Sonntag, 24. Mai 2026
Frohe Pfingsten allerseits

Der Nachbar klettert an einer sehr langen Leiter zum (wie ich finde) sehr hohen Dach hoch und entfernt dort Dinge aus der Dachrinne. Ich gehe rein, denn ich möchte nicht dabei sein, wenn er runterfällt. Mein letzter Erste Hilfe Kurs ist schon lange her und überhaupt: Was tut man bei von hoch oben heruntergestürzten Personen? Gut zureden vielleicht. Mund zu Mund-Beatmung hilft wahrscheinlich weniger und wäre mir auch nicht so recht. Stabile Seitenlage ist auch nicht gut; wenn die Wirbel angebrochen sind, kann man den Gestürzten damit den Rest und direkten Zugang zu einem weiteren Leben im Rollstuhl geben. Möchte man ja auch nicht.

Nachtrag: Alles gut gegangen, er hat überlebt. Ohne Sturz.

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Die Hitze nervt jetzt schon. Wie wird das erst im Sommer...

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Gleich Frühstück, danach chillen. Kein Lauf heute, vielleicht eine Runde aufs Rad, aber bei über 30 Grad? Schauen wir mal. Gesetzt sind bisher nur Frühstück und Chillen. Reicht ja auch.

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Frohe Pfingsten allerseits. Was war da eigentlich? Aus religiöser Sicht? Hm. Schon peinlich, da so unbedarft reinzugehen und einfach mal den freien Montag mitzunehmen.

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Samstag, 23. Mai 2026
Aufwachzeit ignoriert

Die übliche Aufwachzeit ignoriert (natürlich trotzdem aufgewacht, aber nicht aufgestanden) und erfolgreich eine Stunde verlängert. Sehr gut. Bin gespannt, was das mit dem Schlafscore macht. Ob ich in diesem Leben jemals die 100 erreiche?

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Das Jammern geht weiter. Eigentlich wollte ich heute am Morgen eine kleine Runde laufen, aber am Abend kam mit einer falschen Bewegung ein ungutes Gefühl ins rechte Knie und das ist noch da. Ich bin mir sicher, dass ein kleiner Lauf drin wäre, aber was wenn nicht? Wenn Schonung die bessere Option wäre? Ich erinnere mich an einen Urlaub, den ich laut Orthopäden mit einer Ibuprofen vor einer anstrengenden Tour bewerkstelligen sollte (was ich auch tat). In so eine Situation muss ich ja nicht sehenden Auges wieder stolpern (bzw. humpeln). Zumal Urlaub sowas von dringend nötig ist...

Sie nerven, diese ganzen Baustellen. Als nächstes frage ich Dr. Google, was das am Ellenbogen sein könnte und vor allem, was ich da tun kann. Eine Excel Sheet mit den ganzen Wehwehchen wäre nicht schlecht, aber ich möchte nicht den KIs dieser Welt die Rechenkapazitäten klauen. Nicht dass ChatGPT nicht funktioniert, weil die Rechenzentren mit meiner Aua-Tabelle beschäftigt sind.

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Kubitaltunnelsyndrom. Hm. Kühlpacks liegen nun im Kühlschrank und bereiten sich auf ihren Einsatz vor.

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Kein Lauf heute. Werde noch zu Gartenarbeit gezwungen; das zählt auch als Sport.

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Schlafscore: 82. Naja.

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Freitag, 22. Mai 2026
Der Tag

Gestern für meine Verhältnisse spät ins Bett gekommen (halb Zwölf), aber trotzdem früh wach geworden. Schlafscore 60. Unterirdisch, aber nun denn. Punkt 8 auf dem Parkplatz des Supermarkts gewesen und inkl. Zwischenstopp beim Getränkemarkt um kurz vor 9 Uhr wieder zuhause. Inkl. An- und Abfahrt (jeweils 10 Min) also knapp über eine Stunde. Perfekt. Nach Verräumen der Einkäufe irgendwann doch geschafft, mich für einen Lauf aufzuraffen. Nicht ganz 8 Kilometer, immerhin. Zuhause kurz den Körper ausschwitzen lassen, dann trockene Kleidung angezogen und mit dem Rad zu meinen Eltern. Technikprobleme wollten gelöst werden (und wurden gelöst). Anschließend noch die Jahreskarte für den See geholt, dann nach Hause (mittlerweile war nach 13 Uhr) und endlich was gegessen. Gegen 15 Uhr ging es nicht mehr anders: Mittagsschlaf. Die kleine Katze kam kurz mit, aber blieb nicht lange. Noch gelesen, dann aber tatsächlich geschlafen. War bitter nötig. Den restlichen Nachmittag vertrödelt. Vorhin noch die Musk/Tesla-Doku von der ARD zu Ende gesehen, gerade läuft noch das Finale vom perfekten Dinner auf die Festplatte (es wird heute wohl dramatisch. Der Trailer hat mich gekriegt), später starte ich mit der final Season von The Boys. Bin gespannt.

