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Sonntag, 3. Juni 2012
Sodbrennen ist doof
Es geht mir nicht so toll. Laut Internet (und da ist ja das geballte Wissen. Wer geht denn heutzutage noch zum Arzt ohne vorher die Symptome gegoogelt zu haben) geht es tendenziell zu irgendwas mit Rippenverspannung oder ähnlich. Alternativ Infarkt. Da ist mir die Rippennummer aber lieber. Das mittlerweile Sodbrennen mit dabei ist, gibt mir aber zu denken. Es ist schon Jahrzehnte her, seit ich das letzte Mal Sodbrennen hatte und damals war es mehr als verdient. Na gut, das wäre es jetzt auch, aber trotzdem.
Was wahrscheinlich ganz gut helfen würde, wäre fasten, aber das beinhaltet ja die Nahezuverweigerung von Nahrung und Bier und so weiter. Das muss dann auch nicht sein. Gibt es die guten altenRemyRennie-Tabletten eigentlich noch? Die haben damals ganz gut geholfen, wenn ich mich recht erinnere. Und wenn es doch mit den Rippen zu tun hat, muss ich mir die wohl oder übel einrenken lassen. Laut Internet kriegt man da auch so einen Art Panzer. Wäre auch nicht schlecht, das gibt so ein Superheldenfeeling, wenn man das unterm Hemd trägt. Noch ein großes "S" draufgemalt und es steht einem gepflegten schnellen Umziehen in einer Telefonzelle wenn mal Not am Mann ist nichts mehr im Weg. Bzw. doch: es gibt ja gar keine Telefonzellen mehr. Kein Wunder hat man schon ewig nichts mehr von Superman gehört.
Was wahrscheinlich ganz gut helfen würde, wäre fasten, aber das beinhaltet ja die Nahezuverweigerung von Nahrung und Bier und so weiter. Das muss dann auch nicht sein. Gibt es die guten alten
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Samstag, 2. Juni 2012
2851
Heute morgen in einer der wenigen freien Minuten mit d. via Skype über den gestrigen Abend gelästert. Sie wusste nichts von der osteuropäischen Schönheit, die t. gerade hofiert. Wir haben dann überlegt, ob er sie kostenfrei in seiner Wohnung in der großen Stadt (so ein Steuerdingens) wohnen lässt oder ob die Dame ganz unverhohlen ihrem Gewerbe nachgeht und einfach so Geld von ihm nimmt. So oder so wird er damit nicht glücklich, aber das wissen alle, aber auch wirklich alle um ihn herum, nur er nicht. Wobei... wahrscheinlich weiß er es auch, aber er hat ein Faible dafür in offene Messer zu rennen. Er fixiert die Klinge, gibt Gas und los gehts. Und wenn er sich unter Schmerzen von dem blutigen Messer gelöst hat, packt er es und rammt es sich noch mindestens zwanzigmal in sämtliche schmerzhaften Stellen seines Körpers. Vielleicht ist das eine Form von Masochismus und er findet das endgeil. Als Zuschauer ist es ein einziges Fremdschämen, aber wir haben alle gelernt und halten unsere Schnauze. Gebranntes Kind scheut das Feuer heißt es, wenn aber das Kind wieder und wieder in die Flammen rennt, ist es einem irgendwann einfach zu blöd. Man schaut zu, trinkt ein Bier und wenn es richtig eklig wird, widmet man sich eben wieder anderen Dingen.
Aber mit etwas Glück ist die Dame ja wirklich eine Prostituierte. Er zahlt für die Dienstleistung, sie hat keinen komplett merkbefreiten Kunden und alle sind zufrieden. So wie er sie ansah, ist das aber reines Wunschdenken. Tja.
Aber mit etwas Glück ist die Dame ja wirklich eine Prostituierte. Er zahlt für die Dienstleistung, sie hat keinen komplett merkbefreiten Kunden und alle sind zufrieden. So wie er sie ansah, ist das aber reines Wunschdenken. Tja.
