten kommt die Nachricht im Browser, dass das jetzt gerade nicht geht. Das ist nur am Rechner eingerichtet; ich bräuchte das wahrscheinlich auch noch fürs Handy und iPad. Also eher die chinesische Lösung, denn meine Frickelei. Aber es ist ein Anfang. Nur leider nicht ideal, denn eigentlich habe ich nichts gegen Spiegel und Süddeutsche, aber die bereiten naturgemäß auch Themen auf, die mir aktuell nicht gut tun. Trump, Merz, noAfD, ... Ich würde gerne thematisch ausblenden. Also Spiegel und Süddeutsche dürfen gerne auch weiterhin Gast in meinem Browser sein, aber da stehen nur Dinge übers Dschungelcamp, Tests „Wie finde ich den perfekten Wasserkocher?“, Haushaltstipps und Kochrezepte. Wohlfühljournalismus. Es dürfen natürlich auch härtere Themen kommen: Wenn Till Schweiger mal wieder besoffen rumgepöbelt zum Beispiel. Oder dass der Brexit eine blöde Idee war und die Engländer nun weniger Geld haben. Schadenfreude geht immer. Culcha Candela und die Weigerung auf einem 18ten Geburtstag zu spielen: her damit. Aber alles andere bitte nicht.
Das sollte technisch doch irgendwie möglich sein. Artikel, die bestimmte Keywords enthalten, werden ausgeblendet. Da darf dann gerne ein weißer Fleck auf der Seite sein. Erinnert dann an früher, wenn Artikel aus gedruckten Zeitungen ausgeschnitten wurden und da plötzlich eine Lücke klaffte (leider auch auf der unbeteiligten Rückseite). Aber leider habe ich keine Lösung dafür gefunden und deshalb muss ich selbst aufpassen, was ich medial konsumiere und wovon ich besser die Finger lasse. Das ist gar nicht so einfach, aber wichtig.
Ich könnte zum Beispiel auch das Frühstücksfernsehen am Morgen ignorieren. Dass es da nicht nur um Häkeln und Katzenstreicheln geht ist ja eigentlich auch klar und wenn der Tag schon mit Krieg, Idiotie und sonstigen schlechten Nachrichten beginnt, ist das sicher ein schlechter Start für alles, was danach kommt. Also ab sofort entweder gar nichts mehr oder KiKa. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob meine Laune mit Peppa Wutz kurz nach dem Aufstehen besser wäre.
Früher Vogel fängt den Wurm. Ich brauche keinen Wurm. Ich habe keinerlei Lust auf jedweden Wurm. Bin wurmlos glücklich. Aber wach. Die im Frühstücksfernsehen haben viel zu gute Laune und dann warnen sie auch noch extra und ich Trottel renne trotzdem ins offene Messer. Die Ankündigung war, dass nach den Nachrichten um Sieben Jens Spahn im Gespräch sein wird. Genug Vorlaufzeit, um auszuschalten. Habe ich nicht. Auch nicht, als die erste Frage an ihn kam und auch nicht als die erste Antwort kam. Das wäre der Zeitpunkt gewesen, sich zu verabschieden. Habe ich nicht. Es war - natürlich - erbärmlich. Aber ich möchte nicht weiter über Politik nachdenken. Ich werde wählen (Briefwahl), aber das ganze Gerede, Getue, Gemache bis zur Wahl, versuche ich auszublenden. Es tut mir nicht gut.
