Dienstag, 17. November 2020
Einmal die 34, bitte - so einfach geht Solidarität
Es fällt mir total schwer, Solidarität mit der hiesigen Gastronomie zu zeigen. Das liegt nicht daran, dass ich die Gastronomie oder die Gastronomen nicht mag, aber ich habe schon vor Corona nur extrem selten, maximal alle 1,5 Jahre etwas zum Abholen bestellt oder liefern lassen. Wenn ich etwas fremdgekochtes essen möchte, gehe ich dahin, höre italienische Musik in der Pizzeria, orientalischen Singsang in der Dönerbude oder die größten Hits der 80er, 90er und von heute im China-Imbiss. Die haben hier alle wirklich schöne Ecken zum Sitzen und man kriegt auch das festeste Food auf Geschirr und man kriegt das freundliche Lächeln der Besitzer noch etwas länger, als würde man nur abholen (oder die kalte Ignoranz beim China-Imbiss).
Ich war also schon vor Corona kein guter Kunde, der einmal die Woche die 73 (mit extra Sauce) oder „das Übliche - und pack noch ein Snickers dazu. Für die Diva zuhause, höhöhö“ bestellt und abgeholt hat. Und ich befürchte, das wird auch in der aktuellen Situation nichts. Das liegt übrigens zum Teil auch daran, dass die Gastronomie für eben jene aktuelle Situation spezielle „Liefer- und Abholkarten“ gemacht hat, die (auch verständlich) nur einen Teil der üblichen Karte umfasst, nur: da ist oft der Mist drauf, denn ich außerhalb aktueller Situationen tunlichst vermeide. Würde ich da überall einmal die Woche bestellen, könnte ich mir billige Transfette auch direkt intravenös geben und müsste nicht den Umweg über Magen, Darm und Durchfall gehen.
Andere gehen den Weg des „Besonderen“. Martinsgans gab es da zum Beispiel. Der Preis war hoch, aber ob der Qualität durchaus gerechtfertigt, aber ich kämpfe manchmal schon mit einem halben Hähnchen. Was soll ich da mit einer Gans, zumal da noch Klöße, Rotkohl und Sauce dabei waren.
Es ist also nicht immer einfach solidarisch zu sein. Vielleicht muss ich mich einfach überwinden. Zur 34. Keine Extrawünsche, ich nehme die so, wie es da steht. Bin da. In 20 Minuten.
Ich war also schon vor Corona kein guter Kunde, der einmal die Woche die 73 (mit extra Sauce) oder „das Übliche - und pack noch ein Snickers dazu. Für die Diva zuhause, höhöhö“ bestellt und abgeholt hat. Und ich befürchte, das wird auch in der aktuellen Situation nichts. Das liegt übrigens zum Teil auch daran, dass die Gastronomie für eben jene aktuelle Situation spezielle „Liefer- und Abholkarten“ gemacht hat, die (auch verständlich) nur einen Teil der üblichen Karte umfasst, nur: da ist oft der Mist drauf, denn ich außerhalb aktueller Situationen tunlichst vermeide. Würde ich da überall einmal die Woche bestellen, könnte ich mir billige Transfette auch direkt intravenös geben und müsste nicht den Umweg über Magen, Darm und Durchfall gehen.
Andere gehen den Weg des „Besonderen“. Martinsgans gab es da zum Beispiel. Der Preis war hoch, aber ob der Qualität durchaus gerechtfertigt, aber ich kämpfe manchmal schon mit einem halben Hähnchen. Was soll ich da mit einer Gans, zumal da noch Klöße, Rotkohl und Sauce dabei waren.
Es ist also nicht immer einfach solidarisch zu sein. Vielleicht muss ich mich einfach überwinden. Zur 34. Keine Extrawünsche, ich nehme die so, wie es da steht. Bin da. In 20 Minuten.
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Montag, 16. November 2020
Pille statt Rachenmassage
Dass Johanniskraut, frei verkäuflich in der Apotheke, eigentlich nur eine Zwischenlösung (wenn überhaupt) sein kann, war eigentlich von Anfang an klar. Die Globuli des Arzt-Verweigerers. Keine Ahnung, ob die irgendwas bringen, aber das ist hier ja wie bei den Virologen: There‘s no glory in prevention und wer weiß, wo ich ohne das Zeug wäre.
