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Sonntag, 1. November 2020
Wenn Bremsen komische Geräusche machen
Morgen dann also „Lockdown“ (ich finde es immer noch unverschämt, das so martialisch zu bezeichnen) und ich habe frei. Ich könnte also durch Kneipen ziehen, in diversen Restaurants speisen und in unzähligen, völlig überfüllten Läden nach Herzenslust einkaufen - wäre da nicht besagter böse „Lockdown“. Das trifft mich allerdings nicht wirklich hart, denn auch ohne diese Maßnahmen, wäre keines dieser Dinge auf dem Zettel für den freien Tag gestanden. Allerhöchstens zum Radhändler, weil die Bremsen komische Geräusche von sich geben (was man beim Rad witzigerweise sehr lange als Kuriosum hinnimmt, ohne allerdings einen Handlungsbedarf daraus abzuleiten. Beim Auto würde man wahrscheinlich nicht ganz so lange warten. Könnte aber auch daran liegen, dass einem die Geschwindigkeit des Autos bewusst macht, dass Bremsen eine sinnvolle Sache sind. Sind sie aber auch beim Rad und nicht funktionsfähige Bremsen sind auch bei diesen Geschwindigkeiten ein Thema). Das kann ich aber auch trotz aller Beschränkungen, denn Radhändler sind momentan noch nicht betroffen.
Ich bin gespannt, wie die hiesige Kreuz- und Querdenker-Szene diesen „Lockdown“ interpretiert. Was die dunklen Mächte damit bewirken wollen. Welche Schäden wir und natürlich vor allem die Kinder dadurch davontragen. Und weshalb es deshalb wichtig sei, bei den nächsten Wahlen die ach so volksnahe Neu-Nazi-Partei zu wählen, denn die würden uns retten anstatt zu drangsalieren. Das wird sicher Thema sein, denn die hiesige Corona-Weltenretter sind von braunem Pack durchdrungen; einige organisieren sogar die Proteste und so stehen Rechte neben Althippies, Rentnern, Kosmetikfachverkäuferinnen und Werkzeugschlossern - in der Sache vereint - und wollen die Menschheit retten. Eigentlich nicht zu fassen, aber das ist ja nicht nur hier so.
Ich bin gespannt, wie die hiesige Kreuz- und Querdenker-Szene diesen „Lockdown“ interpretiert. Was die dunklen Mächte damit bewirken wollen. Welche Schäden wir und natürlich vor allem die Kinder dadurch davontragen. Und weshalb es deshalb wichtig sei, bei den nächsten Wahlen die ach so volksnahe Neu-Nazi-Partei zu wählen, denn die würden uns retten anstatt zu drangsalieren. Das wird sicher Thema sein, denn die hiesige Corona-Weltenretter sind von braunem Pack durchdrungen; einige organisieren sogar die Proteste und so stehen Rechte neben Althippies, Rentnern, Kosmetikfachverkäuferinnen und Werkzeugschlossern - in der Sache vereint - und wollen die Menschheit retten. Eigentlich nicht zu fassen, aber das ist ja nicht nur hier so.
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Mittwoch, 30. September 2020
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Gute Reise, r.
Ich übe hier unten fleißig weiter, damit ich fit genug bin, wenn wir bei Dir da oben eine gemeinsame Radtour machen.
Ich übe hier unten fleißig weiter, damit ich fit genug bin, wenn wir bei Dir da oben eine gemeinsame Radtour machen.
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Samstag, 11. April 2020
Bier trinken bei 1,5m Abstand
Der heiße Feger war gestern zu Besuch. Bier trinken bei 1,5m Abstand (mindestens) und zurückhaltendem Ausdemweggehen, wenn einer von beiden aufs Klo musste (wo übrigens noch genügend Papier vorhanden ist. Ich fühle mich wie ein reicher Mann). Getrennte Toiletten wohlgemerkt.
Sie will eigentlich eh nichts von mir und ich auch nicht von ihr. Sie ist mir viel zu durchgeknallt, hat einen grundlegenden Basisschaden, eine von der Mutter geerbte Tendenz zu Rassismus geerbt und ist per se Esoterik, Verschwörungs- und so richtig absurdem Kram nicht abgeneigt. Gerne auch wild vermischt und jenseits von handelsüblicher Logik. Also alles nicht so ganz einfach - schon vor Corona nicht und jetzt offenbaren sich manche Dinge erst so richtig. Aber nun denn... Bier kann man mir ihr wunderbar trinken und das dezente Geflirte auf beiden Seiten hat ja auch was.
Früher oder später könnten wir durchaus auch mal im Bett landen; Corona sei Dank eher später und tatsächlich bin ich der Überzeugung, dass auch eine Freundschaft danach kein Problem wäre, denn: wir wollen ja nichts voneinander. Außer zusammen Bier trinken und das geht ja auch in diesen Zeiten. Alles andere wird man dann sehen.
