Mittwoch, 24. Juni 2026
Im Gespräch

Es gibt erstaunlich wenig Mülltonnen an den Straßen, Wegen und Parkplätzen und trotz des Mangels an Entsorgungsmöglichkeiten gibt es nur wenig herumliegenden Müll, was noch erstaunlicher ist. Erfreulich ist es noch dazu.

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Man darf keine Angst vor Kontaktaufname haben: Man kommt hier ständig in Kontakt. Heute wurde ich gleich beim Frühstück von dem Mann am Nebentisch angesprochen. Was für ein schöner Morgen das doch sei, das verspreche einen sonnigen Tag. Wir unterhielten uns dann über das Wetter in den letzten Wochen, wie das Wetter bei mir zuhause sei und was ich heute vorhabe. Ich war mit dem Rad unterwegs (was das Vorhaben war, von dem ich dem Herrn am Nachbartisch berichtete) und auch dort wurde ich von allen Entgegenkommenden begrüßt und von denen, an denen ich vorbei kam angesprochen: Ein schöner Tag sei das, oder? Dem ist so, sagte ich.
Schon vor der Fahrt kam es zu einer kurzen Unterhaltung mit dem jungen Mann von der Fahrradvermietung. Und hier war ich es, der ihn mit Worten überschüttete. Dass ich noch gar keine Schienen und somit auch keine Züge gesehen habe. Wie nett die Leute doch hier seien. Dass ich nur im Eco-Modus zu fahren gedenke, weil es ja auch eine sportliche Komponente haben sollte (was ich dann aber nicht einhielt: Ich war meist im „Active“-Mode). Dies und das.
Es ist also wohl ansteckend, dieses Kommunikative.

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Heute auch das erste Mal ein öffentliches Verkehrsmittel hier genutzt. Eine Busfahrt, bezahlt mit der hiesigen Prepaid-Karte für den ÖPNV. Ging erstaunlich smooth. Der Bus hatte allerdings knapp 20 Minuten Verspätung, was viel dem unausgeklügelten Bezahlsystem zu tun hat. Wenn zehn Leute einsteigen wollen, muss für jeden einzelnen das Ziel genannt, der Betrag berechnet und schließlich bezahlt werden. So etwas wie das Deutschlandticket würde hier auch Sinn machen

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Schon lange nicht mehr in solcher Regelmäßigkeit Alkohl konsumiert wie hier... naja, ist ja bald vorbei.

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