Donnerstag, 18. März 2010
Fünzehneuro
Vielleicht wird man mit der Zeit einfach nur übersensibel und reagiert auf Kleinigkeit unangemessen gereizt. Jedenfalls wird der Drang zu Gewalttätigkeiten von mal zu mal größer. Wenn dann noch das Fünfzehneuroohnegumminuttenoutfit zu der rotzigen Dummdreistigkeit dazu kommt, ist das Zittern in der schon geballten Faust nur schwer zu unterdrücken. Damit wir uns nicht falsch verstehen: nichts gegen Fünfzehneuroohnegumminutten (bis auf das ohne Gummi), aber manche Outfits gehören nun mal auf den Fünzehneuro-Strich und nicht in Büros, Kindertagesstätten oder die freie Wildbahn außerhalb des Sperrbezirks.
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Mittwoch, 17. März 2010
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Der Höflichkeit halber heute mittag mit einer Kollegin essen gewesen und was soll ich sagen: ich habe mehr geredet als sie. Mein Teller war noch halbvoll, als sie schon lange fertig war und der Redeanteil ging mit 80:20 klar an mich. Dabei fiel mir auf, dass Männer durchaus multitaskingfähig sind, denn neben meinem Gelaber fiel mir auf, dass sie ein extrem schmales Gesicht hat und fragen Sie mich nicht warum, aber ich musste an eine Hunderasse, die ebenfalls sehr schmal im Kopfbereich gebaut sind. So ähnlich wie Windhunde, aber die meine ich nicht. Egal. Jedenfalls hat sie ein schmales Gesicht. Ein zweites Klischee ist somit auch widerlegt: Männer schauen nicht nur auf die Brüste!
Apropos Brüste: die Azubine hat gewaltige. Wenn das mal später keine Rückenprobleme gibt. (Und noch ein Klischee widerlegt: Männer denken nicht nur an das eine - und dabei gleich noch ein viertes widerlegt: Männer sind durchaus auch sensibel. Ich habe nicht gesagt: Boah, mit den Dingern wirst Du später aber mal Rücken haben).
Apropos Brüste: die Azubine hat gewaltige. Wenn das mal später keine Rückenprobleme gibt. (Und noch ein Klischee widerlegt: Männer denken nicht nur an das eine - und dabei gleich noch ein viertes widerlegt: Männer sind durchaus auch sensibel. Ich habe nicht gesagt: Boah, mit den Dingern wirst Du später aber mal Rücken haben).
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Dienstag, 16. März 2010
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Kummuliert bin ich bei etwa 2.300 Euro, leicht variierend von Anbieter zu Anbieter, aber da ist einer der größeren Posten noch gar nicht dabei. Solche Summen treiben einem schon Tränen in die Augen, aber nun denn.
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Flurfunk und brodelnde Gerüchteküchen sind die Highlights jeden Büroalltags. So scheint sich ein hoher Herr quer durch die Etagen zu vögeln und das international. Soll er machen; wenn man sich die Früchte seiner sonstigen Arbeit so anschaut, scheint er die meiste Zeit ohnehin dafür zu investieren. Mittlerweile gibt es die ersten Opfer in Form von eifersuchtsgeplagten Damen inklusive Arbeitsausfall aufgrund von nervlicher Belastung. Man hat es nicht leicht in gehobener Stellung.
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Der kleine Schwarze zickt immer mehr. Muss ihn wohl bald die kleine Schwarze nennen. Jedenfalls übt die Elektronik kollektiven Aufstand. Das Blinken der vielen Anzeigen macht einer Dorfdisko Konkurrenz und zu entscheiden, was davon nun wichtig sein könnte und was nicht, übersteigt meinen Horizont bei weitem. Immerhin gehen die Bremsen noch.
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Abends ist es mittlerweile immer länger hell. Der Schnee ist auch schon fast weg. ...mir bröckeln die Ausreden weg. Verdammt.
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Ansonsten: Frühling und so.
