Samstag, 27. April 2013
Schalalala-irgendwas-mit-time-schalalalala

Gibt ja so Songs, die bestehen eigentlich aus zwei Titeln, gemischt zu einem. So ist es hier auch. Der Refrain ist so gut, der hätte locker für einen neuen Song gepasst, für den Rest hätte man schon was gefunden. Wäre dann wahrscheinlich die B-Seite geworden, aber es gibt ja keine Singles mit B-Seiten mehr. Na dann eben als Füller für die CD. So oder so mag ich die simple Melodie, das stupide Schlagzeug, die Einfachheit an sich. Ist auch bestimmt irgendwo geklaut, deshalb geht es so eingängig ins Ohr.


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Freitag, 26. April 2013
Die Russen Kunden sind eher ruhig

So, Sommerreifen sind drauf, also kann der nächste unerwartete Schneesturm kommen. Sieht aber nicht danach aus, es wird nur zum Wochenende hin bescheiden, aber auch das sind wir ja mittlerweile gewohnt. Gibt Schlimmeres. Fußzehennagelpilz zum Beispiel. Habe ich aber auch nicht. Eigentlich geht es mir also ganz gut und ich jammere auch nur ganz wenig und wenn, dann an den richtigen Stellen; den Stellen, die mein Jammern auch unbedingt verdient haben.

Ansonsten nichts Neues von der Front. Die Russen Kunden sind eher ruhig, die Kollegen gut drauf, Cheffe weiterhin ein Idiot. Alles wie gehabt.

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Donnerstag, 25. April 2013
Der kurze Weg vom blassen Norweger zum Engländer auf Malle

Nun also Bayern gegen Dortmund. Das spült Geld in die Kassen der Vereine. Wohin wird das für die Bayern nun eigentlich überwiesen? Wie gewohnt in die Schweiz käme gerade ja etwas blöd…

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In der Fabrik macht man was fürs „Wir sind alle Freunde“-Gefühl und hat die Lounge-Möbel wieder auf den Parkplatz gestellt. Da saßen wir nun also am Mittag, aßen die Lieferservicemittagessen und ließen und die Sonne ins Gesicht scheinen. Sehr angenehm, wobei noch immer nicht alle meine Freunde sind. Das Konzept hapert. Allerdings hat die Sonne schon einiges an Kraft. Innerhalb einer halben Stunde wandelte ich mich vom blassen Norweger zum Engländer auf Malle. Naja, so richtig rot ist es nicht, aber gesunde Bräune sieht anders aus. Aber egal: am Wochenende ist das Wetter ja wieder perfekt zum Runterkühlen.

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Mittwoch, 24. April 2013
Büronummer. Höhöhö

Aus Gründen mit einer Horde Kolleginnen aus den verschiedensten Abteilungen in einem Büro zusammen gewesen und plötzlich ging es los: Komplimente hier, Komplimente dort. Ich wurde fast so rot wie die auch noch anwesenden Paprika. Wollte erst nach den Telefonnummern der Damen fragen, aber dann fiel mir ein, dass ich die ja im Speicher vom Firmentelefon habe. Zumindest die Büronummern. (jetzt ein kurzes Höhöhö wegen dem Wortspiel. Büronummer. Höhöhö)

Die Sekretärin des Vorstands hat mich dann beim Gemüseschneiden (fragen Sie nicht!) sogar tanzend mit dem Hintern angestipst. Sagt man da so? Sie wirbelte herum und hat dann ihren Hintern an meinen gedonnert. Aber die ist eh so, das geht nicht als Anmache durch. Wahrscheinlich macht sie das bei Vorstandstreffen genauso.

Das waren jetzt die guten Momente des Tages. Ach so: und das joggen. Ich war joggen! Naja, joggen. Schnelles Gehen mit gelegentlichem Joggen. Aber man muss ja langsam anfangen. Das habe ich getan und es war gut so. Es fühlte sich so an, als könnte das was werden. Das war noch ein guter Moment. Ganz im Gegensatz zum Mittagessen. Und den blöden Mails. Nun denn. Im Ganzen gesehen wars aber doch ein guter Tag. Kann so weitergehen.

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Montag, 22. April 2013
Gibt so Tage, da fühlt man sich wie Hans-Jürgen Bäumler. Oder Heinz Rühmann.

Auf dem Weg vom Büro auf den Berg an einer Tankstelle vorbeigekommen und siehe da: Diesel 138,9. Das klingt ok (nicht fair, so ein Preis ist nicht fair, aber er schien mir ok), dachte ich mir und fuhr rein. Kaum den Wagen ausgemacht, stand ein junger Mann mit Warnweste bereit. Ob ich denn tanken möchte. Ja. Vollmachen? Ja, bitte. Soll ich auch nach Öl und Wischwasser schauen? Äh.
Er musste nicht nach Öl und Wischwasser schauen. Trotzdem faszinierend: die haben nun also wieder Tankwarte, wie man es aus den Filmen mit Hans-Jürgen Bäumler, Heinz Rühmann und so weiter kennt. Ok, die sahen damals nicht aus wie die junge Variante von Bushido (ich war auch total freundlich zu ihm; wer weiß, wen der so kennt, der jemand kennt usw. Sie wissen schon), aber vom Prozedere her war es gleich. Als ich bezahlte, sah ich, wie er auch noch die Frontscheibe wischte.

Gibt man so einer guten Seele dann Trinkgeld? Eigentlich schon, aber ich hatte ja nicht nach dem Service gefragt. Eigentlich klappt das mit dem Tanken bei mir noch ganz gut (ich hoffe, das war kein „Spezieller Service für ältere Menschen“; dann wäre ich stinkig). Zum Glück war er schon mit einem anderen Auto in tankender Form beschäftigt und ich musste mir keine weiteren Gedanken machen. Ich wollte ihn ja nicht bei der Arbeit stören, in dem ich ihn durch eine schnöde Trinkgeldübergabe störe. Zumal ich eh nicht gewusst hätte, was man da so gibt. In den Hans-Jürgen Bäumler- und Heinz Rühmann-Filmen war das immer ein Groschen oder so, aber wo kriegt man auf die Schnelle einen Groschen her, wenn man mal einen braucht? Ich hatte jedenfalls keinen parat.
Ich Nachhinein wäre der Groschen auch nicht ok gewesen: die Scheibe war nämlich eher schlierig denn sauber. Aber kennt man ja von Bushido: mit sauber hat der es nicht so und wieso sollte es bei der jungen Variante anders sein.

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