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Donnerstag, 29. Januar 2026
Februar, der Teilzeitmonat
Normalerweise geht es einem bei einer Erkältung abends schlechter als am Morgen. Bei mir ist es umgekehrt. Abends ist so leidlich okay, morgens ist es übel. So auch jetzt. Heute ist wahrscheinlich auch der Tag, den ich bei der Arbeit nicht komplett durchziehe. Am Nachmittag ist ein Termin, der Konzentration in hohem Maße erfordert und wenn etwas gerade gar nicht geht, dann ist das konzentrieren. Hab auch kein schlechtes Gewissen: am Montag habe ich - schon angeschlagen - eine vermeintlich ach so wichtige Sache fertig gemacht, ohne die die Welt still stünde und das müsse unbedingt sein und so. Nachdem ich keine Rückinfo bekommen habe, ob alles so passt, was ich da so fabriziert habe, sehe ich, dass die Person, die das benötigte krank ist. Es bleibt nun also doch liegen. Ärgerlich. Aber ich war am Montag auch noch fitter als jetzt, es war also schon okay, dass da reinzuschieben und zu machen. Allerdings hasse ich künstlich aufgebauten Druck, der anscheinend nicht nötig wäre.
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Nach einer halben Stunde quer durchs Web surfen ist klar: heute halte ich nicht durch. Das hat nichts mit dem durchs Web surfen zu tun, aber ich habe gemerkt, dass mich selbst das schlaucht... und ich war noch nicht mal auf Nachrichten, die mich ob des Inhalts zusätzlich stressen (oranger Trottel und so). Habe nun beschlossen, dass ich mir ein paar unverfängliche Sachen ziehe, die ich ohne Nachzudenken runterarbeiten kann, das mache ich halb liegend im Sessel und dabei ignoriere ich die Firmenmailbox und alles, was das sonst noch an Kommunikation kommen könnte. Und hinlegen werde ich mich auch nochmal. Hab zwar einigermaßen geschlafen heute nacht, aber gefühlt nicht genug. Hilft alles nix; krank ist krank. Aber bitte nichts dem Merz verraten, sonst schimpft er wieder...
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Mir fehlen noch 30.000 Schritte um das Schrittziel für diesen Monat zu erreichen. 10.000 pro Tag; eigentlich machbar, wenn man nicht in den Seilen hängt. Es fehlen auch noch 800 Meter, um die 80 Kilometer Laufen vollzukriegen. Auch das ist eigentlich kein Problem, wäre da nicht die Erkältung. Aber mal ehrlich: 1 Kilometer ist immer drin. Muss ja nicht in Usain Bolt Zeit sein. Und 10.000 Schritte am Tag geht auch mit einem langen Spaziergang. Frische Luft ist wichtig, gerade wenn man angeschlagen ist. Also: die zwei Marker kriege ich hin bis Samstag. Alles andere wird sich zeigen. Die Quartalssachen sind eh schwierig, wegen Februar (dem an Tagen gemessenen Teilzeitmonat). Aber egal. Es kommt, wie es kommt.
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Nach einer halben Stunde quer durchs Web surfen ist klar: heute halte ich nicht durch. Das hat nichts mit dem durchs Web surfen zu tun, aber ich habe gemerkt, dass mich selbst das schlaucht... und ich war noch nicht mal auf Nachrichten, die mich ob des Inhalts zusätzlich stressen (oranger Trottel und so). Habe nun beschlossen, dass ich mir ein paar unverfängliche Sachen ziehe, die ich ohne Nachzudenken runterarbeiten kann, das mache ich halb liegend im Sessel und dabei ignoriere ich die Firmenmailbox und alles, was das sonst noch an Kommunikation kommen könnte. Und hinlegen werde ich mich auch nochmal. Hab zwar einigermaßen geschlafen heute nacht, aber gefühlt nicht genug. Hilft alles nix; krank ist krank. Aber bitte nichts dem Merz verraten, sonst schimpft er wieder...
