Montag, 7. Mai 2012
2826

Argh. Ein Anruf am Abend und die Hektik geht los. Muttern will ihren Geburtstag an einem Tag feiern, an dem es gar nicht. Also so richtig gar nicht. Bzw. eigentlich ginge es schon, aber dann müsste ich wildfremde Leute, die sie nicht kennt mitbringen und ich bin mir fast sicher, dass es zu tumultartigen Szenen käme. Oder großen Fragerunden. Beides will man nicht. Charmant und mit konkreten Tipps konnte ich das Drama hoffentlich abwenden. Aktuell läuft noch die Eroierungsphase ihrerseits. Wehe, das klappt nicht!

Edit: Geklärt und geändert. Uff.

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Am Samstag zu einer Hofparty eingeladen. Man feiert den Sechzigsten. Eigentlich ist die Geburtstagsfeier immer im November und immer genau am Geburtstag, egal ob unter der Woche oder am Wochenende. Im November ist es oft kalt, aber in diesem Hof gibt es einen offenen Kamin und Glühwein ist auch immer da. Man wird nie eingeladen, man geht einfach hin. So war das schon immer und so wird es hoffentlich auch immer bleiben. Man steht da, redet mit den Leuten und wenn einem kalt wird, setzt man sich an den Kamin und lässt sich, mit einer Decke über den Beinen die Füße bruzzeln. Meistens kommt dann noch eine der Katzen, springt einem in den Schoß und schnurrt gemütlich, während man sie krault.
Der Kamin wird am Samstag wahrscheinlich nicht zum Einsatz kommen, aber schön wirds bestimmt trotzdem.

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Montag überstanden. Yeah.

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Sonntag, 6. Mai 2012
2825

Besonders schlau ist das sicher nicht, mit all dem Kram bis Sonntags zu warten. So hat man dann Berge von Wäsche (ok, damit habe ich gestern schon angefangen), eine Küche, die das Wort Küche nicht mehr verdient hat, Stapel von Post, die man durchackern muss und und und. Eigentlich wäre gestern schon genug Zeit gewesen, um zumindest mal anzufangen. Eigentlich sogar schon am Freitag. Aber nein, es muss ja wieder auf den letzten Drücker passieren und artet dann in Stress aus. Ich werds nie mehr lernen. Argh!

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Heute das seltsame Wetter genutzt und die Sauna angeworfen. War ein bisschen gewagt wegen der gestrigen Kreislaufunzulänglichkeiten und des quasi nichtvorhandenen Mittagessens, aber hat geklappt. Um den Kreislauf vollends wieder herzustellen, dann beim Restaurant mit dem großen M Abendessen besorgt. Schlechtes Gewissen galore. Grmpf.

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Samstag, 5. Mai 2012
2824

Auf dem Platz lauter fußballspielende Jungs, am Spielfeldrand ein Typ, der die Hand in der Hosentasche hat und mit irgendwas darin herumspielt, dazwischen die Stufen auf und ab geht oder auf der Stelle hin- und hertritt, als müsste er ganz dringend. Zum Glück hat keiner die Polizei gerufen oder gar zu Selbstjustiz ausgeübt. Immerhin kam ich dadurch auf die stramme Anzahl von 9 Stockwerken und 1,8 km gehen. Sagt zumindest dieses witzige Gagdet, das ich seit gestern mein eigen nenne. Und Emails schickt einem das Teil auch. Darin wird man gelobt. Ist doch großartig, dass ein streichholzschachtelgroßes Ding das macht, wenn andere es schon nicht tun. Man kann es sich übrigens auch mittels einem mitgelieferten, sehr anschmiegsam-weichen Armband am Handgelenk befestigen und stellt dadurch fest, wie man so schläft. Sagt zumindest die Bedienungsanleitung. Theoretisch kann man es auch so den ganzen Tag am Handgelenk mit sich herumtragen, aber ich befürchte, dass es da bei den gelaufenen Kilometern pro Tag zu nicht nachvollziehbaren Zahlen käme - bei einem männlichen Single. Andererseits... sollte man mal testen. Es lebe die Wissenschaft.