Die größte Hürde dürfte die Größe der Tabletten sein: wer sich diese Teile noch freiwillig einverleibt, hat den Lebenswillen noch nicht völlig verloren. Vielleicht auch ein Trick der Medizin: die massierende Wirkung dieser Riesentrümmer in Rachenraum und Speiseröhre hat einen positiven Effekt auf die Laune. Und so ist es einfacher, als den Leuten einen Massagestab in den Hals zu rammen. Falls dem so ist: Danke für den Workaround mit den Pillen.
Die größte Hürde dürfte die Größe der Tabletten sein: wer sich diese Teile noch freiwillig einverleibt, hat den Lebenswillen noch nicht völlig verloren. Vielleicht auch ein Trick der Medizin: die massierende Wirkung dieser Riesentrümmer in Rachenraum und Speiseröhre hat einen positiven Effekt auf die Laune. Und so ist es einfacher, als den Leuten einen Massagestab in den Hals zu rammen. Falls dem so ist: Danke für den Workaround mit den Pillen.
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Samstag, 14. November 2020
Burning Kitchen Influencer
Endspurt: morgen ist er da, der Tag an dem das MHD des Blätterteigs erreicht sein wird. Ich habe weiterhin keine Ahnung, was ich damit anstelle, aber so schwer kann das ja nicht sein. Der Teig besteht zu sehr großen Teilen aus Mehl, also Kohlehydraten und viel Fett. Also genau wie Chips und Pommes. Was soll da schon schief gehen? Wahrscheinlich würde ein Glas simples Weizenmehl, angerührt mit Speiseöl jedweder Art schon irgendwie schmecken. Das möchte ich dann aber lieber doch nicht testen.
Ob es eine süße oder eher herzhafte Variante gibt, ist übrigens weiterhin unklar und es bleibt spannend. Ein Hokaido liegt auch noch in der Küche... vielleicht würze ich den einfach, wickle ihn in den Blätterteig und ab in den Backofen. Wer weiß: wird vielleicht der heiße Scheiß für die anstehende Winter-und-alle-bleiben-daheim-Saison. Schnelle Corona-Lockdown-Winterküche. Ich sehe schon: der Weg zu meinem eigenen Food-Blog inkl. Instagram-Skandal wird morgen geebnet. Es sei denn, die Küche fackelt gleich beim ersten Versuch ab. Dann gäbe es wahrscheinlich nur einen einzigen Post - der dürfte aber eine enorme Klickrate haben. Dann mache ich Kasse; man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Und die Küche noch brennt.
Ob es eine süße oder eher herzhafte Variante gibt, ist übrigens weiterhin unklar und es bleibt spannend. Ein Hokaido liegt auch noch in der Küche... vielleicht würze ich den einfach, wickle ihn in den Blätterteig und ab in den Backofen. Wer weiß: wird vielleicht der heiße Scheiß für die anstehende Winter-und-alle-bleiben-daheim-Saison. Schnelle Corona-Lockdown-Winterküche. Ich sehe schon: der Weg zu meinem eigenen Food-Blog inkl. Instagram-Skandal wird morgen geebnet. Es sei denn, die Küche fackelt gleich beim ersten Versuch ab. Dann gäbe es wahrscheinlich nur einen einzigen Post - der dürfte aber eine enorme Klickrate haben. Dann mache ich Kasse; man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Und die Küche noch brennt.
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Freitag, 13. November 2020
Urlaubsverwahrlosung
Endlich Wochenende. Wenn man nach der Arbeitsmoral geht, wurde das schon am späten Mittwoch Abend eingeläutet. Ich sehe aus, wie die wandelnde Definition von Urlaubsreif und tatsächlich habe ich auch noch genug Resturlaubstage. Müsste sie eigentlich nur nehmen. Nur: was macht man mit den freien Tagen zur Zeit? Wegfahren geht nicht. In der Stadt abhängen ist auch doof. Und nur Sport ist auch fast nicht machbar. Bleibt viel auf der Couch abhängen, aber tatsächlich verwahrlose ich schon beim bloßen Gedanken daran. Naja, schauen wir mal.