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Mir fehlen noch 30.000 Schritte um das Schrittziel für diesen Monat zu erreichen. 10.000 pro Tag; eigentlich machbar, wenn man nicht in den Seilen hängt. Es fehlen auch noch 800 Meter, um die 80 Kilometer Laufen vollzukriegen. Auch das ist eigentlich kein Problem, wäre da nicht die Erkältung. Aber mal ehrlich: 1 Kilometer ist immer drin. Muss ja nicht in Usain Bolt Zeit sein. Und 10.000 Schritte am Tag geht auch mit einem langen Spaziergang. Frische Luft ist wichtig, gerade wenn man angeschlagen ist. Also: die zwei Marker kriege ich hin bis Samstag. Alles andere wird sich zeigen. Die Quartalssachen sind eh schwierig, wegen Februar (dem an Tagen gemessenen Teilzeitmonat). Aber egal. Es kommt, wie es kommt.
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Mittwoch, 28. Januar 2026
Die kleine Katze und der nächtliche Röchler
Gestern doch durchgehalten. Tatsächlich ging es irgendwann ganz gut; so gut, dass ich in der Mittagspause sogar laufen war. Sogar das ging erstaunlich gut. Feierabend habe ich pünktlich gemacht, meinen Leihwagen zurückgebracht (Danke Mutti) und dann gechillt. Früh ins Bett, gelesen (aber nicht allzu lange, die Augen fielen immer wieder zu) und um halb Zehn das Licht ausgemacht. Schlafen war einigermaßen okay, die Nase lief zwischendurch und durch das durch den Mund atmen, trocknet alles aus, weshalb man aufwacht und genervt ist. Die kleine Katze kam in der Nacht und blieb nach dem Pflichtkraulen. Wahrscheinlich dachte sie ob meines Röchelns, es geht mit mir zu Ende und das wollte sie live erleben. Falls ich gerade nicht After Death-Halluzinationen habe, lebe ich aber noch. Ist für die kleine Katze wahrscheinlich auch okay - das Klo muss eh bald mal wieder sauber gemacht werden und wer macht das, wenn nicht der Röchler.
Jetzt am Morgen trieft die Nase sehr, mehr als gestern. Es fühlt sich wattig an im Kopf, die Erkältung legt also zu. Meinetwegen. Ich schaue mal, was heute so geht und wenn nichts geht, geht eben nichts. Isso.
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Das Geldausgeben geht weiter. Die eine Großanschaffung (das A-Wort) lässt noch auf sich warten, da lugt schon die nächste um die Ecke: das Angebot für die Photovoltaikanlage ist da. Sowas kostet Geld, das ist klar. Es liegt eine Berechnung bei, nach der sich die Sache nach zehn Jahren amortisiert. Das könnte sogar realistisch sein. Und letztlich ist klar: so eine Anlage muss aufs Dach - auch und gerade wegen der A-Sache. Hab nochmal nachgefragt, wann man loslegen könnte und bis wann dann alles stünde. Bin gespannt auf die Antwort.
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Let's go: schauen wir mal wie das läuft mit "Arbeit".
Jetzt am Morgen trieft die Nase sehr, mehr als gestern. Es fühlt sich wattig an im Kopf, die Erkältung legt also zu. Meinetwegen. Ich schaue mal, was heute so geht und wenn nichts geht, geht eben nichts. Isso.
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Das Geldausgeben geht weiter. Die eine Großanschaffung (das A-Wort) lässt noch auf sich warten, da lugt schon die nächste um die Ecke: das Angebot für die Photovoltaikanlage ist da. Sowas kostet Geld, das ist klar. Es liegt eine Berechnung bei, nach der sich die Sache nach zehn Jahren amortisiert. Das könnte sogar realistisch sein. Und letztlich ist klar: so eine Anlage muss aufs Dach - auch und gerade wegen der A-Sache. Hab nochmal nachgefragt, wann man loslegen könnte und bis wann dann alles stünde. Bin gespannt auf die Antwort.
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Let's go: schauen wir mal wie das läuft mit "Arbeit".
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Dienstag, 27. Januar 2026
Tee, viel Tee
Wieder um vier Uhr wach und nicht wieder einschlafen können. Es kratzt aber auch im Hals, die Nase ist zu und der Kopf dröhnt. Es scheint mich nun auch erwischt zu haben. Die Fahrt ins Headquarter lasse ich ausfallen (war gestern schon absehbar; deshalb habe ich das Bahnticket storniert) und ob ich den ganzen Tag durchziehe, kann ich noch nicht sagen. Gleich am Morgen ist ein wichtiger Kundentermin; den nehme ich auf jeden Fall wahr. Ist online, da besteht keine Gefahr für Leib und Leben für keinen der Beteiligten. Naja, mir könnte die Leinwand auf den Kopf fallen, Platzwunde, extremer Blutverlust, Ohnmacht, Tod, aber das passiert nicht so häufig und wird bestimmt auch heute gutgehen.
