Mittwoch, 14. Januar 2026
No Ford

Bisschen nervig, dieses ganze Hin und Her an der Autofront. Tut mir leid, aber das ist eben auch ein großes Thema. Es kommt immerhin Bewegung in die Sache: es gibt zwei Korrespondenzen und es geht in den Endspurt.

Eigentlich war auch Ford ein Kandidat für eine Neuanschaffung; allerdings weit hinten auf der Liste, weil: amerikanische Firma. Seit eben sind sie komplett raus, nachdem Ford einen Mitarbeiter freigestellt hat, der dem orangen Trottel zugerufen hat, was man ihm den lieben langen Tag zurufen sollte. Diese Bücklinge sollen ihre Autos gerne verkaufen, aber an Amerika first. Und mich last oder gar not.

Unabhängig von dieser Aktion, ist es nicht mein liebstes Hobby, mich mit Autoverkäufern auseinanderzusetzen. Man hat immer das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden und da ich keine Ahnung habe und ein schlechter Verhandler bin, wird dem wohl auch so sein. Und wer möchte schon gerne über den Tisch gezogen werden. Es ist ein Drama.

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Ach so: kleiner Nachtrag. Meine selbstprogrammierte Standheizungsapp ist dann ja auch obsolet und weitergeben kann ich die auch nicht. Noch ein Drama. Aber anscheinend funktioniert die App des Herstellers auf iPhones. Apple ist wohl nicht so restriktiv in Sachen SMS-Versand wie Google. Das wäre gut; so kämen noch ein paar Euro drauf für Inzahlungnahme. Übrigens auch ein interessantes Wort: Inzahlungnahme.

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Tag 3 bei der Arbeit und sagen wir mal so: die meiste Zeit geht für Prokrastinieren drauf.

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Dienstag, 13. Januar 2026
Das Leben eine Ansammlung von Störungen

Technische Störung am Zug. Somit hat sich also die erste Bahnfahrt des Jahres erledigt. Und das erste Mal Headquarter im neuen Jahr auch. Könnte ja noch nicht mal mit dem Auto fahren, da ich aktuell keins habe. Naja, ich habe eins, das von meiner Mutter, aber das weiß ja gar nicht, was "Autobahn" bedeutet und dann noch so eine lange Strecke... das kann ich dem armen Ding nicht antun.

Apropos Auto: die Firma von Ralf Schuhmacher (gehört doch ihm, oder?) meldet sich nicht mit meiner Bewertung. Würde ja dort direkt vorfahren, nur: fahren geht ja gerade nicht. Da beißt sich die Maus in den Schwanz und der Hund keinen Faden ab. Am liebsten wäre mir eh, ich könnte meine Mühle bei einem Händler in Zahlung geben und dafür ein anderes mitnehmen. So wie die Ergo-Leute damals in Budapest. Ach, eigentlich wäre mir am liebsten, wenn alles so wäre wie vorher. Nach der viel zu teuren Inspektion läuft das Auto 1A noch viele Kilometer, bringt mich sorgenfrei von A nach B und alles ist gut und alle sind zufrieden. So kommt jetzt am Freitag jemand und schaut, wie ich noch mehr Geld ausgeben kann, indem das Dach solarisiert wird und dann braucht es nochmal Geld, um fortan stromig zu fahren und wer weiß, was dann noch ansteht.

Wahrscheinlich Gesundheitsthemen. Ich habe am Hals so ein Ding, das nach Insektenstich aussieht, allerdings ist das Teil nun schon lange da und geht nicht weg. Gleiches habe ich an der Hüfte. Ich schrecke noch davor zurück, bei Google oder ChatGTP nachzuschauen, was das denn sein könnte. Gibt so Dinge, die möchte man nicht wissen. Außerdem kann ja sein, dass ich bin wie mein Auto... da kommt erst die Sache mit den Beulen (meine Inspektion quasi) und wenn das durch ist und ich denke, alles wäre nun gut, kommt der Hammer. Irgendein fieser Krebs oder so (mein Hinterachsdifferential sozusagen). Will ich nicht.

