Dienstag, 18. Dezember 2012
Geschenke ...erledigt

Bin meinem Vater sehr dankbar: er hat mir einen Zettel mit zwei ISBN-Nummern in die Hand gedrückt. Seine Wünsche zu Weihnachten. Eins von mir, eins von meinem Bruder. Perfekt. Ein Mensch ist also schon mal glücklich an Heilig Abend. Und wenn schon Bücher, dann kriegt Muttern auch eins, ach, was soll der Geiz: sie kriegt zwei. Und weil ich die meiste Zeit brav war, ist auch eins für mich dabei. Lieferung im Laufe des Donnerstags. Alles wird gut, das Fest ist gerettet.

Die meisten Leute haben übrigens nächste Woche durchgehend frei. Macht ja auch Sinn, bei den zwei einzeln rumdröppelnden Tagen. Die armen Schweine, die da arbeiten müssen… Grmpf.

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Montag, 17. Dezember 2012
Xmas-Shopping

Hohoho. Weihnachten rückt unaufhaltsam näher und dem Internethandel sei Dank, werde ich total stressfrei an alle Weihnachtsgeschenke kommen. Das ist so schön, ich fasse es noch gar nicht. In der Stadt kann man ja sogar seine Lebensmittel online bestellen. Auf diesen Luxus kann ich leider nicht zurückgreifen und ehrlich: ich würde mir das sogar was kosten lassen. Keine nervigen Inventur- und Einräummenschen im Supermarkt (die sind immer da! Wirklich immer!), keine langen Schlangen an den Kassen, kein Herumgeeiere durch die Gänge, weil man etwas vergessen hat, was ganz am Anfang steht usw. Aber online bestellen ist dafür bei uns ja nicht, also werde ich mir das alles antun müssen. Eventuell gehe ich Freitag Abend um 23.45 Uhr einkaufen (weil bis 24 Uhr geht ja, nur online nicht), da dürfte weniger los sein. Vielleicht ein paar Partypeople, die wegen schlechter Planung Nachschub brauchen oder ein paar Rentner mit Schlafproblemen. Aber die Inventur- und Einräumleute dürften weg sein, was schon mal ein Gewinn wäre. Wobei man am Montag ja auch noch einkaufen kann, fällt mir da ein. Dann ist es ja gar nicht so dramatisch. Am 24. Wird bestimmt nicht so viel los sein, da spart man sich den Großeinkauf am Freitag. Hohoho.

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Sonntag, 16. Dezember 2012
Achtung, Hausfrauencontent…

Aus dem Zeug, was man aus dem Flusensieb des Wäschetrockners holt, könnte man locker ein oder zwei Norwegerpullis stricken und war die von der dicken Sorte. Farblich würde es auch passen: die Mehrzahl dieser Pullis hat genau die Farbe meiner Flusen (was wohl bedeutet, dass meine Klamotten farblich alle in Richtung Norwegerpulli gehen). Man müsste die Flusen sammeln, zusammendröseln und daraus Wolle spinnen und schwupp hätte man - entsprechendes handwerkliches Geschick vorausgesetzt - einen total tollen Norwegerpulli und den noch in den absolut angesagten Norwegerpullifarben. Ich habe jetzt mal einen Eimer beim Trockner stehen, wo ich diese Flusen sammle. Alles weitere wird man sehen.

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Sonntag, 16. Dezember 2012
Grün, aber keine Mojitos

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider… leider nicht. Deshalb habe ich mir im Schlussverkauf einen grünen Pullover besorgt, der so abgrundtief scheußlich ist, dass mir sogar die 12,95 Euro wehtun, die er gekostet hat. Aber gibt so Tage, da braucht man eben grüne Pullover. Wenn auch nicht lange. Ich hebe das Ding mal auf, vielleicht geht an Fasching was damit.

Ansonsten eine doofe Erkältung, die mal mehr, mal weniger wird und überhaupt der Drang auf Urlaub unter Palmen. Im Warmen. Mit Mojitos. Und Meer. Und Sonne.

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Freitag, 14. Dezember 2012
Kinderglühwein - Gangnam Style

Heute dann doch mal auf einem Weihnachtsmarkt gewesen. Tagsüber. Da ist es echt ok. Es treiben sich hauptsächlich Jugendliche im schulpflichtigen Alter rum, die ihre hart erarbeitete Coolness komplett verspielen, weil sie Kinderglühwein bestellen müssen (die sollten einen Kinderglühwein "Gangnam Style" anbieten, damit noch ein kleines Bisschen an Coolness durchschimmert). Dazwischen ein paar Rentner, mit und ohne Rollator.

Kleiner Tipp: Essen Sie die Bratwurst. Da ist die Fleischqualität zwar wahrscheinlich ähnlich niedrig wie beim Steak, aber es ist so zerkleinert, dass es nicht auffällt. Oder bleiben Sie alternativ bei Süßkram, da können sie eigentlich nichts falsch machen. Ich habe Waldmeister- und Marcujabonbons mitgenommen und beide sind lecker. Ist halt Zucker, das geht immer.

Die Bekannte, mit der ich mich dort getroffen habe, ist nun endlich mit ihrem Freund zusammengezogen. Das ging schon ewig hin und her, es stand mal eine Trennung im Raum und überhaupt war alles eher schwierig. Jetzt wohnen sie also zusammen und alles ist gut… sollte man meinen. Tatsächlich ist es das ganz und gar nicht, wie sie berichtete, ohne dass ich gefragt hatte (als würden mich die Probleme anderer Leute interessieren…). Es gibt quasi kein Sexleben mehr. Ok, das war auch vor dem Zusammenziehen schon eher mau, aber nun ist gar nichts. Stattdessen ist man genervt, weil man die ganzen Eigenheiten, die Menschen nunmal haben, täglich live und viel mehr sieht und mit- und abbekommt. Und man kann das nicht mal durch Sex kompensieren. Guter Sex lässt ja so manche seltsame Eigenart ganz klein erscheinen und macht sie ignorierenswert. Haben sie aber nicht, sondern nur noch die nervigen Dinge. Man kommt in so einem Gespräch gar nicht mehr raus aus dem „Ohje, das ist aber doof“-sagen. Insofern ist ein Steak dann doch nicht schlecht: man hat eine super Entschuldigung wenig zu sagen, weil man soviel kauen muss.

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