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Donnerstag, 12. November 2020
Blätterteig
Diese Pandemie tut meinem Einkaufsverhalten nicht gut. An den Blick ins Regal mit Trockenhefe und Klopapier (noch was das? Wenig??? Mitnehmen? Mitnehmen!) habe ich mich gewöhnt, aber welcher Dämon hat sich meiner bemächtigt, als ich Blätterteig gekauft habe? In diesem Haus war bisher einmal Blätterteig und das hatte nicht ich angeschleppt, die Person, die es angeschleppt hatte, ist schon lange nicht mehr da, das ist ein blätterteigloser Haushalt. Bzw. war. Diesmal war das definitiv ich, der es gekauft hat. Dürfte gar nicht so lange her sein, Blätterteig ist ja nicht ewig haltbar. Aber wieso? Was hatte ich damit vor? Ging es um was Süßes? Was herzhaftes? Welche weiteren Zutaten bräuchte man dafür (Nur Blätterteig ist bestimmt langweilig)? Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung.
Das MHD ist der 15., das wäre Sonntag. Vielleicht komme ich bis dahin noch hinter die Idee des Kaufs dieses Blätterteigs. Ansonsten lege ich einfach spontan los: Teig aufs Backblech und mal schauen, was Obstkorb, Kühlschrank und Tiefkühlfach so hergeben. Könnte auch spannend werden.
Das MHD ist der 15., das wäre Sonntag. Vielleicht komme ich bis dahin noch hinter die Idee des Kaufs dieses Blätterteigs. Ansonsten lege ich einfach spontan los: Teig aufs Backblech und mal schauen, was Obstkorb, Kühlschrank und Tiefkühlfach so hergeben. Könnte auch spannend werden.
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Mittwoch, 11. November 2020
Die Narren sind (nicht) los
Faschingszeiten. War mir schon immer total egal, so also auch heute. Ich erinnere mich sogar, dass ich einmal in der Vor-Faschingszeit in Köln war, das erste Mal überhaupt in Köln und mich über die verkleideten Leute im Hotel-Fahrstuhl wunderte. Die liebe Kollegin, die das damals gebucht hatte, war sich des Umstands der Faschingszeit in dieser Hochburg wohl auch nicht bewusst. War aber nicht weiter tragisch. Das läuft auch in Köln wohl in Wellen und an dem Wochenende war es eher gemäßigt. Und heute dann halt eben gar nicht.
Ich kann die Traurigkeit der Karnevalisten aber durchaus nachvollziehen. Auch bei uns hier fiel die eine oder andere Festivität ins Wasser und bei manchen hatte ich auch ein Tränchen im Auge. Aber lieber das als eine kollabierende Lunge und insofern ist das schon okay. Trotzdem: ich glaube nicht, dass es nächstes Jahr, geschweige denn jemals wieder so sein wird, wie es früher war. Aber nun denn: auch das ist okay. Die Welt, das Leben, einfach alles ist in ständigem Wandel und et kütt, wie et kütt. Warten wir es ab, schauen wir was kommt und harren der Dinge. Oder gehen sie an. Je nachdem, was sich ergibt. Wenn irgendwas zum Schluss stirbt, dann die Hoffnung. Wobei das nicht ganz stimmt: einer der Nachbarn ist wahrscheinlich vorher dran. Die Pandemie kann in dem Fall aber nichts dafür, es ist der gute alte Krebs. Hatten wir ja schon fast vermisst, den Gauner, bei all dem Gerede von Corona und so.
