Montag, 15. Juni 2026
Knie-Aua
Die Knie haben die Bergtour nicht so wirklich gut überstanden. Da müssen sie jetzt aber durch. Kein Problem Dank Familienpackung Ibuprofen und Voltaren im 5 Liter-Eimer. Tatsächlich ärgert mich das sehr; der Schlaf heute Nacht war nicht wirklich erholsam. Außerdem ist das Aufstehen von Stuhl, Couch oder Autositz eine Qual. Wobei... Aufstehen geht, aber Gehen ist zu Anfang kein Spaß. Gestern abend kam dann noch eine übler Stich ins linke Knie, so dass ich jetzt mit beiden meinen Spaß habe. Immerhin hält sich der Ellenbogen mit Gezicke zurück. Soviel zur Lage bei den Gebrechen. Ansonsten ist alles gut.
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Samstag, 13. Juni 2026
Los gehts
4.45 Uhr. Was für eine unchristliche Zeit, um aufzustehen. Aber weil die Bahn heute pünktlich fahren sollte, musste das sein, denn die warten ja nicht. Und ohne Bahn keine Fahrt zum Flughafen und dann wird alles weitere nochmal schwerer.
Flughäfen sind mittlerweile richtig gut organisiert. Eigentlich waren sie das ja schon immer, aber die Sicherheitskontrollen waren oft noch echt nervig wegen Auspacken. Mal Gürtel weg, mal kann er anbleiben. Manchmal Schuhe aus, dann wieder nicht. Gelernt habe ich: Taschentücher aus der Hose! Technikkram separat und einzeln. Flüssigkeiten? Pro 10 ml eine eigene Tüte. Nervig halt. Und diesmal: Klare Ansagen. Gürtel aus, Taschen leer, ansonsten den ganzen Mist in der Tasche lassen. Schuhe musste ich dann doch noch ausziehen, weil ich dicke Wanderschuhe anhatte, aber ansonsten ging das sehr smooth. Übrigens auch der Self-Checkin. Ich wartete auf irgendein Piepsen, eine rote Lampe, hilfloses Gedrücke auf stumpfen Displays. Nichts davon. Das war in zwei Minuten alles erledigt. Super.
In 1,5 Stunden geht der Flug. Noch keine Influencer gesehen. Das wird ein guter Tag. Nächstes Abenteuer: Mietwagen.
Flughäfen sind mittlerweile richtig gut organisiert. Eigentlich waren sie das ja schon immer, aber die Sicherheitskontrollen waren oft noch echt nervig wegen Auspacken. Mal Gürtel weg, mal kann er anbleiben. Manchmal Schuhe aus, dann wieder nicht. Gelernt habe ich: Taschentücher aus der Hose! Technikkram separat und einzeln. Flüssigkeiten? Pro 10 ml eine eigene Tüte. Nervig halt. Und diesmal: Klare Ansagen. Gürtel aus, Taschen leer, ansonsten den ganzen Mist in der Tasche lassen. Schuhe musste ich dann doch noch ausziehen, weil ich dicke Wanderschuhe anhatte, aber ansonsten ging das sehr smooth. Übrigens auch der Self-Checkin. Ich wartete auf irgendein Piepsen, eine rote Lampe, hilfloses Gedrücke auf stumpfen Displays. Nichts davon. Das war in zwei Minuten alles erledigt. Super.
In 1,5 Stunden geht der Flug. Noch keine Influencer gesehen. Das wird ein guter Tag. Nächstes Abenteuer: Mietwagen.
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Freitag, 12. Juni 2026
Wind Nord-Ost, Startbahn 03
Koffer gepackt, aus dem kleinen Rucksack für die Kabine wurde ein großer Handgepäckrucksack, Check-In ist erledigt (ohne kostenpflichtigen Wunschplatz. Jetzt zickt auch schon die Lufthansa da rum. Sitze ich halt da, wo das System mich für sitzenswert hält). Kann eigentlich losgehen.
Packen ist echte Arbeit. Die Vakuumtütensache funktioniert so einigermaßen; man kriegt echt viel unter, allerdings sind diese Tütenpakete dann so stramm gepackt, dass es keine Knautschzone gibt, was das Schließen des Koffers extrem erschwert. Dazu kommt, dass 23 Kilo ruckzuck erreicht sind. Ich musste mehrfach umpacken, damit das einigermaßen hinhaut und damit es hinhaut, ist nun auch der große Handgepäckrucksack vonnöten. Es ist wirklich Arbeit - harte Arbeit. Man braucht tatsächlich den Urlaub, wenn man gepackt hat.
Am Morgen auch noch beim Frisör gewesen und bei der Bank Bargeld geholt. Macht man mittlerweile ja auch eher selten, dieses Bargeld holen. Wann brauche ich schon mal Bargeld? Jetzt hab ich wieder welches. Was mir dabei in den Sinn kam: Ob Hütchenspieler mittlerweile auch Kartenzahlung akzeptieren?
---
Wind Nord-Ost, Startbahn 03.
Packen ist echte Arbeit. Die Vakuumtütensache funktioniert so einigermaßen; man kriegt echt viel unter, allerdings sind diese Tütenpakete dann so stramm gepackt, dass es keine Knautschzone gibt, was das Schließen des Koffers extrem erschwert. Dazu kommt, dass 23 Kilo ruckzuck erreicht sind. Ich musste mehrfach umpacken, damit das einigermaßen hinhaut und damit es hinhaut, ist nun auch der große Handgepäckrucksack vonnöten. Es ist wirklich Arbeit - harte Arbeit. Man braucht tatsächlich den Urlaub, wenn man gepackt hat.
Am Morgen auch noch beim Frisör gewesen und bei der Bank Bargeld geholt. Macht man mittlerweile ja auch eher selten, dieses Bargeld holen. Wann brauche ich schon mal Bargeld? Jetzt hab ich wieder welches. Was mir dabei in den Sinn kam: Ob Hütchenspieler mittlerweile auch Kartenzahlung akzeptieren?