Nach dem Termin klinke ich mich aus, schalte das Handy aus und arbeite ein paar Dinge ab, die man stupide abarbeiten kann. Dazu Tee, viel Tee. Und wenn gar nichts mehr geht: Bett. Schlafend oder meinetwegen auch nur Andiedeckestarrend. Aber halt erholen, schonen, auskurieren. Leider fällt somit wohl auch Laufen aus. Adieu Schrittziel, Adieu 80 im Monat und Adieu 300 im Quartal. Doof, aber ist dann halt so. Kann man nix machen.
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Der gestrige Tag war schon für die Tonne. Am Vormittag ging gar nichts - aus einem Zehnminuten-Update wurden Stunden. Ohne halboffizielle Zugänge auf dem privaten Rechner wäre gar nichts gegangen. Gegen Mittag wurden die Symptome heftiger. Schniefnase, dicker Kopf usw. Dazu noch beschissene Kommunikation bei einem beschissenen Projekt. Gibt so Tage und gestern war so einer. Nervig. War dann früh im Bett, die kleine Katze fand es gut, aber Lesen ging nicht lange gut. Um kurz vor Zehn war Feierabend, das Licht aus und ich im Koma. Insofern ist vier Uhr gar nicht mal so dramatisch, aber fühle mich trotzdem wie überfahren. Jammerjammerjammer.
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Gerd Knebel ist tot. Mir war gar nicht bewusst, was für einen Impakt er hatte. Ich dachte immer, er und seine Projekte wären eher Nischenprodukte mit einem loyalen, harten, aber auch kleinen Fankreis. Okay, Badesalz ist natürlich schon eine Nummer, aber gefühlt lief das alles immer ein bisschen unterm Radar. Mitnichten. Machs gut und Danke für die vielen großartigen Momente.
Nach dem Termin klinke ich mich aus, schalte das Handy aus und arbeite ein paar Dinge ab, die man stupide abarbeiten kann. Dazu Tee, viel Tee. Und wenn gar nichts mehr geht: Bett. Schlafend oder meinetwegen auch nur Andiedeckestarrend. Aber halt erholen, schonen, auskurieren. Leider fällt somit wohl auch Laufen aus. Adieu Schrittziel, Adieu 80 im Monat und Adieu 300 im Quartal. Doof, aber ist dann halt so. Kann man nix machen.
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Der gestrige Tag war schon für die Tonne. Am Vormittag ging gar nichts - aus einem Zehnminuten-Update wurden Stunden. Ohne halboffizielle Zugänge auf dem privaten Rechner wäre gar nichts gegangen. Gegen Mittag wurden die Symptome heftiger. Schniefnase, dicker Kopf usw. Dazu noch beschissene Kommunikation bei einem beschissenen Projekt. Gibt so Tage und gestern war so einer. Nervig. War dann früh im Bett, die kleine Katze fand es gut, aber Lesen ging nicht lange gut. Um kurz vor Zehn war Feierabend, das Licht aus und ich im Koma. Insofern ist vier Uhr gar nicht mal so dramatisch, aber fühle mich trotzdem wie überfahren. Jammerjammerjammer.
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Gerd Knebel ist tot. Mir war gar nicht bewusst, was für einen Impakt er hatte. Ich dachte immer, er und seine Projekte wären eher Nischenprodukte mit einem loyalen, harten, aber auch kleinen Fankreis. Okay, Badesalz ist natürlich schon eine Nummer, aber gefühlt lief das alles immer ein bisschen unterm Radar. Mitnichten. Machs gut und Danke für die vielen großartigen Momente.