Ich kann die Traurigkeit der Karnevalisten aber durchaus nachvollziehen. Auch bei uns hier fiel die eine oder andere Festivität ins Wasser und bei manchen hatte ich auch ein Tränchen im Auge. Aber lieber das als eine kollabierende Lunge und insofern ist das schon okay. Trotzdem: ich glaube nicht, dass es nächstes Jahr, geschweige denn jemals wieder so sein wird, wie es früher war. Aber nun denn: auch das ist okay. Die Welt, das Leben, einfach alles ist in ständigem Wandel und et kütt, wie et kütt. Warten wir es ab, schauen wir was kommt und harren der Dinge. Oder gehen sie an. Je nachdem, was sich ergibt. Wenn irgendwas zum Schluss stirbt, dann die Hoffnung. Wobei das nicht ganz stimmt: einer der Nachbarn ist wahrscheinlich vorher dran. Die Pandemie kann in dem Fall aber nichts dafür, es ist der gute alte Krebs. Hatten wir ja schon fast vermisst, den Gauner, bei all dem Gerede von Corona und so.
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Dienstag, 10. November 2020
Midlifecrisis in nicht-wendlerischem Ausmaß
Heute in einem Podcast (Leon & Atze) ging es am Rande auch um Midlifecrisis und so langsam glaube ich, dass ich da gerade dezent reinrutsche. Wäre zeitlich unpassend, weil: kein Porsche weit und breit, dafür eine Pandemie, die Treffen mit auch den allerwilligsten jungen Damen unmöglich machen (zwei Haushalte und der ganze Mist sei mal dahingestellt. In Leipzig gäbe es ja anscheinend Möglichkeiten richterlich genehmigt im Zuge einer „Demo“ auf Brautschau zu gehen, aber muss man wollen und so arg ist es dann auch noch nicht mit der Midlifecrisis).
Eine gewisse Unzufriedenheit merke ich aber auch, wobei es da gar nicht um das „Was das jetzt schon alles“ und das extreme Aufsaugen vermeintlich verpasster Dinge, sondern mehr um so eine Grundunzufriedenheit geht. Bei Schuh des Manitu hieß es, man sei mit der Gesamtsituation unzufrieden und irgendwie habe ich das auch. Und tatsächlich sind da Corona und die dazugehörigen Umstände keine guten Weggefährten. Plus der Herbst und der nahende Winter mit weniger Licht, einer schwächeren Sonne und der fehlenden Möglichkeit, sich zur Sonne zu begeben.
Ich jammere auch hohem Niveau, das ist klar, aber trotzdem sollte jammern erlaubt sein. Mein Leidensdruck ist immerhin noch erträglich und wenn es schlimmer wird, sollten Möglichkeiten, dem entgegen zu wirken auch relativ leicht zu finden sein. Porsche kann man sich ja leihen und so weit ist es bis Leipzig ja nun auch nicht, aber ich denke nicht, dass diese Sache zu so einem großen Leiden werden wird, dass solche Aktionen nötig sind. Aber wer weiß: vielleicht komme ich doch noch auf den Trip und mache den Wendler...
Eine gewisse Unzufriedenheit merke ich aber auch, wobei es da gar nicht um das „Was das jetzt schon alles“ und das extreme Aufsaugen vermeintlich verpasster Dinge, sondern mehr um so eine Grundunzufriedenheit geht. Bei Schuh des Manitu hieß es, man sei mit der Gesamtsituation unzufrieden und irgendwie habe ich das auch. Und tatsächlich sind da Corona und die dazugehörigen Umstände keine guten Weggefährten. Plus der Herbst und der nahende Winter mit weniger Licht, einer schwächeren Sonne und der fehlenden Möglichkeit, sich zur Sonne zu begeben.
Ich jammere auch hohem Niveau, das ist klar, aber trotzdem sollte jammern erlaubt sein. Mein Leidensdruck ist immerhin noch erträglich und wenn es schlimmer wird, sollten Möglichkeiten, dem entgegen zu wirken auch relativ leicht zu finden sein. Porsche kann man sich ja leihen und so weit ist es bis Leipzig ja nun auch nicht, aber ich denke nicht, dass diese Sache zu so einem großen Leiden werden wird, dass solche Aktionen nötig sind. Aber wer weiß: vielleicht komme ich doch noch auf den Trip und mache den Wendler...
