Samstag, 4. April 2026
Er muss sich - wieder - im Garten umziehen
Der Fritiergeruch ist allgegenwärtig. Heute müsse er sich wieder im Garten ausziehen, sagt der Mann an der Kasse und ich wundere mich. Wieso "wieder"? Diese Fischfrittieraktion ist einmal im Jahr. Macht er öfter ähnlich geruchsintensive Dinge oder warum muss er sich "wieder" im Garten umziehen? Ich habe nicht nachgefragt.
Die Großbestellung war kein Problem. Vor mir in der Schlange waren Leute, die elf Portionen bestellten und es gab keinen Aufschrei. Die Bestellung wurde auch erstaunlich schnell erledigt und somit konnte ich guten Gewissens meine Bestellung aufgeben. Zwölf mal Fisch, bitte.
Der restliche Tag bestand hauptsächlich aus Essen. Direkt nach Fisch, Kartoffel- und Endiviensalat (plus Brötchen) kam der Kaffee mit Unmengen an Kuchen und damit der süße Geschmack im Mund nicht zu lange vorhält, stand auch bald darauf eine gigantische Käseplatte parat. Der Spaziergang am Abend war eher ein Durchdiegegendrollen, denn laufen.
Heute und Morgen ist quasi Ruhetag, bevor am Montag nochmal Völlerei angesagt ist. Und schuld an allem ist Judas, der Arsch.
---
Bezugnehmend auf die gestrige Eskapade wird spannend, wie sich der für heute geplante Lauf anlässt. Es wird wohl eine kleine Runde, so um die fünf Kilometer (also schon mindestens fünf Kilometer, aber nicht nennenswert mehr), aber mit restvollem Bauch von der gestrigen Schlacht am Buffet kann auch das zur Herausforderung werden. Der ich mich aber stellen werden. Und auf dem Rückweg beim Bäcker vorbei, denn man kann dem Körper ja nicht zumuten, dass er von 100 auf 0 geht und heute fasten muss. Obwohl ihm das gut täte.
Da ich aber eh immer antizyklisch agiere, wäre tatsächlich ein guter Zeitpunkt, jetzt mit Fasten loszulegen. Naja, bit Montag zählt noch als Übergangsfrist; dann kann ich loslegen. Sollte ich auch.
---
Es regnet... Mist. Aber egal: gelaufen wird nachher trotzdem! Fünf Kilometer... das geht auch während der Sintflut, vorbei an den Viechern, kurz Noah und der Arche gewunken und schon ist man wieder zuhause - wo man unter die Dusche springt, die auch nass ist. Also kein Grund zu jammern.
Die Großbestellung war kein Problem. Vor mir in der Schlange waren Leute, die elf Portionen bestellten und es gab keinen Aufschrei. Die Bestellung wurde auch erstaunlich schnell erledigt und somit konnte ich guten Gewissens meine Bestellung aufgeben. Zwölf mal Fisch, bitte.
Der restliche Tag bestand hauptsächlich aus Essen. Direkt nach Fisch, Kartoffel- und Endiviensalat (plus Brötchen) kam der Kaffee mit Unmengen an Kuchen und damit der süße Geschmack im Mund nicht zu lange vorhält, stand auch bald darauf eine gigantische Käseplatte parat. Der Spaziergang am Abend war eher ein Durchdiegegendrollen, denn laufen.
Heute und Morgen ist quasi Ruhetag, bevor am Montag nochmal Völlerei angesagt ist. Und schuld an allem ist Judas, der Arsch.
---
Bezugnehmend auf die gestrige Eskapade wird spannend, wie sich der für heute geplante Lauf anlässt. Es wird wohl eine kleine Runde, so um die fünf Kilometer (also schon mindestens fünf Kilometer, aber nicht nennenswert mehr), aber mit restvollem Bauch von der gestrigen Schlacht am Buffet kann auch das zur Herausforderung werden. Der ich mich aber stellen werden. Und auf dem Rückweg beim Bäcker vorbei, denn man kann dem Körper ja nicht zumuten, dass er von 100 auf 0 geht und heute fasten muss. Obwohl ihm das gut täte.
Da ich aber eh immer antizyklisch agiere, wäre tatsächlich ein guter Zeitpunkt, jetzt mit Fasten loszulegen. Naja, bit Montag zählt noch als Übergangsfrist; dann kann ich loslegen. Sollte ich auch.
---
Es regnet... Mist. Aber egal: gelaufen wird nachher trotzdem! Fünf Kilometer... das geht auch während der Sintflut, vorbei an den Viechern, kurz Noah und der Arche gewunken und schon ist man wieder zuhause - wo man unter die Dusche springt, die auch nass ist. Also kein Grund zu jammern.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 3. April 2026
Fischgroßeinkauf
Nach all den Jahren katholischen Religionsunterricht, weiß ich erstaunlich wenig über Ostern. Irgendwas mit Auferstehung und so, das ist klar, aber was war denn nun konkret an Karfreitag? Wahrscheinlich Angelausflug, denn auf den überall in der Gegend verkaufen die Vereine Fisch.
Auch ich werde nachher anstehen und Fisch kaufen. Zum Mitnehmen. Und die Leute hinter mir werden mich hassen, denn ich muss einiges an Fisch besorgen. Da sind die Fritteusen nur so sprudeln vor Freude. Vier Stück hatten sie letztes Jahr im Einsatz, aber selbst die werden nicht reichen, wenn ich mit meiner Großbestellung antanze.