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Flurfunk und brodelnde Gerüchteküchen sind die Highlights jeden Büroalltags. So scheint sich ein hoher Herr quer durch die Etagen zu vögeln und das international. Soll er machen; wenn man sich die Früchte seiner sonstigen Arbeit so anschaut, scheint er die meiste Zeit ohnehin dafür zu investieren. Mittlerweile gibt es die ersten Opfer in Form von eifersuchtsgeplagten Damen inklusive Arbeitsausfall aufgrund von nervlicher Belastung. Man hat es nicht leicht in gehobener Stellung.
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Der kleine Schwarze zickt immer mehr. Muss ihn wohl bald die kleine Schwarze nennen. Jedenfalls übt die Elektronik kollektiven Aufstand. Das Blinken der vielen Anzeigen macht einer Dorfdisko Konkurrenz und zu entscheiden, was davon nun wichtig sein könnte und was nicht, übersteigt meinen Horizont bei weitem. Immerhin gehen die Bremsen noch.
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Abends ist es mittlerweile immer länger hell. Der Schnee ist auch schon fast weg. ...mir bröckeln die Ausreden weg. Verdammt.
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Ansonsten: Frühling und so.
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Montag, 15. März 2010
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Gibt so Tage, an denen einem alles zuviel ist und man sich zu nichts aufraffen kann. Bei mir wären das die Tage von Montag bis Sonntag. Insofern erfüllt es mich fast mit Stolz, wenn ich dann doch mal eine gewisse Aktivität an den Tag lege. Lächerlich, aber ist nun mal so. Die Königsdiziplin ist dann Aufraffen, gepaart mit Unternehmungen, bei denen andere Menschen beteiligt sind. Womöglich sogar noch viele. Es bedarf einer gewissen Anlaufzeit und bis es soweit ist, wird gehadert und gehadert, aber wie bei so vielen Dingen, ist es hinterher ein ganz gutes Gefühl.
Die nervositätsbedingte Mittagsschlemmerei (Aufbackbrötchen mit Käse und ein paar Gewürzgurken) hätte ich mir sparen sollen, zumal ich wusste, was mich kulinarisch am Abend erwarten würde. Aber voller Bauch schläft bekanntlich gerne und schlafen war unbedingt vonnöten.
Der Abend war dann alles in allem schön. Die junge Begleiterin schien meine vorherige Nervosität komplett übernommen zu haben, dafür war sie bei mir so gut wie weg. Auch wenn das egoisitisch ist: das war mir so ganz recht. Junge Begleiterinen sind noch eine Spur süßer, wenn sie nervös sind.
Die Salate waren leckerst, der kleine Schluck Prosecco (Scheiß Autofahrerei) ebenfalls und der kulturelle Part gab auch wenig Anlass zum meckern. Der Gastgeber war zu Anfang im Dauerplausch mit diversen Damen, später in Fotografierlaune und später sehr schnell auf dem Heimweg zwecks Arbeitsvorbereitungen für den kommenden Tag. Mein After-Event-Nachtisch war zu flüssig, dafür der der jungen Begleiterin superb.
Doch, war schön. Sollte man öfter machen.
Die nervositätsbedingte Mittagsschlemmerei (Aufbackbrötchen mit Käse und ein paar Gewürzgurken) hätte ich mir sparen sollen, zumal ich wusste, was mich kulinarisch am Abend erwarten würde. Aber voller Bauch schläft bekanntlich gerne und schlafen war unbedingt vonnöten.
Der Abend war dann alles in allem schön. Die junge Begleiterin schien meine vorherige Nervosität komplett übernommen zu haben, dafür war sie bei mir so gut wie weg. Auch wenn das egoisitisch ist: das war mir so ganz recht. Junge Begleiterinen sind noch eine Spur süßer, wenn sie nervös sind.
Die Salate waren leckerst, der kleine Schluck Prosecco (Scheiß Autofahrerei) ebenfalls und der kulturelle Part gab auch wenig Anlass zum meckern. Der Gastgeber war zu Anfang im Dauerplausch mit diversen Damen, später in Fotografierlaune und später sehr schnell auf dem Heimweg zwecks Arbeitsvorbereitungen für den kommenden Tag. Mein After-Event-Nachtisch war zu flüssig, dafür der der jungen Begleiterin superb.
Doch, war schön. Sollte man öfter machen.
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