Aber was hat man nicht alles, was man eigentlich gar nicht will. Herr Sträter hat sich auch bis Ende März krank gemeldet. Das ist nicht schön. Also schön, dass er es macht und sich um sich kümmert, aber nicht schön, dass er es muss. Und ich meckere wegen "Geld"... mannmannmann.

Am Ende gehts uns allen wie dem Zug: so Störung kommt immer wieder, eigentlich ist das Leben eine Ansammlung von Störungen. Beim Zug ist es halt eine technische. Gute Besserung, lieber Zug. Und auch gute Besserung an Herrn Sträter. Ich gelobe weniger zu meckern.

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Montag, 12. Januar 2026
Wieder im Dienst

Back to work. Bin gespannt, ob ich gleich das Passwort für den Laptop noch weiß. Und das andere für die restlichen Anwendungen. Wir sind da etwas restriktiv; die Sparkasse Gelsenkirchen könnte sich mal eine Scheibe bei uns abschneiden.

So richtig viel Lust habe ich (noch) nicht. Auf dem Schreibtisch liegt noch ein Aufschrieb von vor dem Urlaub und schon dieses Projekt ist ein bisschen doof. Aber jetzt, im neuen Jahr, mit frischer Energie, neuer Kraft und neuen Ideen wird es bestimmt ganz toll. Ist ja oft so. Anderer Blickwinkel, geänderte Prämissen, Käpten, mein Käpten und so. Ich lasse mich überraschen.

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Erich von Däniken ist tot. Sein Einfluss zu seiner großen Zeit war so gewaltig, dass sogar mein Vater Bücher von ihm hatte. Mein Vater hat eigentlich keine Bücher; von ihm hatte er welche. Ob er sie gelesen hat, weiß ich nicht.

Ob die Wesen auf dem All zu seiner Beerdigung kommen? Man sollte die Augen offen halten. Aber vielleicht sind sie auch froh, dass der Schnüffler endlich weg ist.

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Sonntag, 11. Januar 2026
Winterlauf

Letzter Urlaubstag. Morgen ruft wieder die Arbeit. So richtig laut ruft sie nicht, aber ignorieren werde ich ihr Rufen auch nicht können. Alleine der Gedanke an die nach den vielen Tagen übervolle Mailbox treibt mir den Angstschweiß auf die blasse Stirn. Aber da muss ich durch.

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Bei der Recherche bzgl. Auto bin ich über ein Fahrzeug gestolpert, dass völliger Irrsinn, aber vielleicht gerade deshalb so spannend wäre: das Ding hat über 600 PS, ist viel zu schnell und absolut überproportioniert für alles und für mein Gebrauchsprofil sowieso. Der Anschaffungspreis ginge noch, die Versicherung würde sich allerdings exorbitant erhöhen und wäre ein nerviger Klotz am Bein. Außerdem wäre es schade, wenn so eine Maschine die meiste Zeit nur Rumstehen würde. Zum Glück scheint meine Midlife Crisis weitestgehend durch zu sein: außer einem kurzen, sehnsüchtigen Seufzen konnte ich die Idee doch einigermaßen schmerzfrei begraben. Aber trotzdem: über 600 PS...

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Es ist kalt da draußen. Minusgrade, wieviel genau weiß ich nicht. Meine Füße sind schon seit gestern dauerhaft kalt, Eisklötze, die gar nicht mehr warm werden. Immerhin schläft man gut, weil der Körper soviel Energie verbraucht, um das Bett auf eine Temperatur zu bringen, bei der Überleben möglich ist, dass er danach völlig platt und der Schlaf nahezu komatös ist.

Heute möchte ich eigentlich eine Runde laufen. Nicht weit, aber ein bisschen. Die Beine tun noch weh von den 10 Kilometern am Freitag, aber ich will dranbleiben. Vielleicht wird es ja doch das 600 PS-Vehikel und es wäre ja peinlich, als als völlig unsportlicher Mensch in so ein sportliches Teil einzusteigen. Und da ich kein Dart spiele und das somit nicht als "meinen Sport" deklarieren kann, laufe ich eben. Das Auto wird es trotzdem nicht.