Sobald dieser Großeinkauf erledigt ist, bringe ich alles zur Festivität, und der Kartoffelsalat schlotzig auf seinen Einsatz und viele hungrige Mäuler auf mich warten. Dann heißt es "Preiset den Herren. Und N'gudn."
---
Nach drei Stunden ging gestern nichts mehr. Man meldet sich mittlerweile über ein Portal krank, aber natürlich habe ich auch noch ein paar Leute via Email informiert und eine Out of Office Nachricht in die Mailbox gesetzt.
---
...so einfach lässt es sich dann doch nicht umschiffen. Klar haben die Kopfschmerzen und diese Magensache mit dem Termin diese Woche zu tun. Und klar, ist das sowas wie eine kleine Flucht. Aber ich rede es mir schön mit "Luft holen", "Durchatmen" und "Zur Ruhe kommen". Was es auch war. Nur: ob das reicht? Was ist das für ein "Durchatmen", wenn da ständig etwas in der Luft hängt und sie verpestet.
Nun steht ein langes Wochenende an, aber direkt danach, am Dienstag, geht es ins Headquarter und somit in die Höhle des Löwen. Ich werde ansprechen, was mich stört und ich habe einen kleinen Plan, wie ich das machen werden. Und vielleicht brauche ich danach noch mehr Zeit, um "Luft zu holen", "Durchzuatmen" und "zur Ruhe zu kommen". Das war schon mal der Fall, es war so unendlich wichtig und nicht mehr anders gegangen. Vielleicht bin ich wieder an dem Punkt und möchte es mir nur noch nicht eingestehen. Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Übrigens ein Wort, dass ich bei dem Termin diese Woche benutzte: Niederlage. Und eigentlich ist das ein Grund, die Reissleine zu ziehen. Wenn sich etwas wie eine Niederlage anfühlt. Aber soweit bin ich noch nicht, nur: es brodelt. Und nun wird sich zeigen, ob die Temperatur heruntergedreht werden kann oder ob es irgendwann kocht... und dann überkocht.
Auch ich werde nachher anstehen und Fisch kaufen. Zum Mitnehmen. Und die Leute hinter mir werden mich hassen, denn ich muss einiges an Fisch besorgen. Da sind die Fritteusen nur so sprudeln vor Freude. Vier Stück hatten sie letztes Jahr im Einsatz, aber selbst die werden nicht reichen, wenn ich mit meiner Großbestellung antanze.
Sobald dieser Großeinkauf erledigt ist, bringe ich alles zur Festivität, und der Kartoffelsalat schlotzig auf seinen Einsatz und viele hungrige Mäuler auf mich warten. Dann heißt es "Preiset den Herren. Und N'gudn."
---
Nach drei Stunden ging gestern nichts mehr. Man meldet sich mittlerweile über ein Portal krank, aber natürlich habe ich auch noch ein paar Leute via Email informiert und eine Out of Office Nachricht in die Mailbox gesetzt.
---
...so einfach lässt es sich dann doch nicht umschiffen. Klar haben die Kopfschmerzen und diese Magensache mit dem Termin diese Woche zu tun. Und klar, ist das sowas wie eine kleine Flucht. Aber ich rede es mir schön mit "Luft holen", "Durchatmen" und "Zur Ruhe kommen". Was es auch war. Nur: ob das reicht? Was ist das für ein "Durchatmen", wenn da ständig etwas in der Luft hängt und sie verpestet.
Nun steht ein langes Wochenende an, aber direkt danach, am Dienstag, geht es ins Headquarter und somit in die Höhle des Löwen. Ich werde ansprechen, was mich stört und ich habe einen kleinen Plan, wie ich das machen werden. Und vielleicht brauche ich danach noch mehr Zeit, um "Luft zu holen", "Durchzuatmen" und "zur Ruhe zu kommen". Das war schon mal der Fall, es war so unendlich wichtig und nicht mehr anders gegangen. Vielleicht bin ich wieder an dem Punkt und möchte es mir nur noch nicht eingestehen. Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Übrigens ein Wort, dass ich bei dem Termin diese Woche benutzte: Niederlage. Und eigentlich ist das ein Grund, die Reissleine zu ziehen. Wenn sich etwas wie eine Niederlage anfühlt. Aber soweit bin ich noch nicht, nur: es brodelt. Und nun wird sich zeigen, ob die Temperatur heruntergedreht werden kann oder ob es irgendwann kocht... und dann überkocht.
. referral ... link
Donnerstag, 2. April 2026
Schlafen kann er
Durchwachsene Tage. Immerhin ganz gut geschlafen. Das sollte in so manche Bewertung einfließen: schläft sehr gut. Wobei: selbst da kratzt es in letzter Zeit oft genug an der 80er Marke und die Freude ist groß, wenn es mal über 90 ist. So wie gestern. Erstaunlich eigentlich. Da war viel Traumphase dabei, vor allem kurz vorm Aufwachen. An die Träume selbst erinnere ich mich nicht. Vielleicht auch besser so.
---
Die Sonne kommt raus und bereitet sich vor, die Ostertage mit ihrer Anwesenheit zu beglücken. Wie schön. Wird zwar eine Überdosis an Menschen - Verwandtschaft und sonstige - und bestimmt ist das Gejammer danach groß, aber das ist nur Show. Eigentlich freue ich mich darauf. Raus aus der Komfortzone, Sozialkontakte, dies und das.
