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Mittwoch, 28. November 2012
Wie Stevie Wonder beim Autofahren
Was für eine Fahrt. Regen ohne Ende, sowohl von oben, als auch durch die vielen Lastwagen zu einer Wasserwand aufgewirbelt. Dazu die vielen Lichter. Man sah so gut wie nichts. Ich weiß jetzt, wie Stevie Wonder sich beim Autofahren fühlt. Ich war ganz happy, als mich das Navi wegen eines nahenden Staus von der Autobahn lotste und durch die käffigsten Käffer führte. Leider Gottes haben auch viele andere Leute Navis mit der gleichen Software und denen wurde genau das gleiche vorgeschlagen. Nun denn, habs überlebt, war auf einer Genervtskala von 0 bis 10 nur auf etwa 7 und mit nur einer Stunde mehr also sonst kann ich mich sogar noch einigermaßen glücklich schätzen. Will gar nicht wissen was morgen los ist, wenn der große Schneesturm kommt. Die ersten satteln wahrscheinlich schon die Schlittenhunde, was aber sicher besser ist: manche sollten nur mit Hunden unterwegs sein. Und so einer gelben Binde mit schwarzen Punkten.
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Dienstag, 27. November 2012
Backe, backe Kuchen (bzw. Weihnachtsgebäck)
Früher standen die Frauen in der Küche und haben gebacken, heutzutage bringen sie gekaufte Kuchen mit. Dafür sind die selbstgebackenen Kuchen durch die Bank von Männern, wo früher der einzige Bezugspunkt des Mannes zum Ofen der Anschluss an den Strom war. Da läuft doch irgendwas schief. Andererseits sind moderne Frauen ja auch oft viel gesundheitsbewusster und würden ihren selbstproduzierten Backwerken nur noch einen Bruchteil des nötigen Zuckers beimengen und auch bei der Butter würde gespart. Wenn man Pech hat, hat man es noch mit einer Hardcore-Veganerin zu tun, die um Gottes Willen keine Eier und allerhöchstens Sojamilch verwendet. So ähnlich schmäcken (? Stimmt das?) dann die Kuchen. Ist also wahrscheinlich besser, dass die Herren der Schöpfung sich der Sache angenommen haben. Da wird die Zuckermenge großzügig nach oben aufgerundet, lieber ein Ei mehr genommen und Butter kann es eh nie genug sein. Teelöffel ist eh eine eher vage Definition, also lieber mal ein bisschen mehr von allem. Wenn man(n) sich dann zumindest bei den Temperaturangaben an die Vorgaben hält, passt das schon alles und heraus kommen Backwerke, die schon beim ersten Bissen glücklich machen. Und zwar so richtig basisglücklich. So ähnlich stellt man sich einen Schuss Heroin vor - wenn man keine Ahnung von Heroin hat zumindest.
Am Wochenende backe ich auch. Weihnachtsgebäck. Das wird spannend. Neuer Ofen, noch keinerlei Ahnung, aber Zucker, Butter, Mehl, Backpulver und Eier. Der Rest wird noch besorgt, inklusive eine „Ausstechmatte“ und Ausstechformen. Aber hey: ich habe Zucker und Butter. Was soll da schon schief gehen.
Am Wochenende backe ich auch. Weihnachtsgebäck. Das wird spannend. Neuer Ofen, noch keinerlei Ahnung, aber Zucker, Butter, Mehl, Backpulver und Eier. Der Rest wird noch besorgt, inklusive eine „Ausstechmatte“ und Ausstechformen. Aber hey: ich habe Zucker und Butter. Was soll da schon schief gehen.
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Montag, 26. November 2012
Montage, wie ich sie liebe…
Wenn man so im Stau steht und sich die Welt um einen herum nur im Schneckentempo voran bewegt, hat man viel Zeit zu reflexieren. Darüber wie beschissen so ein Stau ist, zum Beispiel. Und so ein Stau ist ziemlich beschissen. Man steht blöd rum, ist zum Nichtstun verdammt, hört zum hundertsten Mal das Beste aus den Achtzigern, den Neunzigern und von heute und dann noch den Dämlack, der einem erzählt, dass auf der und der Strecke gerade Stau ist. Als ob man das nicht selber am besten wüsste. Irgendwann gehts dann weiter, aber das Navi kündigt schon den nächsten Stau an, ist aber so gnädig, einen von der Autobahn auf eine Odyssee durch die Dörfer in der Provinz zu geleiten. Genau wie alle anderen, die ihr Navi in dem Moment anhaben und das sind viele. Ergo sind auch die Dorfstraßen brechend voll und man steht da wieder im Stau. Immerhin ist es spannender: man sieht die vielen rothaarigen Kinder und fragt sich, ob das nun eben die natürliche Haarfarbe ist oder das Ergebnis eines ereignislosen Dorflebens ohne Anschluss außerhalb der Familie. Spätestens wenn die Kinder ungebremst an ein Schild laufen erübrigt sich die Frage.
