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Samstag, 14. Juli 2012
Aua
Jetzt gerade tut es einfach nur weh aber unter all dem Schmerz ist zu erahnen, dass da irgendwas Gutes zutage kommt. Irgendwann, wenn es nicht mehr weh tut, sondern Spaß macht. Das dauert noch eine Weile und das Credo muss "Dranbleiben!" lauten, aber so in der Tiefe geht die Denke heute gar nicht mehr. In der Sauna war nicht mehr viel mit Schwitzen, bzw. doch, schon, aber es fühlte sich nicht so an, weil vorher schon so viel Schweiß floss. Der Diktator hat Bier nicht explizit angesprochen und weil ich wusste, dass er was dagegen haben würde, habe ich es auch nicht erwähnt und genieße gerade diese wabernde Müdigkeit, die mich überkommt. Solche Dinge muss ich ab morgen auch in das Ernährungsprotokoll eintragen. Wobei... eventuell steht da gar nichts von Getränken. Dann wäre ich einigermaßen fein raus. Aber ich bin zu geschafft um da jetzt noch zu schauen. Mache ich morgen. So ich denn aus dem Bett komme. Churchill hatte vollkommen recht: Sport ist Mord.
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Freitag, 13. Juli 2012
Bäh
Müde. Kopfschmerzen. Bäh. Gehe ins Bett und hoffe auf morgen.
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Mittwoch, 11. Juli 2012
Waschraumdesigner müsste man sein
Nach dem Umzug innerhalb des Firmenkomplexes sind wir nun auch in Reichweite anderer Toiletten. Dadurch, dass wir nun näher am Vorstandsbereich weilen sind die Örtlichkeiten auch um Klassen besser. Wo vorher ein gewisser DDR- und Siebziger-Jahre-Charme nicht zu übersehen war, sind nun Designerwaschräume direkt aus dem Schöner Wohnen-Katalog. Da haben sich die Designer echt Mühe gegeben - zumindest, was das Äußere betrifft. Warum die Spülung schon während des Pinkelvorgangs losgeht bleibt mir aber ein Rätsel und den Behälter für die Papiertücher hat jemand erfunden, der sich garantiert noch nie die Hände danach gewaschen hat. Auch kein schöner Gedanke. Jedenfalls saut man beim Ziehen eines Tuches so ziemlich alles im näheren Umkreis ein, was ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache sein kann. In den wundervoll gestalteten Kabinen war ich noch nicht, aber ich freue mich schon auf den ersten Durchfall in der neuen Location. Könnte sogar fast Spaß machen. Hoffentlich gewöhne ich mich dann nicht daran.
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Dienstag, 10. Juli 2012
Ich habe gar keine French Nails*
Der Gott des Tankens meinte es gut mit mir und führte mich an eine Tankstelle, an der Diesel noch unglaubliche 136.9 kostete. Zwei Kilometer davor waren es 146.9. Gibt so Tage und man sollte da ein kleines bisschen dankbar sein. War ich auch und habe den Tank randvoll gemacht.
An der Kasse waren zwei Leute vor mir, die Bezahlerei zog sich etwas. Plötzlich murmelte der Herr hinter mir leise, aber doch vernehmbar: "French nails". Keine Ahnung, wie er darauf kam und bestimmt meinte er nicht mich. Kurz darauf murmelte er wieder etwas. Ich komme nicht mehr auf das Wort, aber es passte definitiv nicht in die Schlange an der Kasse einer Tankstelle und ich war auch wieder nicht gemeint. Nun sind ja siebzig Prozent meiner Kunden Psychopathen der mehr oder weniger harmlosen Sorte und auch im privaten Umfeld habe ich leider Gottes genug mit solchen Leuten zu tun - ich habe also eine gewisse Erfahrung mit diesem Klientel - aber das war schon etwas seltsam. Ich hatte nicht viel Zeit, mir diesbezüglich weiter Gedanken zu machen; die Kasse war frei, ich war dran, die Karte gezückt und die knapp siebzig Euro wollten den Besitzer wechseln. Beim Rausgehen habe ich mich nochmal nach dem vorsichhinmurmelnden Mann umgedreht und da sah ich auch, was ihn zu seinen merkwürdigen Aussagen bewogen hatte: rechts an der Wand hing ein Fernseher und dort lief eine Quizsendung, bei der die Fragen unten eingeblendet waren. Er riet also mit und das anscheinend ganz gut. Somit war wieder ein Mysterium aufgeklärt und Fox Mulder hatte recht: die Wahrheit ist tatsächlich irgendwo da draußen. In diesem Fall an der Wand in der Tankstelle. Wenn doch immer alles so einfach wäre.
* und bevor ich eben Google angeworfen hatte, wusste ich noch nicht mal, was das ist.