---
Keine News von der Autofront. Der Kontakt beim Händler ist kein wirklicher Kontakt, bzw. doch, schon. Ich kontaktiere den ja, allerdings kommt nichts zurück außer "ich kümmere mich", dann aber nichts mehr. Vielleicht kümmert er sich ja wirklich, nur hätte ich gerne die Info, was beim Kümmern rauskam. Allerdings will ich auch keine Welle machen, denn es gibt ein Modellupdate und je nach Produktionsdatum kriegt man die neue Variante oder aber die alte. Es ist wie bei Computern: in dem Moment, wo man das Ding hat, ist es veraltet. Bekäme ich also die jetzt gerade aktuelle Variante, wären da gewisse Features nicht dabei, die es ab Mitte des Jahres gibt. Ist dann ja doof. Oder vielleicht auch nicht, man weiß es nicht. Gab ja auch schon Updates, die waren Mist. Man erinnere sich nur an die Crystal Pepsi oder wie aus Raider Twix wurde. Am Ende ist es auch egal: Ich hätte einfach gerne wieder ein Auto. Man ist hier in der Pampa nämlich ganz schön aufgeschmissen ohne. Ich bin mir zum Beispiel nicht sicher, ob hier über die Osterfeiertage Busse fahren und ohne Bus kommt man nicht an einen Bahnhof und ohne Bahnhof nicht an eine Bahn und ohne Bahn nicht in die Zivilisation. Ein Auto ist also essentiell. Und gerade habe ich keins.
Langer Rede kurzer Sinn: Nächste Woche kontaktiere ich nochmal meinen Kontakt beim Händler und ansonsten melde ich mich mal in dem anderen Autohaus, wo das Auto eigentlich bestellt wurde, denn die Konstellationen sind alle nicht so einfach, ganz im Gegenteil, sie sind sogar einigermaßen komplex. Zumindest als Außenstehender und das bin ich in dem Fall ja.
---
Vielleicht mache ich heute früher Schluss... mal schauen.
---
Die Sonne kommt raus und bereitet sich vor, die Ostertage mit ihrer Anwesenheit zu beglücken. Wie schön. Wird zwar eine Überdosis an Menschen - Verwandtschaft und sonstige - und bestimmt ist das Gejammer danach groß, aber das ist nur Show. Eigentlich freue ich mich darauf. Raus aus der Komfortzone, Sozialkontakte, dies und das.
---
Keine News von der Autofront. Der Kontakt beim Händler ist kein wirklicher Kontakt, bzw. doch, schon. Ich kontaktiere den ja, allerdings kommt nichts zurück außer "ich kümmere mich", dann aber nichts mehr. Vielleicht kümmert er sich ja wirklich, nur hätte ich gerne die Info, was beim Kümmern rauskam. Allerdings will ich auch keine Welle machen, denn es gibt ein Modellupdate und je nach Produktionsdatum kriegt man die neue Variante oder aber die alte. Es ist wie bei Computern: in dem Moment, wo man das Ding hat, ist es veraltet. Bekäme ich also die jetzt gerade aktuelle Variante, wären da gewisse Features nicht dabei, die es ab Mitte des Jahres gibt. Ist dann ja doof. Oder vielleicht auch nicht, man weiß es nicht. Gab ja auch schon Updates, die waren Mist. Man erinnere sich nur an die Crystal Pepsi oder wie aus Raider Twix wurde. Am Ende ist es auch egal: Ich hätte einfach gerne wieder ein Auto. Man ist hier in der Pampa nämlich ganz schön aufgeschmissen ohne. Ich bin mir zum Beispiel nicht sicher, ob hier über die Osterfeiertage Busse fahren und ohne Bus kommt man nicht an einen Bahnhof und ohne Bahnhof nicht an eine Bahn und ohne Bahn nicht in die Zivilisation. Ein Auto ist also essentiell. Und gerade habe ich keins.
Langer Rede kurzer Sinn: Nächste Woche kontaktiere ich nochmal meinen Kontakt beim Händler und ansonsten melde ich mich mal in dem anderen Autohaus, wo das Auto eigentlich bestellt wurde, denn die Konstellationen sind alle nicht so einfach, ganz im Gegenteil, sie sind sogar einigermaßen komplex. Zumindest als Außenstehender und das bin ich in dem Fall ja.
---
Vielleicht mache ich heute früher Schluss... mal schauen.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 1. April 2026
Es läuft ein bisschen unrund
Es lief nicht gut. Nein, kein April-Scherz. Es lief wirklich nicht gut. Nun gilt es, die altbekannte Krone zu richten und weiterzugehen. Allerdings suche ich noch die Krone; die hat es ganz schön weggehauen. Soviel dazu.
---
Dazu passend ist es wieder mal ein Graus, die Nachrichten zu überfliegen. Der Kanzler redet von 80 Prozent, behauptet dann, der andere habe das gesagt, der andere sagt, das stimme nicht, das wäre vom Kanzler gekommen... was für ein unwürdiges Schauspiel. Aber an unwürdigen Schauspielen mangelt es zur Zeit eh nicht. Was der orange Ficker und seine nicht minder widerliche Gefolgschaft tagtäglich absondern und - noch schlimmer - tun, raubt einem völlig den letzten Rest an Resilienz. Dazu noch Kriege hier und dort, Nazis in Israel (diesen Widerspruch werde ich wohl nie verstehen), überall Korruption und Gier und "Tech-Oligarchen", die auch nur Arschlöcher mit viel zu viel Geld sind. Viel, viel, viel zu viel. Und da soll man gechillt bleiben? Klar wünscht man manchen Typen so richtig fiese, äußerst schmerzhafte und langwierige Krankheiten an den Hals. Das ist nicht schön, aber was will man machen. Was heißt "man"; im konkreten Fall "ich". Weiß ja nicht, ob es anderen auch so geht. Sonderlich stolz bin ich auch nicht für solche Gedanken, aber immerhin behalte ich sie für mich und treibe damit die Spaltung nicht noch selbst voran (wobei ich auch hier nicht verstehe, wie man manches weiterhin verteidigen und womöglich gut finden kann, aber nun denn. Diskutieren werde ich darüber nicht. Bringt nichts, außer noch höheren Blutdruck).