Ich habe gestern nach der Möglichkeit geschaut, einzelne Nachrichten auszublenden, aber leider nichts gefunden. Ich kann komplette Webseiten sperren; das teste ich gerade. Spiegel und Süddeutsche kriegen nur noch ein bestimmtes Zeitfenster und -kontingent, ansonsten kommt die Nachricht im Browser, dass das jetzt gerade nicht geht. Das ist nur am Rechner eingerichtet; ich bräuchte das wahrscheinlich auch noch fürs Handy und iPad. Also eher die chinesische Lösung, denn meine Frickelei. Aber es ist ein Anfang. Nur leider nicht ideal, denn eigentlich habe ich nichts gegen Spiegel und Süddeutsche, aber die bereiten naturgemäß auch Themen auf, die mir aktuell nicht gut tun. Trump, Merz, noAfD, ... Ich würde gerne thematisch ausblenden. Also Spiegel und Süddeutsche dürfen gerne auch weiterhin Gast in meinem Browser sein, aber da stehen nur Dinge übers Dschungelcamp, Tests „Wie finde ich den perfekten Wasserkocher?“, Haushaltstipps und Kochrezepte. Wohlfühljournalismus. Es dürfen natürlich auch härtere Themen kommen: Wenn Till Schweiger mal wieder besoffen rumgepöbelt zum Beispiel. Oder dass der Brexit eine blöde Idee war und die Engländer nun weniger Geld haben. Schadenfreude geht immer. Culcha Candela und die Weigerung auf einem 18ten Geburtstag zu spielen: her damit. Aber alles andere bitte nicht.
Das sollte technisch doch irgendwie möglich sein. Artikel, die bestimmte Keywords enthalten, werden ausgeblendet. Da darf dann gerne ein weißer Fleck auf der Seite sein. Erinnert dann an früher, wenn Artikel aus gedruckten Zeitungen ausgeschnitten wurden und da plötzlich eine Lücke klaffte (leider auch auf der unbeteiligten Rückseite). Aber leider habe ich keine Lösung dafür gefunden und deshalb muss ich selbst aufpassen, was ich medial konsumiere und wovon ich besser die Finger lasse. Das ist gar nicht so einfach, aber wichtig.
Ich könnte zum Beispiel auch das Frühstücksfernsehen am Morgen ignorieren. Dass es da nicht nur um Häkeln und Katzenstreicheln geht ist ja eigentlich auch klar und wenn der Tag schon mit Krieg, Idiotie und sonstigen schlechten Nachrichten beginnt, ist das sicher ein schlechter Start für alles, was danach kommt. Also ab sofort entweder gar nichts mehr oder KiKa. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob meine Laune mit Peppa Wutz kurz nach dem Aufstehen besser wäre.
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Donnerstag, 30. Januar 2025
Kalt am Morgen
Und plötzlich ist es am Morgen wieder eisig kalt. Hat bestimmt was mit Luftmassengrenzen oder so zu tun, ist mir auch egal und eigentlich ist mir auch egal, ob es am Morgen kalt da draußen ist. Mir fiel nur auf, dass sich die große Katze beim allmorgendlichen Frühstücksgekuschle (ich trinke einen Kaffee im Sessel, sie springt auf den Schoß, wird ausführlich gestreichelt und schnurrt dabei wie ein frisch geladener Vibrator) sehr kalt anfühlt - trotz vorhandenem Puls. Ich bin mir nicht sicher, meine aber, dass tote Katzen auch nicht schnurren, ergo ist es draußen wohl kalt (denn von dort kam sie). Tja, ist der Winter wohl doch noch nicht vorbei. Im Home Office ist man dem Wetter weniger ausgeliefert, man kriegt eigentlich nur die visuellen Merkmale der Wetters mit: Sonne scheint, es regnet, bewölkt, Schnee, Hagel. Aber letztlich ist es egal - vielleicht bis auf Blitz und Donner während eines Video-Calls. Das sieht wahrscheinlich doof aus; hatte ich aber noch nicht. Wir haben großes Glück mit unserem grottigem Netzwerk und müssen die Kameras öfter mal deaktivieren, damit überhaupt irgendwas geht. Und die meiste Zeit ist mein Redeanteil auch nicht übermäßig groß; da kann ich auch das Mikro kurz ausschalten. Es wäre also auch gar kein Problem, wenn es gewaltig und lautstark donnern und zeitgleich ob der Blitze erst taghell und danach (Blitzeinschlag) stockdunkel wäre. Hatten wir aber wirklich noch nicht. Oder ich habs vergessen. Oder verdrängt. Vielleicht kam es zu einem Kugelblitz, der durch den Kamin kam, mich traf, schwupp Amnesie, Blitz wieder raus und ich bin weiterhin der Meinung, dass es bisher blitz- und donnerfrei blieb bei den Video-Calls. Das mit dem Kugelblitz ist übrigens keine bloße Fantasie - ich erinnere hier an Tim und Struppis „Die sieben Kristallkugeln“. Okay, das ist ein Comic und somit im weitesten Sinne wahrscheinlich auch Fantasie, aber egal.