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Freitag, 1. Juni 2012
2850
Herrenfahrräder haben ja eine Stange in der Mitte, welche den Sattelteil mit dem Lenkerteil verbindet. Keine Ahnung, wie das unter Profis heißt. Jedenfalls ist da eine Stange. Bei meinem aktuellen Fahrrad ist auch so eine Stange und diese Stange dringt sehr aufdringlich in den Schritt, wenn man stehenderweise auf dem Fahrrad ist. Also zB. an einer Kreuzung. Man steigt vom Sattel, runter auf besagte Stange, Beine am Boden, alles gut. Normalerweise. In diesem Fall ist die Stange aber im Weg, sprich das Fahrrad ist im gesamten zu hoch. Warum das so ist? Keine Ahnung. Ist ein vorgezogenes Erbstück meines Vaters und der ist keinesfalls größer als ich, noch hat er das, was da im Weg ist an einer anderen Stelle. Aber vielleicht fand er das gut, so wie es ist. Ich kann mich damit noch nicht anfreunden, aber wer weiß... so mit der Zeit...
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Mittwoch, 30. Mai 2012
Wo ist die Wäsche?
Tja, irgendwo wird sie schon sein; nur wo genau kann ich ad hoc nicht sagen. Ich habe die Wäsche in eine Tüte gepackt, soviel ist sicher. Sie stand in der Zweitwohnung, während ich drei weitere Tüten mit den angesammelten Plastikflaschen vollgepropft habe. Da ich gleichzeitig noch neben der üblichen Tasche eine Laptoptasche mitschleppen musste, plus die drei Leerguttüten, plus eine Mülltüte kann es gut sein, dass ich die Wäsche in all dem einfach vergessen habe. Vor den Müllcontainern musste ich ein paar Tüten erstmal abstellen, damit ich die für den dortigen Verbleib vorgesehene Tüte irgendwie vom Mittelfinger pfriemeln konnte, wo sie festgehakt war. Eventuell war da auch die Wäsche dabei und ich habe sie einfach vergessen. Glaube ich aber fast nicht. Dass ich versehentlich die falsche Tüte, also die Wäsche statt des Mülls in den Container geworfen habe auch nicht. Dann hätte ich ja jetzt im Kofferraum eine prall gefüllte Fuhre Müll. Habe ich aber nicht. Somit dürfte ich die Wäsche wahrscheinlich in der Zweitwohnung vergessen haben, wo sie nun eineinhalb Wochen steht. Es war zum Glück nicht viel und auch nichts, was bakteriell anstößig werden könnte in der Zeit. Ob ich die Wäsche vielleicht liegen ließ, als ich nach der Post schaute? Ich hoffe doch nicht! Das wäre mir peinlich: die eigene Wäsche direkt vorm Eingang. Da gäbe es nicht allzuviele Möglichkeiten, diese zuzuordnen. Und Unterwäsche ist auch mit dabei. Grmpf. Wäre der Weg nicht so weit und ich eh genervt ob der langen Fahrt, würde ich glatt nochmal zurückfahren und nachschauen. Aber bei den Spritpreisen und meinem zarten Nervenkostüm lasse ich das lieber mal. Im Zweifelsfall leugne ich einfach und mache einen auf empört: "...es gibt aber auch wirklich Schweine... lassen einfach ihre Wäsche vor fremden Türen liegen. Ach, Sie dachten, das gehöre mir? Ts. Mitnichten! Ich habe seit den späten Achtzigern keine weißen Tennissocken mehr. Woher ich weiß, dass welche drin waren? Na, das ist doch wohl klar, dass solche Menschen, die zu so etwas im Stande sind auch weiße Tennissocken haben. Ist doch logisch."
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Blöd ist nur, dass da auch ein Pulli drin war, den ich schon gerne hier hätte. Nicht für heute, aber für nächste Woche, wenn es mich in die wildeste Wildnis verschlägt. Laut Wettervorhersage könnte das nämlich eine ziemlich feuchte und kalte wildeste Wildnis werden. Da wäre dieser Pulli genau das richtige. Ach, Scheiß drauf. Nehme ich halt den Fleecepulli mit. Die Chance, dass ich über Parkett oder Teppichboden laufe und mir danach einen Mörderstromstoß hole tendiert gegen Null.