Soviel zur Lage der Nation, der Welt und letztlich (man liest es zwischen den Zeilen) auch bei mir.
---
Mein Vater ist ein depressiver, alter Mann mit Übergewicht und einem schwachen Herz. Perfekt wäre abnehmen und mehr Bewegung. Eigentlich wäre mehr Bewegung schon mal ein großer Hebel, aber er hat sich vor Jahren dafür entschieden, dass er nun einen Rollator benutzen möchte und damit ging es immer mehr bergab (Bewegung. Gewicht ging meistens hoch oder blieb auf hohem Niveau). Das ist alles nicht gut, hat Folgeerkrankungen dies und das. Gestern war er beim Kardiologen und er sollte auch wegen "Abnehmspritze" nachfragen. Ohne kriegt er es nämlich nicht in den Griff und wird auch wahrscheinlich nicht mehr allzu lange leben. Das käme ihm in seiner Depression ganz gelegen, er redet eh schon die meiste Zeit davon, wie beschissen alles sei und dass er nicht mehr leben möchte. Eigentlich war ich der Meinung, dass der Kardiologe freudig in die Luft springt und meinen Vater zu seinem Entschluss gratuliert. Dem war aber nicht so. Das Hauptthema war, dass das teuer sei und man das selbst zahlen müsse, denn wegen Übergewicht kriegt man das Zeug nicht verschrieben. Das wäre finanziell kein Thema, aber der Grundtenor war so negativ, dass es nun zu keiner Spritze kommt. Mein Vater war eh negativ eingestellt diesbezüglich, meine Mutter (die extra mitgekommen war) hätte es sehr befürwortet und hatte ähnlich wie ich, große Hoffnung in diesen Arztbesuch gesetzt. Nun bleibt es also beim Status quo, bzw. es geht weiter abwärts und es wird sich erst etwas tun, wenn mein Vater entweder an Herzversagen (könnten auch andere Organe sein) stirbt oder er sich erfolgreich noch eine Diabetes zu dem ganzen anderen Mist angefressen hat. Was zuerst eintritt?... Man wird sehen.
---
Klingt alles düster, aber immerhin geht es teilweise auch aufwärts: Auf der Waage. Hurra.
---
Es läuft ein bisschen unrund, würde ich mal sagen.
---
Dazu passend ist es wieder mal ein Graus, die Nachrichten zu überfliegen. Der Kanzler redet von 80 Prozent, behauptet dann, der andere habe das gesagt, der andere sagt, das stimme nicht, das wäre vom Kanzler gekommen... was für ein unwürdiges Schauspiel. Aber an unwürdigen Schauspielen mangelt es zur Zeit eh nicht. Was der orange Ficker und seine nicht minder widerliche Gefolgschaft tagtäglich absondern und - noch schlimmer - tun, raubt einem völlig den letzten Rest an Resilienz. Dazu noch Kriege hier und dort, Nazis in Israel (diesen Widerspruch werde ich wohl nie verstehen), überall Korruption und Gier und "Tech-Oligarchen", die auch nur Arschlöcher mit viel zu viel Geld sind. Viel, viel, viel zu viel. Und da soll man gechillt bleiben? Klar wünscht man manchen Typen so richtig fiese, äußerst schmerzhafte und langwierige Krankheiten an den Hals. Das ist nicht schön, aber was will man machen. Was heißt "man"; im konkreten Fall "ich". Weiß ja nicht, ob es anderen auch so geht. Sonderlich stolz bin ich auch nicht für solche Gedanken, aber immerhin behalte ich sie für mich und treibe damit die Spaltung nicht noch selbst voran (wobei ich auch hier nicht verstehe, wie man manches weiterhin verteidigen und womöglich gut finden kann, aber nun denn. Diskutieren werde ich darüber nicht. Bringt nichts, außer noch höheren Blutdruck).
Soviel zur Lage der Nation, der Welt und letztlich (man liest es zwischen den Zeilen) auch bei mir.
---
Mein Vater ist ein depressiver, alter Mann mit Übergewicht und einem schwachen Herz. Perfekt wäre abnehmen und mehr Bewegung. Eigentlich wäre mehr Bewegung schon mal ein großer Hebel, aber er hat sich vor Jahren dafür entschieden, dass er nun einen Rollator benutzen möchte und damit ging es immer mehr bergab (Bewegung. Gewicht ging meistens hoch oder blieb auf hohem Niveau). Das ist alles nicht gut, hat Folgeerkrankungen dies und das. Gestern war er beim Kardiologen und er sollte auch wegen "Abnehmspritze" nachfragen. Ohne kriegt er es nämlich nicht in den Griff und wird auch wahrscheinlich nicht mehr allzu lange leben. Das käme ihm in seiner Depression ganz gelegen, er redet eh schon die meiste Zeit davon, wie beschissen alles sei und dass er nicht mehr leben möchte. Eigentlich war ich der Meinung, dass der Kardiologe freudig in die Luft springt und meinen Vater zu seinem Entschluss gratuliert. Dem war aber nicht so. Das Hauptthema war, dass das teuer sei und man das selbst zahlen müsse, denn wegen Übergewicht kriegt man das Zeug nicht verschrieben. Das wäre finanziell kein Thema, aber der Grundtenor war so negativ, dass es nun zu keiner Spritze kommt. Mein Vater war eh negativ eingestellt diesbezüglich, meine Mutter (die extra mitgekommen war) hätte es sehr befürwortet und hatte ähnlich wie ich, große Hoffnung in diesen Arztbesuch gesetzt. Nun bleibt es also beim Status quo, bzw. es geht weiter abwärts und es wird sich erst etwas tun, wenn mein Vater entweder an Herzversagen (könnten auch andere Organe sein) stirbt oder er sich erfolgreich noch eine Diabetes zu dem ganzen anderen Mist angefressen hat. Was zuerst eintritt?... Man wird sehen.