Sie will eigentlich eh nichts von mir und ich auch nicht von ihr. Sie ist mir viel zu durchgeknallt, hat einen grundlegenden Basisschaden, eine von der Mutter geerbte Tendenz zu Rassismus geerbt und ist per se Esoterik, Verschwörungs- und so richtig absurdem Kram nicht abgeneigt. Gerne auch wild vermischt und jenseits von handelsüblicher Logik. Also alles nicht so ganz einfach - schon vor Corona nicht und jetzt offenbaren sich manche Dinge erst so richtig. Aber nun denn... Bier kann man mir ihr wunderbar trinken und das dezente Geflirte auf beiden Seiten hat ja auch was.
Früher oder später könnten wir durchaus auch mal im Bett landen; Corona sei Dank eher später und tatsächlich bin ich der Überzeugung, dass auch eine Freundschaft danach kein Problem wäre, denn: wir wollen ja nichts voneinander. Außer zusammen Bier trinken und das geht ja auch in diesen Zeiten. Alles andere wird man dann sehen.
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Freitag, 6. März 2020
Kundentermin in Zeiten der Pandemie
Nächste Woche ist ein schon ewig anberaumter Kundentermin. Stand jetzt wird das auch stattfinden, Virus hin oder her. Mir ist das eh egal; ich sitze im ICE und wenn es mich erwischt, ist dem eben so. Tatsächlich wird man dem ganzen so oder so nicht entkommen und wenn es bei mir also die Fahrt in den hohen Norden sein soll: meinetwegen. Bis es dann ausbricht, bin ich wieder zuhause und kann da in Quarantäne gehen. Eigenes Bad, eigene Toilette und so. Dinge, die einem wichtig sind, wenn man Opfer einer Pandemie ist. Ich hätte auch schon eine formschöne Box, die ich vor die Tür stellen kann, damit man mir dort das Essen ablegen und die Abfälle entsorgen kann. Katzen sind ja hoffentlich immun, insofern können die weiterhin raus und rein wie sie möchten. Wenn nicht, würde ich vielleicht doch lieber im hohen Norden in Quarantäne; der Stressfaktor wäre mir mit eingesperrten Katzen dann doch zu gewaltig - eigene Waschräume hin oder her. Man muss da Prioritäten setzen.
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Dienstag, 3. März 2020
Kurz vorm Coffee-Gate
Der Zug ist verspätet, was gleich mal nervt. Verspätet bedeutet nämlich weniger Zeit beim Umsteigen und weniger Zeit wäre in meinem Fall keine Zeit; zumindest nicht um einen Kaffee zu holen und was außer einem Kaffee macht einen Morgen erträglich? Eben. Jede Minute Verspätung ist also gleichbedeutend mit einer Einheit weniger auf der Gute-Laune-Skala. Ich bin kein Morgenmuffel und meistens schon gleich nach dem Aufstehen guter Dinge, was zwischenmenschliche Beziehungen schon mal auf harte Probe stellen kann. Aber davon lebt wahrscheinlich der Handel von illegalen Schusswaffen. Unter anderem. Ich hatte bisher Glück und/oder sehr stoische Partner. Ich denke mal, es war beides und dann noch eine Mischung davon.
Meine Gute Laune hält meist auch noch eine ganze Weile nach dem Aufstehen an, was daran liegt, dass ich eine Kaffeemaschine habe. Nun stellt sich die Frage, warum ich mich dem Risiko eines verspäteten Zuges und dem somit ausfallenden Kaffee beim Umsteigen aussetze, wo ich mir doch auch zuhause einen Kaffee machen und in die formschöne To-Go-Kanne geben könnte. Gute Frage, aber ich habe keine wirkliche Antwort darauf. Die Frage ist nämlich durchaus berechtigt. Wahrscheinlich das übliche „Never change a running system“, Gewohn- und Faulheit und die Tatsache, dass gute Laune am Morgen nicht zwangsläufig mit klarem Verstand einhergeht. Schon gar nicht morgens.
Happy End: Es reichte doch noch für einen Kaffee. Laune gerettet, S-Bahn-Fahrt dank Koffein und Podcast überlebt.
Meine Gute Laune hält meist auch noch eine ganze Weile nach dem Aufstehen an, was daran liegt, dass ich eine Kaffeemaschine habe. Nun stellt sich die Frage, warum ich mich dem Risiko eines verspäteten Zuges und dem somit ausfallenden Kaffee beim Umsteigen aussetze, wo ich mir doch auch zuhause einen Kaffee machen und in die formschöne To-Go-Kanne geben könnte. Gute Frage, aber ich habe keine wirkliche Antwort darauf. Die Frage ist nämlich durchaus berechtigt. Wahrscheinlich das übliche „Never change a running system“, Gewohn- und Faulheit und die Tatsache, dass gute Laune am Morgen nicht zwangsläufig mit klarem Verstand einhergeht. Schon gar nicht morgens.
Happy End: Es reichte doch noch für einen Kaffee. Laune gerettet, S-Bahn-Fahrt dank Koffein und Podcast überlebt.
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