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Montag, 9. November 2020
Home-Fitnessgeräte: die Immobilie des kleinen Mannes
Antizyklisch einkaufen. Eine tolle Sache. Und als hätte ich es geahnt, habe ich bei noch angenehmen Außentemperaturen und vor dem neuen „Lockdown“ zugeschlagen und zwar in Form eines Indoor-Laufbands. Das ist perfekt für die anstehende dunkle Jahreszeit, wo es schon um 14 Uhr dunkel wird (oder gar nicht erst hell), wo es im Wald vor lebensgefährlich-rutschigem Laub und von der Kälte aggressiven Wildschweinen nur so wimmelt und wo Netflix Dank einer schnellen DSL-Leitung viel ruckelfrei läuft, als auf dem Handy im Wald (und bedeutend größer). Nachteil: mit Ausreden hat es sich nun bald.
Übrigens: die Heim-Fitnessgeräte wurden schon nach dem ersten „Lockdown“ teurer. Eines meiner präferierten Geräte kostete vor einem Jahr noch 200 Euro weniger. Gleiches Modell, keinerlei technischen Änderungen. Lieferzeit 3 Wochen mehr als auf der Website angegeben. Wer weiß: vielleicht kann ich das Teil nach der Pandemie zum gleichen Preis wieder verkaufen. Home-Fitnessgeräte: die Immobilien des kleinen Mannes in Zeiten von Corona. Wertstabiler als Gold.
Übrigens: die Heim-Fitnessgeräte wurden schon nach dem ersten „Lockdown“ teurer. Eines meiner präferierten Geräte kostete vor einem Jahr noch 200 Euro weniger. Gleiches Modell, keinerlei technischen Änderungen. Lieferzeit 3 Wochen mehr als auf der Website angegeben. Wer weiß: vielleicht kann ich das Teil nach der Pandemie zum gleichen Preis wieder verkaufen. Home-Fitnessgeräte: die Immobilien des kleinen Mannes in Zeiten von Corona. Wertstabiler als Gold.
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Sonntag, 8. November 2020
Podcastabhängigkeit galore
Irgendwann Anfang des Jahres fragte mich ein Bekannter, ob ich „Gemischtes Hack“ kenne. Er interpretierte meinen Blick völlig korrekt als absolutes Unverständnis und klärte mich dann darüber auf, dass das ein „Podcast“ sei. Ich kannte das Wort „Podcast“, aber als Phänomen war es mir gänzlich unbekannt. Und es scheint ein gewaltiges Phänomen zu sein: es gibt Podcasts noch und nöcher und manchmal frage ich mich, wie ich überleben kann, ohne selbst einen Podcast zu haben. Aber da ich erschrecke, wenn ich meine eigene Stimme höre (wie wahrscheinlich die meisten - wann hört man sich schon selbst so, wie andere einen hören? Es klingt komisch; vor allem, wenn man es nicht gewohnt ist), wäre ein Podcast keine wirklich gute Idee. Zumal ich nichts zu berichten habe - was aber kein Kriterium ist: das haben viele, wenn nicht die meisten Podcasts auch nicht.
Jedenfalls habe ich mich dann durch „Gemischtes Hack“ komplett durchgehört und bin nun jeden Mittwoch bei den neuen Folgen dabei. Desweiteren auf meiner Liste:
- Das Weg ist im Ziel
- Fest und Flauschig (natürlich! Der Urvater der Podcasts)
- Zärtliche Cousinen
- Baywatch Berlin
- Betreutes Fühlen (manchmal, nicht immer meine Welt)
- Hotel Matze (gilt auch hier, aber manche Folgen sind der Hammer!)
- AWFNR (keine Ahnung wieso. Ist halt Gerede)
- Gefühlte Fakten (gleiches gilt hier)
- Vanessa spricht mit...
Das reicht dann eigentlich auch, aber es kommen ja ständig neue dazu und manche sind echt okay. Trotzdem sollte ich mich so langsam mal einbremsen - das sind nämlich auch echte Zeitfresser.
Andererseits... das ist vielleicht auch alles nur so eine Art Recherche für meinen eigenen Podcast, der vielleicht schon in den Startlöchern steht, so im Hintergrund meines manchmal schon recht eigenwilligen Gehirns und mein Bewusstsein prokrastiniert das noch weg. Wer weiß.
