Freitag, 19. Juni 2026
Wachsjacken und Black Pudding
Ob man irgendwann genug hat von Küsten, endlosen Landschaften und Schafen? Wahrscheinlich schon. Die Leute, die hier wohnen, sehnen sich sicher nach Wüste, extremer Hitze und Trockenheit, ausgetrockneten Büschen und Gelände ohne Viecher. Ich wohne nicht hier, also ist es für mich völlig okay. Es dürfen gerne noch ein paar Küsten und Klippen kommen, Meer ist willkommen und bisher kommt mit den Schafen auch ein Lächeln auf mein Gesicht. Während zuhause die Temperaturen Richtung 40 Grad tendieren, ist es hier fast schon eine Spur frisch, wenn die Sonne weg ist - und die ist immer mal wieder weg. Großartig. Den ersten richtigen Regen hatte ich nun auch. Er ist wie halt Regen so ist. Meine LIDL-Regenjacke funktioniert, aber es wird sehr warm darunter. Für die paar Kröten kann man kein Gore-Tex erwarten. In einem Laden habe ich eine Wachsjacke gesehen. So eine wie King Charles immer anhat, wenn er auf einem seiner Landsitze unterwegs ist und Fasane jagt. Würde es zuhause mehr regnen, hätte ich mir so eine Jacke gekauft. Man kann die sicher auch tragen, ohne Fasane zu jagen. Aber so oft regnet es zuhause nicht, als das sich das lohnen würde und mit der Fasanenjagd fange ich auch nicht an. Zuhause komme ich auch mit einem Schirm ganz gut zurecht und wenn es stürmt, bleibe ich eben drinnen. Also keine Wachsjacke für mich.
Für morgen sind keine Küsten geplant. Auch kein Meer. Dafür irgendeine hiesige Spezialität, die aus Blut hergestellt wird. Bin gespannt.
Für morgen sind keine Küsten geplant. Auch kein Meer. Dafür irgendeine hiesige Spezialität, die aus Blut hergestellt wird. Bin gespannt.
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