Montag, 5. Januar 2026
Brückentag

Hallo Brückentag und vielen Dank für einen weiteren Tag
Rumlungern und Nichtstun. Wobei das nicht ganz stimmt. Man tut ja nicht nichts, aber man geht keiner geregelten Arbeit nach. Tatsächlich plane ich einen kleinen Lauf, aber es ist noch zu kalt und das bisschen Sonne ist auch im Brückentagmodus und weigert sich, das Eis wegzutauen. Spätestens um 11 Uhr möchte ich aber los. Sonst muss ich den ersten Gang auf die Waage, der für heute in einer Woche geplant ist, nochmal schieben.

Auch für heute geplant: einen Altkleidercontainer finden, der nicht völlig überfüllt ist. Ansonsten muss ich den prall gefüllten Kofferraum des geliehenen Autos wieder leerräumen, da ich es so natürlich nicht zurückgeben kann. Wobei... theoretisch schon, aber das wäre seltsam.

Außerdem geplant: Infos über E Autos, Photovoltaik und so weiter sammeln. Den ersten Fehler habe ich schon begangen, indem ich einen örtlichen Anbieter in den sozialen Medien geliked habe. Nun kommen in großen Mengen Posts von allen möglichen Unternehmen zu der Thematik. Die Timeline ist nun ein wilder Mix aus WTF-treiben-die-Amis-Posts, Photovoltaik- und Klimaanlagen/Wärmepumpen-Themen und Reels von Katzen oder Damen, die sich winterlich-passend kleiden. Mir tun die Algorithmen ein bisschen leid, die das alles analysieren müssen. Selbst ChatGTP und Co. kommen hier wohl an ihre Grenzen.

Auch geplant: ein Mini-Wellness-Tag mit Sauna und schwimmen und faul rumliegen und lesen. Wäre natürlich eine gute Sache nach einem Lauf in der Kälte, würde aber so im direkten zeitlichen Ablauf nicht klappen. Mal sehen.

Ach so: einkaufen. Das wohl auch noch. Hier ist ja morgen Feiertag und man möchte schließlich nicht verhungern. Allerdings hat man sich ja bärenhaft den Speck rund um Weihnachten angefuttert; da kann nichts passieren. Aber trotzdem so ein bisschen Obst und anderen gesunden Kram besorgen, kann nicht schaden.

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Sonntag, 4. Januar 2026
Weiterhin Urlaubsmodus

Weitere Fortschritte beim Wegschauen von Serien. Diesmal die finale Staffel von Squid Games. Joah, kann man lassen. Ich bin nur von den vielen Menschen überfordert, was vor allem (ich hoffe das ist nicht rassistisch) an den asiatischen Schauspielern liegt. Ich bin zu ungeübt und komme bei Gesichtern und Namen durcheinander. Keine Ahnung, ob das nur eine urban legend ist, aber es heißt doch, dass Europäer Schwierigkeiten haben, asiatische Gesichter auseinanderzuhalten (und umgekehrt). Aber unabhängig davon war ich von der Geschichte am Ende verwirrt. Wer sind die Leute, die sich an diesen Spielen ergötzen? Wozu haben sie diese seltsamen Masken auf? Dazu noch die eine oder andere Ungereimtheit und das manchmal willkürlich wirkende Verhalten der Leute. Aber war ja nun die finale Staffel und somit das Ende und das ist gut so.

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Gestern kam dann doch noch Schnee, nicht viel, aber genug für ein kleines Chaos. Ich habe aktuell den Wagen meiner Mutter und der kommt wohl einigermaßen klar mit den Straßenverhältnissen. Allerdings scheint ein Sensor eingefroren zu sein und deshalb meckert das Auto ständig, weil vermeintlich etwas links vorne im Weg sei, was aber nicht der Fall ist. Man muss versuchen den Warnton zu ignorieren, dann gehts.
Ich kann den Wagen noch die ganze nächste Woche haben, danach nur noch gelegentlich. Allerdings hoffe ich, dass das Problem an meinem Auto bis dahin behoben ist. Zeitgleich schaue ich mir E Autos an. Es gibt auch schon ein paar Favoriten. Also rein äußerlich und so auf den ersten Blick. Mein Konto sieht das natürlich anders. So einfach so aus der Kalten werde ich mir so ein Teil eh nicht kaufen können. Aber daran sollte es nicht scheitern.

