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Dienstag, 14. Mai 2013
Wie bringt man eine Friseuse Frisörin zum Schweigen?
Das Leben schreibt echt die besten Geschichten, aber meine ist sowas von unglaubwürdig: da käme selbst das neue Dan-Brown-Buch, das morgen unter großem Traraa rauskommt nicht mit. Dieser Anfänger!
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Ich erwarte sehnlichst den Tag, an dem die Esoterik-Kollegin ihre - für alle komplett nicht nachvollziehbare - Karriere startet und ins neue Büro zieht. Aus Gründen. Aus vielerlei Gründen.
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Beim Frisör gewesen. Es lief Radio, aber der hatte keine Chance gegen die Dame aus Thüringen. Der halbe Laden kennt nun ihre Einstellung zu den Gehältern bei Daimler und Bosch, das schwierige Leben ihres Sohnes und die Schlechtigkeit der Welt im Allgemeinen. Das Schlimme: wenn man öfter dort ist, kennt man das alles schon. Es ist jedesmal dasselbe. Immer. Und immer so laut, dass alle das mitkriegen. Ich muss sie das nächste Mal fragen, warum ihr bescheuerter Sohn sein Leben in all der Zeit, die ich dort wartend oder gehaareschneidert verbracht habe, noch nicht in den Griff bekommen hat. Aber noch nicht mal das wird sie zum Schweigen bringen, befürchte ich…
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Ich erwarte sehnlichst den Tag, an dem die Esoterik-Kollegin ihre - für alle komplett nicht nachvollziehbare - Karriere startet und ins neue Büro zieht. Aus Gründen. Aus vielerlei Gründen.
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Beim Frisör gewesen. Es lief Radio, aber der hatte keine Chance gegen die Dame aus Thüringen. Der halbe Laden kennt nun ihre Einstellung zu den Gehältern bei Daimler und Bosch, das schwierige Leben ihres Sohnes und die Schlechtigkeit der Welt im Allgemeinen. Das Schlimme: wenn man öfter dort ist, kennt man das alles schon. Es ist jedesmal dasselbe. Immer. Und immer so laut, dass alle das mitkriegen. Ich muss sie das nächste Mal fragen, warum ihr bescheuerter Sohn sein Leben in all der Zeit, die ich dort wartend oder gehaareschneidert verbracht habe, noch nicht in den Griff bekommen hat. Aber noch nicht mal das wird sie zum Schweigen bringen, befürchte ich…
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Mittwoch, 8. Mai 2013
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Ich will einen Oskar! Ich hab den verdient! Und bis dahin… Musik…
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Dienstag, 7. Mai 2013
Ruhige Phasen
In der Fabrik ist gerade eine der ruhigeren Phasen. Das ist komplett ungewohnt. Man weiß gar nichts mit sich anzufangen. Eigentlich könnte man viel von dem liegen gebliebenen Kram endlich mal wegarbeiten, aber man denkt so insgeheim „Nee, lass mal. Dann fängste das an und schwupp kommt wieder so ein Hammerprojekt und dann ist das angefangen und später weiß man nicht mehr wie das alles war“. Manche nennen es auch prokrastinieren …und liegen wahrscheinlich gar nicht mal so falsch.
Ansonsten werde ich morgen ganz üblen Muskelkater haben. Aber den verdientermaßen und dann ist es ja gut.
Ansonsten werde ich morgen ganz üblen Muskelkater haben. Aber den verdientermaßen und dann ist es ja gut.
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Montag, 6. Mai 2013
Gute Heiraten
Gerade eine Email von einem Freund bekommen, in der er berichtet, dass ein Bekannter demnächst heiratet. Die Zukünftige ist nun wohl nicht der Bringer, so der Freund, aber sie ist mit einem stattlichen Elternhaus gesegnet, was für den Bekannten wohl Grund genug ist, den heiligen Bund der Ehe einzugehen.
Das kannte ich bisher ja nur andersrum: hübsches, junges Blondinchen heiratet reichen Macker, gerne Ü80, im Rollstuhl und künstlich beatmet. Es ist - natürlich - die große Liebe. Die meisten haben Glück (läuft ja nicht immer so doof wie beim Heesters) und sind danach gemachte Witwen.
Fürs Witwerdasein ist es bei dem Bekannten aber noch etwas früh, der ist unter Vierzig. Sollte da die Angetraute plötzlich einen Unfall haben, wird wahrscheinlich genauer geschaut. Er wird sich das also eine Weile antun müssen. Aber ok, auch da gabs schon Beispiele.
So oder so: mögen sie froh und glücklich werden.
Das kannte ich bisher ja nur andersrum: hübsches, junges Blondinchen heiratet reichen Macker, gerne Ü80, im Rollstuhl und künstlich beatmet. Es ist - natürlich - die große Liebe. Die meisten haben Glück (läuft ja nicht immer so doof wie beim Heesters) und sind danach gemachte Witwen.
Fürs Witwerdasein ist es bei dem Bekannten aber noch etwas früh, der ist unter Vierzig. Sollte da die Angetraute plötzlich einen Unfall haben, wird wahrscheinlich genauer geschaut. Er wird sich das also eine Weile antun müssen. Aber ok, auch da gabs schon Beispiele.
So oder so: mögen sie froh und glücklich werden.
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Samstag, 4. Mai 2013
Puh, ein Glück lebe ich nicht in Indien
Gibt ja so Momente, in denen ich sehr froh bin, nicht in Indien zu leben. Wenn ich zB. jemandem was am Telefon erklären muss. Das kann sowas von nerven und da scheinbar halb Indien im Telefonsupport tätig ist, würde mir das dann wahrscheinlich auch blühen. Würde aber eh schwierig: ich kriegen den Akzent nicht hin. Das andere, was mich nerven würde, wäre die Heiligkeit der Kühe. Wobei… betrifft das nur die Kühe oder sind Rinder auch heilig? Wenns nur um die Kühe geht ist es ok, dann wäre halt noch die Sache mit dem Telefonsupport. Wenn aber Rinder auch bei der Heiligennummer inbegriffen sind, dann lassen wir das gleich. Das hieße dann ja nie wieder so ein großartiges Steak zu essen, wie ich es hatte. Nein, das geht nicht. Andererseits sind die indischen Kühe, zumindest wenn man sie auf Bildern oder im Fernsehen sieht, meist so dürr, dass da keine gescheiten Steaks bei rum kämen. Dann kann man sie auch heiligsprechen. Schadet dann ja nicht. Aber die Rinder, von denen mein Steak kam, dürfen keinesfalls heilig sein! Oder vielleicht doch? Im Katholischen nimmt man ja auch den „Leib Christi“ zu sich. Hm. Insofern ist es mit einem Steak doch eigentlich ähnlich? Man nimmt den „Leib Angus“ zu sich. Na ok, dann von mir aus auch heilig.
So oder so war dieses Steak sensationell!
So oder so war dieses Steak sensationell!
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