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Blöd ist nur, dass da auch ein Pulli drin war, den ich schon gerne hier hätte. Nicht für heute, aber für nächste Woche, wenn es mich in die wildeste Wildnis verschlägt. Laut Wettervorhersage könnte das nämlich eine ziemlich feuchte und kalte wildeste Wildnis werden. Da wäre dieser Pulli genau das richtige. Ach, Scheiß drauf. Nehme ich halt den Fleecepulli mit. Die Chance, dass ich über Parkett oder Teppichboden laufe und mir danach einen Mörderstromstoß hole tendiert gegen Null.
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Dienstag, 29. Mai 2012
Die Einschläge kommen näher
Kürzlich waren es beim Lotto noch 2,50 Euro Gewinn, heute schon 7,50 Euro. Wenn das so weiter geht, ist der Weg zur Million, ach was sage ich: zu den Millionen nicht mehr weit. Das ist gut so, denn verplant sind sie schon.
Auch ein anderer Hinsicht kommen die Einschläge aber näher. Gestern oder zumindest in den letzten Tagen ist einer aus meinem Schuljahrgang gestorben. Wir waren nicht lange in der gleichen Klasse, er blieb schon auf der Hauptschule einmal sitzen. Ich erinnere mich, wie er mal mit dem Stuhl nach hinten gekippt eingeschlafen und dabei auf den Boden gepoltert ist. Das dürfte in der zweiten oder dritten Klasse gewesen sein. Ein paar Jahre später hat er sich bei einem ziemlich dämlichen Unfall den Großteil seiner Zähne ausgeschlagen. Seitdem hatte er einen Sprachfehler, der bei Sch-Lauten sehr zum Tragen kam. Das hinderte ihn allerdings nicht, es in der rechte Szene zu gewissem Ruhm zu schaffen. Hat ihm letztendlich auch nichts gebracht. Woran er gestorben ist weiß ich noch nicht, aber wie das in Käffern so ist: es wird nicht lange dauern, bis auch der letzte weiß was Sache ist bzw. war. Ein FB-Eintrag von der näheren Verwandtschaft könnte dezent auf Suizid hinweisen, aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Andererseits: wann weißt es schon mal offensichtlich darauf hin. Der Standardspruch nach solchen Aktionen dürfte tendenziell in Richtung "Das hätte ich nie gedacht" gehen. Also wer weiß.
Eigentlich gebietet es der Respekt zu der Beerdigung zu gehen. Ich befürchte allerdings, dass sich dort haufenweise braunes Gesocks rumtreiben wird und auf dieses Pack habe ich ja nun gar keine Lust. Es wäre bestimmt ok, wenn ich hingehe, mich aber dezent im Hintergrund halte. Zwei-, dreihundert Meter Luftlinie oder so. Das wäre in etwa beim Parkplatz. Da kann ich dann gleich noch die Autos mit den übelsten Aufklebern zerkratzen. DAS wäre allerdings wirklich pietätlos, das mache ich dann ein anderes Mal.
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Das ist mittlerweile die dritte Person aus meinen jeweiligen Schulklassen, die es vor mir erwischt hat. Die erste musste recht früh dran glauben. Sie war Siebzehn, als sie an einer Überdosis starb. Der zweite starb aber auch nicht so viel später, ein oder zwei Jahre nach dem Abi. Ein wahrscheinlich besoffener LKW-Fahrer überrollte ihn beim Trampen. Das war im tiefsten Polen, den Fahrer haben sie nie gekriegt. Ob man ihn wirklich gewissenhaft gesucht hat... keine Ahnung. Die Freundin überlebte fast unverletzt, aber natürlich stand sie unter Schock und hatte andere Sorgen, als sich die Nummer des LKWs zu notieren, der gerade ihren Freund an einer Felswand zermanscht hatte. Die Beerdigung wäre ihm tierisch auf den Keks gegangen: er war ein später Punk und die Beerdigung sehr sehr traditionell, also so gar nicht punk-like. Naja, ihm machte das nicht mehr viel aus und die anwesenden Punks ertränkten die Trauer und den Frust in Dosenbier. Nun also der dritte... wobei es da noch andere gegeben haben muss. Ganz dunkel erinnere ich mich an ein Mädchen, das, soweit ich weiß, auch nicht mehr lebt. Britta hieß sie, glaube ich. Was mit ihr passiert ist? Keine Ahnung. Wird mal wieder Zeit für ein Klassentreffen. Dort kann ich nachfragen. Und wir sollten das bald machen, bevor die Veranstaltung immer überschaubarer wird. Der näherkommenden Einschläge wegen.