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Noch eine Woche frei. Das ist gut.

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Samstag, 3. Januar 2026
Die Vorsätze halten

Es wird ganz schön viel geheult beim Finale von Stranger Things. Bin mir noch nicht sicher, was ich vom Schluss halten soll, aber grundsätzlich ist immer gut, wenn es überhaupt zu einem Abschluss kommt. So oder so: ich kann mit dem Ende leben. Allerdings bliebe mir auch wenig anderes übrig.

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Wollte den freien Tag nutzen und alte Kleidung in den Container bringen. Besonders weit bin ich nicht gekommen, denn das Auto entschied sich zu bremsen. Einfach so und ohne mein Zutun. Zum Glück hier im Ort und nicht auf der Hauptstraße. Dafür aber mitten auf der Straße und keine Chance, das Auto zur Seite zu schieben. Es war eingebremst; die Feststellbremse nehme ich an. Keine Ahnung wieso. Wäre jemand hinter mir gefahren, hätte es gekracht. Motor ließ sich starten, die Bremse rausnehmen nicht. Mit viel Widerwillen seitens des Wagens habe ich das Teil doch noch von der Straße gekriegt. Technik... die nicht allzusehr begeistert.

Nun beschäftige ich mich E-Autos, Photovoltaik und Wallboxen. Der Vorsatz war, das Auto so lange zu fahren, bis es zusammenbricht. Dass es nun so schnell geht, war allerdings nicht geplant.
Eventuell ist es nur eine Kleinigkeit, aber wenn diese Kleinigkeit auch wieder einen großen Batzen Geld kostet, nehme ich das Geld lieber als Anzahlung für eine Schritt in die mobile Zukunft.

Natürlich hat aber gerade meine Werkstatt zu und somit heißt es: warten.

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Laufen gewesen. Die Vorsätze halten noch.

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Freitag, 2. Januar 2026
Auto zickt

Immerhin ein bisschen länger geschlafen als gestern, wo der Schlafscore unterirdisch und die Tagesmüdigkeit allgegenwärtig war. Trotzdem noch früh genug wach, um den heutigen Tag voll auskosten und sinnvoll nutzen zu können. Der Wille dazu ist immerhin da.

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Schon seit zwei, drei Wochen, in den letzten Tagen aber vermehrt, schleicht eine weiße, sehr wuschelige Katze hier ums Haus. Auf den Kameraaufnahmen sieht man, wie sie auf der Terrasse herumläuft und hereinschaut. Auch im Carport ist sie rund ums Auto unterwegs. Wäre ich esoterisch unterwegs, würde ich vermuten, dass die große Katze wieder da ist. Neuer Körper und so. Sowas kann aber auch schiefgehen - wer Stephen King gelesen hat, weiß das - und deshalb ist das für mich einfach nur eine sehr neugierige (das ist wie "der weiße Schimmel") Katze, die neu in der Gegend ist.

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Das Auto zickt. So startet also das neue Jahr... Willkommen 2026.

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Donnerstag, 1. Januar 2026
2026

Happy New Year allerseits. Hab schon 2026 geschrieben und das ohne Vertipper. Bin also quasi schon mittendrin im neuen Jahr.

Der Übergang war entspannt, würde ich meine Klamotten auskochen, hätte ich auch heute noch etwas vom gestrigen Raclette. Da wo ich war, wurde erstaunlich wenig geballert. Das war schön. Die Ankunft zuhause war auf okay, bis auf die Tatsache, dass die kleine Katze wahrscheinlich Angst und deshalb ihre Verdauung nicht im Griff hatte. Die Häufchen waren wohl verteilt im ganzen Haus, als ich gerade ins Bett wollte, gab es noch einen Bonus im Keller (den man aber sofort erroch. Unglaublich, wieviel in so ein kleines Wesen passt. Dieses Phänomen kennt man auch von Babys). Und heute morgen habe ich eine weitere Geruchsquelle im Flur entdeckt: eingetrocknetes Katzenpipi. Ich hoffe, dass die Aktion damit durchstanden ist.