Es ist plötzlich wieder kalt am Morgen, aber das ist nicht so schlimm: die Katze ist mittlerweile wieder warm gekuschelt.
Es ist plötzlich wieder kalt am Morgen, aber das ist nicht so schlimm: die Katze ist mittlerweile wieder warm gekuschelt.
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Mittwoch, 29. Januar 2025
Wake me up
Diese paar Minuten, die man vor dem Wecker aufwacht, sind Gold wert. Wenn der Tag entspannt und mühelos beginnt und nicht durch einen Herzinfarkt - ausgelöst durch ein Geräusch, das einen aus dem Tiefschlaf holt. Und es gibt einfach keinen Ton, der sich zum Wecken eignet. Weder Radio („Die besten Hits von heute“ oder noch schlimmer: die aktuellen Nachrichten), noch Piepen und auch keine Naturgeräusche. Ich habe auch einen Wecker, der einen Sonnenaufgang simuliert und kurz vor dem ultimativen Weckzeitpunkt mit Vogelgezwitscher aufwartet. Man soll dadurch „entspannt aufwachen“ und ebenso entspannt in den Tag starten. Das funktioniert bei mir aber nicht so wirklich. Das liegt an dieser langen Aufwachphase (die man selbst definieren kann, aber fünf Minuten wären ja Mumpitz), in denen der Wecker das Licht langsam hochdimmt. Ich bin genervt, wenn ich davon aufwache und ärgere mich (Sinngemäß: was soll denn der Scheiss jetzt?). Ich bin auch beim normalen Weckton genervt und ärgere mich, aber da bin ich zu sehr mit dem drohenden Herzinfarkt beschäftigt, sodass das Ärgern und Genervtsein auf der Prioritätenliste nicht ganz oben steht.
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Dienstag, 28. Januar 2025
Im Büro
Ich lästere nie wieder über Kollegen. Es war tatsächlich so laut wie gestern beschrieben, aber es waren nur am Rande private Themen; die meiste Zeit waren es fach- und themenspezifische Besprechungen. Das machte es allerdings nicht leiser und die Kopfhörer waren permanent im Einsatz. Grundsätzlich gut, heute allerdings nicht so, denn ich vielleicht habe ich doch ein paar Dinge verpasst, die mir im Nachhinein erklären könnten, was das sollte, was geschah, als ich gerade auf dem Weg zur Bahn war. Da sagte mir der eine Kollege, dass ich ihn bei meinem nächsten Termin im Headquarter nicht mehr antreffen werde, denn heute sei sein letzter Tag. Und zwischen den Zeilen klang durch, dass es nicht unbedingt in seinem Sinne gelaufen ist. Nun braucht es also den Flurfunk um an Details zu kommen, aber der funkt manchmal so träge und ich bin so neugierig.
