Mittwoch, 14. März 2012
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14. März und ich hatte noch kein Schnitzel. Den Rest auch nicht. Ansonsten mache ich mir ja nicht so viel aus Feiertagen, aber den hätte ich dann ja doch schon gerne zelebriert. Ist aber nicht. Mist.

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Heute mittag dann mal statt Pizza gebratenen Reis. War keine Offenbarung muss ich sagen. Das nächste Mal dann eher Gyros. Oder einen Salat. Oder eben doch wieder Pizza. Never change a running system und so. Zum Nachtisch höllisch teure Schokolade mit einem Hauch Lemon Sea Salt. Eigentlich ganz lecker, aber so edel ist die Schokolade auch wieder nicht, dass sie den Preis rechtfertigen würde. Und zur Frustbewältigung hätte es locker auch die lila Kuhfleckenschokolade getan.

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Und Kaffee hatte ich heute auch keinen! Kein Schnitzel, kein Kaffee und den Rest auch nicht. Das sagt ja quasi alles aus über diesen Tag.

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Gestern irgendwann mal gehört und seitdem im Ohr:


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Montag, 12. März 2012
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Das Miststück kam heute am Telefon tatsächlich ins Schwärmen ob der vielen Kohle, die ich ihr leider überweisen muss. Viel lieber würde ich ihr das Geld, zur Hälfte in Cent-Münzen, zur Hälfte in Scheinen in den gierigen Rachen stopfen, auf das sie an ihrer Gier ersticke. Ich habe ja viel mit merkbefreiten Menschen zu tun, aber dieses Wesen toppt alle. Ich freue mich auf den Tag, an dem ich es nicht mehr hören, geschweige denn sehen muss. Möge dieser Tag bitte bald kommen.

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Gerade installiert sich Spotify. Ab morgen ist es auch in Deutschland verfügbar. Ich denke mal, dass so gegen Ende Oktober Cheffe freudestrahlend über diese coole Sache berichten wird, die er da im Web entdeckt hat.

Bei FB hat er mich noch immer nicht "geadded". Ich bin nicht böse drum und werde mich hüten, ihn zu "adden". Wahrscheinlich ist er noch ganz fasziniert von diesem neuen Ding und ackert sich durch die Funktionalitäten.

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Und dann liest man sowas... denen wünsche ich die Zeit ihres Lebens im Knast. Soviel Seife gibt es gar nicht, wie dieser Mistkerl aufzuheben hat und ihr dürfen schon mal gelegentlich die Brüste beim Kochen auf den noch sehr heißen Herd fallen, ungeschickt wie sie ist. Die Mitinhaftierten werden sicher alle bezeugen, dass sie ohne Fremdeinwirkung blöd gestolpert ist.

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Sonntag, 11. März 2012
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Heute morgen aufgewacht und seitdem ist da dieser Druck auf den Ohren. Wie nach einem Flug mit missglücktem Druckausgleich. Nur bin ich heute nacht nicht geflogen, zumindest nicht wissentlich. Eventuell wurde ich ja von Außerirdischen entführt, aber es fühlt sich nicht so an, als wäre ich auf martialische Weise untersucht worden und ich würde mal auch behaupten, dass in keiner meiner Körperöffnungen eine Sonde zu finden ist. Ich weiß allerdings auch nicht, ob man die spürt, so man denn eine verpasst bekommen hat. Wahrscheinlich nicht, so hochtechnologisiert, wie die wahrscheinlich sind. Andererseits haben sie das mit dem Druckausgleich ja anscheinend auch nicht im Griff...

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Samstag, 10. März 2012
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Samstage sollten nicht um kurz nach Sieben anfangen. Das ist wider die Natur und gar nicht gut. Trotzdem war dann doch alles ok.

Den alten Kartenraum, wo man früher die aufgerollten Karten für den Unterricht ausleihen konnte, gibt es nicht mehr. Ob es das Sprachlabor noch gibt, weiß ich nicht. Dafür wurde der künstlerische Part komplett in ein neues Gebäude ausgelagert. Alles in allem ein nettes Gefühl, mal wieder dort zu sein. Und die oder den einen oder anderen Bekannten von damals hat man auch wieder gesehen. Inklusive Lehrer. Da ich zeitlebens ein netter, lieber Mensch war, ging das auch ohne schlechtes Gewissen.

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Am Nachmittag dann ein Mittagsschläfchen und zwei Saunagänge. Dank neuem Bottich nebst Kelle nun auch mit Aufguss und dank Sanduhr auch um das Wissen der in der Hitze verbrachten Zeit. Die kalte Dusche danach zeigt schon mal auf, wie sich so ein Herzinfarkt wohl anfühlen könnte. Und danach ist es fast postorgasmisch. Dezent angemüdet und zufrieden. Warum habe ich das nur so lange nicht mehr gemacht? Also Sauna. Obwohl... fürs Postorgasmische gilt Ähnliches.

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Und am Abend Bier mit den Damen und Besuch eines jungen Herrn. Eines wuscheligen jungen Herrn. Was für ein Knuddel. Man sollte ihn töten und ausstopfen, damit er ewig so bleibt. Und bevor der große Aufschrei der sieben Leser (soviele sind es manchmal, aber da brummt dann schon der Bär) hier kommt: das war ein Scherz.

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Morgen dann mal ausschlafen. Die Vorfreude ist gewaltig. Wahrscheinlich kann ich gar nicht schlafen vor lauter Vorfreude. Und wache früh auf, weil ich es gar nicht abwarten kann, auszuschlafen.

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Freitag, 9. März 2012
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Cheffe ging um Drei, die Kollegen um Vier und ich Idiot saß bis halb Sechs. Irgendwas läuft da schief.

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Ich werde wohl doch noch zum Hörbuchfan. Das liegt daran, dass mir seit heute Harry Rowohlt was erzählt, während ich über die Straße tuckere. Das ist sehr angenehm und lustig und ich habe mich schon dran gewöhnt. Nur müde darf ich dabei nicht sein: er hat so eine sonore, beruhigende Stimme. Für danach liegt schon Frank Goosen parat. Bin gespannt.

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Hatte ich schon die Beschaffenheit der Woche erwähnt? Nein? Also: sie ist von grundauf scheiße! Aber nun ist sie vorbei. Es lebe das Feierabendbier. Und das Wochenende. Prost!

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