Nun also 2026. Ich habe keine besonderen Erwartungen an das Jahr. Das soll mal loslegen und dann sehen wir schon. Vielleicht keine allzu dramatischen Eskapaden. Das wäre nett, aber ansonsten lasse ich mich gerne überraschen.

Also gut, dann legen wir mal los. Let's go 2026.

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Mittwoch, 31. Dezember 2025
Ein guter Platz

An der Ecke, wo ich geplant hatte, war es laut - Leute, die Holz und entsprechend Krach machten. Vielleicht doch kein so guter Platz, wie ich letztens noch dachte, als die Kinder vom nahen Waldkindergarten dort tobten. Aber gar nicht weit weg davon, habe ich den perfekten Platz gefunden. Im Wald, aber nur wenige Schritte vom Weg entfernt, mit gutem Blick auf die Felder und den kleinen See. Das hätte ihr gefallen. Und nun ist sie dort, meine kleine, große Rebellin. Für eine Glückskatze hast Du gar nicht so lange durchgehalten, aber vielleicht bringst Du nur anderen Glück und nicht Dir selbst. Wobei... so ohne Glück, so unglücklich warst Du nicht. Vielleicht hast Du das Glück einfach nur komprimiert, konzentriert und kompakt genossen. Nun hast Du nach einem schönen Leben auch einen schönen Platz mit bester Aussicht. Tschüss, meine Hübsche.



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Guten Rutsch ins neue Jahr allerseits. Mal sehen, womit 2026 aufwartet...

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Dienstag, 30. Dezember 2025
Stranger Things und erotische Träume

Ich bekomme Werbung für ein Flüssigkomposit angezeigt. Keine Ahnung, was das ist, aber die abgebildete Spritze kommt mir bekannt vor. Meine Zahnärzte benutzt die. Und tatsächlich: es wird etwas beworben, womit man Zähne nach einer Behandlung befüllt. Was mache ich jetzt mit dieser Werbung? Besorge ich mir so eine Spritze und bringe sie beim nächsten Zahnarzttermin mit? So wie man bei manchen Werkstätten das eigene Öl zum Wartungstermin mitbringt? Oder impliziert die Werbung, dass ich mir den Zahnarztbesuch auch sparen kann, wenn ich selbst Hand anlege? Ich bin verwirrt.

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Die Straße ist gezuckert, es hat in der Nacht also "geschneit". Ein Glück muss ich nicht mit dem Auto los; mit chaotischen Szenen ist zu rechnen.
Per Pedes möchte ich aber später los. Die Vorgaben der Uhr (300 Kilometer im Quartal) habe ich zwar erreicht, aber Sonne und frische Luft und weiterhin ein exorbitanter Kalorienüberschuss - da braucht es noch Kilometer und zwar nicht wenige.

Außerdem überlege ich, ob heute ein schöner Tag wäre, um die große Katze an die Natur zu übergeben.

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Bis heute sollte ich bis zur letzten schon veröffentlichten Folge von Stranger Things schaffen. Im neuen Jahr dann die allerletzte Folge, das große Finale. Bin gespannt.

Die Festplatte quillt über mit über die letzten Wochen aufgenommenem Kram, den ich dann zwischen den Jahren anschauen werde. Die Festplatte ist fast voll, den es gibt da noch die Aufnahmen der letzten zehn Jahre mit all den Dingen, die ich "zwischen den Jahren" anzuschauen gedachte, aber nie geschaut habe. Tja. Immerhin Stranger Things werde ich schaffen.