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Montag, 27. Januar 2025
Ruhige Kugel
In den Videocalls ist die Stimmung ganz gut; man würde nichts vermuten, wenn man nicht weiß, wie es im Hintergrund brodelt. Da ich weiß, dass es brodelt, amüsiere ich mich königlich über den ach so netten Umgang miteinander. Gute Miene zum bösen Spiel. Aber vielleicht habe ich ja auch was verpasst, vielleicht kam es zur großen Aussprache, es ist alles gut, Friede, Freude, Eierkuchen. Wäre wünschenswert, ist aber wahrscheinlich nicht der Fall. Eigentlich würde ich beide morgen live und in Farbe zusammen erleben - hätte es nicht eine Terminverschiebung gegeben. Somit keine Aussicht auf ein Handgemenge oder einen nonverbalen Schlagabtausch. Ist mir ganz recht, ich kann sowas nicht gut ab. Im TV geht sowas. Stromberg, Jerks usw. ...großartig! Aber so im direkten Umfeld, vor meiner Nase, bei Leuten, die ich kenne und ohne Fluchtmöglichkeit? Neee, lieber nicht. Und somit wird der Besuch im Headquarter zumindest diesbezüglich stressfrei. Ob das für alle Bereiche gilt, bleibt abzuwarten. Immerhin wird beim temporärer Arbeitsplatz morgen in einer Abteilung sein, für die Stress ein Fremdwort ist. So ganz genau weiß ich gar nicht, was sie machen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen nennenswerten Output gibt. Als Mithörer (weil halt nun mal im Raum anwesend) der Gespräche und Team-Calls bin sogar ich am Ende des Tages so dermaßen durchgechillt, dass mein Ruhepuls am unteren Limit herumpochert und mir nichts und niemand etwas kann. Das hält den ganzen Abend über an. Eigentlich sollte mir der Lohn an diesem Tag von der Krankenkasse überwiesen werden - so gut ist mein Blutdruck selten und mein Stresslevel ist im grünsten aller grünen Bereiche. Leider zeigen sich aber erste Wolken an diesem sonnigen Arbeitshimmel. Schuld sind die anstehenden Bundestagswahlen und die Meinungen dazu. Seufz. Aber ich habe ja meine Noise Cancelling Kopfhörer. Ich muss nur darauf achten, diese rechtzeitig zu aktivieren.
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Sonntag, 26. Januar 2025
Sorry Wissenschaft
Obwohl der Körper wieder einigermaßen im Gleichgewicht ist und auch der Schlaf ganz okay war (ein Zeichen, dass es sich tatsächlich wieder so ein bisschen einpendelt) auf einen Lauf am Morgen verzichtet. Das war ein bisschen schade, denn es wäre sicher schön gewesen: strahlender Sonnenschein, für die Jahreszeit angenehme Temperaturen. War mir aber noch zu gefährlich. Ein Tag Erholung sollte ich dem Körper schon noch gönnen und habe das auch getan. Sport bestand somit aus vom der Couch aufstehen und anderen Leuten zuschauen, wie sie aus Skiern Berge hinunter rasten oder auf Zielscheiben schossen. Kann man auch mal machen. Morgen sollte dann aber wirklich alles überstanden sein und dann war es das auch mit Ausreden.
Ich erinnere mich an eine ähnliche Situation irgendwann im letzten Jahr. Ich bin morgens aufgewacht, war noch etwas müde, aber sowas kann ja vorkommen. Eine Stunde später war mir etwas flau im Magen und eine halbe Stunde später hing ich über der Schüssel und entleerte den Magen. Danach war mir zwar nicht mehr schlecht, aber ich war fertig. So richtig fertig. Ich meldete mich krank, bin ins Bett und habe bis zum nächsten Morgen mehr oder weniger nur geschlafen. Nach dem Aufstehen war ich zwar noch wackelig auf den Beinen, aber ansonsten fit. Arbeiten war dann (Home Office sei Dank) auch kein Problem.