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Wind Nord-Ost, Startbahn 03.
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Donnerstag, 11. Juni 2026
Es wird gepackt
Heute wird gepackt. Drei Worte, ein großes Unterfangen. Es gibt sogar einen Plan! Naja, Plan. Es gibt einen Zettel, darauf eine Liste an Dingen, die man halt so mitnehmen sollte. Bzw. von Dingen, von denen ICH denke, dass man sie mitnehmen sollte. Die Liste ist eigentlich nur der Aufschrieb eines spontanen Brainstormings mit mir selbst. Das Ergebnis der ersten zwei Minuten; dann war mir langweilig. Jedenfalls habe ich eine Liste und anhand derer werde ich packen und zwar zuerst in diese praktischen Packbeutel, die man dann vakuumiert und somit enorm viel Platz spart. Und frisch halten sich die Kleidungsstücke auch noch. Ist wie bei Gefriertüten. Die Sous-Vide-Packmethode. Das ist natürlich blanke Theorie. Ob das funktionieren wird... keine Ahnung. Ich bin da wieder einmal von einem Instagram-Post geinfluenct worden.
Ich bestelle übrigens nie durch einen direkten Klick auf das Posting, sondern google den Hersteller separat oder kaufe woanders. Die Leute sollen nicht meinen, dass dieses Influencergedöns funktioniert; die kriegen keine Klicks mit anschließendem Kauf von mir. Naja, doch, kriegen sie, aber sie merken es nicht. Die denken, ich wäre ein Kunde, der einfach so über sie gestolpert ist. Dem egal ist, dass hyperaktive Menschen sich ein kleines Stück Fell vors Gesicht halten und da reinlabern, wie toll diese Vakuumtüten doch seien, während der Matcha-Tee (bezahlte Werbung) auf dem kleinen Beistelltisch ("Der ist soooo süß, den habe ich letztens bei Jysk (bezahlte Werbung) gesehen und musste ich un-be-dingt gleich mitnehmen. Mit dem Code "CLAUDI2026" bekommst Du 5% Rabatt!") moosig-grün vor sich hin dampft.
Meine kleine Meuterei gegen das Influencer-System. Ich habe vor, das bis ans Ende meines Lebens durchzuziehen. Den Rollator kaufe ich im Sanitätshaus und nicht durch Klick auf eines von oldiebutgoldie.de gesponserten Influence-Rentner-Postings und Heizdecken gibts auf der Kaffeefahrt und nicht über einen bezahlten Artikel bei der Online-Ausgabe der Apotheken-Umschau.
Wo war ich? Ach so... Packen. Genau. Also: Die Dinge von der Liste werden zuerst auf dem Bett ausgebreitet. Dort wird auch erst nochmal durchgezählt. Diesmal möchte ich so effizient wie nur möglich reisen. Keine drei Paar Unterhosen pro Tag. Es wird kein Aktiv-Urlaub mit drei Stunden Extrem-Sport am Morgen und mittags nochmal zwei. Das wäre übrigens ein Argument für Urlaub im FKK-Resort: Man spart Unmenge an Gepäck. Eigentlich reicht ein kleiner Rucksack fürs Handgepäck.
Wenn schließlich nur noch das da liegt, was auch wirklich mit soll, kommen die Beutel zum Einsatz. Auf Instagram hieß es, das sei "voll einfach". Schauen wir mal. Wenn also die Beutel gefüllt und mit einem Vakuum versehen sind, landen sie im Koffer und das wars eigentlich. Mittels einer 3,99 Euro Kofferwaage (kostengünstig online gekauft - einfach so, uninfluenct) wird sich zeigen, ob ich unter der magischen Grenze von 23 Kilogramm geblieben bin. Diesbezüglich bin ich aber guter Dinge, denn - siehe oben - ich werde ja hocheffizient geplant und gepackt haben. Und das wars. Klingt einfach und sollte in zehn Minuten erledigt sein. Tatsächlich wird es natürlich Stunden in Anspruch nehmen und mich an den Rande eines Nervenzusammenbruchs führen. Aber danach ist ja Urlaub und ich kann mich vom Packen erholen.
Ich bestelle übrigens nie durch einen direkten Klick auf das Posting, sondern google den Hersteller separat oder kaufe woanders. Die Leute sollen nicht meinen, dass dieses Influencergedöns funktioniert; die kriegen keine Klicks mit anschließendem Kauf von mir. Naja, doch, kriegen sie, aber sie merken es nicht. Die denken, ich wäre ein Kunde, der einfach so über sie gestolpert ist. Dem egal ist, dass hyperaktive Menschen sich ein kleines Stück Fell vors Gesicht halten und da reinlabern, wie toll diese Vakuumtüten doch seien, während der Matcha-Tee (bezahlte Werbung) auf dem kleinen Beistelltisch ("Der ist soooo süß, den habe ich letztens bei Jysk (bezahlte Werbung) gesehen und musste ich un-be-dingt gleich mitnehmen. Mit dem Code "CLAUDI2026" bekommst Du 5% Rabatt!") moosig-grün vor sich hin dampft.
Meine kleine Meuterei gegen das Influencer-System. Ich habe vor, das bis ans Ende meines Lebens durchzuziehen. Den Rollator kaufe ich im Sanitätshaus und nicht durch Klick auf eines von oldiebutgoldie.de gesponserten Influence-Rentner-Postings und Heizdecken gibts auf der Kaffeefahrt und nicht über einen bezahlten Artikel bei der Online-Ausgabe der Apotheken-Umschau.
Wo war ich? Ach so... Packen. Genau. Also: Die Dinge von der Liste werden zuerst auf dem Bett ausgebreitet. Dort wird auch erst nochmal durchgezählt. Diesmal möchte ich so effizient wie nur möglich reisen. Keine drei Paar Unterhosen pro Tag. Es wird kein Aktiv-Urlaub mit drei Stunden Extrem-Sport am Morgen und mittags nochmal zwei. Das wäre übrigens ein Argument für Urlaub im FKK-Resort: Man spart Unmenge an Gepäck. Eigentlich reicht ein kleiner Rucksack fürs Handgepäck.