---
Klingt alles düster, aber immerhin geht es teilweise auch aufwärts: Auf der Waage. Hurra.
---
Es läuft ein bisschen unrund, würde ich mal sagen.
. referral ... link (2 Kommentare) ... comment
Dienstag, 31. März 2026
Nur noch 12 Minuten
Heute steht das jährliche Personalgespräch an. Heißt anders, bürokratischer, aber es ist schlicht und einfach ein Personalgespräch. Was lief gut, was nicht, wie ist die Lage, was kann man verbessern, alles super, aber mehr Geld gibt es nicht. Es gibt schon sehr lange nicht mehr Geld, weil immer alles so prekär ist. Es muss gespart werden, Ausgaben minimieren ist die Devise. Außerdem wäre ich ja schon auf einem hohen Niveau, da können viele andere gar nicht mithalten, usw. usf. Mag alles sein, es nervt trotzdem. Andererseits habe ich viele Vorteile und Sonderlocken, die es aufzuwiegen gilt. Bisher überlebe ich auch ganz gut, was aber nicht am Gehalt liegt. Egal. Jedenfalls ist nachher das Personalgespräch und ich habe nicht rein gar nichts dafür vorbereitet, was daran liegt, dass gestern aus allen Ecken irgendwas kam, was mich davon abhielt, mich selbst mal zwei Stunden vom Rechner fernzuhalten und mich den Vorbereitungen aufs heutige Gespräch zu widmen. Und abends war ich, wie könnte es anders sein, müde. Sehr müde. Was solls, wird schon schiefgehen. Aufgrund diverser Erkrankungen der Beteiligten (nicht bei mir) findet das Gespräch online statt. Das ist auch eine Premiere; ob eine gute wird man sehen. Natürlich wäre ein persönliches Gespräch, ein Gegenübersitzen besser, aber geht momentan eben nicht. Für meine dezente Sozialphobie ist das ein Vorteil, würde ich mal behaupten. Wobei... Vorteil. Das klingt, als wäre es ein "Kampf", eine Gegeneinander, eine Auseinandersetzung. Dabei wollen beide Seiten doch nur, dass die/der andere weiß, wie es ihr/ihm geht, was man tun kann, damit es noch besser wird und am Ende umarmt man sich und streichelt sanft über den Rücken und zum Abschied klopft man sich sanft auf die Schulter. Alles wird gut.
---
Aufgrund von Müdigkeit (und um diesem unsäglich Abendsnacken zu entkommen, das die Hauptschuld an der Misere mit der Waage trägt zu entkommen) relativ früh im Bett gelandet. Die Nationalmannschaft musste ohne mich weiterspielen, auf mich wartete ein Kuschelsession mit der kleinen Katze und ein Buch. Letzteres habe ich gestern beendet. Für Boomer wie mich empfehlenswert; alle anderen müssen schauen, ob sie damit klar kommen. Ich habe es nach der Besprechung in der SZ gekauft und wurde nicht enttäuscht. Aber bin ja auch die Zielgruppe (und selbst ich kannte nicht alle Bands, die in dem Buch erwähnt wurden).
---
Es fehlen noch 12 Minuten, um die "10 Stunden Laufen" im Monat voll zu kriegen. Das sollte zu schaffen sein. Vielleicht brauche ich eh einen Entfrustungslauf nach dem Termin am Morgen (siehe oben).
---
Aufgrund von Müdigkeit (und um diesem unsäglich Abendsnacken zu entkommen, das die Hauptschuld an der Misere mit der Waage trägt zu entkommen) relativ früh im Bett gelandet. Die Nationalmannschaft musste ohne mich weiterspielen, auf mich wartete ein Kuschelsession mit der kleinen Katze und ein Buch. Letzteres habe ich gestern beendet. Für Boomer wie mich empfehlenswert; alle anderen müssen schauen, ob sie damit klar kommen. Ich habe es nach der Besprechung in der SZ gekauft und wurde nicht enttäuscht. Aber bin ja auch die Zielgruppe (und selbst ich kannte nicht alle Bands, die in dem Buch erwähnt wurden).
---
Es fehlen noch 12 Minuten, um die "10 Stunden Laufen" im Monat voll zu kriegen. Das sollte zu schaffen sein. Vielleicht brauche ich eh einen Entfrustungslauf nach dem Termin am Morgen (siehe oben).