Am Nervigsten finde ich neben dem eigentlichen Frieren, dass Atmen während des Laufs bei der Kälte eine kleine Herausforderung ist. Die eisige Luft schmerzt in der Lunge. Man könnte einen Schlauchschal über Mund und Nase ziehen; das würde sicher helfen, aber das vergesse ich immer und wenn ich zurückgehen würde, um einen solchen Schal zu holen, könnte es passieren, dass ich so genervt bin, dass ich direkt zu Hause bleibe.

Auch doof: kalte Füße und rutschige Böden.

Naja, werden auch wieder andere Tage kommen und man muss eben akzeptieren, dass bei diesen Witterungen keine Rekordläufe drin sind. Den faulen Hintern bewegen tut trotzdem gut.

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Samstag, 10. Januar 2026
Unterwegs in Sachen Autokauf

Es ist - tadaaaa - das Hinterachsdifferential. Kosten der Reparatur so um die Sechstausend aufwärts. Das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass es Zeit wird für den Umstieg auf E-Mobilität. Ein sehr starker Wink mit einem sehr großen Zaunpfahl. Nun denn. Nachher klappere ich mal ein paar Händler ab und schaue, was die so rumstehen habe. Eine Wallbox habe ich natürlich auch noch nicht, aber man kann wohl auch über eine normale Steckdose laden (was nicht optimal sei) und ansonsten gibt es hier in der Ecke ja auch die eine oder andere Ladesäule. Alles so Themen, mit denen ich mich nun befassen muss. Vielleicht brauchte es auch diesen Arschtritt, sonst hätte ich das noch ewig vor mir hergeschoben. Die Idee war ja, mein aktuelles Auto zu fahren, bis es zusammenbricht. An dem Punkt sind wir nun - ich hatte nur gehofft, dass das noch ein bisschen länger dauert.

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Nun also die wunderbare Welt des Autokaufs. Ich hasse es. Man hat immer, absolut immer das Gefühl abgezockt und über den Tisch gezogen zu werden. Und wahrscheinlich ist dem auch so. Aber was will man machen. Es nervt. Dann dieses basarige Herumgeschachere um den Preis. Meine Güte. Man sollte zwingend Festpreise vorschreiben: der Preis, der dran steht ist es. Kein Verhandeln in jedwede Richtung. Fertig, aus. Dann die Suche nach einem Händler. Früher suchte man ja in der Gegend, weil man seinen Wagen auch dort zur Inspektion und zu Reparaturen bringen wollte. Weil man sich davon einen Vorteil erhoffte. Kulanz, dies und das. Kann man vergessen.

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Einige Stunden und vier Händler weiter: es haben sich drei Modelle herauskristalisiert. Das ist schon mal gut. Nun gehts ans die Details und vor allem ans Probefahren. Ach ja... und ums Geld. Aber ist ja eins der Details.

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Freitag, 9. Januar 2026
Teuer, teurer, am teuersten

Das erste Mal auf der Waage nach "diesen Tagen". Es hätte schlimmer sein können. Ein großer Vorteil war der ernährungsarme Tag gestern und das kam so: um 9 Uhr sollte es los gehen. Ein Tag in der Therme inklusive Frühstück vor Ort. Auf dem Weg dahin ein Anruf von meinem Vater. Große Panik, meine Mutter ist ganz schlimm gestürzt, der Krankenwagen auf dem Weg, Hilfe, Hilfe, Hilfe. Also umgedreht und dorthin gefahren. Der Krankenwagen war schon dort, im Wohnzimmer überall Blut, meine Mutter auf der Bahre. Sie sah aus, wie man aussieht, wenn man Mike Tyson mit schlechter Laune trifft. Dann war schon Abfahrt Richtung Krankenhaus. Erst dann kam man dazu, mir den Ablauf des Unfalls zu erklären: meine Mutter rutschte im Wohnzimmer aus, fiel und stieß dabei mit dem Kopf an ein Stuhlbein. Platzwunde, viel Blut, großes Drama. Aber eigentlich auch nichts wirklich Schlimmes. Eineinhalb Stunden später holte ich sie ab und fuhr doch noch in die Therme. Ohne Frühstück, denn dafür war es zu spät. Den Tag dann in Saunen, Becken und auf Liegen verbracht. Erst am Abend eine Bowl mit Quinoa und anderem gesunden Zeug gegessen. Ein Tag mit viel Schweiß und wenig Nahrung: das hilft natürlich ungemein, wenn es um stressfreies Betreten der Waage am Folgetag geht.