Wenn schließlich nur noch das da liegt, was auch wirklich mit soll, kommen die Beutel zum Einsatz. Auf Instagram hieß es, das sei "voll einfach". Schauen wir mal. Wenn also die Beutel gefüllt und mit einem Vakuum versehen sind, landen sie im Koffer und das wars eigentlich. Mittels einer 3,99 Euro Kofferwaage (kostengünstig online gekauft - einfach so, uninfluenct) wird sich zeigen, ob ich unter der magischen Grenze von 23 Kilogramm geblieben bin. Diesbezüglich bin ich aber guter Dinge, denn - siehe oben - ich werde ja hocheffizient geplant und gepackt haben. Und das wars. Klingt einfach und sollte in zehn Minuten erledigt sein. Tatsächlich wird es natürlich Stunden in Anspruch nehmen und mich an den Rande eines Nervenzusammenbruchs führen. Aber danach ist ja Urlaub und ich kann mich vom Packen erholen.
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Mittwoch, 10. Juni 2026
Wegoptimiertes Herzblut
In der Fabrik hat KI Einzug gehalten - vor allem auf höchster Ebene. Ein immer offener Browsertab ist Tschädtschipiti. Immer. Durchgehend. Und die KI wird für alles genutzt; für durchaus sinnvolle Aufgaben wie Korrekturlesen oder Hilfestellung bei gewissen Formulierungen, Ideenfindungen und ähnlichem. Aber leider auch weit darüber hinaus und in exzessivem Ausmaß. Alles was angeliefert wird, muss durch die KI mit Prompts wie "Optimiere diesen Text", "Erstelle eine passende Grafik", "Vereinfache diesen Block", "Bearbeite dies und das für die Zielgruppe XY" und so weiter. Das Ergebnis ist schnöder Einheitsbrei, der eben genau das ist, was es ist: KI-"optimiert". Kann man machen, aber dann ist es halt so wie es viele andere auch machen. Trotzdem halten die Verursacher in der Fabrik für sehr schlaue Menschen, denn man hat ja ach so viel Zeit für Überarbeitung eingespart und wie toll das jetzt aussieht und so weiter. Mittlerweile ist man soweit, dass sogar der kreative Prozess ganz am Anfang eingespart wird. Es gibt keinen Input mehr für die KI, die diesen dann "optimiert" - die KI erstellt den Input selbst, zeigt die stolz ihren Meistern und der optimiert dann, indem er die KI anweist, was zu optimieren ist. Dass man damit einige Leute vor den Kopf stößt, fällt gar nicht auf. Eventuell würde die KI darauf hinweisen, wenn man sie denn fragen würde, aber sowas gehört ja nicht zur Rubrik "Optimierung".
Die KI ist aber allgegenwärtig und hat noch ganz andere Bereiche in Beschlag genommen. So fühlen sich einige "Manager" nun berufen zu programmieren. Bzw. der KI zu sagen, was sie zu programmieren hat. Und weil die KI günstiger ist als ein Haufen Programmierer, sind die Manager sehr stolz. Was sind sie nur für schlaue Füchse. Programmierer, pah! Geht doch ganz einfach, hier, Top-Produkt. Haben wir gemacht, dafür brauchen wir kein Studium und keine Ausbildung. Dieses Meisterwerk vermarkten wir jetzt...
Noch werden sie ausgebremst, ein bisschen. Aber am Ende entscheidet die Hierarchie und dieser Schwachsinn ist schon sehr weit oben angekommen. Früher oder später wird so ein "Top-Produkt" auf Kunden losgelassen. Der Anwalt wird sich freuen - Regressansprüche wegen Sicherheitslücken sind eine lukrative Sache. Die Manager werden sagen, dass es an ihnen nicht läge: Die KI hätte da nicht aufgepasst, obwohl man ihr doch schrieb, dass das ein Top-Produkt werden solle.
Ich bin mittlerweile an dem Punkt, an dem ich einfach mache. Ohne viel Mühe, einfach was abliefern. Kommt ja eh in die KI und die optimiert. Bei all meinen letzten Arbeiten war am Ende nichts mehr so, wie es sein sollte. Die Intention dahinter war wegoptimiert, es war ein 0815-Produkt, austauschbar und erkennbar ohne Herzblut. Aber so gewollt. Also braucht es auch kein Herzblut, wenn das ohnehin ausgepresst wird. Lieblos reicht auch; muss die KI weniger machen. Schade. Und schade, dass ich kein Anwalt geworden bin. Bald würde meine Stunde schlagen - es wimmelt bald von Top-Produkten.
Die KI ist aber allgegenwärtig und hat noch ganz andere Bereiche in Beschlag genommen. So fühlen sich einige "Manager" nun berufen zu programmieren. Bzw. der KI zu sagen, was sie zu programmieren hat. Und weil die KI günstiger ist als ein Haufen Programmierer, sind die Manager sehr stolz. Was sind sie nur für schlaue Füchse. Programmierer, pah! Geht doch ganz einfach, hier, Top-Produkt. Haben wir gemacht, dafür brauchen wir kein Studium und keine Ausbildung. Dieses Meisterwerk vermarkten wir jetzt...
Noch werden sie ausgebremst, ein bisschen. Aber am Ende entscheidet die Hierarchie und dieser Schwachsinn ist schon sehr weit oben angekommen. Früher oder später wird so ein "Top-Produkt" auf Kunden losgelassen. Der Anwalt wird sich freuen - Regressansprüche wegen Sicherheitslücken sind eine lukrative Sache. Die Manager werden sagen, dass es an ihnen nicht läge: Die KI hätte da nicht aufgepasst, obwohl man ihr doch schrieb, dass das ein Top-Produkt werden solle.
