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Freitag, 3. Mai 2013
Und zur Feier des Tages einen Algenshake
Tja, das wars mit der Züchterkarriere. Sie haben nicht überlebt. Wer hätte gedacht, dass diese Viecher soviel Aufmerksamkeit brauchen. Ok, vielleicht hätte ich mal das Wasser wechseln sollen, aber zumindest Futter war in ausreichender Menge vorhanden. Trotzdem haben sie nicht überlebt und das obwohl sie eigentlich schon so lange gibt. Da hätte ich eigentlich ein bisschen mehr Durchhaltevermögen erwartet. Bestimmt ist das ein Fake und diese Krebse kommen gar nicht wirklich aus der Urzeit. So oder so: sollten es doch ein paar geschafft haben (man sieht die ja so gut wie nicht), wünsche ich ihnen eine erfülltes Leben in der hießigen Kanalisation. Vielleicht haben sie es da besser als bei mir, wachsen und gedeihen, werden vor Fukushima gespült, mutieren und greifen als gigantische Mega-Urzeitkrebse Tokio an. Quasi zum Warmmachen. Dann schwimmen sie wieder zurück (sie kennen den Weg, genau wie Lachse finden sie immer zurück) und irgendwann klopft es an der Tür. Oder das Dach wird vom Haus gerissen, was wahrscheinlicher ist und sie rächen sich an mir. Deshalb hab ich trotz Entsorgung der Tierchen etwas von dem Futter aufgehoben. Vielleicht beruhigt sie das etwas und sie sehen davon ab mich qualvoll zu meucheln. Vielleicht erinnern sie sich sogar daran, dass ich zwar nicht so wirklich fürsorglich war, aber zumindest Futter war immer da. Das treibt dann doch eine kleine Träne der Freude ins mutierte Urzeitkrebsauge, man entschuldigt sich und wir sind fortan die besten Freunde, gehen zusammen einen Algenshake trinken und alles ist gut. Oder so ähnlich.
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Freitag, 3. Mai 2013
Mnfgafgn
Die Maifeierlichkeiten waren ok, ich war auch gar nicht mal so spät zuhause. Nachdem ich aber kurz auf der Couch weggenickt bin, hätte ich es einfach gut sein lassen sollen. Aber nein, es musste ja noch privat mit Wein weitergefeiert werden. Also mit privat meine ich mich und den Wein. Das sind diese Nächte, in denen einem plötzlich alles klar ist: man kennt sie Lösung für alles, die Weltformel und kann das auch in einem simplen Wort ausdrücken: Mnfgafgn.
Sämtliche Ideen und Lösungen für alle Probleme dieser Welt sind am nächsten Morgen natürlich weg. Dafür dröhnt der Schädel, der Magen ist sensibel und die Zunge hat einen pelzigen Belag. Alles schmeckt muffig und Licht schmerzt in den Augen. Am Besten legt man sich dann noch mal hin. Geht aber leider nicht, wenn man arbeiten muss. Home Office sei Dank musste ich nicht Auto fahren und die Ränder unter den Augen waren auch egal. Sah ja keiner. Aber trotzdem: muss ich in der Form nicht noch mal haben.
Sämtliche Ideen und Lösungen für alle Probleme dieser Welt sind am nächsten Morgen natürlich weg. Dafür dröhnt der Schädel, der Magen ist sensibel und die Zunge hat einen pelzigen Belag. Alles schmeckt muffig und Licht schmerzt in den Augen. Am Besten legt man sich dann noch mal hin. Geht aber leider nicht, wenn man arbeiten muss. Home Office sei Dank musste ich nicht Auto fahren und die Ränder unter den Augen waren auch egal. Sah ja keiner. Aber trotzdem: muss ich in der Form nicht noch mal haben.
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Mittwoch, 1. Mai 2013
Der Mai ist gekommen (und prahlt damit)
So, demnächst gehts los zu den Maifeierlichkeiten. Ich sollte mir gleich zu Anfang irgendwas Nahrhaftes einverleiben, denn nach dem ersten Bier ist meist der Hunger weg und das Unheil nimmt seinen Lauf. Immerhin ist die Chance auf einen Sonnenbrand oder gar -stich eher gering. Gab ja schon Jahre, wo neben dem Kater am nächsten Morgen auch noch die Birne aussah wie die Lampen vor gewissen Etablissements. Muss man nicht haben.
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Mittwoch, 1. Mai 2013
Und morgen dann betrinken. Also tagsüber.
Heute gabs spontan und unvorbereitet Mitarbeitergespräche. Aber zum Glück ist Cheffe auch hier wie immer ein Optimist vor dem Herrn. Es gab fast nur Bestnoten und die wenigen Kritikpunkte kann man auch deutlich expliziter benennen. War also alles in allem gut. Ist ja auch schön, wenn sich Unzulänglichkeiten auch mal als Vorteil entpuppen. So ganz egoistisch gesehen.
Und morgen dann betrinken. Also tagsüber. Sonst wärs ja wie immer.
Und morgen dann betrinken. Also tagsüber. Sonst wärs ja wie immer.
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Sonntag, 28. April 2013
Expertentipp am Sonntag Abend
Kleiner Expertentipp am Sonntag Abend: wenn Sie etwas in einem „Teigmantel“ machen wollen, also frittieren …tun sie das nicht in einer Fritteuse und wenn doch: benutzen sie auf gar keinen Fall den Korb! Dieser Teig ist nämlich zu Anfang noch sehr flüssig und hat somit den Drang zu - Sie haben es sicher schon erraten - fließen. Das tut er dann auch ausgiebig und weil die Schwerkraft auf diesem Planeten eine Rolle spielt, tut er das nach unten. Da ist im dann aber der Korb im Weg. Kein wirkliches Hindernis, der Korb hat ja großzügig gehaltene Maschen. Der Teig fließt also, schlau wie er ist, durch eben diese Maschen. Dann kommt im aber das heiße Fett in die Quere, er erschrickt und dabei erstarrt er auch. Das ist eigentlich gewollt - nur nicht, wenn er schon auf dem Weg durch die Maschen ist. Dann hat man nämlich eine am Boden festgebackene Teigmasse. Klingt im ersten Moment gar nicht so schlimm, aber glauben Sie mir: das ist nicht das, was man haben will. Man kriegt das eigentlich für den Verzehr angedachte Frittiergut nur schwer, oder besser gesagt gar nicht mehr da raus. Zumindest nicht in passabler Form. Und den festgebackenen Teig muss man auch erstmal einweichen, was in der Spüle eine widerliche Pampe hinterlässt.
Wenn Sie also das nächste Mal den Drang nach im Teigmantel ausgebackenen Lebensmittel haben: essen gehen!
Wenn Sie also das nächste Mal den Drang nach im Teigmantel ausgebackenen Lebensmittel haben: essen gehen!
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