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Freitag, 19. Oktober 2012
Morgen dann Oktoberfest
Dieser goldene Herbst ist schon nicht schlecht. Viel Sonne, aber keine Hitze, die Bäume sind schön bunt und auch die Laune ist nicht schlecht - wären da nicht die drückenden Kopfschmerzen und die schon seit viel zu langem andauernde Erkältung. Ich schiebe das jetzt mal aufs Wetter, weil ich sonst nicht wüsste, wem oder was ich die Schuld zuweisen könnte. Also: Schönes, aber blödes Wetter.
Ich war heute wieder kurz davor die Sauna anzuwerfen, aber dann wars schon so spät und wegen einem Gang lohnt sich das nicht und überhaupt. Morgen dann vielleicht. Mal sehen. Morgen ist nämlich auch noch „Oktoberfest“ hier im Kaff und wenn ich das richtig verstanden habe, werden wir so ziemlich die ersten vor Ort sein, um auch ja nichts zu verpassen. Nun habe ich in letzter Zeit das Problem, dass Bier bei mir sehr schnell Wirkung zeigt, weshalb ich mit Sicherheit einiges verpassen werde - hauptsächlich die Dinge, die später passieren werden. Vielleicht gönne ich mir sogar eine Haxe; das dürfte die verheerende Wirkung des Bieres etwas drosseln. Allerdings widerspricht es komplett dem aktuellen Ernährungsplan. Wie mans macht ist es falsch, ergo lasse ich mich einfach mal überraschen, was der frühe Abend so bringt und harre der Dinge. Und am Sonntag werde ich dann so richtig gar nichts machen. Eine kleine Fahrradtour vielleicht, aber die dann auch eher am frühen Nachmittag. Und die Wäsche. Die am Abend. Und sonst nichts. Rein gar nichts. Ach ja: schlafen. Schlafen werde ich ganz ganz viel. Und lesen. Und dabei einschlafen.
Hey, das klingt doch nach einem guten Plan. So wird das gemacht.
Ich war heute wieder kurz davor die Sauna anzuwerfen, aber dann wars schon so spät und wegen einem Gang lohnt sich das nicht und überhaupt. Morgen dann vielleicht. Mal sehen. Morgen ist nämlich auch noch „Oktoberfest“ hier im Kaff und wenn ich das richtig verstanden habe, werden wir so ziemlich die ersten vor Ort sein, um auch ja nichts zu verpassen. Nun habe ich in letzter Zeit das Problem, dass Bier bei mir sehr schnell Wirkung zeigt, weshalb ich mit Sicherheit einiges verpassen werde - hauptsächlich die Dinge, die später passieren werden. Vielleicht gönne ich mir sogar eine Haxe; das dürfte die verheerende Wirkung des Bieres etwas drosseln. Allerdings widerspricht es komplett dem aktuellen Ernährungsplan. Wie mans macht ist es falsch, ergo lasse ich mich einfach mal überraschen, was der frühe Abend so bringt und harre der Dinge. Und am Sonntag werde ich dann so richtig gar nichts machen. Eine kleine Fahrradtour vielleicht, aber die dann auch eher am frühen Nachmittag. Und die Wäsche. Die am Abend. Und sonst nichts. Rein gar nichts. Ach ja: schlafen. Schlafen werde ich ganz ganz viel. Und lesen. Und dabei einschlafen.
Hey, das klingt doch nach einem guten Plan. So wird das gemacht.
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Donnerstag, 18. Oktober 2012
2990
Den halben Tag an einem Problem rumgeknabbert, um dann am frühen Nachmittag zu hören, dass sich das eh erledigt hat. Das sind so die Momente, wo einem ein gepflegter Mord gar nicht so abwegig erscheint. Gerne mit Messer und ohne Handschuhe. Da würde man dann zu stehen, wäre ja auch verdient. Mannmannmann.
Ansonsten müde und platt und eigentlich zu gar nichts zu gebrauchen. Pünktlich zum Wochenende hin, flammt die Erkältung wieder auf. Die Nase läuft, der Hals kratzt, der Kopf dröhnt. Super. Es riecht überall nach japanischem Heilpflanzenöl, bzw. ICH rieche wahrscheinlich danach, aber es hilft kein bisschen. Wenn es morgen früh genauso nervig wie heute ist, melde ich mich krank und bleibe im Bett. Und setze mir dieses Heilpflanzenöl intravenös. Vielleicht schlägt es dann an.
Ansonsten müde und platt und eigentlich zu gar nichts zu gebrauchen. Pünktlich zum Wochenende hin, flammt die Erkältung wieder auf. Die Nase läuft, der Hals kratzt, der Kopf dröhnt. Super. Es riecht überall nach japanischem Heilpflanzenöl, bzw. ICH rieche wahrscheinlich danach, aber es hilft kein bisschen. Wenn es morgen früh genauso nervig wie heute ist, melde ich mich krank und bleibe im Bett. Und setze mir dieses Heilpflanzenöl intravenös. Vielleicht schlägt es dann an.