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 30. März 2026
Ein Slot ohne Wettersperenzchen
Man sollte den Tag nicht mit dem Gang auf die Waage beginnen. Es sei denn, man ist sich sehr sicher, dass das Ergebnis ein gutes ist. Nach tagelangem Durchfall zum Beispiel. Hatte ich aber nicht, ganz im Gegenteil. Entsprechend ist das Ergebnis. Jetzt bin ich genervt, was sich durch den ganzen Tag ziehen wird. Wenn der Lerneffekt wenigstens etwas im Sinne von "Es muss sich etwas ändern und zwar..." wäre, aber ist es nicht. Bzw. doch, schon, nur ohne das "und zwar...". Nicht, dass es da keine Ideen und Herangehensweisen gäbe, aber diese zu ignorieren und stattdessen zu jammern ist um so vieles einfacher.
---
Immerhin in der Mittagspause einen Slot ohne Wettersperenzchen erwischt und eine Runde laufen gewesen. Das Knie machte erstaunlich gut mit; dem war wohl klar, was passiert, wenn es nicht pariert. Immerhin sechs Kilometer und die Zeit war auch okay. Ziemlich viel Gegenwind, aber darüber wird heute nicht gemeckert, erhöht es doch den (so sehnlich gewünschten) Trainingseffekt. Für das Monatsziel fehlen mir noch 12 Minuten. Das sollte ich morgen noch hinkriegen. Mit den 300 Kilometern im Quartal wird es dagegen nichts. Dafür fehlen noch 22 Kilometer, also eindeutig zuviel für einen letzten Lauftag morgen. Nun denn, damit kann ich leben.
---
Der Zeitumstellung sei Dank ist noch erstaunlich hell. Müde bin ich trotzdem.
---
Immerhin in der Mittagspause einen Slot ohne Wettersperenzchen erwischt und eine Runde laufen gewesen. Das Knie machte erstaunlich gut mit; dem war wohl klar, was passiert, wenn es nicht pariert. Immerhin sechs Kilometer und die Zeit war auch okay. Ziemlich viel Gegenwind, aber darüber wird heute nicht gemeckert, erhöht es doch den (so sehnlich gewünschten) Trainingseffekt. Für das Monatsziel fehlen mir noch 12 Minuten. Das sollte ich morgen noch hinkriegen. Mit den 300 Kilometern im Quartal wird es dagegen nichts. Dafür fehlen noch 22 Kilometer, also eindeutig zuviel für einen letzten Lauftag morgen. Nun denn, damit kann ich leben.
---
Der Zeitumstellung sei Dank ist noch erstaunlich hell. Müde bin ich trotzdem.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 29. März 2026
Unterwegs
Uhrumstellungsgedöns überlebt. Ist ja auch nicht immer selbstverständlich. Wenn ich mich recht erinnere ist die Richtung ("Spring forward") aber eh die leichter verkraftbare. Müde bin ich trotzdem. Liegt an der vielen frischen Luft am Mittag, eine kleine Wanderung in den Weinbergen und später auch noch draußen sitzend in der Besenwirtschaft (und dabei den Arsch abfrieren). Ich hatte Bratwürste mit Sauerkraut, beides sehr lecker, aber Sauerkraut ist halt mein Endgegner. Das hat sich auch diesmal wieder bewahrheitet. Nun denn. Andere zahlen viel Geld für Selbstoptimierungsseminare mit innerer Reinigung; bei mir geht das viel günstiger und es schmeckt auch noch.
Im Gespräch erfahren, dass einer der Teilnehmer nicht in die USA einreisen darf, weil er mal "im Club" war. Club ist, so habe ich das verstanden, eine Motorradclub. Die Mitgliedschaft alleine dürfte nicht der Grund sein, denn der Club existiert noch. Allerdings solle man seinen Namen dort nicht erwähnen und überhaupt ist das Ganze eine Sache, die gedanklich am Besten mit einem sehr dicken Edding gestrichen und überhaupt makuliert werden sollte. Ich habe dann nicht weiter nachgefragt. Auch nicht bei der Sache mit dem Stiefvater. Es gibt widerliche Menschen auf dieser Welt, aber das weiß man ja. Trotzdem immer wieder furchtbar zu hören, wie erbärmlich dieses Arschlöcher sein können.
---
Müde.
Im Gespräch erfahren, dass einer der Teilnehmer nicht in die USA einreisen darf, weil er mal "im Club" war. Club ist, so habe ich das verstanden, eine Motorradclub. Die Mitgliedschaft alleine dürfte nicht der Grund sein, denn der Club existiert noch. Allerdings solle man seinen Namen dort nicht erwähnen und überhaupt ist das Ganze eine Sache, die gedanklich am Besten mit einem sehr dicken Edding gestrichen und überhaupt makuliert werden sollte. Ich habe dann nicht weiter nachgefragt. Auch nicht bei der Sache mit dem Stiefvater. Es gibt widerliche Menschen auf dieser Welt, aber das weiß man ja. Trotzdem immer wieder furchtbar zu hören, wie erbärmlich dieses Arschlöcher sein können.
---
Müde.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 28. März 2026
Kaffeenotstand
Das wird kein guter Tag. Die Kaffeemaschine ist kaputt und es ist keine Alternative vorhanden. Kein Instantkaffee, keine Kaffeetütchen von einer Reise, wo man an solche Kaffeenotstandnotfälle dachte, aber jetzt... Notstand, ein Notfall und kein rettendes Kaffeetütchen vorhanden. Grausame Welt. Ich könnte bei den Nachbarn klingeln, die sind doch bestimmt schon wach. Es ist gleich halb Acht, an einem Samstag. Da ist Klingeln völlig in Ordnung, besonders in einer so dramatischen Situation. Bestimmt haben die Instant Kaffee und falls nicht haben sie eine funktionierende Kaffeemaschine. Die Nachbarn könnten sich wieder hinlegen, wenn sie noch geschlafen hätten. Ich würde mir den Kaffee alleine machen und anschließend ganz leise die Tür zumachen und wieder verschwinden. Vielleicht nähme ich eine zweite Tasse mit. Für später. Mit einer Tasse kommt man ja nicht weit. Die zweite Tasse würde ich mir in der Mikrowelle warm machen und sollte auch die kaputt sein (vielleicht haben wir eine Technikmeuterei) ginge das auch in einem Topf auf dem Herd.