Telefoniert habe ich heute auch zweimal: Einmal mit dem Hausarzt, um einen Termin zu machen. War aber zu spät. Also eigentlich nicht, die sind freitags bis 11.30 Uhr da und ich rief 11.26 Uhr. Aber der Anrufbeantworter war schon aktiv und so dringend ist es nicht. Also relativ. Zipperlein, wie es alte Menschen eben haben. An der Hüfte habe ich schon länger eine Stelle, die ganz leicht geschwollen scheint und manchmal auch juckt. Seit ein paar Wochen habe ich eine Stelle am rechten Knöchel, die aussieht wie ein Insektenstich und auch manchmal juckt. Aber ein Stich, der so lange bleibt? Claude sagt, das könne schon sein, wenn das in 2-4 Wochen noch ist soll ich zum Arzt, dann dachte Claude nochmal drüber nach und meinte, dass meine Ecke ja so eine Zeckenhochburg sei und ich solle vielleicht doch jetzt schon mal bei Gelegenheit zum Arzt. Mach ich, aber das war noch nicht der Grund für den Anruf, bzw. doch, auch, aber nicht nur, denn es kam was Neues: Schmerzen im linken Ellenbogen. Ich wüsste nicht, dass ich mich gestoßen habe, aber so fühlt es sich an. Es schmerzt auch, wenn ich etwas anhebe - den Laptop zum Beispiel. Das hätte ich gerne abgeklärt und da es nun drei Dinge sind, lohnt sich auch der Arzttermin - der ja aber nicht geklappt hat. Muss ich am Dienstag nochmal anrufen und hoffen, dass ich kommenden Freitag hin kann. Wobei vielleicht gar nicht viel passiert; könnte gut sein, dass es auf eine Überweisung hinausläuft. Vielleicht sogar zwei: Einmal Orthopäde, einmal Hautarzt. Schauen wir mal. Die großen Heilungsaktionen werden eh nicht gestartet: Urlaub steht an und da möchte ich nichts vorher beginnen, was sich negativ auf die Reise auswirken könnte. Die zehn Tage gehen dann auch irgendwie (wie das klingt. Gehen irgendwie... Das Leiden ist nun wirklich nicht extrem groß).

Apropos Reise: Geld habe ich heute auch ausgegeben und zwar für zwei Reiserucksäcke. Die werden mir ständig als Werbung in die Timeline gespült und ... ich bin so ein Opfer... Sie sind schon im Versand.

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Ein Psycho mit viel zu viel Macht: Könnte der orange Psycho in den Nachrichten oder Homelander bei The Boys sein. Oder halt beides.

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Donnerstag, 21. Mai 2026
Entspannung am Morgen geht auch ohne Propofol

Um halb Zehn war gestern Abend dann endlich Feierabend. Eine dringende Sache musste noch erledigt werden, da ich die ganzen Tage davor nicht dazu kam. Ich möchte aber nicht das Nadelöhr sein, an dem alles hängt. Zwar hatte ich mir das Okay geholt, meinen Part am Freitag (mein freier Tag) nachzuliefern, aber das hätte dann noch in das Gesamtkonstrukt eingearbeitet werden müssen, es wäre für andere holprig geworden und das wollte ich auch nicht. Also habe ich gestern noch zwei Stündchen drangehängt... nachdem es am Morgen schon um einiges früher losging als sonst. Kommt aufs Karma-Konto, weil... Überstunden kriege ich da nicht bezahlt und somit hat das andere Konto nichts davon.

Genug Lobhudelei für mein Pflichtbewusstsein.

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Der Nachbarsjunge scheint auch früh wach zu sein - und gönnt sich etwas Gras zum Frühstück. Ich denke mal, dass es der Junior ist, aber wer weiß: Vielleicht starten auch die Eltern basisentspannt in den Tag. Ich rieche ja nur, dass hier mit entsprechenden Materialien gearbeitet wird. So oder so: Es sei jedenfalls jedem gegönnt. Meinereiner bleibt aber vorerst mal bei Kaffee.