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In letzter Zeit immer wieder erotische Träume, bei denen den Beteiligten bestimmt auch warm wird im Schlaf. Also nicht wundern, falls wer in letzter Zeit mit erhöhtem Puls und etwas aufgewühlt aufwacht.

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Montag, 29. Dezember 2025
Jeder Toilettengang ist eine einzige Freude

Zwischen den Jahren wird man schludrig: war erst 10 nach 8 im Supermarkt und nicht wie sonst direkt bei Ladenöffnung um Punkt 8. War trotzdem okay: noch keine Menschenmassen, die sich mit Sprengmaterial eindecken. Hab alles gekriegt, außer zwei Sachen; exakt die Dinge, die nicht auf der Liste standen, weil ich "ja eh dran denke". Tja.
Dafür Lebkuchen mitgenommen, der nicht auf der Liste stand. Das letzte Mal drücken, bevor im Januar der Entzug startet. Außerdem brauchte ich einen Ausgleich für die Demütigung des Dosen-Ananas-Kaufens, wozu man mich verdonnert hatte.

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Die "laufende" Toilette ist repariert. Die Reparatur bestand aus gründlicher Reinigung und Entkalkung des Innenlebens der Spülung. Das klingt einfacher als es ist. Zum einen ist die Apparatur so alt, dass es keine YouTube-Videos dazu gibt. Die Bauweise unterscheidet sich dann doch von moderneren Spülkästen. Bei mir ist der Hahn für die Wasserversorgung zB. an einer total bescheuerten Ecke, an die man nur schwer kommt. Und der Drehknopf ist so alt und spröde, dass er gebrochen ist. Mittels passendem Werkzeug ließ sich das Wasser aber doch abstellen. Den Rest rauszupfriemeln war - der Name ist Programm - Pfriemelarbeit. Man arbeitet an dem relativ engen Eingang, sieht nur bedingt, was man tut, ertastet viel und hofft, dass das alles richtig ist, was man gerade tut. So ein bisschen wie ein Frauenarzt.

Hat man alles draußen erkannt man auf Anhieb, dass das eine gute Idee war und alles ergibt einen Sinn. Es knirscht und knackt an allen Ecken, der Kalk hat schon ganze Bergregionen gebildet, es fehlen nur noch Algen und Korallen und man hätte eine wunderbare Urlaubsregion fürs Miniatur Wunderland.
Dank Spülmittel und Essig und einer gewissen Einwirkzeit, löst sich aber der ganze Schmodder ganz gut ab und der Wiedereinbau der ganzen Teile in den Spülkasten ging dann erstaunlich gut und schnell. Und nun spült das Ding frisch und fröhlich und ohne Dauergetröpfel wie bei einer ausgeleierten Prostata. Es gibt kein ständiges Rinnsal wie bei einer nässenden Wunde. Jeder Toilettengang ist eine einzige Freude.

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Sonntag, 28. Dezember 2025
Morgen ist ein guter Montag - ich habe frei

Silvester ist nun auch klar. Und es gibt Raclette. Eine völlig unnötige Art der Essenszubereitung an einem dafür ungeeignetem Gerät mit Zutaten, die man ansonsten niemals zusammen in einen Topf kippen würde. Und dieser unsägliche Käse, den es nur dafür gibt, was sicher seine Gründe hat, würde man mal genauer darüber nachdenken. Nun denn, dann halt Raclette. Ich kann mir ja ein Snickers mitnehmen. Und ein Käsebrot, aber mit gescheitem Käse.

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Ist jetzt nicht die Zeit, in der man keine Wäsche waschen soll, weil sonst jemand stirbt? Wenn man steuern könnte, wenn es trifft, würde in der Zeit wahrscheinlich gewaschen wie verrückt. Ich hätte da auch ein paar Kandidaten. Und genug Wäsche.

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So langsam startet die Urlaubsplanung fürs kommende Jahr. Gerade hat man die Zeit dafür. Es gibt ein Ziel, dass sich mehr und mehr herauskristallisiert und eigentlich auch schon einen Zeitraum dafür. Macht die Planung schon mal viel einfacher. Ist leider keine Location, wo das Traumschiff schon mal angedockt hätte - sonst hätte man sich da aus erster Hand informieren können.