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Montag, 26. Januar 2026
Mistichwerdekrank-Kopfschmerzen
Es hat auch hier geschneit, aber nur ein bisschen. So wenig, dass man ohne schlechtes Gewissen auch drinnen bleiben und das bisschen Schnee auch ungeräumt Schnee sein lassen kann. Sollte jemand meinen, um diese Uhrzeit die paar Treppen zur Tür erklimmen zu müssen, hat sicher einen so triftigen Grund, dass sie oder er ob etwaiger Glätte aufpassen würde. Und falls nicht, werde ich eben verklagt. Ist mir jetzt auch egal. Wer kommt denn auch auf die Idee so früh bei den Leuten klingeln zu wollen? Meine Güte. Dann gehe ich halt ins (sicher wohltemperierte) Gefängnis. Ach was, muss ich gar nicht. Die Uhrzeit (es ist vor Sieben!) gibt sicher mildernde Umstände. Und wenn jemand auf dem dann gefrorenen Blut des ersten Sturzopfers ausrutscht, gilt das als Folgeunfall (analog zu Folgefehler in Mathe) und zählt viel weniger. Am liebsten wäre mir natürlich, wenn gar nichts passieren würde. Sieht auch ganz danach aus.
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Es scheint so, als würde ich den herumfliegenden Viren und Bakterien doch nicht so richtig ausgewichen zu sein. Seit gestern kratzt der Hals, tut er immer noch und nun sind auch Kopfschmerzen da. Es sind nicht die gewohnten EsistallesScheißeichwillnurschlafen-Kopfschmerzen. Diese hier sind die Mistichwerdekrank-Kopfschmerzen. Wäre mir ehrlich gesagt auch egal. Das vorerst wichtigste Vorhaben ist gestartet (Das mit dem Auto oder wie ich es ab sofort nennen werden: die A-Sache), Flüge für den Urlaub sind gebucht, diverse Dinge sind angestoßen. Jetzt könnte ich umkippen (bitte nur krank, nicht tot) und mich auskurieren. Naja, bei der Arbeit gibt es einige Baustellen. Die tragen auch eine Teilschuld an den EsistallesScheißeichwillnurschlafen-Kopfschmerzen. Aber auch das würde irgendwie gehen. Ging ja schon mal und das sehr lange. Ehrlich gesagt... daran dachte ich in letzter Zeit öfter mal...
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Mir ist kalt.
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Es scheint so, als würde ich den herumfliegenden Viren und Bakterien doch nicht so richtig ausgewichen zu sein. Seit gestern kratzt der Hals, tut er immer noch und nun sind auch Kopfschmerzen da. Es sind nicht die gewohnten EsistallesScheißeichwillnurschlafen-Kopfschmerzen. Diese hier sind die Mistichwerdekrank-Kopfschmerzen. Wäre mir ehrlich gesagt auch egal. Das vorerst wichtigste Vorhaben ist gestartet (Das mit dem Auto oder wie ich es ab sofort nennen werden: die A-Sache), Flüge für den Urlaub sind gebucht, diverse Dinge sind angestoßen. Jetzt könnte ich umkippen (bitte nur krank, nicht tot) und mich auskurieren. Naja, bei der Arbeit gibt es einige Baustellen. Die tragen auch eine Teilschuld an den EsistallesScheißeichwillnurschlafen-Kopfschmerzen. Aber auch das würde irgendwie gehen. Ging ja schon mal und das sehr lange. Ehrlich gesagt... daran dachte ich in letzter Zeit öfter mal...
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Mir ist kalt.
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Sonntag, 25. Januar 2026
Influencer auf meinem Level
Flüge nach Irland für Juni gebucht. Dieses Jahr wird teuer. Irgendwann ist dann auch alles egal, das letzte Hemd hat keine Taschen, Carpe Diem und so weiter und so fort. Scheiss drauf. Auto und Photovoltaik wird allerdings von einem anderen Konto bezahlt, ansonsten wäre kein Urlaub drin. Es wäre gar nichts drin; auch kein Auto und schon gar keine Photovoltaik. Durch die anderweitige Finanzierung geht das aber mit Urlaub. Ein Glück.
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Auch irgendwie bescheuert, sich Autotestvideos NACH dem Kauf eines Autos anzuschauen. Wobei das so nicht stimmt: ich habe auch vorher ganz viele gesehen, klicke mich aber weiter durchs Netz und mache halt, wenn eben jenes Modell besprochen wird. Zum Glück sind die Tests alle weitestgehend positiv. Das ist also alles in allem mehr eine Bestätigung für die große Weisheit, die hinter meiner Entscheidung steckt. Das ist gut.