Hier meckert die Maschine schon wieder. Sie möchte entkalkt werden. Gefühlt habe ich das vor zwei Wochen gemacht, kann aber auch schon länger her sein und der Durchsatz ist ja tatsächlich enorm. Also wird die Tage entkalkt. Geht ja einfach und hat auch was Entspannendes. Nicht wie die Frühstücksroutine bei den Nachbarn, aber doch auch.

Ich zögere es immer etwas raus, damit der Zeitraum bis zur nächsten Entkalkung ein bisschen länger ist. So wie früher beim TÜV, wo der eigentliche TÜV-Termin zählte und nicht das Datum auf dem Stempel. Oder die Darmspiegelung, bei der ich nun im Dreijahresrhythmus bin, aber ein Jahr ist ja lang und wenn die letzte Spiegelung im Januar war (war sie), kann man mit der nächsten ja bis Dezember warten und ist immer noch im dritten Jahr. Andererseits... Propofol. Wenn ich schon nicht kiffe wie die Nachbarn...

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Gestern Abend noch zu einem kleinen Lauf aufgebrochen. Musste sein und da der Mittagspausenlauf arbeitsbedingt ausfiel, wurde es ein Feierabendlauf. Am Anfang waren die Beine schwer, das wurde im Laufe des Laufs (aua) besser, aber dann setzten Bauchkrämpfe ein. Ich befürchte, das liegt an zuckerfreien Bonbons, vor allem an denen mit Isomalt. Da gab es schon mal was, dass ich nicht vertragen habe und auch da war Isomalt drin. Isomalt ist also tatsächlich nicht mein Freund.

Bauchkrämpfe sind nie schön und wenn man unterwegs zweimal nicht. Am Ende kam ich aber ohne Zwischenfall nach Hause, der Kopf war einigermaßen frei (naja) und nach einer Dusche und einem kurzen Snack zum Abend ging die Arbeit weiter. War dann also doch kein Feierabend-, sondern eher so ein Zwischenlauf.

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Heute Abend eingeladen. Es gibt Burger, Pommes und weitere Köstlichkeiten mit einem hohen Kalorienanteil. Als ob Isomalt da noch was retten könnte...

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Mittwoch, 20. Mai 2026
Sorry für den Nachlass

Mir tun die Leute leid, die mal meinen "Nachlass" regeln müssen. Überall, in allen Ecken, in Kladden, auf vielen einzelnen Blättern Papier, sogar auf Papierfetzen, in diversen Notizbüchern und allen möglichen Notizbuchsystemen, einfach überall habe ich etwas hingekritzelt, aufgeschrieben, notiert und festgehalten. Da tummelt sich vermeintlich mit tatsächlich Wichtigem, absolut hanenbüchener mit hochphilosophischem Kram und alles kreuz und quer. Es gibt keinen roten Faden, die Passwörter, die dazwischen auftauchen, funktionieren schon seit Jahren nicht mehr. Oder vielleicht doch. Man weiß es nicht. Es ist ein undurchschaubares Wirrwarr, sogar für mich. Wie soll das erst für Außenstehende sein. Es tut mir jetzt schon leid und vielleicht versuche ich ein paar ruhigen Minuten mal doch eine gewisse Ordnung reinzubringen, befürchte aber, dass das zum Scheitern verurteilt sein wird. Vielleicht sollte man alles packen und wegwerfen. Es ist nicht so, als würde die Menschheit etwas verpassen, wäre der ganze Papierkram von jetzt auf nachher nicht mehr da. Man könnte es einweichen zu Pappmaché und ein großes Kunstwerk daraus bauen. Einen riesigen Dino zum Beispiel. Einen Tyrannosaurus Rex, groß, mächtig. Und hinter ihm ein ebenso riesiger Haufen, Pappmachédinokacke. Die wird bunt in Regenbogenfarben angemalt und Glitzer muss auch drauf. Das Ensemble soll auf den größten Plätzen der Welt aufgestellt werden, Kinder erfreuen und den Erwachsenen ein Mahnmal sein. Wofür auch immer. Das wäre toll, aber ich befürchte, dazu würde es nicht kommen. Also vielleicht doch im Papiermüll entsorgen.

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