Ich bin mittlerweile an dem Punkt, an dem ich einfach mache. Ohne viel Mühe, einfach was abliefern. Kommt ja eh in die KI und die optimiert. Bei all meinen letzten Arbeiten war am Ende nichts mehr so, wie es sein sollte. Die Intention dahinter war wegoptimiert, es war ein 0815-Produkt, austauschbar und erkennbar ohne Herzblut. Aber so gewollt. Also braucht es auch kein Herzblut, wenn das ohnehin ausgepresst wird. Lieblos reicht auch; muss die KI weniger machen. Schade. Und schade, dass ich kein Anwalt geworden bin. Bald würde meine Stunde schlagen - es wimmelt bald von Top-Produkten.
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Dienstag, 9. Juni 2026
Bitte nicht die Influencer von der Klippe schubsen
Warum die Bahn nun wieder zur ursprünglichen Zeit fährt, nachdem das vorher Monate anders war, (klar, wahrscheinlich Baustelle, aber die sind ja alle weiterhin. Ist ja nicht so, dass die mit irgendwas fertig würden) ist mir ein Rätsel, aber ich nehme es hin. Tatsächlich ist es mir auch ganz recht, Gewohnheit, never change a running System und so. Der zeitliche Abstand zwischen (verspäteter) Einfahrt im Bahnhof und Abfahrt der S-Bahn ist mitterweile in Fleisch und Blut übergangen, so dass ich am Sonnenstand oder dem Geräusch des Regens auf den Gleisen erkennen kann, wie lange ich noch habe, um die - tatsächlich pünktliche - S-Bahn zu bekommen. Das war durch den Wirrwarr der letzten Monate nicht mehr gegeben und wenn ich etwas nicht brauchen kann, dann ist das Chaos. Jetzt ist wieder alles flauschig-hyggelig und gut.
---
Die letzten Tage vor dem Urlaub und wie immer ist das etwas stressig, denn: Natürlich wird der Laden untergehen, wenn ich mal zwei Wochen nicht da bin. Logisch. Dass der Laden noch existiert, obwohl ich mal über ein Jahr weg war... reiner Zufall und viel Glück. Naja. Jedenfalls schreibe ich diverse Übergaben und gebe ein paar Kunden schon mal Bescheid, dass ich weg sein werde und wer in der Zeit meinen Mist macht.
Zwischen all dem Gedöns werde ich immer mal wieder die Wetterdaten des Urlaubsgebiets checken. Das ist eine ziemlich unnütze Sache, denn das Wetter ändert sich dort im Minutentakt; dafür sind handelsübliche Wetter-Apps gar nicht gemacht. Ich werde trotzdem schauen und mich daran erfreuen, dass man vor extremer Hitze weitestgehend verschont bleiben wird (das ist zumindest so gut wie sicher). Hoffentlich sind dann nicht die ganzen Influencer-Dödel vor Ort, die aus Dubai wegen Boahistdasheiß geflohen sind. Falls doch: Es gibt viele Klippen, da wo ich hingehe. Verfolgen Sie also die Live-Streams, Reels und Tiktoks der einschlägigen Kandidaten.
---
Müde bin ich. Und gerädert (das sind zwei verschiedene Dinge. Ich bin beides). Fühle mich auch aufgebläht und einfach fertig. Urlaubsreif spielt da sicher rein, aber auch die beschissene Ernährung der letzten Wochen. Ärgerlich. Aber das wird im Urlaub besser und danach muss ich die dann schon gezogene Bremse einfach vollends bis zum Anschlag ziehen. Für die Bikini-Figur ist es zu spät, aber fürs Wohlbefinden wird das eine super Sache.
Soweit der Plan.
---
Die WM geht also los. Na meinetwegen.
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Die letzten Tage vor dem Urlaub und wie immer ist das etwas stressig, denn: Natürlich wird der Laden untergehen, wenn ich mal zwei Wochen nicht da bin. Logisch. Dass der Laden noch existiert, obwohl ich mal über ein Jahr weg war... reiner Zufall und viel Glück. Naja. Jedenfalls schreibe ich diverse Übergaben und gebe ein paar Kunden schon mal Bescheid, dass ich weg sein werde und wer in der Zeit meinen Mist macht.
Zwischen all dem Gedöns werde ich immer mal wieder die Wetterdaten des Urlaubsgebiets checken. Das ist eine ziemlich unnütze Sache, denn das Wetter ändert sich dort im Minutentakt; dafür sind handelsübliche Wetter-Apps gar nicht gemacht. Ich werde trotzdem schauen und mich daran erfreuen, dass man vor extremer Hitze weitestgehend verschont bleiben wird (das ist zumindest so gut wie sicher). Hoffentlich sind dann nicht die ganzen Influencer-Dödel vor Ort, die aus Dubai wegen Boahistdasheiß geflohen sind. Falls doch: Es gibt viele Klippen, da wo ich hingehe. Verfolgen Sie also die Live-Streams, Reels und Tiktoks der einschlägigen Kandidaten.
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Müde bin ich. Und gerädert (das sind zwei verschiedene Dinge. Ich bin beides). Fühle mich auch aufgebläht und einfach fertig. Urlaubsreif spielt da sicher rein, aber auch die beschissene Ernährung der letzten Wochen. Ärgerlich. Aber das wird im Urlaub besser und danach muss ich die dann schon gezogene Bremse einfach vollends bis zum Anschlag ziehen. Für die Bikini-Figur ist es zu spät, aber fürs Wohlbefinden wird das eine super Sache.
Soweit der Plan.
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Die WM geht also los. Na meinetwegen.
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Montag, 8. Juni 2026
Zwei Pauschalreisen vor Flugjogginghose
Gestern (nach einem kurzen Lauf. Yeah!) viel Zeit mit der Planung für den anstehenden Urlaub verbracht. Meine Güte, was für ein Aufwand. Und was es da alles zu sehen, zu erleben und zu tun gibt! Das artet fast in Stress aus. Soll es natürlich nicht und deshalb ist zwar einiges geplant, aber wenn es nicht klappt, ist dem halt so. Wenn ich was verpasse, was ich unbedingt sehen, erleben oder tun wollte, muss ich halt nochmal kommen und es nachholen. Trotz nur dezent vorhandener Vorfreude, kann ich mir vorstellen, dass es tatsächlich zu einer Wiederholung der Reise (mit oder ohne den ganzen nicht getanen Dingen) kommt. Keine Ahnung, wie ich zu der Annahme kommt, aber es fühlt sich so an. Einige Parameter sprechen auch dafür: Die Temperaturen vor Ort, die Landschaften, dies und das.