Irgendwann läuft es dann wieder einigermaßen, man freut sich und denkt, alles wäre gut… dann kommen die Traktoren. Klar, man ist ja mitten auf dem Land. Teilweise kann man auch nur erahnen, dass das eine Straße sein soll, was man da hinzementiert hat. Nun ist man also in einer Schlange hinter einem Traktor. Überholen geht so gut wie nicht, weil es auch ganz viel Gegenverkehr gibt (Stauumfahrer eines anderen Staus). Immerhin fährt man, wenn auch nur mit 20 km/h. Wenn man ganz viel Glück hat, ist der Traktor mit einer Ladung Gülle unterwegs, aber da ist gerade anscheinend nicht Saison.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, aber real einer Stunde mehr als sonst, kommt man an, ist genervt, will eigentlich seine Ruhe, aber sofort klingelt das Telefon, der Rechner zeigt nach dem Hochfahren Unmengen an Emails und man ist mittendrin. Immerhin kommt man dann gar nicht mehr dazu, sich so richtig über die beschissene Fahrt aufzuregen.
Das sind die Montage, wie ich sie liebe…
Irgendwann läuft es dann wieder einigermaßen, man freut sich und denkt, alles wäre gut… dann kommen die Traktoren. Klar, man ist ja mitten auf dem Land. Teilweise kann man auch nur erahnen, dass das eine Straße sein soll, was man da hinzementiert hat. Nun ist man also in einer Schlange hinter einem Traktor. Überholen geht so gut wie nicht, weil es auch ganz viel Gegenverkehr gibt (Stauumfahrer eines anderen Staus). Immerhin fährt man, wenn auch nur mit 20 km/h. Wenn man ganz viel Glück hat, ist der Traktor mit einer Ladung Gülle unterwegs, aber da ist gerade anscheinend nicht Saison.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, aber real einer Stunde mehr als sonst, kommt man an, ist genervt, will eigentlich seine Ruhe, aber sofort klingelt das Telefon, der Rechner zeigt nach dem Hochfahren Unmengen an Emails und man ist mittendrin. Immerhin kommt man dann gar nicht mehr dazu, sich so richtig über die beschissene Fahrt aufzuregen.
Das sind die Montage, wie ich sie liebe…
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Sonntag, 25. November 2012
Non-Bio
Es war Bio-Hähnchenbrustfilet, Bio-Champignons… einzig die Zwiebeln waren ganz normal. Das Öl ist noch wunderbar, die Kräuter und Gewürze, die zum Einsatz kamen auch und trotzdem zickt mein Magen-Darm-Trakt, als gäbe es kein Morgen. Was soll das denn? Ist mein Körper dieses Biozeug einfach nicht gewohnt und verweigert das? Kann eigentlich nicht sein: ich nehme meistens die Bio-Sachen. Trotzdem zur Sicherheit mal lieber den Grünkohl morgen abbestellt: nicht, dass der auch noch Bio ist und das Gezicke weitergeht. Stattdessen Schweinegeschnetzeltes (Massentierhaltung galore), Erbsen und Möhren (aus dem Treibhaus, haben nie echte Sonne gesehen) und Spätzle (Sägemehl statt Weizenmehl). Damit bin ich auf der sicheren Seite.
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Samstag, 24. November 2012
Und Grüße an die Leber
Wenn man erst um elf Uhr aufsteht hat man weniger vom Tag, was weniger schlimm ist, wenn der Tag ohnehin ohne Höhepunkte ist. Da verpasst man dann nichts, das Immunsystem kommt wieder mit sich selber klar und überhaupt ist schlafen eine ganz tolle Sache, der man sich viel öfter hingeben sollte. Ein Frühstück um zwölf ist auch nicht zu unterschätzen, genau wie ein Mittagsschlaf. Dass dadurch Mittag- und Abendessen irgendwie flöten gehen ist allerdings aufgrund gesteigerten Weinkonsums am Abend nicht so gut. Der Wein donnert sofort und mit hundertdreiundsiebzig Sachen direkt in die Blutbahn. Bei Tetrapackfusel wäre das nicht weiter schlimm, wenn nicht sogar wünschenswert, aber das ist eigentlich ein Ganzokwein und überhaupt will ich nicht schon um kurz vor elf in den Seilen hängen; gerade mal zwölf Stunden nach dem Aufstehen. Andererseits kann ich ja morgen ausschlafen, vielleicht wieder bis elf. Das wär was. Ich müsste meinem Körper dafür gratulieren. Mal sehen, ob er den Ehrgeiz hat, das durchzuziehen.
Und morgen mittag dann Spelunke. Man hats echt nicht leicht. Und Grüße an die Leber.
Und morgen mittag dann Spelunke. Man hats echt nicht leicht. Und Grüße an die Leber.
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