An der Kasse waren zwei Leute vor mir, die Bezahlerei zog sich etwas. Plötzlich murmelte der Herr hinter mir leise, aber doch vernehmbar: "French nails". Keine Ahnung, wie er darauf kam und bestimmt meinte er nicht mich. Kurz darauf murmelte er wieder etwas. Ich komme nicht mehr auf das Wort, aber es passte definitiv nicht in die Schlange an der Kasse einer Tankstelle und ich war auch wieder nicht gemeint. Nun sind ja siebzig Prozent meiner Kunden Psychopathen der mehr oder weniger harmlosen Sorte und auch im privaten Umfeld habe ich leider Gottes genug mit solchen Leuten zu tun - ich habe also eine gewisse Erfahrung mit diesem Klientel - aber das war schon etwas seltsam. Ich hatte nicht viel Zeit, mir diesbezüglich weiter Gedanken zu machen; die Kasse war frei, ich war dran, die Karte gezückt und die knapp siebzig Euro wollten den Besitzer wechseln. Beim Rausgehen habe ich mich nochmal nach dem vorsichhinmurmelnden Mann umgedreht und da sah ich auch, was ihn zu seinen merkwürdigen Aussagen bewogen hatte: rechts an der Wand hing ein Fernseher und dort lief eine Quizsendung, bei der die Fragen unten eingeblendet waren. Er riet also mit und das anscheinend ganz gut. Somit war wieder ein Mysterium aufgeklärt und Fox Mulder hatte recht: die Wahrheit ist tatsächlich irgendwo da draußen. In diesem Fall an der Wand in der Tankstelle. Wenn doch immer alles so einfach wäre.
* und bevor ich eben Google angeworfen hatte, wusste ich noch nicht mal, was das ist.
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Dienstag, 10. Juli 2012
Nicht Douglas
Wenn man einen Blinden mit verbundener Nase in manche Büros bei uns führen würde und ihm dann die Binde von der Nase nähme, würde er sich im Douglas wähnen. Und genau da wüsste man: der gute Mann ist blind. Da sind gar keine Blondinnen im Zimmer und ob die anwesenden Damen sonderlich gut einpacken können, weiß ich auch nicht.
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27,10 Euro!
Das Schicksal hat mich wohl nicht zum Weintrinker auserkoren. Das zeigt sich schon daran, dass ich hier in der Zweitwohnung nun das vorletzte von vier vorhandenen Weingläsern geschrottet habe. Bei Weizengläsern gab es in all den Jahren erst ein Missgeschick. Und da man sein Schicksal nicht herausfordern soll, bleibe ich wohl lieber bei Bier. Oder trinke Wein aus Weizengläsern. Aber das dürfte ganz andere Probleme nach sich ziehen.
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Ich habe im Lotto gewonnen! Sagenhafte 27,10 Euro. Lohnt sich also nicht, den Job zu kündigen - wobei das auch ohne Lottogewinn eine sinnvolle Sache wäre.
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Morgen gäbe es Königsberger Klopse an Kapernsauce mit Salzkartoffeln. Hatte ich noch nie und ich habe es mir ernsthaft überlegt. Der Salat hat aber nur knapp die Hälfte an Kalorien und ein bisschen was muss ich ja tagsüber einsparen, wenn es abends Bier gibt. Also Salat. Mit Yoghurtdressing. Was macht man nicht alles.
Eigentlich wollte ich mich am Abend auch noch sportlich betätigen, aber ich kam spät aus dem Büro, war dann noch im Supermarkt zum Lottozettel abgeben (27,10 Euro sag ich da nur), Frisör checken (hat geklappt) und mal kurz durch den Laden hechten. Das reichte dann auch, dachte ich mir und habe den Sport saussen lassen. Alleine die Aufregung ob der Tante an der Expresskasse, die vor mir stand mit ca. tausend Artikeln (Express bedeutet in dem Laden weniger als acht Artikel), fünf davon Katzenfutterpaletten, die von der nicht minder nervigen Kassenschnepfe einzeln, also Futterpäckchen für Futterpäckchen in schneckenartigem Tempo eingescannt wurden, kostete mich ähnlich viele Kalorien wie ein Iron Man bei 40 Grad im Schatten. Morgen dann lieber ein längerer Marsch durch die Prärie. Ist besser für die Nerven.
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Ich habe im Lotto gewonnen! Sagenhafte 27,10 Euro. Lohnt sich also nicht, den Job zu kündigen - wobei das auch ohne Lottogewinn eine sinnvolle Sache wäre.
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Morgen gäbe es Königsberger Klopse an Kapernsauce mit Salzkartoffeln. Hatte ich noch nie und ich habe es mir ernsthaft überlegt. Der Salat hat aber nur knapp die Hälfte an Kalorien und ein bisschen was muss ich ja tagsüber einsparen, wenn es abends Bier gibt. Also Salat. Mit Yoghurtdressing. Was macht man nicht alles.
Eigentlich wollte ich mich am Abend auch noch sportlich betätigen, aber ich kam spät aus dem Büro, war dann noch im Supermarkt zum Lottozettel abgeben (27,10 Euro sag ich da nur), Frisör checken (hat geklappt) und mal kurz durch den Laden hechten. Das reichte dann auch, dachte ich mir und habe den Sport saussen lassen. Alleine die Aufregung ob der Tante an der Expresskasse, die vor mir stand mit ca. tausend Artikeln (Express bedeutet in dem Laden weniger als acht Artikel), fünf davon Katzenfutterpaletten, die von der nicht minder nervigen Kassenschnepfe einzeln, also Futterpäckchen für Futterpäckchen in schneckenartigem Tempo eingescannt wurden, kostete mich ähnlich viele Kalorien wie ein Iron Man bei 40 Grad im Schatten. Morgen dann lieber ein längerer Marsch durch die Prärie. Ist besser für die Nerven.
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