Vor der Reise steht das Packen. Das wird noch ein Thema. Ich habe mich influencen lassen und besitze nun so "Packtüten", also Plastikbeutel, in die man seine Kleidung auf engstem Raum packen können soll und somit erheblich Platz im Koffer spart. Eigentlich wollte ich das am Wochenende mal testen, aber ich war mit Planen beschäftigt. Aber es wird schon irgendwie klappen. Hat es schon immer. Außerdem ist es jedesmal viel zu viel Zeug, das ich dabei habe. Das könnte ich auch optimieren. Würde dann auch Gewicht einsparen, was gut wäre, denn Gewicht ist immer hart an der Grenze. War auch schon das eine oder andere Mal drüber (und ich wurde einmal deshalb ausgerufen, weil die vergessen hatten, mich deshalb abzukassieren) und auch diesmal wird es an der kritischen Marke kratzen. Bin kurz davor so skupellos zu sein und eine große Handgepäcktasche zusätzlich zum Rucksack mitzunehmen, so ein sperriges Ding, das unnötig viel Platz braucht. Andererseits hätte ich diese Tasche dann die restliche Reise an der Backe und das will man ja auch nicht. Also: Koffer plus normaler Rucksack für den Flug. Plus - und das ist dieses Jahr neu - eine Bauchtasche. Soweit ist es schon. Ich bin noch zwei Pauschalreisen vor bequemer Flugjogginghose und Socken in der Sandale.
tl;dr
Freue mich auf den Urlaub.
Vor der Reise steht das Packen. Das wird noch ein Thema. Ich habe mich influencen lassen und besitze nun so "Packtüten", also Plastikbeutel, in die man seine Kleidung auf engstem Raum packen können soll und somit erheblich Platz im Koffer spart. Eigentlich wollte ich das am Wochenende mal testen, aber ich war mit Planen beschäftigt. Aber es wird schon irgendwie klappen. Hat es schon immer. Außerdem ist es jedesmal viel zu viel Zeug, das ich dabei habe. Das könnte ich auch optimieren. Würde dann auch Gewicht einsparen, was gut wäre, denn Gewicht ist immer hart an der Grenze. War auch schon das eine oder andere Mal drüber (und ich wurde einmal deshalb ausgerufen, weil die vergessen hatten, mich deshalb abzukassieren) und auch diesmal wird es an der kritischen Marke kratzen. Bin kurz davor so skupellos zu sein und eine große Handgepäcktasche zusätzlich zum Rucksack mitzunehmen, so ein sperriges Ding, das unnötig viel Platz braucht. Andererseits hätte ich diese Tasche dann die restliche Reise an der Backe und das will man ja auch nicht. Also: Koffer plus normaler Rucksack für den Flug. Plus - und das ist dieses Jahr neu - eine Bauchtasche. Soweit ist es schon. Ich bin noch zwei Pauschalreisen vor bequemer Flugjogginghose und Socken in der Sandale.
tl;dr
Freue mich auf den Urlaub.
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Sonntag, 7. Juni 2026
Zwei Traumhäuser sind besser als eins
Die Nachbarn von gegenüber haben Besuch. Scheint netter Besuch zu sein, denn er wird feudal verköstigt. Es riecht unglaublich gut nach Suppe. Ein Geruch, der mich sofort in meine Kindheit katapultiert. Ich sehe meine Oma in der Mini-Küche (zu zweit wurde es schon eng) herumwerkeln, es blubbert in einem riesigen Topf und in der Luft liegt dieser Geruch nach frisch geschnittenen Kräutern für die Festtagssuppe. Am liebsten würde ich bei den Nachbarn in den Garten rennen und dort herumtollen und spielen, so sehr bin ich gedanklich gerade Kind. Käme aber wahrscheinlich ein bisschen seltsam.
---
Mein Bruder war beruflich in den USA und hat Fotos geschickt. Es steht noch alles, meinte er zu den Bildern aus NY. Ich schrieb ihm zurück, dass Trump ja auch noch zwei Jahre Zeit hat. Mein Bruder antwortete mit einem lachenden Smiley - dabei war das nicht als Witz gemeint.
Bei dem ganzen Stakkato an Dummheit (Flood the zone with shit) geht so vieles unter. In diesem Grundrauschen an aggressiver Dummheit und Arschlochtum habe ich irgendwo gelesen, dass die Amis die Messgeräte im Golfstrom entfernen wollen, weil: Wo man nichts misst, gibt es keine Messwerte, ergo gibt es keinen Klimawandel. Zone, Shit, Sie wissen schon.
Diese Nachricht wabert einfach so herum, aber so richtig präsent ist sie nicht. Dabei ist das ja nun keine kleine Nachricht; die hat schon einen gewissen Nachrichtenwert. Gut, unsere Gas-Kathi ist natürlich neidisch... wie schön wäre das, wenn man Messwerte einfach nicht hätte, dann könnte man komplett auf alles scheissen... was sie auch so macht. Übrigens Gas-Kathi und der Guttenberg. Da haben sich ja auch zwei gesucht und gefunden. Aber egal. Alles egal. Keine Lust mehr auf das alles. Wie ich meinem Bruder schon schrieb: Trump hat ja noch zwei Jahre Zeit... da wird noch einiges dazukommen an Shit, der die Zone floddet.