Nun würde mich interessieren, was diese Aktion sollen. Es ist ja grundsätzlich schön, dass ich nicht tage- oder gar wochenlang flach liege, aber woran liegt das? Ist mein Körper einfach eine Maschine, der auch die übelsten Viren nichts bzw. nur wenig anhaben können? Dem widerspricht meine Corona-Erfahrung. Hatte es nur einmal, da aber ausgiebig und mehr als dieser "kleine Schnupfen", von dem andere hin und wieder berichten. Vielleicht habe ich mir da aber auch die Abwehrkräfte erkämpft, die mich nun an den Rande einer Immunität bringen. Vielleicht habe ich auch einfach nur Glück und eventuell sind das, was ich da hatte, halt auch einfach nur Kinkerlitzchen, die andere erst gar nicht bemerken oder nebenbei wegatmen würden, mich hauen sie aber für 24 Stunden um. Ich würde meinen Körper ja in den Dienst der Wissenschaft stellen, die das gerne untersuchen darf, nur leider kommt der Mist immer völlig aus der Kalten. Es kündigt sich nicht wirklich an, es ist plötzlich da und dann so schnell, dass es zu spät wäre für Wissenschaft. Ich werde also weiterhin mit gelegentlichen Einschlägen leben müssen und wenn die so schnell wieder weg sind, wie sie kommen, kann ich ja auch ganz gut damit leben. Tut mir nur etwas leid für die Wissenschaft.
Ich erinnere mich an eine ähnliche Situation irgendwann im letzten Jahr. Ich bin morgens aufgewacht, war noch etwas müde, aber sowas kann ja vorkommen. Eine Stunde später war mir etwas flau im Magen und eine halbe Stunde später hing ich über der Schüssel und entleerte den Magen. Danach war mir zwar nicht mehr schlecht, aber ich war fertig. So richtig fertig. Ich meldete mich krank, bin ins Bett und habe bis zum nächsten Morgen mehr oder weniger nur geschlafen. Nach dem Aufstehen war ich zwar noch wackelig auf den Beinen, aber ansonsten fit. Arbeiten war dann (Home Office sei Dank) auch kein Problem.
Nun würde mich interessieren, was diese Aktion sollen. Es ist ja grundsätzlich schön, dass ich nicht tage- oder gar wochenlang flach liege, aber woran liegt das? Ist mein Körper einfach eine Maschine, der auch die übelsten Viren nichts bzw. nur wenig anhaben können? Dem widerspricht meine Corona-Erfahrung. Hatte es nur einmal, da aber ausgiebig und mehr als dieser "kleine Schnupfen", von dem andere hin und wieder berichten. Vielleicht habe ich mir da aber auch die Abwehrkräfte erkämpft, die mich nun an den Rande einer Immunität bringen. Vielleicht habe ich auch einfach nur Glück und eventuell sind das, was ich da hatte, halt auch einfach nur Kinkerlitzchen, die andere erst gar nicht bemerken oder nebenbei wegatmen würden, mich hauen sie aber für 24 Stunden um. Ich würde meinen Körper ja in den Dienst der Wissenschaft stellen, die das gerne untersuchen darf, nur leider kommt der Mist immer völlig aus der Kalten. Es kündigt sich nicht wirklich an, es ist plötzlich da und dann so schnell, dass es zu spät wäre für Wissenschaft. Ich werde also weiterhin mit gelegentlichen Einschlägen leben müssen und wenn die so schnell wieder weg sind, wie sie kommen, kann ich ja auch ganz gut damit leben. Tut mir nur etwas leid für die Wissenschaft.
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Samstag, 25. Januar 2025
Zahnlos
Der großen Katze fehlt ein Zahn. Nicht irgendeiner, sondern der spitze Eckzahn oben links (von mir aus gesehen). Keine Ahnung, wo der abgeblieben ist. Ich erinnere mich an keine blutigen Szenen oder mehr als das übliche Gejammer (das aber meist auf nahenden Hungertod und/oder fehlende Streicheleinheiten hinweisen soll). Ich wüsste auch um kein Szenario, bei dem der Zahn auf der Strecke hätte bleiben sollen. Vielleicht bei der letzten Narkose? Kriegen Katzen da auch einen Schlauch in den Hals zwecks Beatmung? Wurde da dann versehentlich der Zahn ausgeschlagen? Aber das hätte man dann doch gesehen, sie hätte sicher Probleme beim Fressen gehabt (oder sich zumindest gewundert - andererseits... der Hunger ist ja immer so mächtig; da tritt alles andere in den Hintergrund), hatte sie aber nicht. Sehr seltsam. Ihr macht das aber anscheinend nichts aus. Sie ist guter Dinge, zahnlos zwar, aber fröhlich. Es sind schließlich auch noch genug andere Zähne vorhanden; von den spitzen Dingern gibt es ja auch noch drei. Das Trockenfutter kann sie knacken wie eh und je und sie sieht auch keineswegs so aus, als würde sie am Hungertuch nagen. Eher im Gegenteil.