Auch ein anderer Hinsicht kommen die Einschläge aber näher. Gestern oder zumindest in den letzten Tagen ist einer aus meinem Schuljahrgang gestorben. Wir waren nicht lange in der gleichen Klasse, er blieb schon auf der Hauptschule einmal sitzen. Ich erinnere mich, wie er mal mit dem Stuhl nach hinten gekippt eingeschlafen und dabei auf den Boden gepoltert ist. Das dürfte in der zweiten oder dritten Klasse gewesen sein. Ein paar Jahre später hat er sich bei einem ziemlich dämlichen Unfall den Großteil seiner Zähne ausgeschlagen. Seitdem hatte er einen Sprachfehler, der bei Sch-Lauten sehr zum Tragen kam. Das hinderte ihn allerdings nicht, es in der rechte Szene zu gewissem Ruhm zu schaffen. Hat ihm letztendlich auch nichts gebracht. Woran er gestorben ist weiß ich noch nicht, aber wie das in Käffern so ist: es wird nicht lange dauern, bis auch der letzte weiß was Sache ist bzw. war. Ein FB-Eintrag von der näheren Verwandtschaft könnte dezent auf Suizid hinweisen, aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Andererseits: wann weißt es schon mal offensichtlich darauf hin. Der Standardspruch nach solchen Aktionen dürfte tendenziell in Richtung "Das hätte ich nie gedacht" gehen. Also wer weiß.
Eigentlich gebietet es der Respekt zu der Beerdigung zu gehen. Ich befürchte allerdings, dass sich dort haufenweise braunes Gesocks rumtreiben wird und auf dieses Pack habe ich ja nun gar keine Lust. Es wäre bestimmt ok, wenn ich hingehe, mich aber dezent im Hintergrund halte. Zwei-, dreihundert Meter Luftlinie oder so. Das wäre in etwa beim Parkplatz. Da kann ich dann gleich noch die Autos mit den übelsten Aufklebern zerkratzen. DAS wäre allerdings wirklich pietätlos, das mache ich dann ein anderes Mal.
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Das ist mittlerweile die dritte Person aus meinen jeweiligen Schulklassen, die es vor mir erwischt hat. Die erste musste recht früh dran glauben. Sie war Siebzehn, als sie an einer Überdosis starb. Der zweite starb aber auch nicht so viel später, ein oder zwei Jahre nach dem Abi. Ein wahrscheinlich besoffener LKW-Fahrer überrollte ihn beim Trampen. Das war im tiefsten Polen, den Fahrer haben sie nie gekriegt. Ob man ihn wirklich gewissenhaft gesucht hat... keine Ahnung. Die Freundin überlebte fast unverletzt, aber natürlich stand sie unter Schock und hatte andere Sorgen, als sich die Nummer des LKWs zu notieren, der gerade ihren Freund an einer Felswand zermanscht hatte. Die Beerdigung wäre ihm tierisch auf den Keks gegangen: er war ein später Punk und die Beerdigung sehr sehr traditionell, also so gar nicht punk-like. Naja, ihm machte das nicht mehr viel aus und die anwesenden Punks ertränkten die Trauer und den Frust in Dosenbier. Nun also der dritte... wobei es da noch andere gegeben haben muss. Ganz dunkel erinnere ich mich an ein Mädchen, das, soweit ich weiß, auch nicht mehr lebt. Britta hieß sie, glaube ich. Was mit ihr passiert ist? Keine Ahnung. Wird mal wieder Zeit für ein Klassentreffen. Dort kann ich nachfragen. Und wir sollten das bald machen, bevor die Veranstaltung immer überschaubarer wird. Der näherkommenden Einschläge wegen.
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