---
Nicht die nichtgelaufene Runde gestern nervt mich weiterhin. Vor allem, weil es einen Teufelskreis in Gang gesetzt hat: Am Abend war ich so gefrustet, dass Junk Food zum Einsatz kam. Und sogar ein Probeglas Rum. Völliger Schwachsinn, aber Frustfressen macht man ja weniger aus einem klugen Gedanken heraus. Danach war ich doppelt genervt: Einmal von der nichtgelaufenen Runde, dann auch noch zusätzlich von dem Mist, den ich mir reingezogen hatte.
Vielleicht probiere ich es nachher mit einem Lauf. Ein kleiner, ganz ganz langsam. Mit Gehen zwischendurch, wenn es zu arg wird. Eigentlich kann ich das "Vielleicht" streichen. Es muss sein; zumindest ein Versuch.
---
Online Lotto gespielt. Damit ich auch im anstehenden Urlaub nicht die Chance verpasse, Millionär zu werden. Würde dann ganz gut zu den beiden Traumhäusern passen, deren Chance sie zu gewinnen, ich mir durch ein Teilnahme-Abo gewährt habe.
Ob dann wohl die Gier einsetzt, wenn man so ein Traumhaus gewinnt? Kündigt man dann sein Abo, weil man ja nun sein Traumhaus hat oder lässt man das weiterlaufen? Zwei Traumhäuser sind ja schließlich besser als eins.
Um diese Frage kümmere ich mich, wenn es soweit ist.
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Mein Bruder war beruflich in den USA und hat Fotos geschickt. Es steht noch alles, meinte er zu den Bildern aus NY. Ich schrieb ihm zurück, dass Trump ja auch noch zwei Jahre Zeit hat. Mein Bruder antwortete mit einem lachenden Smiley - dabei war das nicht als Witz gemeint.
Bei dem ganzen Stakkato an Dummheit (Flood the zone with shit) geht so vieles unter. In diesem Grundrauschen an aggressiver Dummheit und Arschlochtum habe ich irgendwo gelesen, dass die Amis die Messgeräte im Golfstrom entfernen wollen, weil: Wo man nichts misst, gibt es keine Messwerte, ergo gibt es keinen Klimawandel. Zone, Shit, Sie wissen schon.
Diese Nachricht wabert einfach so herum, aber so richtig präsent ist sie nicht. Dabei ist das ja nun keine kleine Nachricht; die hat schon einen gewissen Nachrichtenwert. Gut, unsere Gas-Kathi ist natürlich neidisch... wie schön wäre das, wenn man Messwerte einfach nicht hätte, dann könnte man komplett auf alles scheissen... was sie auch so macht. Übrigens Gas-Kathi und der Guttenberg. Da haben sich ja auch zwei gesucht und gefunden. Aber egal. Alles egal. Keine Lust mehr auf das alles. Wie ich meinem Bruder schon schrieb: Trump hat ja noch zwei Jahre Zeit... da wird noch einiges dazukommen an Shit, der die Zone floddet.
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Nicht die nichtgelaufene Runde gestern nervt mich weiterhin. Vor allem, weil es einen Teufelskreis in Gang gesetzt hat: Am Abend war ich so gefrustet, dass Junk Food zum Einsatz kam. Und sogar ein Probeglas Rum. Völliger Schwachsinn, aber Frustfressen macht man ja weniger aus einem klugen Gedanken heraus. Danach war ich doppelt genervt: Einmal von der nichtgelaufenen Runde, dann auch noch zusätzlich von dem Mist, den ich mir reingezogen hatte.
Vielleicht probiere ich es nachher mit einem Lauf. Ein kleiner, ganz ganz langsam. Mit Gehen zwischendurch, wenn es zu arg wird. Eigentlich kann ich das "Vielleicht" streichen. Es muss sein; zumindest ein Versuch.
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Online Lotto gespielt. Damit ich auch im anstehenden Urlaub nicht die Chance verpasse, Millionär zu werden. Würde dann ganz gut zu den beiden Traumhäusern passen, deren Chance sie zu gewinnen, ich mir durch ein Teilnahme-Abo gewährt habe.
Ob dann wohl die Gier einsetzt, wenn man so ein Traumhaus gewinnt? Kündigt man dann sein Abo, weil man ja nun sein Traumhaus hat oder lässt man das weiterlaufen? Zwei Traumhäuser sind ja schließlich besser als eins.
Um diese Frage kümmere ich mich, wenn es soweit ist.
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Samstag, 6. Juni 2026
Apropos Urlaub
Unterirdischer Schlafscore. 64, zuwenig REM-Schlaf. Das kann gut sein; erinnere mich auch nicht an irgendwelche Träume. Nun denn. Die kleine Katze war öfter mal da und hat gemeckert. Nun liegt sie seit Stunden da, genießt die frische Luft, die durchs offene Fenster kommt und chillt. Ohne mich. Sollte im Halbstundentakt nach oben gehen und meckern, damit sie mal sieht, wie das ist.
---
Die Tiraden der Nacht gingen am Vormittag noch weiter. Zwei oder drei E-Mails. Wenn ich das richtig rauslese, bin ich nun einer der Guten. Wäre es nicht so traurig, könnte man sich beömmeln über diese kaputte Frau. Habe aber aktuell eh keine tragende Rolle in diesem Drama. Von der bescheuerten Schwester kam auch nichts mehr. Schade eigentlich; habe noch eine alte E-Mail von ihr an mich, wo sie mich beschimpft, ich würde Dinge erfinden. Käme also eine E-Mail von der bescheuerten Schwester an mich, bekäme sie einen Screenshot ihrer alten Mail zurück. Quid pro quo. Fände ich dann ja fast schon würde amüsant... wenn es nicht so traurig wäre.
---
Gestern wieder kurz laufen gewesen und eigentlich war noch ein kleiner Bogen eingeplant. Dann kam der Regen und er kam heftig. In Werbespots sieht das immer so sexy aus, wenn die Protagonisten durch den strömenden Regen laufen, die Haare nass, die Kleidung auch, bei den Damen zeichnen sich leicht errigierte Brustwarzen ab, bei den Herren sind die brettharten Sixpacks unter dem nassen Shirt klar zu erkennen. Bei mir hing das nasse Zeug auch am Körper und zu sehen war... naja, der Körper halt und da ist nix mit bretthartem Sixpack und die Brustwarzen wirkten nur deshalb errigiert, weil sie sich gegen das Scheuern des klatschnassen Billigshirts zu wehren versuchten.