Und stressfrei ist wichtig. Einerseits, weil nächste Woche die Arbeit wieder startet. Außerdem weilt mein Auto weiterhin in der Werkstatt und man weiß noch nicht so genau, was los ist. Eine Option ist das sogenannte Hinterachsdifferential. Der Name sagt es schon: das wird teuer. Ich habe aber keine Lust mehr auf teuer. Ob das also gemacht wird oder ich nun einfach mehr Druck auf dem Kessel für die Suche nach einem Nachfolger habe, ist eigentlich gar keine Frage. Die Tendenz liegt klar bei letzterem. Blöd dabei: diese Option ist noch teurer.

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Donnerstag, 8. Januar 2026
Ein chilliger Tag steht an

Heute steht Wellness auf dem Programm: Sauna, im Bademantel herumliegen, lesen... herrlich. Vorher steht die Wiederbelebung des Autos auf dem Programm. Die Batterie möchte so gar nicht mehr. Vielleicht hängt die Bremsproblematik damit zusammen, aber das würde ich gerne sicher wissen. So ein ungeplanter Bremsvorgang in voller Fahrt ist nicht schön. Man wird sehen: um halb Acht kommt der Herr von der Werkstatt. Mal sehen, wie das läuft. Und ob es läuft.

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Für die kleine Katze habe ich eine Toilette aufgestellt. Die lag noch im Keller, war aber schon sehr lange nicht mehr im Einsatz. Füllmaterial und eine Schaufel habe ich gestern noch besorgt. Heute Nacht hat das noch nicht funktioniert: am Morgen kam die kleine Katze und meckerte, was - das weiß ich nun - ein Hinweis darauf ist, dass etwas passiert ist. Leider nicht in die Toilette, aber das wird bestimmt noch. Die Voraussetzungen sind geschaffen.

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Das mit dem Zuckerentzug klappt noch nicht. Plan geändert: nächste Woche gehts los. Diese Woche klappt es noch nicht.

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Mittwoch, 7. Januar 2026
Genervt

Die Werkstatt hat wieder offen. Zehn vor Acht rief ich an und der Chef ging direkt ans Telefon. Kurz meinen Fall geschildert, Vollbremsung, einfach so, Gefahr, Gefahr, usw. Alles klar, ist natürlich doof, aber ich kann direkt vorbeikommen. Theoretisch. Tatsächlich geht das nicht, weil das Scheissding nicht mehr anspringt. Die Batterie sei leer. Hat vielleicht die -5 Grad in der Nacht nicht verkraftet. Also wieder angerufen. Heute gehts nicht, aber er kommt morgen früh so gegen halb Acht und dann schauen wir hier vor Ort.

Witzig übrigens der Hinweis im Auto, dass die Batterie schwach sei, aber die lüde sich während der Fahrt. Allerdings ist keine Fahrt möglich, weil das Auto ja nicht anspringt. Bin sehr genervt. Luxusprobleme zwar, aber trotzdem: Grmpf.

In FB werde ich zugekleistert mit Werbung für Photovoltaik. Man kann sich durch diverse Fragen klicken (bei jedem Anbieter die gleichen - Einfamilienhaus, Mehrfamilien, Eigentum, Dachart, etc.) um anschließend ein Angebot zu erhalten. Soweit so gut. Ein Pflichtfeld ist allerdings die Telefonnummer und da bin ich dann raus. Das Auto nervt schon, dann brauche ich nicht auch noch nervige Anrufe. Dann halt keine Angebote. Zumindest nicht von dort. Demnächst meldet sich aber jemand und schaut sich die Sache hier vor Ort mal an. Gedanklich bin ich schon vollelektrisch; jetzt hängt es am Preis. Schauen wir mal.

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Dienstag, 6. Januar 2026
Wir schaffen das, Grönland!