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Donnerstag, 18. Oktober 2012
Zur Zeit sind leider keine Urzeitkrebsversuche möglich
Nachdem ich es am Wochenende verbummelt hatte, wollte ich mir gestern das YPS-Heft kaufen, aber keine Chance. Sowohl im Supermarkt selbst, wie auch im Zeitschriftenladen davor war es unauffindbar. Ich bin extra noch in die Tanke am Berg und habe alibimäßig eine Schachtel Kippen gekauft um danach zu fragen. Der Typ an der Kasse hatte nicht den blassesten Schimmer wovon ich rede. Also bisher bin ich YPSlos, was für die Urzeitkrebse vielleicht ganz gut ist, denn ich befürchte, dass ihr Dasein in meiner Obhut ihre ohnehin begrenzte Lebenserwartung noch einmal drastisch reduzieren dürfte. Ich bin kein Haustiermensch. Einzig Katzen überleben es ganz gut, was wahrscheinlich an ihrem natürlichen Überlebens- und Jagdinstinkt liegt. Die können sich im Zweifelsfall auch mal selbst ernähren und klettern durch ein zufällig offen stehendes Fenster, wenn die üblichen Eingänge versperrt sind. Urzeitkrebse können das eher nicht. Denke ich mal. Wäre ein Versuch wert …eine Wasserspur vom Fenster zum Weinkelch (das wäre ihre bei mir natürliche Behausung) legen. Mal sehen, ob die Viecher das hinkriegen. Aber geht ja leider nicht, weil kein YPS-Heft mehr zu kriegen ist. Somit fehlt der Wissenschaft also eine weitere wichtige Information und der letzte Rest an Nerd-Coolness. Man hats aber auch nicht leicht.
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Dienstag, 16. Oktober 2012
Einmal eiskratzen reicht für dieses Jahr
Heute morgen schon schwer genervt gewesen, weil ich zum ersten mal seit langer Zeit wieder die Scheiben vom nächtlichen Eis befreien musste. War ich gar nicht mehr gewohnt. Und dann auch noch die beschlagenen Scheiben. Das dauert ja ewig, bis man endlich was sieht. Bestimmt vier, fünf Kilometer. In der Fabrik dann ein Anruf auf dem Handy von einer nicht im Adressbuch vorhandenen Nummer: der Sohn vom Vermieter. Der Mieter, der meinen bisherigen (leider nur geliehenen) Tiefgaragenstellplatz wieder haben wollte kommt nicht rein und ob es mir was ausmachen würde, wieder zu tauschen. Macht es kein bisschen. Ich bin also wieder Tiefgaragenstellplatzbesitzer, bzw. Tiefgaragenstellplatzleiher. Morgen früh werde ich also nicht kratzen müssen und so wie es aussieht den ganzen Winter über nicht. Gibt so Tage und manche beinhalten auch Gutes.
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Dienstag, 16. Oktober 2012
DMFKAG - Yoga-Matte oder Die Matte formerly known as Gymnastikmatte
Es ist ein Fall für sich, wenn man sich eine Gymnastikmatte im Kaufhaus kaufen will. Man kommt in die Sportabteilung und da sind erstmal die ganzen coolen Fußballsachen: endgeile Fußballschuhe, bunte, glänzende Bälle, die Trikots der ganzen Fußballgötter. Herrlich. Danach kommen die Laufsachen. High-Tech-Schuhe vom anderen Stern, große Plakate auf denen sehr schöne Menschen die angebotenen Klamotten in vollem Lauf tragen ohne auch nur einen Tropfen Schweiß auf der Stirn zu haben. So ist das nämlich, wenn man diese Klamotten kauft und sich in die hautengen Dinger presst. Danach kommt Tennis, Squash und Badminton. Immer noch ok, aber schon nicht mehr sooo cool. Es folgt die Abteilung „Sportwäsche“. Nicht wirklich sexy, gehört aber dazu. Und schließlich: Gymnastik. Die Abteilung, wo sich Jung und Alt trifft, ohne das wirklich zu wollen.
Es heißt übrigens auch nicht mehr „Gymnastik“-, sondern „Yoga“-Matte und grün ist nicht grün, sondern „Lady Line Fitness“, wozu auch rosa und hellblau zählen. Kackbraun hat keine eigene „Line“ und dieses Modell gibts auch nur in der einen Farbe. Das billigste Modell (reduziert von 20,99 auf 15,99) ist blau, ohne „Line“, und aus dem gleichen Material, mit dem man auf Baustellen die Fugen ausschäumt. Es ist aber am wenigsten Ladylike und versprüht noch einen gewissen kernigen, dezent männlichen Charme, weshalb ich mich für diese Matte entschieden habe.
Gymnastik-, bzw. Yoga-Matten sind übrigens auch im gerollten Zustand so groß, dass sie aus den Einkaufstüten herausragen, weshalb man von den Leuten, die sich gerade durch die coolen Fußballgötter-Trikots wühlen beim Rausgehen auch mitleidig angeschaut wird.
Es heißt übrigens auch nicht mehr „Gymnastik“-, sondern „Yoga“-Matte und grün ist nicht grün, sondern „Lady Line Fitness“, wozu auch rosa und hellblau zählen. Kackbraun hat keine eigene „Line“ und dieses Modell gibts auch nur in der einen Farbe. Das billigste Modell (reduziert von 20,99 auf 15,99) ist blau, ohne „Line“, und aus dem gleichen Material, mit dem man auf Baustellen die Fugen ausschäumt. Es ist aber am wenigsten Ladylike und versprüht noch einen gewissen kernigen, dezent männlichen Charme, weshalb ich mich für diese Matte entschieden habe.
Gymnastik-, bzw. Yoga-Matten sind übrigens auch im gerollten Zustand so groß, dass sie aus den Einkaufstüten herausragen, weshalb man von den Leuten, die sich gerade durch die coolen Fußballgötter-Trikots wühlen beim Rausgehen auch mitleidig angeschaut wird.
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