Montag, 28. Mai 2012
2846

Der Vorteil von größeren Festivitäten: es gibt immer Reste und die werden fair verteilt. Somit ist man für den nächsten, manchmal auch noch für den übernächsten Tag versorgt und kann sich ganz dekadent Spargelsalat zum späten Frühstück gönnen. Hat was. Blöderweise reicht es diesmal nicht noch für morgen, aber nun denn. Es gibt so einige Todesarten, die für mich in Frage kommen, aber verhungern zählt definitiv nicht dazu.

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Heute mittag nochmal eine Runde geschlafen, tief und fest und mit träumen. Nur was da geträumt wurde, weiß ich nicht mehr, aber es war sehr skurril. Man sollte sich das gleich nach dem Aufwachen aufschreiben, aber eigentlich war ich ganz froh, nach einer geraumen Zeit zu wissen, wo ich überhaupt bin.

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Und morgen gehe ich vielleicht mal wieder nach draußen. Soll ja auch ganz ok sein dort.

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Sonntag, 27. Mai 2012
2845

Meine Cousinen sind Zwillinge. Es ist immer total verwirrend, wenn beide da sind, weil ich nie weiß, welcher Kerl nun zu welcher gehört. Das wurde noch schlimmer mit den Kindern. Babys sehen per se ja alle relativ gleich aus und wenn das bei den Müttern dann auch noch der Fall ist, wird die Zuordnung schwierig. Genauso wie über Stunden die geschlechts- und namensneutrale Nennung des Kindes. Es funktioniert ganz gut über die dritte Person. "Da schläft aber jemand gut." "Oh, hat da jemand beim Bäuerchen machen gesabbert?" "Will da jemand zu seiner Mama?" (welche ist denn nun die Mama???). Also am Besten immer bei "jemand" bleiben. Funktioniert großartig und kann ich nur empfehlen, wenn Sie zufällig in einer ähnlichen Verwandtschaftskonstellation leben. Man kriegt das mit der Zeit in die Routine und dann läuft es formidabel. Ich spreche aus Erfahrung.

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Da freut sich aber jemand, dass er tanzen darf.



Erinnert mich an Top Secret

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Freitag, 25. Mai 2012
Mahlzeit

Meine Mutter hat Leberwerte, die dreifach über dem Normbereich liegen. Nun ist das Drama groß. Ist die böse Krankheit wieder zurückgekehrt? Warum war ihr diese Woche so schlecht und woher kamen die Schmerzen? Wo meine gelegentliche Paranoia herkommt, weiß ich also. Tatsächlich glaube ich nicht, dass es Krebs ist, aber das wird nächste Woche eh geklärt. Da steht das vierteljährliche Nachsorge-CT an. Bis dahin ist das große Zittern angesagt. Immerhin wird sie morgen dank einer großen Meute an Verwandten beim Grillen gut abgelenkt sein. Und weil ich ein guter Junge bin, steuere ich auch was dazu bei. Lecker Nudelsalat und Datteln im Speckmantel*. Letzteres als Bonus, so richtig wollte das eigentlich niemand. Mir egal: ich will sie und deshalb mache ich die morgen auch. Eingelegt in Orangensaft (kein Scherry der Kinder wegen - wobei die das eh nicht probieren werden, wie ich sie kenne), gefüllt mit einem Hauch Parmesan, umhüllt von Serrano-Schinken und durchspießt von einem Zahnstocher aus Birkenholz (der vorher in kaltem Wasser eingeweicht wird, damit er auf dem Grill nicht verbrennt). In meinem Übermut war ich sogar noch kurz davor Bagels machen zu wollen, aber das teste ich lieber erstmal für mich selbst (oder einem geneigten Gast, der es nicht zu eng sieht, wenn es komplett daneben ginge), bevor ich mich damit auf die große Bühne des verwandtschaftlichen Grillevents traue.

Und zur Einstimmung gebe ich mir jetzt Cooking in progress. Mahlzeit.

* Es sind übrigens keine Datteln im Speck- sondern im Serrano-Mantel, wie man aufgrund der Auflistung unschwer erkennen konnte. Sollte aber trotzdem, oder gerade deshalb gut kommen.

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Donnerstag, 24. Mai 2012
2843

Laut der Wetter-App auf dem iPhone war es hier heute heißer als in Palma de Mallorca, heißer als in Tunesien und New York hat mit 18 Grad komplett abgekackt. Nach einem Tag im Büro unterm Dach wäre ich aber ganz froh gewesen, wenn es mehr New York und weniger Sahel Zone gewesen wäre. Die Kunden dachten bestimmt ich hätte einen Zimmerbrunnen. Waren aber nur Schweissströme, die da plätscherten.

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Donnerstag, 24. Mai 2012
2842

Wenn man sehr kaltes Bier in ein Glas gibt, dieses dann in einem eher warmen Raum auf einem Stück Küchenkrepp abstellt, ergibt das schon nach kurzer Zeit einen feuchten Fleck rund ums Glas, was aussieht, als würde das Glas auslaufen. Das liegt daran, dass dieses Glas "schwitzt" und das Kondenswasser am Glasrand auf das Küchenkrepp läuft. Das ist die große Erkenntnis des Abends, was in schonungsloser Brutalität zeigt, dass es ein ansonsten eher erkenntnisloser Abend ist.

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Mangels TV-Gerät und aufgrund schwachem USB-Stick-Empfang kam ich erst heute dazu das Finale von Rachs Restaurantschule zu sehen. Kleiner Spoiler für alle, die es noch nicht gesehen haben: er hat alle in irgendeiner Form übernommen. Ob ich das getan hätte... eher nicht. Hatte aber trotzdem einen Klos im Hals und wegen des blöden Zugs hier im Zimmer feuchte Augen. Wenn ich mal in Berlin bin, gehe ich dort vorbei, schaue durch die gewaltigen Fenster und gehe dann in den Mc Donalds nebenan. Aber nur, wenn es noch den New York Cheese Beef Classic gibt. Neee, Quatsch. Natürlich würde ich mich zu einem leckeren Essen dort niederlassen.

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Morgen ist Donnerstag. Pre-Friday quasi. Hurra!

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