Kann man Kaffee eigentlich auch kalt aufbrühen? Durch sehr langes Rühren? Wahrscheinlich nicht. Das Wort "Aufbrühen" impliziert schon Hitze. Wird also nichts mit kaltem Wasser. Aber: Diese Pads sind am Ende nichts anderes als Teebeutel mit Kaffee anstatt Tee. Somit sollte es doch auch möglich sein, so einen Pad in die Tasse zu legen, heißes Wasser drüber, ziehen lassen und das Pad wieder irgendwie rausfischen... Hm.
Ein Wochenende sollte zum Erholen da sein, aber wie soll das funktionieren mit einer kaputten Kaffeemaschine? Man hat es nicht leicht.
Kann man Kaffee eigentlich auch kalt aufbrühen? Durch sehr langes Rühren? Wahrscheinlich nicht. Das Wort "Aufbrühen" impliziert schon Hitze. Wird also nichts mit kaltem Wasser. Aber: Diese Pads sind am Ende nichts anderes als Teebeutel mit Kaffee anstatt Tee. Somit sollte es doch auch möglich sein, so einen Pad in die Tasse zu legen, heißes Wasser drüber, ziehen lassen und das Pad wieder irgendwie rausfischen... Hm.
Ein Wochenende sollte zum Erholen da sein, aber wie soll das funktionieren mit einer kaputten Kaffeemaschine? Man hat es nicht leicht.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 27. März 2026
Frühschicht beim Zahnarzt
Den Zahnarzttermin auf 7.30 Uhr legen ist auch nur was für Frühaufsteher. Zum Glück bin ich das. Tatsächlich war ich aber noch nicht mal der erste Patient in der Praxis. Vor mir checkte gerade ein Mann ein, relativ hager, arbeitet auf dem Bau, Elektriker würde ich tippen, der offensichtlich seine Schwierigkeiten mit Zahnärztinnen und Zahnärzten hat. Das weiß ich deshalb, weil er es der Dame am Empfang sagte und mir später im Wartezimmer gleich nochmal. Er nannte es nicht "Schwierigkeiten", sondern direkt beim Namen: er habe Angst vor Zahnärzten. Das ist natürlich nicht gut, vor allem im Hinblick auf die Schmerzen, wegen denen er vorstellig wurde. Die ließen sich mittlerweile nämlich auch nicht mehr mit Schmerzmitteln runterregulieren. Mehr habe ich nicht erfahren, denn ich wurde aufgerufen.
Bei mir wars schmerzfrei: Eine Zahnreinigung und danach noch ein Abdruck für eine Beissschiene. Die billige, die auch von der Krankenkasse übernommen wird. Mir lag auf der (frisch mitgereinigten) Zunge, ob die teuren dann mit Brillanten besetzt und einem Goldüberzug an den Eckzähnen wäre, habe aber dann doch nicht gefragt. Es gibt also die "dünne" (so meinte die Zahnärztin).
Während des Zahnreinigungsprozesses hörte ich Stimmen nebenan: Die Assistentin, die dem Schmerzpatienten erklärte, wie er stehen und wo er sich festhalten soll (es ging wohl um Röntgen) und der Schmerzpatient sagte mit zittriger Stimme: Okay.
Ich weiß nicht, ob er noch da war als ich ging, aber egal wie: Ich drücke die Daumen, dass er das bald überstanden hat und endlich wieder kraftvoll zubeissen kann.
Bei mir wars schmerzfrei: Eine Zahnreinigung und danach noch ein Abdruck für eine Beissschiene. Die billige, die auch von der Krankenkasse übernommen wird. Mir lag auf der (frisch mitgereinigten) Zunge, ob die teuren dann mit Brillanten besetzt und einem Goldüberzug an den Eckzähnen wäre, habe aber dann doch nicht gefragt. Es gibt also die "dünne" (so meinte die Zahnärztin).
Während des Zahnreinigungsprozesses hörte ich Stimmen nebenan: Die Assistentin, die dem Schmerzpatienten erklärte, wie er stehen und wo er sich festhalten soll (es ging wohl um Röntgen) und der Schmerzpatient sagte mit zittriger Stimme: Okay.
Ich weiß nicht, ob er noch da war als ich ging, aber egal wie: Ich drücke die Daumen, dass er das bald überstanden hat und endlich wieder kraftvoll zubeissen kann.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 26. März 2026
Color up your life
Früher Vogel und so, aber trotzdem: Jeden Tag bräuchte ich das nicht. Obwohl ich ganz gut durch das Bahnchaos kam (man erreicht aufgrund Verspätungen Züge, die man gar nicht auf dem Schirm hatte), zieht es sich trotzdem und man verbringt viel Zeit auf Bahnsteigen. Okay, eigentlich finde ich das sogar ganz gut, diese Ruhe Dank Noise Cancelling und einfach nur da stehen. Ganz loriotesque (der aber sitzen wollte). Allerdings ist ein Tag dann trotzdem ganz schön lang und einfach nur da stehen ist doof, wenn es regnet und kalt ist und so. Gestern war nur ein bisschen kalt; der angekündigte Regen war nicht da, was mir recht war, denn trotz Schirm wäre nur da stehen um einiges unangenehmer gewesen.