Bin den Bogen nicht mehr gelaufen und stattdessen auf direktem Weg heim. Waren dann aber auch nochmal 1,5 Kilometer.
Heute wollte ich auch laufen, aber - seufz - das Knie. Hab nach einem halben Kilometer abgebrochen und aus dem Lauf einen Spaziergang gemacht. War anfangs genervt, aber so komme ich wenigstens mal zum Podcast hören.
---
Später Mittagsschlaf, dann noch Zeugs für den Urlaub ausgedruckt.
Apropos Urlaub: Dafür ist KI echt nicht schlecht. Plane dies, mache eine Liste, plane das, usw. usf. Das hat schon was. Und da ich noch nie da war, wo ich hingehe, weiß ich auch nicht, ob das absoluter Mist ist, was die KI da von sich gibt. Ist mir auch völlig egal: Viel besser oder schlechter könnte ich es wahrscheinlich auch nicht, also was solls. Somit habe ich nun also ein paar druckfertige Dateien, die schon schön formatiert sind. Wunderbar.
---
Die Tiraden der Nacht gingen am Vormittag noch weiter. Zwei oder drei E-Mails. Wenn ich das richtig rauslese, bin ich nun einer der Guten. Wäre es nicht so traurig, könnte man sich beömmeln über diese kaputte Frau. Habe aber aktuell eh keine tragende Rolle in diesem Drama. Von der bescheuerten Schwester kam auch nichts mehr. Schade eigentlich; habe noch eine alte E-Mail von ihr an mich, wo sie mich beschimpft, ich würde Dinge erfinden. Käme also eine E-Mail von der bescheuerten Schwester an mich, bekäme sie einen Screenshot ihrer alten Mail zurück. Quid pro quo. Fände ich dann ja fast schon würde amüsant... wenn es nicht so traurig wäre.
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Gestern wieder kurz laufen gewesen und eigentlich war noch ein kleiner Bogen eingeplant. Dann kam der Regen und er kam heftig. In Werbespots sieht das immer so sexy aus, wenn die Protagonisten durch den strömenden Regen laufen, die Haare nass, die Kleidung auch, bei den Damen zeichnen sich leicht errigierte Brustwarzen ab, bei den Herren sind die brettharten Sixpacks unter dem nassen Shirt klar zu erkennen. Bei mir hing das nasse Zeug auch am Körper und zu sehen war... naja, der Körper halt und da ist nix mit bretthartem Sixpack und die Brustwarzen wirkten nur deshalb errigiert, weil sie sich gegen das Scheuern des klatschnassen Billigshirts zu wehren versuchten.
Bin den Bogen nicht mehr gelaufen und stattdessen auf direktem Weg heim. Waren dann aber auch nochmal 1,5 Kilometer.
Heute wollte ich auch laufen, aber - seufz - das Knie. Hab nach einem halben Kilometer abgebrochen und aus dem Lauf einen Spaziergang gemacht. War anfangs genervt, aber so komme ich wenigstens mal zum Podcast hören.
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Später Mittagsschlaf, dann noch Zeugs für den Urlaub ausgedruckt.
Apropos Urlaub: Dafür ist KI echt nicht schlecht. Plane dies, mache eine Liste, plane das, usw. usf. Das hat schon was. Und da ich noch nie da war, wo ich hingehe, weiß ich auch nicht, ob das absoluter Mist ist, was die KI da von sich gibt. Ist mir auch völlig egal: Viel besser oder schlechter könnte ich es wahrscheinlich auch nicht, also was solls. Somit habe ich nun also ein paar druckfertige Dateien, die schon schön formatiert sind. Wunderbar.
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Freitag, 5. Juni 2026
Wirre Nacht
Die Ex lebt also noch. Sicher konnte man da nicht sein, wobei... vor einigen Wochen kam ein E-Mail; da lebte sie also auf jeden Fall noch. Unkraut und so.
Gestern abend kurz vor 22 Uhr kam wieder eine E-Mail. Großer Verteiler. Ihre Schwester und ihre Mutter, die wohl die Hauptempfänger sein sollten, außerdem ein ehemaliger Arbeitskollege von vor über dreissig Jahren, eine "Ärztin" ihres vorletzten Arbeitgebers (auch zehn Jahre her), ihr Sohn und einen Namen, den ich noch nie gelesen habe. Die E-Mail war eine längere Kommunikation zwischen ihr und ihrer Schwester, sehr wirr. Eine E-Mail der Mutter an die Schwester war auch innerhalb der Kommunikation. Da ging es um Entmündigung der Mutter, was aber gar nicht angedacht war und ähnlicher Irrsinn. Die ganze Familie ist eine einzige psychotische Katastrophe, was natürlich nicht schön ist, aber kommt vor. Es wäre auch nicht weiter dramatisch, würden sie ihre Eskapaden unter sich ausmachen; was sie in dem Kommunikationsstrang auch taten - bis gestern abend, wo der ganze Mist dann plötzlich an viele andere Leute ging. Was die Intention der Ex dafür war? Man weiß es nicht. Naja, man weiß es schon. Alkohol und alkoholinduzierte Aussetzer dürften der Grund gewesen sein. Laut den E-Mails ist der Gesundheitszustand der Ex wohl auch entsprechend. Es ist von einem Rettungswagen die Rede und von einem Arztbericht ("Seite 1"), aber das kennt man alles schon. Die Energie reicht aber immerhin noch für seltsame E-Mails und bescheuerte Aktionen. Unkraut und so.
In der Nacht ging das Mail-Hinundher weiter. Die Schwester fragt, warum die E-Mails auch an völlig unbeteiligte Leute geschickt wurden (dazu zähle ich auch mich; aber nun denn. Gemeint war die eine Person, deren Name ich nicht mal kenne). Die Ex meint, diese Leute müssten wissen, wie gemein die Schwester sei.