Jedenfalls habe ich mich dann durch „Gemischtes Hack“ komplett durchgehört und bin nun jeden Mittwoch bei den neuen Folgen dabei. Desweiteren auf meiner Liste:
- Das Weg ist im Ziel
- Fest und Flauschig (natürlich! Der Urvater der Podcasts)
- Zärtliche Cousinen
- Baywatch Berlin
- Betreutes Fühlen (manchmal, nicht immer meine Welt)
- Hotel Matze (gilt auch hier, aber manche Folgen sind der Hammer!)
- AWFNR (keine Ahnung wieso. Ist halt Gerede)
- Gefühlte Fakten (gleiches gilt hier)
- Vanessa spricht mit...
Das reicht dann eigentlich auch, aber es kommen ja ständig neue dazu und manche sind echt okay. Trotzdem sollte ich mich so langsam mal einbremsen - das sind nämlich auch echte Zeitfresser.
Andererseits... das ist vielleicht auch alles nur so eine Art Recherche für meinen eigenen Podcast, der vielleicht schon in den Startlöchern steht, so im Hintergrund meines manchmal schon recht eigenwilligen Gehirns und mein Bewusstsein prokrastiniert das noch weg. Wer weiß.
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Samstag, 7. November 2020
Glühwein to Go
Es kam wie erwartet: großartiges Wetter und deshalb faules Chillen auf der Couch nur mit schlechtestem Gewissen und entsprechender Laune möglich. Also stattdessen viel frische Luft und Bewegung.
Irgendwann an einem neuralgischen Punkt vorbeigekommen. Das Restaurant ist geschlossen, aber man verkauft Pommes, Bratwürste und Glühwein, also quasi ein Weihnachtsmarkt light. Natürlich nur „to Go“, wohlwissend, dass sich das „to Go“ auf die gegenüberliegende Straßenseite und den Aussichtspunkt dort herunterbrechen lässt. Somit tummeln sich da viele Menschen und ich bin mir sicher, dass es mit Einbruch der Dunkelheit (und dann noch romantischerer Aussicht) noch voller werden wird. Ob das wirklich gut ist in Zeiten einer Pandemie sei mal dahingestellt, aber wenn zeitgleich in Leipzig 20000 Menschen vornehmlich ohne Maske (und ohne Hirn) durch die Straßen ziehen, kommt es auf die paar Leute mit Glühwein und toller Aussicht auch nicht mehr an. Und sich dann über die Unmengen an Idioten wundern, die Trump ein zweites Mal gewählt haben - wohl wissend, was für ein Trottel das ist. Bestimmt gab es in Leipzig aber auch viele relativierende Sprüche wie „Trump ist schon schlimm, aber in Sachen Corona kennt der sich aus! Alles Fake News und Masken bringen nichts“ usw.
Braucht man echt nicht öfter, so Jahre wie dieses.
Irgendwann an einem neuralgischen Punkt vorbeigekommen. Das Restaurant ist geschlossen, aber man verkauft Pommes, Bratwürste und Glühwein, also quasi ein Weihnachtsmarkt light. Natürlich nur „to Go“, wohlwissend, dass sich das „to Go“ auf die gegenüberliegende Straßenseite und den Aussichtspunkt dort herunterbrechen lässt. Somit tummeln sich da viele Menschen und ich bin mir sicher, dass es mit Einbruch der Dunkelheit (und dann noch romantischerer Aussicht) noch voller werden wird. Ob das wirklich gut ist in Zeiten einer Pandemie sei mal dahingestellt, aber wenn zeitgleich in Leipzig 20000 Menschen vornehmlich ohne Maske (und ohne Hirn) durch die Straßen ziehen, kommt es auf die paar Leute mit Glühwein und toller Aussicht auch nicht mehr an. Und sich dann über die Unmengen an Idioten wundern, die Trump ein zweites Mal gewählt haben - wohl wissend, was für ein Trottel das ist. Bestimmt gab es in Leipzig aber auch viele relativierende Sprüche wie „Trump ist schon schlimm, aber in Sachen Corona kennt der sich aus! Alles Fake News und Masken bringen nichts“ usw.
Braucht man echt nicht öfter, so Jahre wie dieses.
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