Der Tag war ganz gut, ein Workshop/Coaching mit Kollegen in cooler Kulisse und mit gutem Kaffee. Bin immer wieder überrascht, mit welchen Allgemeinsätzen man als Coach so durchkommt. Deren Hauptgeschäft ist - zumindest kommt es mir so vor - Dinge, die man eigentlich selbst weiß zusammenzufassen und als Buzzwords in Präsentationen zu hämmern. Tatsächlich hilft das während des Workshops, man sitzt da und denkt immer wieder: "Stimmt, gute Idee. Muss ich echt mal machen". Man nimmt sich vor, das jetzt echt mal zu machen, die Motivation ist groß, die Pläne auch... und dann schläft das recht schnell wieder ein. Bei mir ist die Motivation aber noch groß und ich möchte gleich heute loslegen und die ersten Dinge umsetzen. Tschakka! Go! Ich schaffe das. Positiv denken, Mindset auf Linie bringen, alles wird gut.
Die anwesenden Kollegen waren alle handzahm und sogar der sehr sehr kommunikative Kollege war diesmal einigermaßen zurückhaltend, obwohl mich seine Signature-Floskel ("sagen wir mal") völlig kirre macht. Aber da ja jeder seine Spleens hat (inklusive mir, auch wenn ich noch nicht dahinter gekommen bin, was das sein könnte), will ich nicht meckern. Der Coach war so ein kleiner Promi, aber halt auch nur, wenn man sich in dem Bereich auskennt (was bei mir nicht der Fall ist). War aber nicht weiter schlimm und die Anekdoten waren anschaulich, zum Thema passend und auch nicht dauerpräsent. Das war schon okay. Ein Kollege, der sich in dem Wirkbereich des Coaches besser auskennt, war sehr interessiert und fragte immer mal wieder Dinge, die eher von Interesse am Leben des Coaches denn am eigentlich Themenkomplex zeugten, aber seis drum. Alles in allem ein guter Tag. Aber halt auch lang. Ging aber nicht nur mir so: In der ungeplanten (weil zufällig aufgrund einer Verspätung dastehenden) Bahn sah ich einige der Leute, die auch in aller Herrgottsfrüh mit mir am Gleis standen, um den Weg in die große Stadt anzutreten. Leider war die junge Dame nicht dabei, die diesen Sommer anscheinend nicht in Schwarz, sondern in dezenten Pastelltönen - gestern war es ein zartes Hellblau - bestreiten möchte. Vielleicht war sie auch in einem Workshop. "Color up your life - Ändere Dein Mindset mit frischen Farben". Wer weiß.
Der Tag war ganz gut, ein Workshop/Coaching mit Kollegen in cooler Kulisse und mit gutem Kaffee. Bin immer wieder überrascht, mit welchen Allgemeinsätzen man als Coach so durchkommt. Deren Hauptgeschäft ist - zumindest kommt es mir so vor - Dinge, die man eigentlich selbst weiß zusammenzufassen und als Buzzwords in Präsentationen zu hämmern. Tatsächlich hilft das während des Workshops, man sitzt da und denkt immer wieder: "Stimmt, gute Idee. Muss ich echt mal machen". Man nimmt sich vor, das jetzt echt mal zu machen, die Motivation ist groß, die Pläne auch... und dann schläft das recht schnell wieder ein. Bei mir ist die Motivation aber noch groß und ich möchte gleich heute loslegen und die ersten Dinge umsetzen. Tschakka! Go! Ich schaffe das. Positiv denken, Mindset auf Linie bringen, alles wird gut.
Die anwesenden Kollegen waren alle handzahm und sogar der sehr sehr kommunikative Kollege war diesmal einigermaßen zurückhaltend, obwohl mich seine Signature-Floskel ("sagen wir mal") völlig kirre macht. Aber da ja jeder seine Spleens hat (inklusive mir, auch wenn ich noch nicht dahinter gekommen bin, was das sein könnte), will ich nicht meckern. Der Coach war so ein kleiner Promi, aber halt auch nur, wenn man sich in dem Bereich auskennt (was bei mir nicht der Fall ist). War aber nicht weiter schlimm und die Anekdoten waren anschaulich, zum Thema passend und auch nicht dauerpräsent. Das war schon okay. Ein Kollege, der sich in dem Wirkbereich des Coaches besser auskennt, war sehr interessiert und fragte immer mal wieder Dinge, die eher von Interesse am Leben des Coaches denn am eigentlich Themenkomplex zeugten, aber seis drum. Alles in allem ein guter Tag. Aber halt auch lang. Ging aber nicht nur mir so: In der ungeplanten (weil zufällig aufgrund einer Verspätung dastehenden) Bahn sah ich einige der Leute, die auch in aller Herrgottsfrüh mit mir am Gleis standen, um den Weg in die große Stadt anzutreten. Leider war die junge Dame nicht dabei, die diesen Sommer anscheinend nicht in Schwarz, sondern in dezenten Pastelltönen - gestern war es ein zartes Hellblau - bestreiten möchte. Vielleicht war sie auch in einem Workshop. "Color up your life - Ändere Dein Mindset mit frischen Farben". Wer weiß.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
... nächste Seite