Dienstag, 30. Juni 2015
39 Grad

Seit fast einem Jahr wird in der Fabrik an einem Projekt rumgeschraubt und seit mehr als einem Dreiviertel Jahr weiß jeder, dass das nichts wird. Seit einem halben Jahr trauen sich die ersten, das auch öffentlich zu sagen. In der nächsten Woche kriegt dieses Projekt seinen Gnadenstoß. In ca. zwei Wochen wird man anfangen, sich Gedanken zu machen, wie man die direkt in dem Projekt involvierten Kunden und Dienstleister denn nun zukünftig bedienen könnte (bzw. überhaupt mal bedienen könnte. Das Projekt stirbt ja zu recht). Irgendwie ist Zeitplanung nicht die Kerndisziplin in dem Laden.
Es wird sowas von Zeit da zu verschwinden…

Am Freitag bietet sich die Chance. Ein Zusammentreffen mit vielen, mir gänzlich unbekannten Personen. Bei angekündigten 39 Grad. Tja. Nun denn, dann versagen wir vielleicht ja gleich im Doppelpack: sowohl das Deo, als auch ich. Cheers.

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Sonntag, 28. Juni 2015
Uuuuurlaub. Also irgendwann dann mal.

Eine Woche Urlaub für sieben Personen zu buchen ist grundsätzlich schon mal nicht einfach. Wenn es aber tausende von Sonderwünschen und ganz speziellen Konstellationen gibt, und dieser Urlaub mitten in der Hauptreisezeit angedacht ist, wird das Ganze zu einer echten Herausforderung. Ach so: allzu teuer darf es natürlich auch nicht werden, eh klar.
Es sieht aber so aus, als würde es klappen. Alle Einzel-, Doppel-, Sonstwiezimmeroptionen scheinen erfüllt und der exorbitante Preis, aufgrund dessen zu Anfang jeder erschrak, beinhaltet dafür aber auch ein paar Extras, die - heruntergebrochen auf den Tag - mal locker-flockig ins gewünschte Budget passen. Sieht also echt gut aus. Bin selbst überrascht und harre der Dinge: bis Dienstag müsste man zusagen…

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Dienstag, 23. Juni 2015
Ein Tag wie im April

Ein Tag wie im April: von schwerstem Regen bis zu strahlendem Sonnenschein war alles dabei. Die Temperatur war genauso wankelmütig. Das Spektrum reichte von „Brrr, frisch“ bis „Boah, mach mal Fenster auf bei der Hitze“. Ähnlich gemischt war der an sich. Blöder Stress mit blöden Kunden, die blöde Emails schreiben, dafür aber auch beste Laune beim Gespräch mit anderen Kunden (gibt ja auch nette). Und Kollegen, die heute auch noch aus aller Herren Länder ihren Weg in die Zentrale des Irrsinns gefunden hatten. Ein paar dieser Kollegen sind neu an Bord und es scheint, als habe man in den HR-Abteilungen andernorts einen gewissen Hang zu skurrilen Charakteren. Finde ich gut. Könnte man bei uns auch mal testen, anstatt irgendwelche aalglatten Mr. Andersen-Klone einzustellen. Andererseits: so ist man vor Überraschungen gefeit: das sind Idioten - man hat ja mittlerweile genügend Erfahrungswerte und erkennt solche Typen auf Anhieb. Da es aber bei HR und der Geschäftsführung eine nicht zu leugnende Lernrestistenz gibt, werden immer und immer wieder die gleichen Typen geholt. Fail mit Ansage. Würde mich ja grundsätzlich auch nicht weiter nerven - ich habe mit denen am wenigsten zu tun - aber diese Spielchen kosten ja auch Geld. Geld, das am Ende des Monats fehlt. Monat für Monat. Weswegen dann rumgejammert wird, dass ja alles so scheiße sei und es müsse besser werden und deshalb hole man jetzt mal kompetente Leute… und schleppt dann wieder solche Pfeifen an. Tja, so ist das.

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Montag, 22. Juni 2015
Ich musste arbeiten, es regnete und sowohl Big Mac, wie auch Dönerteller groß haben Kalorien. Just for the record.

In einer perfekten Welt hätte ich heute nicht arbeiten müssen, es würde nicht regnen und weder Big Mac noch Dönerteller groß hätten nennenswert Kalorien. Aufgrund der Tatsache/n, dass ich heute arbeiten war, es regnet und sowohl Big Mac wie auch Dönerteller groß zu Plauzen führen, erkennt man, dass diese Welt weitab von jeglicher Perfektion ist. Es sei ihr verziehen - ich merke ja an mir selbst, wieviel Arbeit dieses perfekt sein mit sich bringt.

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Demnächst habe ich sowas wie ein Bewerbungsgespräch. Tatsächlich ist es gar kein Gespräch, sondern so eine Art Date mit dem potentiellen Arbeitgeber. Bin gespannt.

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Die Mitarbeiter werden so langsam unverschämt, aber ich habe keine Lust auf Maßregelungen. Ich will ja selbst weg und bin von dem Laden genervt. Trotzdem müssen die Damen und Herren aufpassen. Speziell die russische Kollegin muss aufpassen, dass sie die Geduld nicht ausreizt. Ihr Stecher scheint eh der Depp vor dem Herrn zu sein, aber er muss ja nicht unbedingt seine unproduktive Blödheit auf sie und das Balg übertragen. Tut er aber und das mit Erfolg. Nun denn, wenn das Bewerbungsgespräch, das keines ist (siehe oben) gut läuft, habe ich den Mist vielleicht eh bald hinter mir.

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Sonntag, 31. Mai 2015
Wenns mal läuft…

Entweder ich habe heute meine Tage oder die Leute um mich rum sind alle so dermaßen arschlochmäßig drauf, dass mein Drang ihnen eine zu zentrieren stetig an Fahrt aufnimmt. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem.

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Auf besonderen Wunsch habe ich gestern Currywurst gemacht. Das ist nicht wirklich schwer. Man nimmt Bratwurst (Respekt für alle, die auch diese selbst machen) und bereitet dazu eine Currysauce. Meine war etwas zu zähflüssig. Also die Currysauce. Hätte man sie direkt nach dem Aufkochen verwendet: ein Traum. Aber sie stand so ca. 15 Minuten und in der Zeit wurde sie eben etwas zäh. Das war nicht schlimm - geschmacklich war das immer noch obere Liga, aber diese „Kocherei“ zeigt Facetten an mir, die ich schon lange nicht mehr erlebt habe. Perfektion zum Beispiel. Das wird noch spannend.

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Bonus des Tages: hab mir einen Sonnenbrand geholt. Meine Arme sehen aus wie die von Mr. Crabs. Tja. Wenns mal läuft…

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