Donnerstag, 1. März 2012
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Die moderne Automobiltechnologie beinhaltet wundersame Dinge. So piept es zum Beispiel ganz spektakulär, wenn der Luftdruck an einem oder mehreren Reifen nicht mehr ideal ist. Das hatte ich in letzter Zeit häufig. Quasi jeden Tag. Manchmal auch mehrmals. Lag an einem Nagel im Reifen hinten links. Der ist nun ersetzt (zusammen mit dem hinten rechts, weil man so machen muss). Gleiches geschah im Sommer, als ein Nagel den Reifen vorne rechts außer Gefecht setzte (Zwei neue Reifen! Sie wollen gar nicht wissen, was das kostet). Heute ging das Gepiepse von neuem los und siehe da: Druckverlust überall, aber am meisten hinten links. Ich beobachte das nun mal, aber sollte da schon wieder ein Nagel drin stecken, tippe ich so langsam auf Sabotage.

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Mittwoch, 29. Februar 2012
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Ab und an bestellen wir in der Fabrik beim Lieferservice. Mittlerweile haben wir einen entdeckt, der die Bestellungen auch kapiert und tatsächlich alles in bestellter Form, termingerecht und schmackhaft liefert. Dieser Lieferservice hat tatsächlich so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Es dürften die meisten Kontinente abgedeckt sein. Irgendwann traue ich mich mal an die indischen Sachen ran, aber vorerst ist es noch Pizza. Scheint ein Nationalgericht in Pakistan zu sein. Der Koch kommt von dort.

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Dienstag, 28. Februar 2012
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Die Marder sind aus dem Winterschlaf erwacht und das erste, was sie machen: ihren Darm entleeren. Auf meinem Dach. Drecksviecher. Früher oder später lege ich Gift aus. Versehentlich natürlich. Passiert ja schon mal. Arsen wollte ich mir eh schon aus anderen Gründen besorgen. Ich warte eigentlich nur auf die ersten Schlagzeilen bezüglich giftiger Mandeln aus dem Supermarkt. Alibi und so, Sie wissen schon.

Apropos Gift: die Hexe fühlt sich vollends geheilt und beeilt sich, das an allen relevanten Stellen mitzuteilen. Sie ist nun wieder im Boot, nein nicht nur im Boot, sie ist am Steuer. Der Kapitän. Angesichts der Katastrophe in Italien und dem Verhalten des dortigen Kapitäns ist das noch nicht mal so abwegig, sie auch so zu bezeichnen.
Es würde mich brennend interessieren, was in diesem Schädel vor sich geht. Was denkt die Hexe, wenn sie sich mit Gott und der Welt auf so plumbe Weise anlegt, bescheuerte Emails schreibt, aber gleichzeitig an anderern Stellen eine dermaßen aufgesetzte Freundlichkeit an den Tag legt, dass eine Brechreizwelle durch sämtliche Anwesenden geht? Andererseits will ich es doch nicht wissen. Es ist erschreckend genug, das miterleben zu müssen. Ich will nicht auch noch eine dämliche Erklärung dafür.

Und sonst so? Hm. Es ist Frühling! Also gefühlt. Sie wissen schon. Das mit dem Ausschlagen und so.

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Montag, 27. Februar 2012
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Der erste Tag mit dem Stick und ich muss sagen: läuft. Funktionierte sofort, mit der Geschwindigkeit muss ich mal schauen. Noch kann ich das nicht abschätzen. Seiten laden jetzt irgendwie länger, weil im Hintergrund und auf einmal - plopp - ist alles komplett da. Bisher kann ich nicht meckern.

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Mittlerweile bin ich ganz gut darin, das Gesülze von Cheffe zu ertragen. Als er sich heute wieder mal ungefragt einmischte und seinen Sermon bezüglich eines Restaurants, dass genau da wäre und das seinem Ruf ja in keinster Weise gerecht würde und blah blah blah zum Besten gab, habe ich ihn labern lassen - wohlwissend, dass besagtes Restaurant keinesfalls an dem Ort ist, über den wir sprachen. Manchmal muss man Steilvorlagen auch einfach mal durchlassen.

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Im Ort brodelt die Gerüchteküche, aber ich habe nichts damit zu tun. Auch mal schön.

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Platz Zwei. Juhuuu.

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Sonntag, 26. Februar 2012
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Im Rezept stand "leicht zäher Teig". Das ist eine gewaltige Untertreibung! Zäh ist gar kein Ausdruck. Geschmeckt hats aber famos.

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Die Hexe war auch da. Hatte aber kein Zyankali im Haus. Nie ist das da, was man braucht...

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Die Pizza- und Pastateller sind übrigens riesig. Dafür muss man auch erstmal Platz finden. Sowohl in der Spülmaschine, wie auch zur Aufbewahrung. Aber beides gemeistert. Die kleinen Erfolgsmomente in diesen Tagen.

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Alle paar Jahre kommt folkloristisch angehauchte Musik wieder in Mode. Es scheint wieder soweit zu sein. Und schwupp hat man einen Ohrwurm.


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