In der Nacht hat es geschneit. Nicht viel, aber das ist okay für hiesige Gefilde. Mal sehen, ob trotzdem ein kleiner Lauf drin ist. Noch kann man da nichts sagen; es ist noch zu dunkel draußen, um das abzuschätzen.

Die kleine Katze scheint der Meinung zu sein, dass draußen keine Option ist, weshalb sie "Drinnen" zur Toilette erklärt hat. Das ist extrem unangenehm und ich habe auch keine Erklärung dafür. Eine späte Trauerphase ob ihrer Schwester schließe ich fast aus. Es wirkt auch nicht wie Protest. Aber was es ist, kann ich auch nicht sagen. Was ich allerdings weiß: es braucht eine Lösung. Der Geruch von Katzenpisse ist brutal. Man bekommt ihn nur schwer weg und aus der Nasse schon mal gar nicht. Man könnte Katzenpisse locker als chemischen Kampfstoff nutzen, aber wahrscheinlich ist das laut den Genfer Konventionen verboten - was soviel hieße, dass Trump das Zeug demnächst Flächendeckend einsetzt. Viel Spaß, Grönland.

Somit habe ich also eine weitere Aufgabe für 2026: die kleine Katze wieder stubenrein bekommen. Habe nun angefangen, die aktuellen (und liegen gebliebenen) ToDos auf einer Liste zu erfassen und schon das Liste erstellen ist ein eigener ToDo-Punkt für sich. Man könnte verzweifeln und vor ein paar Jahren wäre mir das auch passiert. Auf der Positivseite zu verbuchen ist also: ein bisschen Resilienz ist also durchaus vorhanden; das ist doch schon mal gut und etwas, worauf man aufbauen kann. Na also. Geht doch. Katzenpisse und -kot kann mir doch nicht das Jahr verhauen. Lerne von mir, Grönland! Wir schaffen das!

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Montag, 5. Januar 2026
Brückentag

Hallo Brückentag und vielen Dank für einen weiteren Tag
Rumlungern und Nichtstun. Wobei das nicht ganz stimmt. Man tut ja nicht nichts, aber man geht keiner geregelten Arbeit nach. Tatsächlich plane ich einen kleinen Lauf, aber es ist noch zu kalt und das bisschen Sonne ist auch im Brückentagmodus und weigert sich, das Eis wegzutauen. Spätestens um 11 Uhr möchte ich aber los. Sonst muss ich den ersten Gang auf die Waage, der für heute in einer Woche geplant ist, nochmal schieben.

Auch für heute geplant: einen Altkleidercontainer finden, der nicht völlig überfüllt ist. Ansonsten muss ich den prall gefüllten Kofferraum des geliehenen Autos wieder leerräumen, da ich es so natürlich nicht zurückgeben kann. Wobei... theoretisch schon, aber das wäre seltsam.

Außerdem geplant: Infos über E Autos, Photovoltaik und so weiter sammeln. Den ersten Fehler habe ich schon begangen, indem ich einen örtlichen Anbieter in den sozialen Medien geliked habe. Nun kommen in großen Mengen Posts von allen möglichen Unternehmen zu der Thematik. Die Timeline ist nun ein wilder Mix aus WTF-treiben-die-Amis-Posts, Photovoltaik- und Klimaanlagen/Wärmepumpen-Themen und Reels von Katzen oder Damen, die sich winterlich-passend kleiden. Mir tun die Algorithmen ein bisschen leid, die das alles analysieren müssen. Selbst ChatGTP und Co. kommen hier wohl an ihre Grenzen.

Auch geplant: ein Mini-Wellness-Tag mit Sauna und schwimmen und faul rumliegen und lesen. Wäre natürlich eine gute Sache nach einem Lauf in der Kälte, würde aber so im direkten zeitlichen Ablauf nicht klappen. Mal sehen.

Ach so: einkaufen. Das wohl auch noch. Hier ist ja morgen Feiertag und man möchte schließlich nicht verhungern. Allerdings hat man sich ja bärenhaft den Speck rund um Weihnachten angefuttert; da kann nichts passieren. Aber trotzdem so ein bisschen Obst und anderen gesunden Kram besorgen, kann nicht schaden.

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