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Schlechter Schlafscore und Kopfschmerz am Morgen. Wie lange hält eine Matratze und ab wann sollte man über einen Tausch nachdenken? Die Matratze davor überlebte einige Generationen an Matratzenleben und war trotzdem auch am Schluss noch mein absoluter Favorit. Aber es ging irgendwann dann doch nicht mehr. Beim Nachfolger (der aktuellen) habe ich mich von Trends leiten lassen. Boxspring sollte es sein und dies und das. Von der Höhe her ist es natürlich super: man "steigt" ins Bett und "gleitet" heraus, aber es ist viel zu weich. Die Erkenntnis nach all den Jahren: das ist nichts für mich. Ich brauche mein Bett passend zum Leben: hart, sehr hart.

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Muss mittlerweile auf den Kalender schauen, um zu wissen, was für ein Tag ist. Das Fernsehprogramm ist wegen der Feiertage diesbezüglich keine Hilfe. Es ist Sonntag, morgen ist also Montag. Es ist ein guter Montag, denn ich habe frei.

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Samstag, 27. Dezember 2025
Endlich wieder einkaufen

Eigentlich wollte ich eine Runde laufen, aber die Knochen sind müde und es ist kalt. Dabei wäre es gut für die Laune, denn die ist schlecht. Es gibt keinen speziellen Anlass; nichts ist schlechter geworden in den letzten Tagen (allerdings auch nichts besser). Trotzdem ist innerliche Krisenstimmung. Aber auch das wird wieder vorbeigehen; ging es ja meistens. Also Augen zu und durch.

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Am 1. Weihnachtstag war Weihnachtsumtrunk in der Spelunke. Schon vor einigen Tagen schrieb K. eine Nachricht, ob ich auch da sei. Wenn ich in der Gegend bin komme ich, schrieb ich zurück, wohlwissend, dass ich nicht dort sein würde. Ob in der Gegend oder nicht.

Früher war das eine schöne Sache: nach dem ganzen Familienkram traf man sich in der Kneipe, saß zusammen bei viel Bier und diversen Kurzen. Die Nächte wurden oft lang, aber still waren sie nie. Und selten heilig. Aber schön.

Vorgestern hatte ich aber keine Lust. Wie letztes Jahr schon nicht und wenn ich mich recht erinnere auch nicht im Jahr davor. Die Zeit dafür scheint bei mir vorbei zu sein. Zeiten ändern sich, genau wie Menschen.

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Gans (geliefert von einem Restaurant) im großen Kreis der Familie. Entspannt und lecker. Sogar mein Vater hatte seine depressiven Momente im Griff. Mein Bruder fand ein Opfer für Rotwein, so lohnte sich der Gang an den Weinschrank und der Griff zu einem edlen Tropfen. Die Kinder sind alle keine Kinder mehr, man macht sich eher Sorgen, dass die "Kinder" bald Kinder haben. Meine Schwägerin zeigt hier eine Strenge, die ich so gar nicht erwartet habe. Der Freund (der erste?) der Tochter darf nicht bei Ihnen übernachten und überhaupt wird es gar nicht so gern gesehen, wenn die beiden allein auf dem Zimmer sind. Meine Nichte ist Siebzehn. Kann mich nicht erinnern, dass es bei ihrem Bruder auch so streng gehandhabt wurde. Natürlich mische ich mich nicht in die Erziehungsmethoden ein, lästere aber viel und ausgiebig.
Die Zuckerwerte meiner Mutter gehen in beängstigende Höhen. Könnte am Bratapfel mit Marzipan liegen, den es zur Gans gab und auch der Rotkohl hatte ein eher süße Note. Irgendwann brachte die Insulinspritzerei aber den erhofften Erfolg.

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Heute kann man wieder einkaufen. Ein Glück - hatte schon Entzug.

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