Vielleicht ist es auch nur wahre Liebe und sie möchte mir nacheifern. Mir fehlt auch ein Zahn, aber da man das nicht sieht (außer wenn ich mit offenem Mund durch die Gegend laufe - mache ich aber selten), lass ich das so. Die Lücke zu füllen wäre nämlich langwierig, schmerzhaft und teuer. Langwierig, schmerzhaft und teuer hatte ich schon mal, nannte sich Ehe, brauche ich nicht mehr. Deshalb Lücke. Die hat auch die perfekte Größe: es passt genau ein Tic Tac quer rein. Wenn es da klemmt, löst es sich langsamer aus als beim aktiven Lutschen und man hat länger was davon. Auch der Atem bleibt länger frisch. Klar, der Zucker sorgt wahrscheinlich für Karies bei dem umliegenden Zähnen, aber irgendwas ist ja immer.
Vielleicht ist es auch nur wahre Liebe und sie möchte mir nacheifern. Mir fehlt auch ein Zahn, aber da man das nicht sieht (außer wenn ich mit offenem Mund durch die Gegend laufe - mache ich aber selten), lass ich das so. Die Lücke zu füllen wäre nämlich langwierig, schmerzhaft und teuer. Langwierig, schmerzhaft und teuer hatte ich schon mal, nannte sich Ehe, brauche ich nicht mehr. Deshalb Lücke. Die hat auch die perfekte Größe: es passt genau ein Tic Tac quer rein. Wenn es da klemmt, löst es sich langsamer aus als beim aktiven Lutschen und man hat länger was davon. Auch der Atem bleibt länger frisch. Klar, der Zucker sorgt wahrscheinlich für Karies bei dem umliegenden Zähnen, aber irgendwas ist ja immer.
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24 Stunden Grippe
Das kam plötzlich und unerwartet. Gestern morgen war noch alles okay, nicht sonderlich gut geschlafen, aber das war schon die ganze Woche so. Um 9 Uhr zum Frisör, danach noch schnell einkaufen. Zuhause einen Kaffee, dann Laufen gegangen. Der Lauf war so naja, aber egal. Waren auch nur fünf Kilometer. Um halb Zwölf spätes Frühstück. Auch keine Problem. Um halb Zwei eine bleierne Müdigkeit; deshalb ins Bett. Eine halbe Stunde gedöst, aber eiskalte Füße gehabt. Aufgestanden und dann richtig gefroren. Unter die heiße Dusche, dies sehr lange. Die Kälte war überall. Und wollte auch danach nicht weggehen. Gegen 16 Uhr kam die Übelkeit. Den restlichen Abend auf der Couch liegend verbracht. Das ging eigentlich. Um 22 Uhr aufgestanden und leicht schwankend (der Kreislauf wollte nicht so recht) in die Küche, um ein Glas Wasser zu trinken. Beim Zähnputzen gemerkt, dass ich kurz davor war, mich zu übergeben. Mich direkt wieder hingelegt und liegen geblieben. Mies geschlafen, aber immerhin doch ein bisschen. Heute morgen um halb Neun aufgestanden. Der Kreislauf ist noch wacklig, aber Kaffee und Wasser bleiben vorerst drin. Ich fühle mich auch besser. Keine Ahnung, was das nun wieder war.