Es ist so absurd. Und irgendwie geht es um Geld. Natürlich. Selbst im größten Suff erkennt die Ex, was wichtig ist. Zumindest für sie.
Früher war ich im Zentrum dieser wirren Tiraden, diesmal nur ungewollter Zuschauer. Das ist um einiges besser, auch wenn mein Blutdruck trotzdem bei jedem "Ping", das eine neue Nachricht ankündigt hochgeht. Und so ähnlich wie man sich bei Trump wünscht, dass das Cholesterin und das sonstiges Zeug im Körper, das die jahrelange Ernährung mit Fast Food und Softdrink dort hinterlassen hat, endlich seine Wirkung tut, ist es hier mit Alkohol. Das ist kein schöner Gedanke, aber es wäre gelogen zu sagen, er wäre nicht da. Mag sein, dass das schlecht fürs Karma ist, aber dann ist dem halt so. Ist ja nicht so, als wäre im Laufe der vielen Jahre nicht genug Hilfe angeboten worden. Hat nur nicht geholfen und dann kam der Selbstschutz bei den restlichen Beteiligten. Solche "Schüsse" wie heute nacht kommen nur noch selten, aber wenn sie kommen, sind sie immer noch sehr laut und heftig. Zu laut und zu heftig.
Mal sehen, ob es heute noch zu einem Nachhall in Form von E-Mails kommt. Entschuldigungen von der Ex sicher nicht; die kamen nie. Aber vielleicht fragt jemand anders mal in die Runde, was das sollte. Aber auch da stehen die Chancen eher schlecht. Wie gesagt: Die ganze Familie ist eine Katastrophe und wieso sollten die Unbeteiligten etwas schreiben. Die werden verwirrt zurückbleiben. Wie immer die meisten verwirrt zurückbleiben, wenn die Ex gesoffen hat.
Im Garten ist auch das Unkraut zurück. Man ist da ein bisschen hilflos. Auch da.
Gestern abend kurz vor 22 Uhr kam wieder eine E-Mail. Großer Verteiler. Ihre Schwester und ihre Mutter, die wohl die Hauptempfänger sein sollten, außerdem ein ehemaliger Arbeitskollege von vor über dreissig Jahren, eine "Ärztin" ihres vorletzten Arbeitgebers (auch zehn Jahre her), ihr Sohn und einen Namen, den ich noch nie gelesen habe. Die E-Mail war eine längere Kommunikation zwischen ihr und ihrer Schwester, sehr wirr. Eine E-Mail der Mutter an die Schwester war auch innerhalb der Kommunikation. Da ging es um Entmündigung der Mutter, was aber gar nicht angedacht war und ähnlicher Irrsinn. Die ganze Familie ist eine einzige psychotische Katastrophe, was natürlich nicht schön ist, aber kommt vor. Es wäre auch nicht weiter dramatisch, würden sie ihre Eskapaden unter sich ausmachen; was sie in dem Kommunikationsstrang auch taten - bis gestern abend, wo der ganze Mist dann plötzlich an viele andere Leute ging. Was die Intention der Ex dafür war? Man weiß es nicht. Naja, man weiß es schon. Alkohol und alkoholinduzierte Aussetzer dürften der Grund gewesen sein. Laut den E-Mails ist der Gesundheitszustand der Ex wohl auch entsprechend. Es ist von einem Rettungswagen die Rede und von einem Arztbericht ("Seite 1"), aber das kennt man alles schon. Die Energie reicht aber immerhin noch für seltsame E-Mails und bescheuerte Aktionen. Unkraut und so.
In der Nacht ging das Mail-Hinundher weiter. Die Schwester fragt, warum die E-Mails auch an völlig unbeteiligte Leute geschickt wurden (dazu zähle ich auch mich; aber nun denn. Gemeint war die eine Person, deren Name ich nicht mal kenne). Die Ex meint, diese Leute müssten wissen, wie gemein die Schwester sei.
Es ist so absurd. Und irgendwie geht es um Geld. Natürlich. Selbst im größten Suff erkennt die Ex, was wichtig ist. Zumindest für sie.
Früher war ich im Zentrum dieser wirren Tiraden, diesmal nur ungewollter Zuschauer. Das ist um einiges besser, auch wenn mein Blutdruck trotzdem bei jedem "Ping", das eine neue Nachricht ankündigt hochgeht. Und so ähnlich wie man sich bei Trump wünscht, dass das Cholesterin und das sonstiges Zeug im Körper, das die jahrelange Ernährung mit Fast Food und Softdrink dort hinterlassen hat, endlich seine Wirkung tut, ist es hier mit Alkohol. Das ist kein schöner Gedanke, aber es wäre gelogen zu sagen, er wäre nicht da. Mag sein, dass das schlecht fürs Karma ist, aber dann ist dem halt so. Ist ja nicht so, als wäre im Laufe der vielen Jahre nicht genug Hilfe angeboten worden. Hat nur nicht geholfen und dann kam der Selbstschutz bei den restlichen Beteiligten. Solche "Schüsse" wie heute nacht kommen nur noch selten, aber wenn sie kommen, sind sie immer noch sehr laut und heftig. Zu laut und zu heftig.
Mal sehen, ob es heute noch zu einem Nachhall in Form von E-Mails kommt. Entschuldigungen von der Ex sicher nicht; die kamen nie. Aber vielleicht fragt jemand anders mal in die Runde, was das sollte. Aber auch da stehen die Chancen eher schlecht. Wie gesagt: Die ganze Familie ist eine Katastrophe und wieso sollten die Unbeteiligten etwas schreiben. Die werden verwirrt zurückbleiben. Wie immer die meisten verwirrt zurückbleiben, wenn die Ex gesoffen hat.
Im Garten ist auch das Unkraut zurück. Man ist da ein bisschen hilflos. Auch da.
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