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Freitag, 4. Mai 2012
2823

Technik ist toll (abgekürzt: Tit, was englisch sein könnte und auch toll wäre), zumindest im ersten Moment. Ein neues technisches Ding auszupacken ist hocherotisch, hat was von entjungfern und meistens riechen technische Dinge auch noch richtig gut. Das Anstöpseln, Set-uppen und so weiter ist meistens auch noch klasse, aber leider nicht immer. Oft kommt da eine gehörige Ladung Frust mit ins Spiel.

Nehmen Sie beispielsweise an, Sie haben einen Router. Bzw. einen Router und ein paar Accesspoints (da geht das Drama schon los). Genaugenommen haben sie ganz viele Router, aber eigentlich soll nur einer als Router dienen und die anderen eben als Accesspoints für eben jenen Router (Sie merken: es wird jetzt schon kompliziert). Manche Router lassen sich ganz einfach als Accesspoint definieren, andere verweigern das. Ist wahrscheinlich unter ihrem Niveau. Die aufmüpfigen Router könnte man aber als Repeater benutzen! Hah, ausgetrickst, denkt man da, aber weit gefehlt. Theoretisch ginge das zwar, aber dank einer ausgewachsenen Paranoia hat man jedem Router, respektive Accesspoint via MAC-Filterung mitgeteilt, wer auf ihn zugreifen darf und wer nicht. Der aufmüpfige Router ist nicht darunter. Leider auch nicht der Bürorechner, weshalb es schwierig ist, die MAC-Adresse des Rebellen bei den Kollegen einzutragen (und umgekehrt übrigens auch). Aber es gibt ja noch das alte MacBook. Das darf alles. Zumindest theoretisch. Praktisch ist dem keinesfalls so - zumindest nicht auf Anhieb. Irgendwann klappt das aber doch. Das ist dann der Punkt, an dem man feststellt, dass man gar nicht alle MAC-Adressen zur Hand hat, die man neu eintragen will. Leider kann man auf den anderen Router (den Rebellen) nicht mehr zugreifen, weil man sich eine andere IP-Adresse vergeben hat, um auf den nicht ganz so rebellischen Accesspoint zuzugreifen und zu verwalten. Irgendwann, nach sehr sehr langer Zeit und mit einer schwer negativen Karma-Bilanz wegen aggressiven Fluchens funktioniert es. Alle Geräte tun das was sie sollen. Sie kennen sich untereinander, grüßen sich freundlich und halten Kaffeekränzchen. Und ich bin zufrieden, aber es bleibt ein Gefühl wie nach schlechtem Sex. War ok, aber muss ich nicht nochmal haben (Männer würden tatsächlich sogar schlechten Sex wiederholen wollen, einfach aufgrund der Tatsache, dass es Sex ist. Vielleicht schwebt da auch die Hoffnung mit, dass es beim nächsten Mal vielleicht besser wird. Ach was, Quatsch. Hey, es ist Sex! Jederzeit wieder). In nächster Zeit kommen keine neuen WiFi-Geräte ins Haus!

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Donnerstag, 3. Mai 2012
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Die ach-so-hippe V*daf*ne-Werbung mit den ach-so-hippen Webcitizens fand ich ja schon hart an der Grenze zur Megapeinlichkeit. Dummerweise war ich dank der Arcor-Pleite plötzlich sogar Kunde bei dem Laden. Die ach-so-hippe Werbung lief nicht mehr lange, dafür kamen zwei Spots mit ziemlich guten Songs.
Der aktuelle Spot mit dem semi-expliziten Lesbencontent ist dann doch wieder back to the roots und frisch aus der lilafarbenen Kladde des BWL-Werkspraktikanten - Fachrichtung Online-Marketing - der jetzt mal zeigen darf, was an den FHs in deutschen Landen so abgeht.

Alles in allem wäre das halb so dramatisch. Fernsehen kann man ausschalten, aber ich habe auch tagtäglich mit so einer Werksstudentin zu tun, die sich schon mal in professionellem Zickentum übt. Immerhin wird sie niemals die Chance bekommen auch nur ansatzweise irgendwas fürs TV zu produzieren. Das ist dann schon mal ein kleiner Trost.

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Die Bestellung ist unterwegs. Sagt zumindest Amazon.

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Wochenende. Bald.

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