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Donnerstag, 23. Januar 2025
Armer Frosch
Eigentlich wollte ich die Nachrichten ignorieren, egal um was es sich dreht - darum wissend, dass es mir nicht gut tut, dem ganzen Irr- und Wahnsinn ausgesetzt zu sein. Aber das sagt sich so leicht. Der Irr- und Wahnsinn ist überall und allgegenwärtig; man kann dem nicht entgehen oder zumindest habe ich noch keine Lösung gefunden. Ich hoffe, ich kriege das noch nicht, denn es nagt schon an mir und das gleich zu Anfang eines neuen Jahres (Sinnbild für Erneuerung, jetzt wird es besser, dieses Mal wird es nicht so schlimm) ...das ist nicht gut.
Das kommt schleichend. Es ist nicht so, dass man von jetzt auf nachher zusammenbricht. Okay, doch, am Ende schon, aber bis das passiert, ist es ein Prozess. Ein relativ langer sogar. Den bemerkt man allerdings nicht immer. Das ist so ein bisschen wie der Frosch im Wasser, das ganz langsam immer heißer wird und am Ende kocht der da, weil er es nicht gemerkt hat. Bei mir ist es gerade kuschelig warm, das Wasser. Die Wärme, die es braucht, wenn man von draußen kommt, wo es kalt is, wo ein eisiger Wind um die Häuser weht und fiese kleine Schneekristalle ziepen, wenn sie auf das Gesicht treffen. Die Wärme, die einem einen wohligen Schauer durch den Körper jagt, wenn man sich in die Wanne setzt und das Wasser die durchgefrorenen Glieder umspült. Es gibt in Japan diese heißen Quellen, deren Hitze den Körper beim Baden durchdringen und bis in den Kern erwärmen. Diese Quellen, in denen auch Affen baden, was niedlich aussieht. Genau diese Art von Wärme hat mein Wasser auch gerade. Wäre ich ein Frosch wäre es mir fast schon zu warm und ich würde mich wundern, wie das nun kommt; das war doch vorher nicht so, aber ich würde noch bleiben, weil: so schlimm ist es ja auch nicht. Ist halt warm. Und später kocht er dann, der Frosch und jeder wird sagen: wäre er doch mal früher aus dem Wasser, aber nein, er blieb ja hocken. Nicht mal gequakt hat er, dann hätte man ihm ja helfen können. Ihn aus dem Wasser holen. Aber nein, da kam kein Quaken. Armer Frosch.
Das kommt schleichend. Es ist nicht so, dass man von jetzt auf nachher zusammenbricht. Okay, doch, am Ende schon, aber bis das passiert, ist es ein Prozess. Ein relativ langer sogar. Den bemerkt man allerdings nicht immer. Das ist so ein bisschen wie der Frosch im Wasser, das ganz langsam immer heißer wird und am Ende kocht der da, weil er es nicht gemerkt hat. Bei mir ist es gerade kuschelig warm, das Wasser. Die Wärme, die es braucht, wenn man von draußen kommt, wo es kalt is, wo ein eisiger Wind um die Häuser weht und fiese kleine Schneekristalle ziepen, wenn sie auf das Gesicht treffen. Die Wärme, die einem einen wohligen Schauer durch den Körper jagt, wenn man sich in die Wanne setzt und das Wasser die durchgefrorenen Glieder umspült. Es gibt in Japan diese heißen Quellen, deren Hitze den Körper beim Baden durchdringen und bis in den Kern erwärmen. Diese Quellen, in denen auch Affen baden, was niedlich aussieht. Genau diese Art von Wärme hat mein Wasser auch gerade. Wäre ich ein Frosch wäre es mir fast schon zu warm und ich würde mich wundern, wie das nun kommt; das war doch vorher nicht so, aber ich würde noch bleiben, weil: so schlimm ist es ja auch nicht. Ist halt warm. Und später kocht er dann, der Frosch und jeder wird sagen: wäre er doch mal früher aus dem Wasser, aber nein, er blieb ja hocken. Nicht mal gequakt hat er, dann hätte man ihm ja helfen können. Ihn aus dem Wasser holen. Aber nein, da kam kein Quaken. Armer Frosch.
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