Viele dieser Videos werden von Männern zwischen 40 und 55 gemacht, alles so halb professionell, nicht schlecht, aber auch kein Hochglanzkino. Wenn man sich Influencer bisher als makellose Schönheiten, jung, strahlendweißes Lächeln, perfekte Körper und nur an den schönsten Plätzen der Welt unterwegs vorgestellt hat... es gibt auch andere. Da rauscht es schon mal, weil der Wind ins Mikro pustet. Das Handy, das bei der Bedienung einer App genutzt wird, hat die kleine Tochter als Bildschirmhintergrund und es wimmelt von Spieleapps wie CandyCrush, Subway Surfer und einem Zugfahrsimulator. Tinder wäre noch witzig, aber das konnte ich nicht erkennen.
Die Herren testen dann das Auto, indem sie durch die Gegend fahren und sich filmen, während sie fahren und reden. Das kann mal mehr, mal weniger informativ sein. Einige haben sich auch spezialisiert. Es gibt einen Kanal von einem Mann, der die Kofferräume der Fahrzeuge testet. Dafür hat er in seiner Garage diversen Kram herumstehen, den er dafür nutzt: Koffer (natürlich), Wasserkisten, Umzugskartons in verschiedenen Größen, Kleinkram, Kleidung, usw. Das lädt er dann in das jeweilige Auto. Die Koffer sind übrigens gesponsert. Es ist also durchaus ein Business. Der Kofferraumtester macht das aber tatsächlich auch auf einem eher professionellen Level. Es gibt noch andere Videos, er hat zusätzlich einen Podcast mit einem Kollegen zusammen usw. Hier denke ich schon, dass das sein Beruf ist und er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet.
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Jetzt wurde es doch schon wieder autothematisch. Sorry. Ich gelobe Besserung.
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Auch irgendwie bescheuert, sich Autotestvideos NACH dem Kauf eines Autos anzuschauen. Wobei das so nicht stimmt: ich habe auch vorher ganz viele gesehen, klicke mich aber weiter durchs Netz und mache halt, wenn eben jenes Modell besprochen wird. Zum Glück sind die Tests alle weitestgehend positiv. Das ist also alles in allem mehr eine Bestätigung für die große Weisheit, die hinter meiner Entscheidung steckt. Das ist gut.
Viele dieser Videos werden von Männern zwischen 40 und 55 gemacht, alles so halb professionell, nicht schlecht, aber auch kein Hochglanzkino. Wenn man sich Influencer bisher als makellose Schönheiten, jung, strahlendweißes Lächeln, perfekte Körper und nur an den schönsten Plätzen der Welt unterwegs vorgestellt hat... es gibt auch andere. Da rauscht es schon mal, weil der Wind ins Mikro pustet. Das Handy, das bei der Bedienung einer App genutzt wird, hat die kleine Tochter als Bildschirmhintergrund und es wimmelt von Spieleapps wie CandyCrush, Subway Surfer und einem Zugfahrsimulator. Tinder wäre noch witzig, aber das konnte ich nicht erkennen.
Die Herren testen dann das Auto, indem sie durch die Gegend fahren und sich filmen, während sie fahren und reden. Das kann mal mehr, mal weniger informativ sein. Einige haben sich auch spezialisiert. Es gibt einen Kanal von einem Mann, der die Kofferräume der Fahrzeuge testet. Dafür hat er in seiner Garage diversen Kram herumstehen, den er dafür nutzt: Koffer (natürlich), Wasserkisten, Umzugskartons in verschiedenen Größen, Kleinkram, Kleidung, usw. Das lädt er dann in das jeweilige Auto. Die Koffer sind übrigens gesponsert. Es ist also durchaus ein Business. Der Kofferraumtester macht das aber tatsächlich auch auf einem eher professionellen Level. Es gibt noch andere Videos, er hat zusätzlich einen Podcast mit einem Kollegen zusammen usw. Hier denke ich schon, dass das sein Beruf ist und er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet.
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Jetzt wurde es doch schon wieder autothematisch. Sorry. Ich gelobe Besserung.
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